DEP0036798DA - Numerierwerk für Rotationsdruck - Google Patents
Numerierwerk für RotationsdruckInfo
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Description
Firma Dr. Hermann DoId1 Numeri er Werke-Fabrik Tuttlingen/ Wttbg.
Numerierwerk f.
Die Erfindung bezieht sich auf diejenigen beim Rotationsdruck verwendeten Numerierwerke, bei denen die Schriftlini© senkrecht
zur Druckzylinderachse liegt. Bei den bekannten Numerierwerken dieser Bauart erfolgt der Antrieb der bekannten
Schaltkurbel durch eine neben dem umlaufenden Druckzylinder feststehend angeordnete Kurve, sebe» in welche eine kleine
Rolle eines in dem Numerierwerkgehäuse geführten Schiebers eingreift. Bei jeder Umdrehung des das Numerierwerk tragenden
Druckzylinders findet eine Hin- und Herbewegung des erwähnten Schiebers statt, dessen gradlinige Bewegung innerhalb des Fumerierwerkes
auf die Schaltkurbel übertragen wird. Die Erfahrung hat gezeigt, daß dieser Schieberantrieb insofern nachteilig
istt als sich die Führung des Schiebers sehr schnell ausschlägt und daß das Werk nach verhältnismäßig kurzer Arbeitsdauer
infolge mangelhaft gewordener Schieberführung nicht mehr brauchbar ist.
Es lag daher die Aufgabe vor, bei den Numerierwerken dieser Bauart einen besseren Antrieb für die Schaltkurbel zu finden.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst worden, daß der in die feststehende Steuerkurve eingreifende Teil aus einem
am Werkgehäuse drehbar gelagerten Hebel besteht, dessen Drehung durch Zahnrad- oder zahnradähnliche Übersetzung auf
die Schaltkurbel übertragen ist. Da der durch die vorhandene Kurve bestimmte Drehwinkel des neuen Äntriebshebels kleiner
als der erforderliche Drehwinkel der Schaltkurbel ist, so erfolgt die Übersetzung ins Schnelle, sodaß sich bei einer
kleineren Hebeldrehung eine größere Drehung der Schaltkurbel ergibt.
Um den neuen Antrieb raumsparend bauen zu können, besitzt die Schaltkurbel nach einem weiteren Merkmal der Erfindung außen
mehrere auf einem zu ihrer Drehachse konzentrischen Kreisbogen gelegene Stifte, die mit dem zu einem Zahnradsegment ausgebildeten
Hebel in Eingriff stehen.
Um die bei Botationsdruckmaschinen bereits vorhandene Steuerkurve weiter verwenden zu können, ist die Anordnung erfindungsgemäß
derart getroffen, daß vom äußeren Hebelende aus gesehen die Hebeldrehachse vor der Schaltkurbelachse liegt und daß das innere
Ende des Äntriebshebels eine Innenverzahnung besitzt.
Schließlich sei noch erwähnt, daß die am Hebelende gelagerte Rolle zwecks Zusammenarbeit mit der bei Rotationsdruckmaschinen
vorhandenen Kurvenbahn ballig gedreht ist.
In der Zeichnung ist ein A^sführungsb ei spiel äes neuen Tfumerierwerkes dargestellt, wobei die hier nicht interessierenden Teile,
wie beispielsweise die Vorder- und die Hintergreifer, weggelassen wurden. Die Ziffernräder wurden rein schematisch dargestellt.
Figur 1 zeigt ein Numerierwerk in natürlicher Größe von oben gesehen;
Figur 2 ist eine zugehörige Stirnansicht;
Figur 3 stellt einen in größerem Maßstab gezeichneten Schnitt nach der Linie A-B der Figur 1 dar.
In dem Gehäuse 1 des Numerierwerkes, das in bekannter T/eise zu seiner Befestigung mit einem Schraubenbolzen 2 versehen ist,
sind auf der mittleren Achse 3 die verschiedenen Ziffernräder 4 und die U-förmige Schaltkurbel 5 drehbar gelagert. Die Gesamtheit
der Ziffernräder weist eine Tonnenform auf.
Im gezeichneten Beispiel ist der Antriebshebel 6 um eine Achse oder einen Bolzen 7 drehbar gelagert, der in einer Seitenwandung
des Gehäuses 1 gelagert ist. Der Hebel 6 greift in den Raum zwischen der zuletzt genannten Gehäusewandung und den benachbarten
Arm 5 der Schaltkurbel ein. Das äußere Ende des Antriebshebels 6 ist mit einer lose drehbaren Rolle 8 versehen, die eine ballige
Form besitzt. Von diesem äußeren Hebelende aus gesehen liegt die Drehachse 7 vor der Achse 3 &er Schaltkurbel. Das innere Ende 6f
des Antriebshebels ist hakenartig gestaltet und innerhalb des Hebelausschnittes 9 zu einem Zahnsegment ausgebildet. Dieses
Zahnsegment besteht im gezeichneten Beispiel aus den drei Zähnen 10. Auf einem zur Achse 3 konzentrischen Kreisbogen sind im gezeichneten
Beispiel vier kleine Stifte 11 gelegen, die seitlich in die Schaltkurbel 6 eingesetzt sind. Es handelt sich also hier
um eine Art Triebstockverzahnung.
In Figur 3 ist der Antriebshebel 6 in einer Endstellung gezeichnet, wobei die Schaltkurbelachse 3 in den Ausschnitt 9 des Antriebshebels
eingetreten ist. Beim Umlauf des Druckzylinders wird der Antriebshebel in der eingezeichneten Pfeilrichtung gedreht,
was infolge der Verzahnung 10, 11 eine größere Drehung der Schaltkurbel in gleichen Drehsinn zur Folge hat. Durch diese
Drehung der Schaltkurbel erfolgt in bekannter Weise über die Vordergr'eifer die Weiterschaltung des einzelnen Ziffernrades. Durch
die Steuerkurve wird der Antriebshebel und mit ihm die Schaltkurbel in die in Figur 3 gezeichnete Ausgangsstellung zurückgedreht.
Durch die ballige G-estalt der Eingriffsrolle 8 in die vorhandene Steuerkurvenbahn ist die Drehung oder Schwenkung des Hebels 6
ermöglicht.
Es sei hier erwähnt, daß beim Neubau von Rotationsdruckmaschinen die Steuerkurve anders angeordnet werden könnte, sodaß der Antriebshebel
6 anstelle einer Innenverzahnung auch mit einer Außenverzahnung versehen werden kann. Die Steuerkurve wäre dann so
anzuordnen, daß die Drehung von Hebel 6 und Schaltkurbel 5 in einander entgegengesetztem Drehsinn erfolgen.
neuen
auf Numerierwerke für den Rotationsdruck b e s^h^änk t sein. Der neue Antriebshebel kann auch bei den „air sich "bekannten für den
Flachdruck bestimmten Numeri erweirk en mit Torteil angewendet werden. Dabei ist insbesondere an diejenigen Werke gedacht, die in
einem bekannten Numerierrahmen angeordnet sind und bei denen der Äntrieb..:ailer im Rahmen vorhandenen Werke, beispielsweise
Claims (5)
1) Numerierwerk für Rotationsdruck, bei dem die Schriftlinie senkrecht zur Druck zylinderachse liegt, und bei dem der Antrieb
der Schaltkurbel durch einen in eine feststehende Kurve eingreifenden Teil erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß
der Eingriffsteil aus einem am Werkgehäuse (1) drehbar gelagerten Hebel (6) besteht, dessen Drehung durch Zahnrad- oder
zahnradähnliche Übersetzung auf die Schaltkurbel (5) über- - tragen ist.
2) Numerierwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkurbel (5) außen mehrere auf einem zu ihrer Drehachse
(3) konzentrischen Kreisbogen gelegene Stifte O-l) besitzt, die mit dem zu einem Zahnradsegment (J-, 10) ausgebildeten Hebel
(β) in Eingriff stehen.
3) Numerierwerk nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß vom äußeren Hebelende aus gesehen die Heb el drehachse (7) vor
der Schaltkurbelachse (3) liegt, und daß das innere Ende (6') des Hebels (6) eine Innenverzahnung (10) besitzt.
4) Numerierwerk nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (6) zwischen der Schaltkurbel (5) und einer Gehäusewand
liegt.
5) riumerierwerk nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die am äußeren Hebelende gelagerte Rolle (8) zwecks Zusammenarbeit
mit der bei Rotationsdruckmaschinen vorhandenen Eurvenbahn ballig gedreht ist.
,dadurch gekennzeichnet, werken für den Plac^inieifi^^r^Antriebshebel nach vorstehenden
ist.
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