DEP0036535DA - Kraftfahrzeug, insbesondere mit selbsttragender Karosserie - Google Patents
Kraftfahrzeug, insbesondere mit selbsttragender KarosserieInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kraftfahrzeug, insbesondere mit selbsttragender Karosserie, und besteht im wesentlichen darin, dass das Antriebsaggregat auf einem besonderen, zugleich eine Fahrzeugachse (vorzugsweise mit angetriebenen Rädern) tragenden Hilfsrahmen gelagert ist und die ungeteilte Karosserie zur Verbindung mit dem Hilfsrahmen als Ganzes von oben her über das Antriebs-Achsaggregat übergestülpt wird. Zweckmässig ist nur das mit dem Antriebsaggregat bzw. mit dem Getriebeaggregat für den Antrieb der Räder verbundene Achsaggregat an einem Hilfsrahmen und zwar einbaufertig montiert, während die andere, insbesondere nicht angetriebene Fahrzeugachse unmittelbar am Fahrzeugrahmen bzw. an der Karosserie aufgehängt und abgestützt werden kann. Jedoch kann auch für das zweite Achsaggregat ein besonderer Hilfsrahmen vorgesehen. Während bei Verwendung eines Hilfsrahmens für die eine bzw. für jede der beiden Achsen zweckmässig auch die Federung sich gegen den Hilfsrahmen bzw. das Antriebsaggregat abstützt, können insbesondere im Falle der nicht angetriebenen Achse aus Gründen der Einfachheit die Federn unmittelbar an die Karosserie (bzw. den die Karosserie tragenden oder mit ihr zu einer Einheit vereinigten Rahmen) angeschlossen werden.
Durch die Erfindung wird der Vorteil erzielt, dass einerseits die Karosserie bei geringstem Gewicht eine höchst erreichbare Festigkeit und Steifigkeit aufweist und trotzdem andererseits infolge der Verwendung eines Hilfsrahmens ein einfacher Zusammenbau ermöglicht wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt und zwar bedeutet A die Karosserie, B das das Antriebsaggregat unter Verwendung eines Hilfsrahmens enthaltende Vorderachsaggregat mit Vorderradantrieb und C das unmittelbar an der Karosserie angelenkte und gegen dieselbe abgestützte Hinterachsaggregat.
Das Gerippe der Karosserie A besteht aus den Längsträgern a, welche durch Querträger b und d gegeneinander versteift sind, den zu einem geschlossenen Obergurt d zusammengefassten Pfosten, einem vorderen Traggerüst e und gegebenenfalls einem hinteren Traggerüst f. Die Traggerüste e und f der Fahrzeugenden sind mit dem aus den Trägern a, b, c und d bestehenden mittleren Traggerüst zu einem einheitlichen verwindungssteifen Gerippe bzw. zusammen mit den Wandungen des Wagenkastens zu einer ungeteilten selbsttragenden Karosserie (insbesondere durch Verschweissen) verbunden.
Das Vorderachsaggregat B besteht aus einem Hilfsrahmen g, auf welchem das aus dem Motor h und dem Wechselgetriebe bzw. Achsgetriebe i bestehende Antriebsaggregat elastisch gelagert ist. An dem Hilfsrahmen sind ferner zugleich die Führungsglieder, z.B. je 2 übereinander angeordnete Führungslenker, für die Vorderräder k gelagert. Ebenso stützt sich die Feder l (z.B. eine Schraubenfeder) zusammen mit dem Stossdämpfer gegen einen, einen Teil des Hilfsrahmens bildenden Bock m ab. Auf dem Hilfsrahmen können ferner andere Aggregate wie Kühler, Batterie, Lenkung oder dergleichen angeordnet sein. Nach dem vollständigen einbaufertigen Zusammenbau des Aggregates wird die Karosserie von oben her als Ganzes über das Aggregat gestülpt und mit dem Hilfsrahmen bei n und n (bzw. n' und o' der Karosserie) zweckmässig unter Zwischenschaltung elastischer Puffer (insbesondere Gummipuffer) verbunden.
Die die Hinterräder p tragende Hinterachse q kann mittels der Schublenker r und unter Zwischenschaltung der Federn s bzw. von z.B. innerhalb der Federn angeordneten Stossdämpfern an den Rahmen oder an die Karosserie angelenkt werden. Die Feder s kann sich hierbei unmittelbar gegen den Längsträger a der Karosserie oder gegen einen Bock s' abstützen.
Eine gleiche Anordnung wie im Falle des Ausführungsbeispieles für das Vorderachsaggregat kann bei Heckmotorantrieb für das hintere Achsaggregat vorgesehen sein. Auch kann für jedes Achsaggregat ein besonderer Hilfsrahmen verwendet werden. Die Federung stützt sich hierbei jeweils zweckmässig gegen den Hilfsrahmen bzw. gegen den Träger des Achsaggregates.
Claims (6)
1.) Kraftfahrzeug, insbesondere mit selbsttragender Karosserie, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsaggregat auf einem besonderen, zugleich eine Fahrzeugachse mit vorzugsweise angetriebenen Rädern tragenden Hilfsrahmen gelagert ist und die ungeteilte Karosserie zur Verbindung mit dem Hilfsrahmen als Ganzes von oben her über das Antriebs-Achsaggregat übergestülpt wird.
2.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das andere (insbesondere nicht angetriebene) Achsaggregat unmittelbar an der Karosserie befestigt und abgestützt wird.
3.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Achsaggregate unter Verwendung eines Hilfsrahmens mit der Karosserie verbunden werden.
4.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung des Hilfsrahmens bzw. des Achsaggregates an einem Traggerüst erfolgt, welches sich fachwerk- oder strebenartig bis oder im wesentlichen bis zum Fahrzeugende bzw. bis zu beiden Fahrzeugenden erstreckt.
5.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der Karosserie auf dem Hilfsrahmen unter Zwischenschaltung elastischer Puffer erfolgt.
6.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse mitsamt der sich gegen den Hilfsrahmen bzw. das Antriebsaggregat abstützenden Federung vor dem Aufsetzen der Karosserie in betriebsfertigem Zustande am Hilfsrahmen eingebaut ist.
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