DEP0036249DA - Verfahren zur Herstellung von Thiosemicarbazonen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Thiosemicarbazonen

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DEP0036249DA
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DE
Germany
Prior art keywords
weight
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thiosemicarbazones
hydrazine
rhodanide
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Erich Dr. Wuppertal Goth
Walter Dr. Wuppertal Salzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
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Description

Dr. Clemens Lutter, Wuppertal, und Dr. Ernst Cauer, Leverkusen
Kn/Sch Leverkusen, den 11« Febr. 1949
Verfahren zur Herstellung von Thiosemicarbazonen
wurde gefunden, daß sich die Thiosemicarbazone von. Ketonen besonders einfach herstellen lassen, wenn man Hydrazinrhodanid^zweckmäßig in wäßriger Lösung, gegebenenfalls in Anwesenheit weiterer Lösungs·= oder Verdünnungsmittel, mit Ketonen in der A'ärme umsetzt»
Bei der bisiicr bekannten Arbeitsweise zur Herstellung solcher Thiosemicarbazone sind zwei Arbeitsgänge, nämlich die Umlagerung des Hydrazinrhodanids zum Thiosemicarbazid und die Umsetzung mit dem Keton, notwendig. Hinzu kommt, daß die Umlagerung des Hydrazinrhodanids zum Thiosemicarbazid in wäßriger Lösung langsam und nur bis zur Erreichung eines Gleichgewichtszustandes verläuft; die Reinigung des entstandenen Thiosemicarbazide ist wegen der notwendigen Abtrennung anorganischer Salze verlustreich. Demgegenüber vollzieht sich die Umlagerung des Hydrazinrhodanids in Gegenwart eines Ketons fast augenblicklich und mit Ausbeuten bis zu 9o $. Das hierbei entstehende Thiosemicarbazid wird nämlich sofort vom Keton in Form des Ketonthiosemicarbazons abgefangen tind aus dem Gleichgewicht entfernt. Infolge seiner Schwerlöslichkeit wird das entstandene Ketonthioseniicarbazon sofort in einem Reinheitsgrad erhalten, der ein.e Reinigung für weitere Umsetzungen unnötig machtP Der fast quantitative Verlauf der Umsetzung zu Thiosemicarbazon ist überraschend, da mit einer Umsetzung des Hydrazins mit den Ketonen zu Azinen gerechnet werden mußte und ein derartiger Verlauf der Umsetzung, wie festgestellt wurde, bei Verwendung von Aldehyden auch tatsächlich vorherrscht*
Die erfindungsgemäß erhaltenen Thiosemicarbazone sollen als Zwischenprodukte für Heilmittel Verwendung finden«,
Le A 120
Beispiel Is
Eine Lösung von 97 Gewichtsteilen Kaliumrhodanid in 2oo Gewichtsteilen Wasser wird mit einer Lösung von 81 Gewichtsteilen neutralen Hydrazinsulfats in 2oo Gewichtsteilen Wasser vermischt und kurze Zeit auf 9o° erwärmt. Man kühlt ab und saugt von abgeschiedenen Kaliumsulfat ab» Das Filtrate das das Hydraζjnrhodanid enthält, wird auf 6o erwärmt. Bei dieser Temperatur läßt man im Laufe weniger Minuten 75 Gewichtsteile Aceton zulaufen. SFach kurzer Zeit beginnt die Abscheidung des Aceton-Thiosemicarbazons in exothermer Reaktion» Man kühlt ab, saugt den Niederschlag ab und wäscht mit wenig eiskaltem lasser nach«
Ausbeutet 12o Gewichtsteile Aceton-Thiosemicarbazon vom Schmelzpunkt löo0.'
Beispiel 2s
578 Gewichtsteile der wie bei Beispiel 1 hergestellt ten Mischung von Hydrazinsulfat- und Kaliumrhodanidlooung werden nach dem Erwärmen ^auf 9o° abgekühlt und mit 2oo Gewichtsteilen Methanol versetzt. Man saugt vom Kaliumsulfat ab und erwärmt die wäßrig-methanolische Hydrazinrhodanidlösung mit 98 Gewichtsteilen Cyclohexanon einige Zeit am Rückfluß« Fach dem Srkalten wird das ausgeschiedene Cyelohexanon-Thiosemicarbazon isolierte
Ausbeute« 14o Gewichtsteile vom Schmelzpunkt 159°.

Claims (1)

  1. Patentanspruchs
    Verfahren zur Herstellung von Thiosemicarbazonen von Ketonen, dadurch gekennzeichnet, daß man Hydrazinrhodanid mit ΪΓ3tonen in der Wärme umsetzt.

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