DEP0036132DA - Schleusenventilsteuerung für Vakuumapparate - Google Patents

Schleusenventilsteuerung für Vakuumapparate

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DEP0036132DA
DEP0036132DA DEP0036132DA DE P0036132D A DEP0036132D A DE P0036132DA DE P0036132D A DEP0036132D A DE P0036132DA
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DE
Germany
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valve
lock
valves
braunschweig
bock
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Expired
Application number
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Inventor
Karl Dipl.-Ing. Hildesheim Dienst
Waldemar Dr.-Ing. Hildesheim Dienst
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Description

ntanwälte
> Paul Bock
■ing. Helmut Jooß Braunschweig, dens. Mai I95O
Braunschweig
ρ 56 152 V/82a D
jDiplo-Ing, Earl Dienst undbr,-Ing. Waldemar Dienst, beide in Hildesheim, Katharinenstraß e 26
"Schleusenventilsteuerung für Vakuumapparate." 3?atentbeachreibung,
Die Erfindung betrifft eine Schleusenventilsteuerung für Vakuumapparate mit einem zum Beschicken und Entleeren verwendbaren Ventilpaar je Schleuse*
Die Erfindung bezweckt, eine einfache, leicht zugängliche, störungsfrei arbeitende und im Betrieb keiner besonderen Wartung bedürfende Schleusenventilsteuerung zu schaffen, die ganz allgemein an Vakuumapparaten verwendbar ist. Unter Vakuumapparate sind unter anderem senkrecht stehende Vakuumrieseltrockner, Vakuum^rommeCl trockner, Vakuumtrockenschnecken zu verstehen»
Die Erfindung besteht darin, daß zur Betätigung der gegenläufig schließenden Ventilkörper einer Schleuse eine in diesen gleitende Hubstanige mit zwischen den Ventilkörpern liegendem auf diese wirkendem elastischem Glied und Anschlägen, deren einer öffnend, derer anderer schließend wirkt, vorgesehen sind, wobei das Zwischenglied die Ventilkörper bei geschlossener Schleuse
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Aus führung s form de® f /ei c/er Erfindung in ävvei Anwendungsbeispielen, Fig.], und 2 dargestellt.
Mit A und B sind zwei Schleusenbehälter bezeichnet, die an Ein- und Ausgang eines Vakuumüehälters D angefügt sind. Zur Absperrung dieser Schleusenbehälter A,B dienen Ventile 1,2,3,4, von denen je zwei 1,2; 3,4 eine gemeinsame Hub stange haben. Die Ventilkegel 1,2 des oberen Schleusenbehälters A sindL zwischen zwei Anschlägen 11,12 auf einur Hubstange 5 verschiebbar, die am oberen ^nde in eine Gewindespindel 6 übergeht. Über diese Spindel 6 ist eine Mutter 7 geschraubt, die mit der umlaufenden "Welle eines umsteuerbaren Antriebrnotors 8 fest vereinigt ist. Zwischen dem aufwärtsragenden Schaft 10 des unteren Ventils 2 und der Unterseite des oberen Ventils 1, das ebenfalls einen aufwärtsragenden Schaft 14 trägt, ist eine Feder 9 eingeschaltet, deren Länge und Spannung so bemessen ist, dass sie einerseits in der Ausgangsstellung der Hubstange 5 die beiden Ventile mit genügender Vorspannung auf ihre Sitze drückt, auch wenn der Schleusenbehälter evakuiert ist und dass sie andereseits im .betriebe noch den für das Durchschleusen des Gutes erforderlichen Hub zugibt.
Wenn der Motor 8 umläuft und durch die Kutter 7 die Gewindespindel 6 nebst der anschliessenden Hubstange 5 gerenkt wird, so drückt der Anschlag 11 dieser Hubstange 5 auf das obere Ventil 14,1» hebt dieses von seinem Sits ab und drückt die Feder 9 zusammen. Dadurch wird das untere Ventil 10,2 mit zunehmendem Druck auf seinen Sits festgepresst. Wird dann anschliessend die Hubstange 5 wieder gehoben, so wird durch Zurückgehen des Anschlags 11 von dem Schaft 14 des Ventils 1 die Feder 9 entspannt und dadurch das obere Ventil 1 bis zura Schliessen wieder angehoben, worauf der untere Anschlag 12 das untere Ventil 10,2 unter Z us einten- rücken der Feder 9 öffnet. Die zusammengedrückte Feder 9 richtet den Abschluss des oberen Ventils 1 mit vermehrter Spannung, was für die einwandfreie Wirkung des SchleusenjSrorganges besonders wichtig und vorteilhaft ist. Die Schaltvorgänge des Antriebmotors 0
können durch ein an sich bekanntes Schaltwerk "beherrscht werden.
Urn zu erreichen, dass sich von dem durchzuschleusenden
/i*s ι J, ^*6*
nichts zwischen cti-e Ventil^ l^ und a Sitzf einklemmen kann, ist einerseits in dem Vorbehälter 13 (Beschickungsbehälter) zu dem Schleusenbehälter A an dem Schaft 14 des Ventils 1 ein ringförmiger Vorabschlußschieber 15, der mittels eines an der Behälterwand befestigten Filzringes 17 abgedichtet wird, angeordnet und andererseits an der Unterseite des Ventils 1 eine als Tauchkörper wirkende Glocke 20 befestigt, die in dem in den Schleusenbehälter A eingelassenen Gut einen Raum für das nachlaufende Gut freihält. Über α ein Vorabschlußschieber 15 ist an.der Decke des Vorbehälters 13 eine Schutshülse 18 angeordnet, die die Durchlaßb'ffnungen 15 des Vorabschlußschiebers 15 aufnimmt, wenn sich das Ventil 1 in seiner Hochstellung befindet. Erst wenn das Ventil 1 in seine Tief stelllang gesenkt ist, kann das Gut aus dem Vorbehälter 13 durch den Ringspalt 19 und durch die Durchlassöffnungen 15 im vorabschlußsehieber 15 in den Schleusenbehälter A eintreten. In dieser Tiefstellung des Ventiles 1 hält seine Glocke 20 einen Raum frei für eine Teilmenge des eingebrachten Gutes. Wird nämlich das VentirF!D gehoben, so gibt seine Gloclfce 20 einen Raun frei, der gleich oder grosser ist, als der Raum, welcher der Teilmenge des Gutes entspricht, die sich noch oberhalb des Ventiles 1 und innerhalb des Ringschiebers bis zu dessen EinlaufÖffnung 15' befindet, so dass nun, während und vor dem vollständigen Abschliessen des Ventils 1 diese letztere Teilmenge in den Schleusenbehälter A hineinläuft. Weiteres Gut kann aus dem Vorbehälter 13 nicht nachlaufen, da der Vorabschlußschieber 15 den Ringspalt 19 eher abschliesst als das Ventil 1 den ■^inlaßq.uerschnitt des Schleusenbehälters A. Durch die richtige Bemessung der Glocke 20 wird sicher verhindert, dass auf dem Sitz des Ventils 1 Gut zurückbleibt, das die Abdichtung beeinträchtigen könnte. Die Glocke 20 erfüllt noch den werteren Zweck, die zwischen den Ventilen 1,2 befindliche Feder 9 von der Berührung mit dem durchauschleusenden Gut zu schützen.
Die im unteren SchleusenbeMlter B -eingebauten Ventile 3,<i
entsprechen im Wesentlichen der Bauart der Ventile 1,2.
Die Antriebe der Ventilpaare Ij2.3^4 können durch die Vorgelege VjW und durch die stehende Welle χ miteinander gekuppelt sein.
Zwecks Minderung der Bauhöhe des ganzen Apparates kann der umsteuerbare Elektromotor 8 an die Stelle y gesetzt werden.
bei' //zver VttihiUfy
bei f y
Die Betätigung der Ventile 1,2,3,4 erfolgten Abhängigkeit von einem im Apparat eingebauten Impulsgeber 2 5 durch ein Schaltwerk 23 entweder in der Weise, dass die VentiXeTL,2·, 3,Atjfi-t3;2,4 oder 1,4*2,3 bewegt werden.
Die Ventilpaare 1,2}3,4 können auch, wie Fig. 2 zeigt, von einer gemeinsamen, durch die Mitte des ganzen Apparates hindurchgehenden Hub stange 21 aus gesteuert v/erden, auf der oben und unten die Ventilbetätigungsanschläge 11,12 befestigt sind.

Claims (1)

  1. r.-ing. ΓΟΟΙ BOCK
    lug. Heimut Jooß Braunschweig, den 8. Mai I950
    Braunschweig
    -E...26 132 V/82a ρ
    Patentansprüche„
    1β Schleusenventilsteuerung für Vakuuinapparate mit einem zum BescMcken und Entleeren verwendbaren Veatilpaar Je Schleuse, dadurch gekennzeichnet» daß zur Betätigung der gegenläufig schlie-Senden VentilkcJrper (1,2^374) einer Schleuse eine in diesen gleitende Hubstange (5;21) mit zwischen den Ventilkörpern (1,2^^4) liegenden^ auf diese wirkendem elaatischeai Glied (9) und Anschlägen (11,12)j deren einer öffnend, derer anderer schließend wirkt, vorgesehen sind, wobei das 2wischenglied (9) die Ventilkörper
    φζΜ. 4ty> art 4& Mtpt&hs» fmtfisiU^
    (i,2|3j4) bei geschlosBener Bchleuse (AfB) A^M^^^m^^egsmr- .--aaaaefaggwtd· hält«
    2 β Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an den eich hebend schließenden Ventilkörper angeordneten und sic-h in den Beschickungsraum (13) der Schleuse (A) einschiebenden Schneidenkörper (15) durch den alles Gut, bevor ea zur Dichtenfisflache !es Ventils (1) gelangt, durchfließen nuß, und der siek-gege» eine Dichtun|-:sil8.che (^T) im Beschickungsraum 0-3) bereits vor Abschluß-Stellung des V enU Ik or per s (1) legt*
    3e Vorrichtung nach Anspruch jAj^fll 2, dadurch gekennzeichnet daß der Schnei denk or pe:: (15) aus einem Eingschieber mit oberer Singöffnung uniL Girier ai& V®nttlnbschluä dienenden. SehutzhüZ&e besteht β
    4# Vakuumapparat nach Ansprach 1 «sä 2, dadurch gekennzeichnet* daß mit dem für den Einlaß des Gutes dienenden Ventil ein in den Gutlvorrat des Schleusenbehälters hineinragender Tauchkörper ^&Sf&&f verbunden istf der beim M*Ät»~des Ventils einen
    Raum
    Raum freigibt 0
    (Sfätr
    5 β fakuwaapparat nach, Anspruch 1 -»»et 4t dadurch
    net, daß der Tauchkörper aus einer an der Unterseite des Ventils befestigten, MS zwischen den Ventilen ifS eingeechwltete. uffiBChlie3enden Glocke bestellt.
    (Dr, Bock)
    Ko8 Patentanwalt

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