DEP0036076DA - Sauger für pneumatische Bogenanlegevorrichtungen. - Google Patents
Sauger für pneumatische Bogenanlegevorrichtungen.Info
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sauger für Vorrichtungen zum Entnehmen von Bogen aus Papier, Karton, Pappe o.dgl. von einem Stapel und Übergeben desselben an die Zuführung nach der Druck-, Falz- oder einer sonstigen Bogenverarbeitungsmaschine. Mit einer solchen Vorrichtung müssen die verschiedensten Papiersorten, federleichte Papiere bis zu schweren Kartons sowie Pappe und bei Blechdruck auch Blechtafeln verarbeitet werden, und deshalb werden an die Saugdüsen der Vorrichtung, mittels deren die Vereinzelung derselben vom Stapel durchgeführt wird, unterschiedliche Anforderungen gestellt, d.h. bei federleichten Papieren darf der Sauger der Düse nur gering sein, während bei stärkeren und starken Papiersorten und Pappen oder Blechtafeln der Saugzug stärker oder stark sein muß. Diesen unterschiedlichen Anforderungen wird bei den bekannten Vorrichtungen dadurch entsprochen, daß die Saugdüsen auswechselbar angeordnet sind, um je nach Bedarf die geeigneten Düsen einsetzen zu können. Man hielt also eine Anzahl Serien Düsen mit verschiedenem Luftdurchlaßquerschnitt auf Vorrat bzw. in Bereitschaft. Das Auswechseln der Düsen aber ist mit Zeitverlust verbunden und bedeutet deshalb auch eine Leistungsminderung.
Zweck der Erfindung ist, diese Lagerhaltung einer Anzahl Serien Düsen zu vermeiden und das Auswechseln der Düsen bei
einem Wechsel der Papiersorte, der die Verwendung anderer Düsen erforderlich macht, in Fortfall kommen zu lassen. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß an dem Mundstück des Saugers ein Mittel vorgesehen ist, durch das der Saugluftdurchlaß je nach Bedarf vergrößert oder verkleinert werden kann.
Die Saugdüsen bleiben also immer in ihrer Eingliederung in der Vorrichtung und es bedarf beim Wechsel der Papiersorte lediglich eines Handgriffes an der bzw. jeder Düse für die Veränderung deren Luftdurchlaßquerschnittes.
Der Sauger nach der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. 1 einen Querschnitt,
Abb. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles x der Abb. 1,
Abb. 3 einen Querschnitt in Richtung der Linie A-B der Abb. 1,
Abb. 4 den Sauger in seiner Eingliederung beispielsweise in einer Bogenanlegevorrichtung.
Für die Erfindung ist es ohne Einfluß, wie im einzelnen die Saugdüse ausgebildet ist und deren Eingliederung in die Bogenanlegevorrichtung erfolgt. Wesentlich für die Erfindung ist lediglich, daß am Mundstück des Saugers ein Mittel vorgesehen ist, durch das der Saugluftdurchlaß je nach Bedarf vergrößert oder verkleinert werden kann.
Das Ausführungsbeispiel zeit eine Saugdüse, bestehend aus einem festen Teil 1, der an seinem Ende mit einer Hohlbohrung versehen ist, in der kolbenartig ein beweglicher Teil 2 in senkrechter Ebene lose verschiebbar angeordnet ist, der unter der Wirkung einer Druckfeder 3 steht, die das Bestreben
hat, den Teil 2 nach abwärts zu drücken. Der Teil 2 besitzt einen Zapfen 4, der in einer im festen Teil 1 vorgesehenen Schlitzöffnung 5 eingefangen ist, die als Führung und außerdem zur Hubbegrenzung nach oben und unten für den beweglichen Teil 2 dient. In dem festen Teile 1 ist der Saugluftkanal 6 und in dem beweglichen Teile 2 ein Luftkanal 7 vorgesehen. Zur Veränderung der Saugwirkung des Saugers ist am Mundstück des beweglichen Teiles 2, mit dem sich der Sauger auf den Stapel aufsetzt bzw. den Bogen ansaugt, ein Schieber 8 quer durch den Teil 2, unterhalb des Luftkanales 7, vorgesehen. In dem Schieber 8 befinden sich mehrere verschieden große Öffnungen 9, 10, 11, 12, die in der Schieberichtung hintereinander in einer Achse vorgesehen sind. Der Schieber ist einerseits oder beiderseits mit einer Handhabe versehen, um ihn für seine Verstellung fassen zu können. Durch Verschieben des Schiebers 8 kann entweder die Öffnung 9 oder 10 oder 11 oder 12 zum Anschluß an den Luftkanal 7 gebracht werden. Für die Sicherung des Schiebers in seiner jeweils eingestellten Lage kann ein Arretierriegel oder eine andere zweckentsprechende Verriegelung vorgesehen werden.
Anstelle von mehreren verschieden großen Öffnungen kann der Schieber 8 auch mit einer Langlochöffnung versehen werden. Auch kann das Mittel zur Vergrößerung oder Verkleinerung des Saugluftdurchlasses als Scheibe ausgebildet sein, die einseitig am Mundstück des Düsenkörpers 2 in waagerechter Ebene gelagert wird und mit einer Vielzahl von verschieden großen Öffnungen versehen ist, welche am Ende der Scheibe konzentrisch angeordnet sind und beim Drehen der Scheibe Anschluß an den Luftkanal 7 finden. Ferner ist es auch möglich, dieses Mittel
als Verschluß auszubilden, bestehend aus einer Mehrzahl von Segmenten nach Art einer Blende für fotografische Zwecke, deren Öffnung konzentrisch vergrößert oder verkleinert werden kann.
Schließlich kann auch die erfindungsgemäße Vergrößerung oder Verkleinerung des Saugluftdurchlasses dadurch herbeigeführt werden, daß in das Mundstück des Düsenkörpers 2 ein Nippel eingeschraubt wird, der eine bestimmte Durchlaßöffnung besitzt. Bei einem Wechsel der Papiersorte, der einen anderen Sauger erfordert, müsste der Nippel herausgeschraubt und ein anderer, mit entsprechendem Luftdurchlaß versehener Nippel eingeschraubt werden.
Claims (6)
1.) Sauger für pneumatische Bogenanlegevorrichtungen, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Mundstück des Saugers ein Mittel vorgesehen ist, durch das der Saugluftdurchlaß je nach Bedarf vergrößert oder verkleinert werden kann.
2.) Sauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittels aus einem Schieber (8) besteht, in dem eine Anzahl verschieden großer Öffnungen (9, 10, 11, 12) für den Luftdurchlass vorgesehen sind.
3.) Sauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel aus einem Schieber besteht, in dem eine Langlochöffnung für den Luftdurchlaß vorgesehen ist.
4.) Sauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel als Scheibe ausgebildet ist, die einseitig am Mundstück des Düsenkörpers (2) in waagerechter Ebene drehbar gelagert und mit einer Vielzahl von verschieden großen Öffnungen versehen ist, die am Rande der Scheibe konzentrisch angeordnet sind und beim Drehen der Scheibe Anschluß an den Luftkanal (7) finden.
5.) Sauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel als Verschluß ausgebildet ist, bestehend aus einer Mehrzahl von Segmenten nach Art einer Blende für fotografische Zwecke, deren Öffnung beliebig konzentrisch verstellbar ist.
6.) Sauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel aus einer Mehrzahl von Nippeln mit untereinander verschieden großen Luftdurchtrittsöffnungen besteht,
von denen je nach Bedarf eine am Mundstück des Düsenkörpers (2) in den Luftkanal (7) eingeschraubt wird.
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