DEP0036050DA - Seitlich verschiebbares Stahltor mit einem oder mehreren aus Einzeltafeln zusammengesetzten Torflügeln. - Google Patents
Seitlich verschiebbares Stahltor mit einem oder mehreren aus Einzeltafeln zusammengesetzten Torflügeln.Info
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein seitlich verschiebbares Stahltor mit einem oder mehreren aus Einzeltafeln zusammengesetzten Torflügeln, das gegebenenfalls als Parallelschiebetor ausgebildet ist.
Es ist bekannt, die meist recht grossen Öffnungen von Hallen durch eine Anzahl von Schiebetoren zu verschliessen, die beim Öffnen und Schliessen in kürzester Zeit bewegt werden müssen und je nach Bedarf eine mehr oder weniger grosse Öffnung freigeben. Bei grossen Hallentoren bestehen diese in der Regel aus Hohlrahmen oder einer Vielzahl aneinandergereihter Blechtafeln. Um diesen Tafeln eine ausreichende Festigkeit zu geben, werden auf ihrer Rückseite besondere Versteifungsmittel, z.B. Diagonalstäbe, Riegel oder Querrahmen, angebracht. Diese Versteifungselemente werden durch Schweissen fest mit den einzelnen Tafeln verbunden, die sich durch diesen Arbeitsgang leicht verziehen und werfen. Die Tore müssen deshalb nachgerichtet werden, was einen erheblichen Aufwand an Arbeit, Löhnen und Zeit bedingt. Dazu kommt, dass das Gewicht der Schiebetore durch das Anbringen der Versteifungen wesentlich erhöht wird. Bei Hohlrahmentoren wirkt es sich nachteilig aus, dass die Erneuerung des Anstrichs innerhalb der Hohlrahmen nicht möglich ist.
Die Erfindung bezweckt, diesen Übelstand in einfacher Weise bei Vermeidung besonderer Versteifungsmittel zu beseitigen. Dies wird erfin-
dungsgemäss durch Verwendung von der Torhöhe entsprechenden, verhältnismässig schmalen Stahlblechtafeln erreicht, die an ihren einander gegenüberliegenden, senkrechten Kanten vorzugsweise zweimal in gleichem Sinne rechtwinkelig umgebogen sind, so dass sie im waagerechten Querschnitt ein C-förmiges Kastenprofil haben und mit der erforderlichen Biegungssteifigkeit entsprechend breit bemessenen Stossflächen gegeneinander liegen.
Ein solches Stahlschiebetor kann aus einem oder auch aus mehreren Torflügeln bestehen. Beim Vorhandensein von zwei Torflügeln lassen sich diese in der gleichen Ebene anordnen und zum Schliessen des Tores gegeneinander schieben, wobei der eine Torflügel gegebenenfalls mit einem die Stossfuge überbrückenden Dichtungselement versehen ist. Wenn die Gesamtbreite der durch das Schiebetor zu verschliessenden Stirn- oder Längsseite eines Lagerschuppens o.dgl. so gross ist, dass zweckmässig mehr als zwei Torflügel vorgesehen werden, so wird das ganze Tor als Parallelschiebetor ausgebildet. Dann werden jeweils zwei benachbarte, zueinander parallel angeordnete Torflügel an ihren sich gegenseitig überlappenden Enden mit über die ganze Höhe sich erstreckenden U-Profileisen verbunden, deren einander zugekehrte, nach entgegengesetzten Richtungen vorspringende Flanschen bei geschlossenem Tor klauenartig ineinandergreifen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. 1 die schematische Darstellung eines Teiles eines Parallelschiebetores im Längsschnitt,
Abb. 2 einen Längsschnitt durch das Ende zweier zusammenwirkender Toreinheiten und
Abb. 3 das Parallelschiebetor im Querschnitt.
Es bezeichnen 1, 2 und 3 drei einzelne Toreinheiten aus einer grösseren Parallel-Schiebetoranlage. Sämtliche Toreinheiten liegen in zwei parallelen Ebenen, wobei jeweils zwei Toreinheiten 1, 2 im Sinne der Darstellung in Abb. 1 gegeneinander verschoben werden können. Die Toreinheiten laufen längs den sich über die ganze Hallenlänge verteilenden Hallenstützen 3 und 4. Die Stütze 4 kann auch fortfallen, wenn besondere bauliche Verhältnisse die Stellung dieser Stütze nicht erfordern. Die Abdichtung der Spalte 5 zwischen zwei in der gleichen Ebene nebeneinanderliegenden Toreinheiten 2, 3 geschieht mittels einer Schlagleiste 6, die am Ende der einen Toreinheit befestigt ist.
Jede Toreinheit 1, 2, 3 usw. besteht aus mehreren zusammengesetzten, schmalen Einzeltafeln 7, deren Seitenkanten 8 rechtwinklig scharf abgekantet sind, so dass über die ganze Torhöhe Stossflächen 9 gebildet werden. Die Randabkantung erfolgt in dem Masse, dass jede Einzeltafel 7 ein Kastenprofil im Sinne der Abb. 2 ergibt, das auf der Innenseite offen und damit frei zugänglich ist. Diese Formgebung ermöglicht, dass jede Einzeltafel 7 von innen und aussen jederzeit, auch nach der Montage, mit einem Schutzanstrich versehen werden kann. Die Breite der einzelnen Tortafeln ist je nach der Torhöhe derart bemessen, dass durch die erwähnten Randabkantungen ein biegungsfestes Kastenprofil entsteht, das keinerlei zusätzliche Versteifungselemente erfordert.
Die einzelnen, aneinander zu setzenden kasten-
förmigen Tortafeln 7 werden durch Niete 10 fest miteinander verbunden, wodurch neben der Stabilität der Toreinheiten auch eine gute Dichtung gewährleistet ist.
Der Abschluss der gegeneinander versetzt angeordneten Toreinheiten erfolgt durch U-Eisen 11, 12, die bei geschlossenem Tor mit ihren gegeneinander gekehrten Flanschen 11', 12' klauenartig ineinandergreifen und dadurch eine einwandfreie Dichtung ergeben (Abb. 2).
Die einzelnen Toreinheiten 1, 2, 3 usw. sind an einem gemeinsamen Träger, vorzugsweise einem Breitflansch-Träger 13, aufgehängt. Der untere Flansch 14 trägt zwei parallel angeordnete Laufschienen 15 und auf seiner Unterseite ein angeschweisstes, horizontales Dichtungsflacheisen 17. Die Toreinheiten laufen auf Spezial-Kugellagerrollen. Bei späteren Trägersenkungen in einzelnen Pfeilerfeldern kann die Laufbahn durch Unterfutterung der Laufschienen wieder in die Horizontale gelegt werden. Sämtliche Toreinheiten sind unten in einem gemeinsamen Bodenkanal 16 geführt (siehe Abb. 3).
Claims (4)
1) Seitlich verschiebbares Stahltor mit einem oder mehreren aus Einzeltafeln zusammengesetzten Torflügeln, dadurch gekennzeichnet, dass die der Torhöhe entsprechenden Stahlblechtafeln (7) an ihren einander gegenüberliegenden, senkrechten Kanten (8) vorzugsweise zweimal im gleichen Sinne rechtwinklig umgebogen sind, so dass sie im waagerechten Querschnitt ein C-förmiges, biegungssteifes Kastenprofil aufweisen und mit den jeweiligen Verhältnissen entsprechend breit bemessenen Stossflächen (9) gegeneinander liegen.
2) Stahltor aus mehreren gemäss Anspruch 1 ausgeführten, in zwei parallelen Ebenen gegeneinander verschiebbaren Torflügeln, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei benachbarte Torflügel (1, 2) an ihren sich überlappenden Enden mit über die ganze Höhe sich erstreckenden Profileisen (11, 12) verbunden sind, deren einander zugekehrte, nach entgegengesetzten Richtungen vorspringende Flanschen (11', 12') bei geschlossenem Tor klauenartig ineinandergreifen.
3) Stahltor nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass es an einem vorzugsweise mit Breitflanschprofil ausgebildeten, für alle vorhandenen Torflügel (1, 2 usw.) gemeinsamen Träger (13) aufgehängt ist, dessen unterer Flansch (14) gegebenenfalls auf jeder Flanschhälfte eine Laufschiene (15) trägt.
4) Stahltor nach Anspruch 1 und gegebenenfalls 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle Torflügel (1, 2 usw.) mit ihrem unteren Ende in einem gemeinsamen Bodenkanal (16) geführt sind.
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