DEP0035256DA - Vom Fährzeugmotor anzutreibende Luftpumpe zum Aufpumpen von Luftbereifungen von Krafträdern. - Google Patents

Vom Fährzeugmotor anzutreibende Luftpumpe zum Aufpumpen von Luftbereifungen von Krafträdern.

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Publication number
DEP0035256DA
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DE
Germany
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arrangement according
pump
air pump
air
cleaning filter
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Ernst Schmidt
Original Assignee
Zündapp-Werkc GmbH., Nürnberg
Publication date

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Description

"Vom Fahrseugmotor anzutreibende Luftpumpe sum Aufpumpen von Luft bereifungeil von Er aft rädern"
Bei Lastkraftwagen, die entsprechend grosse Luftbereifungen aufweisen, ist es üblich,eine vom
Fahrzeugmotor anzutreibende Luftpumpe vorzusehen* Man hat auch bereits den Vorschlag gemacht„ bei Krafträdern eine Luftpumpe anzuordnen, die zum Aufpumpen
der Luft bereifungeil dient und vom Fahrzeugmotor angetrieben wird. Hierbei ist die Pumpe am Fahrzeugrahmen angebracht. worden» TJm beim Leerlauf des Motors das Aufpumpen der Luftbereifuiigen vornehmen zu können, musste jeweils eine besondere !Pleuelstange vorhanden sein, die bei'Benutzung'der Luftpumpe zwischen der Kolbenstange der Pumpe und der Motorkurbelwelle eingesetzt wer den musste«
DileLösuiig des Einbaues einer vom Fahrseugmotor anzutreibenden Luftpumpe hei Krafträdern hat sich nicht durchgesetzt, obwohl der Kraftradfahrer infolge seiner wind- und wetterdichten Kleidung die Arbeit des Aufpumpens der Luftbereifungen von Hand,besonders bei warmen letter, unangenehm enrpfindet.
Von der Überle-rg£uiig ausgehend^ dass gerade bei Krafträdern die Anbringung einer vom Fahrseugmotor aiisutreibenden Luftpumpe insbesondere aus den vorer-
-2—
wähnten Gründen besonders wünschenswert lsi;, bezweckt die' Erfindung die Unterbringung der vom Fahrseug-motor anzutreibenden Luftpumpe in der Weise, dass sie für den Eraftradfahrer bei der Benutsimg des Kraftrades nicht storend im Wege ist und dass andererseits der Antrieb der Luftpumpe von dem im Leerlauf befindlichen Motor in einer möglichst bequemen Weise durchgeführt werden kann.
Demzufolge besteht die Erfindung in erster Linie darin, dass die pumpe im Getriebegehäuse des Motors eingebaut und mit der Motorkurbelwelle durch Betätigung eines Stellmittels kuppelbar ist»
Bei einer solchen Anordnung nimmt die Luftpumpe nur in sehr geringfügigem Umfang einen susat suchen Raum ein und sw ar an einer Stelle, an welcher der !Fahrer nicht behindert werden kann. Die Pumpe am 3?ahraäugrahraen kommt hierdurch in Fortfall, Die Anordnung d er Pumpe im Getriebegehäuse des Motors ist konstruktiv besonders einfach dadurch erreichbar, dass das Pumpenge haus e und das Getriebegehäuse des Motors einen einheitlichen Gusskörper darstellt» Besonders sweckmässig ist es, die Luftpumpe im Abschlussdeckel des Getriebegehäuses voraus ehen, Dadurch ist man in der Lage, die Pumpenanordnung auch als Susatsgerät sum IZr aft rad cu vertreiben. Der Besitzer eines Kraftrades hat lediglich einen Abschlussdeckel des Getriebegehäuses ohne Luftpumpe mit einem Abschluss de ekel des G-etriebegehäuses eilt Luftpumpe cv. vertauschen.
Um die Tfirkungsweise der Luftpumpe betrieblich einwandfrei su gestalten, ist es angebracht, die in die
Luftbereif mag au drückende luft suvor zu reinigen, damit nicht etwa ülbestaiidteile oder sonstige Fremdkörper in die luffbereifung gelangen können» Anhand der Erfindung kann die Druckleitung der Pumpe in einen abgetrennten Raum führen, in welchen ein Re iiiigungs filter untergebracht ist. Vorzugsweise sitst der Reinigungsfilter an einen, den. abgetrennten Raum absehlies senden Plansch, der. das Anschlussgewinde für den Füllschlauch trägt.
Es ist von besonderem Vorteil, dass nach der Erfindung der Reinigungsfilter etwa senkrecht hängend in dem augehörigen abgetrennten Raum untergebracht werden kann. Die aus der Luft ausgeschiedenen 0!bestandteile werden bei etwa senkrecht hängendem Reinigungsfilter durch die Erschütterungen des Fahrzeuges leichter abgeschieden und sammeln sich in dem unteren Seil des abgetrennten'Raumes, von -wo das angesaEim/elte Öl leicht abgelassen werden kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des E^findmigsgegenstahdes wiedergegeben. Ss seigti;
Pig. 1 eine Seitenansicht auf das Getriebegehäuse, teilweise im Schnitt,
Fig^ 2 einen Schnitt nach der Linie II-II derFig. 3, ^2£j^A sinenkaagerechten Schnitt nach der Linie
III-III der Fig» I In deniG-etriebegeliäuse 1 mit dom Abschluss de ekel 2
ist die Kurbelwelle 3 in den Kugellagern 4 und 5 gelagert. Liit Ziffer 6 ist die Ilolbenstange des Fahrseugnotors angedeutet. In dem Abschlus^deckel 2 ist das Gehäuse 7
-A-
der Kolbenpumpe angeordnet und swar besteht das Eolbengehäuse 7 mit dem Abschlussdeckel 2 aus einem einheitlichen Gusskörper. Das federbelastete Ansaugventil 8 öffnet sich, sobald der Kolben 9 der Luftpumpe durch die Drehung der Welle 10 sieh in Richtung auf die Kurbelwelle 3 bewegt. Sobald dann der Kolben 9 den Verdichtungshub ausführt, solllies st sich das Aiisaugventil 8 und die komprimierte Luft hebt das Kugelventil 11 entgegen aer Wirkung der Feder 12 von dem Ventilsitz ab- Die Luft wandert über den Eanal 13 in dem Saum 1|.9 durchstreicht den Reinigungsfilter 15 und gelangt durch die Bohrung 16 au dem nicht dargestellten Füllsohlauch, der auf das' Gewinde 17 aufzusetzen ist«, Der Luftfilter 15 sitzt an einem Flansch 18, der den Raum 14 nach oben abschliesst.
Im Falle eines Luftüberdruckes öffnet sich das Kegel- und Überdruckventil 19 and die Luft kann durch dieBohrüiig 20 entweichen. Dieses Yentil wird auf den für den Seifen gewünschten Druck eingestellt.
Die umschaltung der Luftpumpe erfolgt beim Leerlauf des Llotors durch Einrückung der Klauen-Kupplung 21 mit Hilfe des .Handhebels 22·

Claims (3)

-s- BUM! 6h/.31.3.50 Patentansprüche.
1.) Vom Fahrseugmotor anzutreibende Luftpumpe sum Aufpumpen von Luftbereifungen von Krafträdern, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe im Getriebegehäuse*des Motors eingebaut und mit der Motorkurbelwelle/durch Betätigung eines Stellmittels kupxjelbar ist.
2i) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpengehäuseyund das G-etriebegeliäuse einen einheitlichen G-usskörper#darstellen.
3 β) Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftpumpe im Abschluss deckel C^ des GetriebBgehäuses/vorgesehen ist«,
4,) Anordnung nach Anspruch 1-3? dadurcJi gekennzeichnet, dass ,die Druckleitung der Pumpe in einen abgetrennten Räumt führt, in welchem ein Reinigungs filter ^ mit ei-ge lor a clit ist.
5») Anordnung nach Anspruch 45 dadurch gekennzeichnet, dass der Reinigun^sfilter"kn einem, deia ab-
€0} getrennten Raum abschliessenden Plans ohr sit at, der das Aöschlussgewin&e für-den Killschlauch trägt.
6«) Anordnung nach Anspruch ^ und 5, dadurch gekennzeichnet, ' dass der Reinigunn-sfilter etwa senkrecht hängend in dem .cugenorigen abgetrennten Haum^untergebracht ist.
-6-
7») Anordnung nach Anspruch. 1-6, gekennzeichnet durch die Anbringung eines Regel -und Überdruclrventilsl^iait dessen Hilfe der für den Luftreifen j.clite Druck eingestellt v/erden kann.

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