DEP0035160DA - Verfahren zum Herstellen künstlich gemaserter Furniere. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen künstlich gemaserter Furniere.Info
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Description
Patentanwalt
ing. Emil Cl
Stuttgart S, fllgsanUetßr. 101
Anmelderg Kurt F e 1 1 η e r s Öhringen (Württ.)
Verfahren zum Herstellen küns11icn gemaserter Furniere«
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen künstlich gemaserter Furniere, wobei aufeinendergeschichtete,
mit Leim bestrichene Purniere zwischen Preßformen mAte^^R»· ^^»^^e«i4g@»**^#ÄteÄA zu einem Block gepreßt werden und
dieser dann aufgemessert wird. Bei einem bekannten Verfahren dieser Art te#«*^^^^^§=^»g4®*^a##«»»gi&@i*»-#e#» Preßdruk^
e.1 Beginn der Pressung sich von einer Kante des Blockes aus fortschreitend über die ganze Fläcne
auscte*H^%,, Diese Maßnahme sollte· verhindern, dass die 'Furniere beim zusammenpressen zerreißen. Eies wird aber mit
dem bekannten Verfahren selbst bei ausschließlicher Verwendung von Scnälfurnieren nur unvollkommen erreicht»
Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, daß bei dem angeführten Verfahren der Preßdruck in der Mitte der
Preßfläche zu wirken beginnt und sich von da, nach allen Seiten gleichmäßig fortschreitend, über die ganze Fläche
ausdehnte
Die Erfindung hat den Vorteil, daß der seitlicne Verschiebedruck auf die^'urniere nur gering ist und diese daner ohne
zu zerreißen in die die Maserung erzeugende Form gepreßt werden, Sie ermöglicht so in vorteilhafter fteise, daß zum
Herstellen künstlicn gemaserter Furniere nicht nur wie bisher die teuren Schälfurniere suidern au cn die billigen ivies-
serfurniere und sogar Abfälle verwendet und somit künstlich gemaserte Furniere hergestellt werden können, die wesentlich
"billiger sind wie die natürlich gemaserten. Air cn die Erfindung wird·daher erstmals die Herstellung künstlich
gemaserter Furniere wirtschaftlich gestaltet.
^ur Erzeugung des igiigl*isa©Wi#i·*®«* Preßdruckes können in an sich bekannter l»,eise -Preßformen aus profiliertem Stahlblech
verwendet werden, das dann gemäß der Erfindung nach dem Preßgut zu kugelig gewölbt und an seinen Rändern fest
eingespannt ist. Eer tiefste bzw. .Höchste Punkt der Preß- " form liegt somit in der Mitte der Preßfläche. Mit ihm setzt
sich die iOrm beim Pressen auf das Preßgut auf und wird dann allmählich abgeflacht« Zweckmässig ist nur die bewegte
Preßform nachgiebig,, die als Widerlager dienende dagegen starr ausgebildet, In diesem Falle kann eine weitere Schonung
des Fasergefüges der Purniere in vorteilhafter -Weise dadurch erreicht werden, daß der gesamte -^lock nicht in einem
Arbeitsgang sondern'in Teilschichten gepreßt wird, und zwar derart, daß zunächst eine verhältnismäßig dünne türnierschicht
zusammengepreßt wird und nach dem Abbinden dann weitere Schienten nacheinander aufgepreßt werden, bis die
gewünscnte Blockhöhe erreicht ist.
Zur durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung werden die -I-'urn ie r e und Furni er abfalle .zunächst beispielsweise in
einem Vakuumtrockner getrocknet* Sollen die künstlich gemaserten Purniere eine bestimmte Parbe erhalten, wird das
Hohgut vor dem l'rocknen in geeigneter '»'/eise in der gewünschten Parbe gebeizt oder gefärbt. Eabei ist darauf zu achten,
daß die Farbe die Klebefä^igkeit des zu verwendenden Leimes nicht beeinträchtigt.
Nach dem Trocknen wird das Hohgut durch eine Leimauftragvorrichtung bekannter Bauart geführt und dann über der unteren
Preßform in der Ausdehnung der Preßfläche in mehreren Lagen aufeinandergeschichtet* Eiese werden nun zusammengepreßt,
wobei der -treßdruck nach dem Abflachen de«? oberen, nachgiebigen Preßform noch gesteigert werden kann.
.Nach dem Abbinden des Leimes, das durch Beheizen der Preßformen und des Preßgutes beschleunigt werden kann, wird
die Presse geöffnet und mit in der Zwischenzeit beleimten und außerhalb der Presse aufeirandergeschichteten Furnierlagen so beschickt, daß diese einfacn auf den "bereits zusammengepreßten Blockteil aufgelegt werden. Eieser ist bereits in der durch Form und Gegenform erteilten Gestalt
erstarrt und wirkt nun beim Schließen der Presse seinerseits als Gegenform. Eieser Vorgang wird so lange wiedernolt, bis der Block die gewünschte Höhe erreicht hat,
die Presse geöffnet und mit in der Zwischenzeit beleimten und außerhalb der Presse aufeirandergeschichteten Furnierlagen so beschickt, daß diese einfacn auf den "bereits zusammengepreßten Blockteil aufgelegt werden. Eieser ist bereits in der durch Form und Gegenform erteilten Gestalt
erstarrt und wirkt nun beim Schließen der Presse seinerseits als Gegenform. Eieser Vorgang wird so lange wiedernolt, bis der Block die gewünschte Höhe erreicht hat,
Eieser Block wird danach aus der Presse genommen und kann dann wie gewacnsenes Holz in Stärken von 0,6 bis 1,5 cm
aufgemessert werden, Jedes einzelne der hierdurch erzeugten Furnierblätter zeigt in seiner ganzen Fläche die ihm
durch x1orm und Gegenform erteilte Maserung gegebenenfalls in einer bestimmten Farbe, Ea die Preßfläche verhältnismäßig groß sein kann, -^malten die künstlich gemaserten
Furniere eine Flächengröße, die ein Zusammensetzen von
Furnieren überflüssig macht. Ihre weitere Behandlung ist
'die gleiche wie bei naturgewachsenen Furnieren,
aufgemessert werden, Jedes einzelne der hierdurch erzeugten Furnierblätter zeigt in seiner ganzen Fläche die ihm
durch x1orm und Gegenform erteilte Maserung gegebenenfalls in einer bestimmten Farbe, Ea die Preßfläche verhältnismäßig groß sein kann, -^malten die künstlich gemaserten
Furniere eine Flächengröße, die ein Zusammensetzen von
Furnieren überflüssig macht. Ihre weitere Behandlung ist
'die gleiche wie bei naturgewachsenen Furnieren,
Claims (2)
- Patentansprüche tYerfanren zum Herstellen künstlich gemaserter Furniere, wobei aufeinandergeschichtete, mit Leim bestrichene Furniere zwischen Preßformenzu einem Block gepreßt werden und dieser dann aufgemessert wird, dadurcn gekennzeichnet, daß der Preßdruck in der Mitte der Preßfläche zu wirken beginnt und sich von da, nach allen Seiten gleichmäßig fortschreitend, über die ganze Fläche ausdehnt*
- 2. Verfahren nach Anspruch 1 unter Verwendung von Preßformen aus profiliertem Stahlblech,, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlblech nach dem Preßgut zu kugelig gewölbt und an seinen Bändern fest eingtspannt ist,3* "Verfahren nach Anspruch 1 und 2S wobei die feststehende Preßform starr und die bewegte nachgiebig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst eine verhält nismäßig dünne Furnierschicht zusammengepreßt wird und na cn dem Abbinden dann weitere Schichten nacheinander aufgepreßt werden, bis die gewünschte Blockhöhe erreicht ist«
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