AT71761B - Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Papierfaserstoff oder dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Papierfaserstoff oder dgl.

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AT71761B
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21JFIBREBOARD; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM CELLULOSIC FIBROUS SUSPENSIONS OR FROM PAPIER-MACHE
    • D21J5/00Manufacture of hollow articles by transferring sheets, produced from fibres suspensions or papier-mâché by suction on wire-net moulds, to couch-moulds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/78Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C45/81Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change in the physical state, e.g. crystallisation
    • C07C45/82Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change in the physical state, e.g. crystallisation by distillation

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Papierfasserstoff oder dgl. 



     Die Hrfindung betrifft   ein Verfahren/, ur Herstellung, von Gegenständen aus Papierfaserstoff oder dgl. 



   Es ist bekannt, derartige Gegenstände durch Zasammengautschen mehrerer dünner Schichten in einer Form herzustellen. Bei diesen Verfahren macht sich der Übelstand 
 EMI1.1 
 Entfernen der   Gautschform   die Faserstoffschicht sich wieder von der Formenwand löst. 



   Der Erfindung gemäss wird das Wiederablösen der aufgegautschten Schicht dadurch verhindert, dass zwischen die aufgeggautschte Schicht und dem sie tragenden und aufpressenden Siebkörper beim Zurückgehen des Siebkörpers bzw. beim Abheben der Form Luft eingeführt wird. 



   Bei Anwendung eines dehnbaren Siebkörpers kann das Verfahren noch dadurch verbessert werden, dass der Siehkorper nach einem Ende hin, und zwar vorteilhaft nach dem 
 EMI1.2 
 aufgesetzter bzw. abgehobener Oberform (Fig. 1 und 2) und im Querschnitt (Fig. 3). 



  Fig. 4 zeigt einen Teil der (iautschform, namlich den Siebkörper einer zweiten Ansführungsform im Längsscnitt. Der   Siebkörper   ist dabei nach oben hin schwächer ausgebildet. 



   Auf den Kern ist der aus einer wasserundurchlässigen Wand c und einer wasserdurchlässigen W and b bestehende Siebkörper aufgebracht. Die beiden Wände c und b sind curch W arzen g miteinander verbunden.   Über   die äussere W and ist ein Sieb d aus Gummi oder sonstigem geeigneten Material gespannt. Über den Siebkörper ist die Aussenform e gestülpt. 



   Der Faserstoff, z.   B.     Papierfaserstoff,   wird in geeigneter Weise bei abgehobener   Ansspnform   auf dem   Siebs-Körper   niedergeschlagen ; sodann wird die   Aussenform   über den 
 EMI1.3 
 unter die undurchlässige Wand c die Faserstoffschicht gegen die Innenwand der Aussenform c gepresst oder aber gegen die bereits in die Innenwand abgegantschten Stoff- 

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 schichten. Beim   Wiederabtasten   des Presswassers wird sodann durch die Kanäle a Luft in den zwischen dem Sieb d und der   abgegautschten   Schicht entstehenden Hohlraum eingelassen, und zwar vorteilhaft Druckluft.

   Diese Luft wird vorteilhaft auch dem beim Abheben der Aussenform e entstehenden Hohiraum f zugefährt, um auch beim Abheben eine Saugwirkung zu verhindern. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist, wie bereits oben erwähnt, die Starke der elastischen und wasserundurchlässigen Wand   c,   und desgleichen die Stärke der   wasserdurch-   lässigen Wand   b1   nach oben hin geringer ausgeführt, so dass beim Einlassen von Presswasser unter die undurchlässige Wand    <    die oberen Teile des Siebkörpers sich zuerst von dem Kern abheben und demzufolge auch zuerst gegen die Aussenform gepresst werden. 



  Es könnte naturgemäss auch nur die Wandung   Cl   mit wechselnder Wandstärke, die Wandung   b1   dagegen mit gleichbleibender Wandstärke ausgeführt sein oder umgekehrt oder bei beiden könnte die Wandstärke über ihre ganze Ausdehnung gleich bleiben und die Widerstandsfähigkeit der unteren Teile durch entsprechende Einlagen widerstandsfähigeren Materials erhöht werden. 



   Die obere Fläche des Siebkörper ist bei dem   Ausführungsbeiiel nach   Fig. 4 gewölbt ausgehildet, so dass diese obere Fläche dem Wasser geringen Widerstand bietet und schon bei geringem Druck nach   aussen   gepresst wird. Der Andruck erfolgt also zuerst an dieser Oberfläche, sodann allmählich von dem oberen Rande des zylindrischen Siebkörperteites fortschreitend nach unten hin. 



   Ebenso gehen bei Wiederablassen des druckwasser zuerst die unteren Wandungteile zurück, sodann allmählich nachfolgend die höher liegenden, so dass das Ablösen 
 EMI2.1 
   PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Papierfaserstoff oder dgL durch Niederschlagen einer   pressfähigen   Faserschicht auf einer wasserdurchlässigen, nachgiebigen Wand und durch letztere bewirktes Abgautschen der Faserschicht auf eine Aussenform, dadurch gekennzeichnet, dass beim Nachlassen des   Pressdruckes   und dadurch erfolgendem Zurückgehen der   wasserdurchlässigen,   nachgiebigen Wand (b) von der abgegautschten Schicht und während der Abnahme der   Aussenform   (Gantschform e)

   dem zwischen der   wasserdurchlässigen   Wand und der abgegautschten Stoffschicht entstehenden Hohlraum Luft zugeführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachgiebigkeit der wasserdurrhlasstgeu Wand (b) gegen die Luftzuführung EMI2.2
AT71761D 1913-04-29 1914-04-26 Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Papierfaserstoff oder dgl. AT71761B (de)

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