DEP0034394DA - Operationstisch mit gegenüber der Tischplatte verstellbarer Rückenlehne - Google Patents

Operationstisch mit gegenüber der Tischplatte verstellbarer Rückenlehne

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DEP0034394DA
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English (en)
Inventor
Viktor Berlin Fuchs
Original Assignee
Brüder Fuchs Fabrik für Krankenhaus-Einrichtungen und medizinische Geräte, Hannover-Badenstedt
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Description

Um Operationstische vielseitig verwendbar zu machen, d.h. für die allgemeine Chirurgie, die Urologie, die Gynäkologie u.a., hat man bisher das Auflager für den Patienten mehrteilig ausgebildet und einen der Auflagerteile durch die Rückenlehne gebildet, deren beide Enden unabhängig voneinander höhenverstellbar sind. Diese Operationstische erfordern einen starren Unterteil, an dem die Auflagerteile und deren Stellglieder sich abstützen. Damit ergeben sich komplizierte, schwere und entsprechend teure Operationstische.
Andererseits sind leichtere Operationstische bekannt, bei denen die Rückenlehne an der Tischplatte gelagert ist. Bei ihnen kann die Rückenlehne, die in der Regel abnehmbar ist, zwar verschoben, aber nur an ihrem hinteren Ende in der Höhe verstellt werden, so das diese Operationstische nur beschränkt verwendbar sind, nämlich nicht für urologische
Operationen und auch nicht für Extensionen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines leichten und doch den Anforderungen der Chirurgen aller Fachrichtungen gerecht werdenden Operationstisches. Nach der Erfindung sind die verstellbaren Stützen der Rückenlehne an Schlitten gelagert, deren Betten an der Tischplatte in deren Längsrichtung angebracht sind. Hierdurch ergibt sich eine sehr einfache Bauart des Operationstisches, die eine grosse Gewichtsersparnis möglich macht. Dabei ist aber die Verwendbarkeit des neuen Operationstisches sehr vielseitig. Durch Hochstellung beider Rückenlehnenenden kann die Beckenfreilagerung erreicht werden, wie sie für Extensionen benötigt wird. Durch Hochstellung des vorderen und Tiefstellung des hinteren Rückenlehnenendes wird eine Gallen- und Nierenbank gebildet. Die Verschiebung der Rückenlehne über der Tischplatte in Richtung auf das Fussende ergibt die Verkürzung der Tischfläche für gynäkologische Operationen. Für Zwecke der allgemeinen und der Lungenchirurgie kann die Rückenlehne in oder angenähert in die Ebene der Tischplatte gebracht werden und dann deren hintere Verlängerung bilden.
Vorzugsweise werden die vorderen und die hinteren Stützen der Rückenlehne an gemeinsamen Schlitten angebracht. Hierdurch wird die Handhabung des Operationstisches vereinfacht, da dann zum waagerechten Verschieben der Rückenlehne an jeder Seite der Tischplatte nur ein Schlitten entriegelt und verschoben zu werden braucht.
Weitere Erfindungsmerkmale sind die Anbringung von als Ablegevorrichtung dienenden Schienen an der Rückenlehne nahe deren Längskanten und die Abdeckung der zur Höheneinstellung dienenden Getriebeteile nach aussen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Abb. 1 schaubildlich den neuen Operationstisch mit der Rückenlehne in der Normalstellung,
Abb. 2 den Operationstisch mit der Rückenlehne in der Stellung für Extensionen,
Abb. 3 den Operationstisch mit der Rückenlehne in der Stellung für urologische Operationen,
Abb. 4 den Operationstisch mit der Rückenlehne in der Stellung für gynäkologische Operationen,
Abb. 5 den Mechanismus zur Höheneinstellung des vorderen Rückenlehnenendes und
Abb. 6 einen Grundriß zu Abb. 5.
Die Auflagefläche des Operationstisches wird durch die Tischplatte 10 und die an ihr gelagerten folgenden Teile: die Rückenlehne 11, die Kopfstütze 12 und die Beinhalter 13, gebildet. Diese Teile sind gemeinsam um eine Achse der im Unterteil 14 höhenverstellbaren Stütze 15 schwenkbar. Der Winkel, den die Auflagefläche mit der Horizontalen bildet, ist mittels des an der Tischplatte 10 angreifenden Spindeltriebes 16 einstellbar. Die Rücken- lehne 11 ist an ihrem Vorderende mit den an der Tischplatte 10 gelagerten Spindeln 17 verbunden, die durch die Welle 18 gedreht werden können, auf deren Enden 19 eine Kurbel aufgesteckt werden kann. Die beiden Spindeln 17 sind durch die Schraubenradgetriebe 20 miteinander gekuppelt. Die Spindelmuttern 21 sind an Schlitten 22 angebracht, die auf Schlittenbetten bildenden Schienen 23 verschiebbar sind, welche unterhalb der Tischplatte 10 an letzterer angebracht sind.
Zur Abstützung des hinteren Rückenlehnenendes dient der ebenfalls an den Schlitten 22 gelagerte Bügel 24, dessen oberes Ende an Gleitschuhen 25 gelagert ist, die auf Schienen 26 an der Unterseite der Rückenlehne 11 verschiebbar und verriegelbar sind.
Nahe den Längskanten der Rückenlehne sind Schienen 27 angebracht, die den Chirurgen zum Ablegen von Geräten dienen. Die Spindeln 17 sind nach aussen durch schalenförmige Schutzbleche 28 abgedeckt.

Claims (4)

1) Operationstisch, bei dem sowohl das Vorder- als auch das Hinterende der Rückenlehne höhenverstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die verstellbaren Stützen (17, 24) der Rückenlehne (11) an Schlitten (22) gelagert sind, deren Betten (23) an der Tischplatte (10) in deren Längsrichtung angebracht sind.
2) Operationstisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderen (17) und die hinteren (24) Stützen der Rückenlehne (11) an gemeinsamen Schlitten (22) angebracht sind.
3) Operationstisch nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückenlehne (10) nahe ihren Längskanten als Ablegevorrichtung dienende Schienen (27) angebracht sind.
4) Operationstisch nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Höheneinstellung dienenden Getriebeteile (17) durch halbzylindrische Schutzbleche (28) nach aussen abgedeckt sind.

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