DEP0034165DA - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb

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Publication number
DEP0034165DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
connection
subscriber
switching
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Töpfer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

angemeldet . 1 4. FEB. 1?4j
Siemens & Halske
Aktiengesellschaft
Briefanschrifts
Siemens & Halske A.G,
GL/Patentabteilung
I_ JLE-S. JL®. -A—1., Bienerstrasse 15
Um die Herstellung hochwertiger Verbindungen'in. Fernsprechanlagen. nicht zu verzögern, ist es hochwertigen. Verbindungen bekanntlich möglich, sich auf niederwertige Verbindungen aufzubehalten und diese auoh gegebenenfalls zwangsweise zugunsten der hochwertigen Verbindungen zu trennen, Es sind auch Anordnungen bekannt, bei denen auf die Trennung, .der niederwert igen Verbindung zugunsten, der hochwertigen verzichtet ist, aber wenigstens die Möglichkeit besteht* dass hochwertige Verbindungen sich auf niederwertige Verbindungen aufschalten können*
Um diese Bedingungen zu erfüllen, wurde in der Regel im Leitungswähler, falls dieser gleichzeitig zur Herstellung ven hock- und niederwertigen Verbindungen diente, die hochwertige Verbindung als solche durch den aufgebauten Verbindungsweg gekennzeichnet, Dadurch wurden im Leitungswähler automatisch besondere,niederohmige PrüfStromkreise hergestellt. Aie das Auf schalt en auf eine niederwertige Verbindung ermöglichten* Damit verbunden war die Herstellung einer Sperrung der Prüfader des in der hochwertigen 'Verbindung TDöltogten Leitungswähler s gegen Auf schalten duroh eine andere hochwertige Verbindung, ~- .
Zu den hochwertigen Verbindungen zählen ruh nicht nur die reinen Fernverbindungen), zu deren Aufbau meist die Hilfe einer oder mehrerer Fernbeamt-hmn erforderlich ist, sondern z,B, auoh. die vollautomatischen Weitverkehrsverbindungen im NetZgruppenfeetrieto,. Pa die Teilnehmer der Fernsprechanlage au*, beide Arten von hochwertigen Verbindungen A|W A tll kö k k d d
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Aaitg®»* herstellen können, kann es vorkommen j dass der Teilnehme?, eier gerade ein Fetzgruppengesprach führtj ein lern« geapräch nicht bekommt, da der von'ihm in der STet^sgrup ρ cnverbindung belegte Leitungswähler ferngesperrt ist und damit natürlich auch die Teilnehmerleitung nicht "belegt 'werden kann, < Der Teilnehmer wird also vor allem, wenn er ein Ferngespräoh angemeldet hat, aber auch dann, wenn er ein ankommendes Ferngespräch erwartet, nicht mehr wagen* in der fragliohen Zeit ein UetzKruppengespräoh zu führen« weil er infolge
der Fernaperrung seines Leituagsv/ahlers fürchten muss* das erwartete Ferngespräch nicht au bekommen. Eine solche Lösung ist unbefriedigend. Si© Erfindung geht deshalb grundsätzlich von der automatischen Kennzeichnung der hochwertigen Verbindung im.Leitungswähler ab und macht die Sperrung gegen Aufschalten einer .weiteren hochwertigen Verbindung aussohliesslich von den Teilnehmern abhängig,
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreioht, dass ein in der Teilnehmerleitung liegendes Schaltmittel im Amt vorgesehen ist, welches lediglich abhängig von einer Schaltmassnähme an der Teilnehmersteile (z.B» Erden einer Ader der Teilnehmer'-leitung) die Sperrung der belegten Leitung gegen Aufschaltung durch eine hochwertige Verbindung bewirkt»
Diese Anordnung hat den Vorteil, dass die Leitungswähler keine Änderungen erfahren müssen, wenn ein© Aufschaltung hoohwertiger Verfeindungen auf niederwertige Verbindungen in dem vorhandenen Fernsprechsystem neuerdings eingeführt werden soll, Vor allem aber können die Teilnehmer sich nach Belleben gegen unerwünschtes Aufschalten hochwertiger Verfeindungen schützen, andererseits sind sie aber in der Lage, das Anbieten kochwertiger Verbindungerpsulassen, dadurch dass sie die Sperrung gegen Aufschalten aufheben. Letzteres ist bei einer geeigneten Schaltung auch während des Gesprächs möglich.
M beigegebene Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei nur die für das Verständnis der Erfindung erforderlichen Einzelheiten gezeigt sind.
Will der Teilnehmer Tfe/eine Verbindung herstellen, so nimmt er in bekannter Weise seinen Hörer ab und erregt, daduroh über die Teilnehmerschleife das Anruf relais S, dadurch wiiddn? Vorwähler I VW angereizt. Der Vorwähler läuft ah und stellt sich auf einen ersten Gruppenwähler I GW eine Der Gruppenwähler und die weiteren Nummernstromstossempfänger^ wie zweiter Gruppenwähler, Leitungswähler werden sodann durch die vom Teilnehmer ausgesandten Nummernstromstösse in "bekannter V;Oiis-3 auf από gewünschtea -teilnehmer eingestellt . J-Is angerufener T-ei Ine voier sei wiederum, der JJeilaehmer 1In betrachtet.
Beim Aufprüfen des Leitungswähler LW, der in der Figur unten dargestellt ist. auf äxe aegerufene Leitueg spricht Aber die c-Ader einerseits das Prüfreleis J? des Leitungswanlers» anderersoitB das Prüfrelais TV des Vorwählers IVW an. Das Prüfrelais P des LeitungBwählers schaltet in bekannter fteiee die Sprechadern durch und sperrt bei der niederwertisen Orteverbindung durch .Kurzschluss seiner hochohjii^eo wicklung I und Einschaltung. seiner niederotuaigen Wicklung II über Kontakt; 4p .die belegte Teilnehmerleitung gep.eo Aufprüfen durch einen weiteren Leitungswähler, lusserdem stellt Kelais P im Leitungswähler über ILoDtakt 2p ©inen Haltekreis für eine äjcitte Wicklung her, dessen · Sedeatung abater noch erlÄttfeerb wiaxi, Ija. Torwähler IVW spricht
das Relais TY im PrüfStromkreis an und schaltet daa Anrufrelais R von den Spreohadern ab. Hebt der angerufene Teilnehmer seinen Hörer abt so spricht im Leitungswähler LW über die Teilnehmerschleife das SpeiseTorückenrelais A an, gas in den beiden Adern der Teilnehmerleituiigen liegende Eifferenzrelais X spricht noch nicht an, 4 .
Will der angerufene Teilnehmer seine Leitung gegen Aufschaltung durch eine hochwertige Verbindung sperren, so drückt er die an der Station vorgesehene Erdungstaste E, wodurch die in der b-»Ader liegende Wicklung II dps Differenzfeiais X gegen Erde am SpeisübrÜQkenrelais A deä Leitungswählers kurz geschlossen. wirdi Bas Difforenzrelais X spricht nunmehr an* Es scbliesst seinen Kontakt, 4x und erdet dadurch die o-Ader unmittelbar* Die unmittelbare Erdung 4er Prüfader hat zur Folge> dass die Leitung gegen. Aufprüfen durch einen e&deren Leitungswähler, auch Wenn dieser zur Aufschaltung hochwertiger Verfeindungen auf eine niederwertige Verbindung mit einem besonders niederohmigön Fernprüf relais versehen ist, gesperrt ist» In diesem Fall ksyan als© das Fernprüfrelais T des Leitungswähler LW nicht h il ü K 4 d i k
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ansprechen, weil es über Kontakt 4.Q- und die b-Ader kurz geschlossen ist, Bas Prüfrelais P des zuerst auf die angerufene Leitung eingestellten Leitungswählers}, dessen Wicklung II über Kontakte kurz geschlossen wird, wird in dem bereits beschriebenen Haltostrsmkreis über seine Wicklung III gehalten* damit es bei der Fernsperrung nicht abfällt und die bestehende Verbindung weiter kalt, Nach dem Loslassen der Erdungstaste hält sich das in der'Teilnehmerleitung liegende Differenzrelais X in folgendem Stromkreis % Erde, Wicklung I des Spreisebrückenrelais A iii Leitungswähler, Kontakt 2p, b-Arm des Leitungs- ' Wählers, Kontakt 2x, Wicklung III des Relais X. Teilnehmerschleife. Wicklung I des Relais X, ε-Arm des Leitungswählers 9 Kontakt 3p. Wicklung II des Speisebrückenrelais A im Leitungswähler, Batterie, Erde, Die Wicklungen II und III des Differenzrelais X sind im gleiohen Sinn gesohaltet.
Will der ankommend belegte Teilnehmer die Sperrung gegen Aufschaltung einer hochwertigen Verbindung wieder aufheben, so k*nn er durch Nachwahl einer Ziffer,z,B,4, den Schleifenstromkreis kurz unterbrechen und dadurch das DiffeE^enzrelais X in ä.er Teilnehmerleitung zum Abfall bringen» Dadurch wird am Komtakt «Ίχ die Sperrerde von der c-^Ader wiäder weggenommen and die Leitung für drs Aufprüfen durch einen Fernleitungswähler freigegeben, , , ' '
Ebenso wie der- angerufene hat auch d,er anrufende Teilnehmer Qie Möglichkeit f sich gegen Auf schalten duroh eine hochwertige Verbindung zu. schützen, iniem er nach Abheben seines Hörers 4ie Erdtaste drückt und dadurch \ gegen"Erde am Speisebrückenrblais A des ersten Gruppenwählers <? die in der b-Ader der Teilnehmerleitung liegende Wicklung II des Differenzrelais X kurz scüliesst, Eelais X erdet über Kontakt <dx 4ie c-Adör ύη- : mittelbar und. verhindert dadurch, dass das Fernprüfrelais T 3■&- Leitungswäliler LW lokal ansprechen kann. Durch Nachwahl ·.. einer Ziffer kann audb, ^r anrufende Teilnehmer Äie Sperrung gegen Auf schalt en einer hochwertigen Verbindung wieder aufheben»
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Ί« Behaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb? VIiei welchen eich hochwertige VerbittajingeTQ auf durch n±e<lej^-- fertige Verbindungen "belegte Verbindungselxactohtungen aufschalten können, dadurch gekennzeichnet, dass den Teilnehmerleitungen Schaltmittel (X) im Amt zugeordnet sind ^ welche abhängig von einer vorübergehenden Schal-femaesriahiae cn der Teilnehmerstelle (z,B, Erden einer Ader der Teilnehmerleitung) die Sperrung der durch eine bestehende Verbindung bereits belegten Leitung oder Verbindungseinrichtung gegen Aufschalten einer hochwertigen Verbindung "bewirken,
    2, Schaltungsanordnung nach Anspruch A> dadurch gekennzeichnet, dass in der Teilnehmerleitung ein Differenzrelais v#r~ g^sehen ist, welches durch eine vorübergehende Sohalt*»«®- massnahme an der Teilnehmerstelle erregt zwecks Sperrung der Teilnehmerleitung gegen Aufschaltung einer hochwertigen Verbindung die Prüf ader zum Vorwahlargan und zum Lei-* tungswäUhler unmittelbar erdet,
    3« Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Differenzrelais nach Beendigung der yoriibergehenden Schaltmassnahme an der Teilnehmerstelle üTöer zwei in gleichem Sinn geschaltete Wicklungen in der .-Teilnehmerschleife hält.
    4·, Schaltungsanordnung nach Anspruchs ** 5» dadurch gekennzeichnet, dass nach Preiprüfen des auf eine Anschlussleitung eingestellten Leitungswählers dessen Prüfrelais (P) für sich einen örtlichen Haltestromkreis herstellt j welcher bei Kurzschluss der Sperrwioklung des Prüfrelais (PZQ in der Prüfader durch die unmittelbare Erdung die Auslösung der "bestehenden Verbindung verhindert„
    5« Schaltungsanordnung nach Anepruoh -1 oder 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel nach, ihrer Einschaltung durch die erste Schaltmassnahme Uuroh eine weitere vorübergehend© Schaltmassnahme an der Teilnehmerstelle.
    (z*B„ Nachwahl einer Ziffer) ausgeschaltet werden te§ und dadurch die Sperrung gegen Auf schalten i^J ■ gen Verbindung ^iedsr aufgehoben. %&i

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