DEP0033871DA - Verfahren zum Ausarbeiten von Holzschuhen aus vorgebohrten Klötzen - Google Patents
Verfahren zum Ausarbeiten von Holzschuhen aus vorgebohrten KlötzenInfo
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Description
;; λ i r
PATENTANWALT DR ING FRED MAYER
49/2107 Dl 9*Februar 1949
Firma
Elompenfabriek »JE GBAA^SOHAP«!Gebr. EOEHHOBST, Doetinchem, Holland
Paten.tanmeldu.jag
Td et reif end
zur Herst e^a^ing von
zur Herst e^a^ing von
Holzschuhe werden bisher derart hergestellt, daß man einen Holzklotz, der äußerlich bereits die Perm eines Holzschuhes
besitzt, vorbohrt, d.h. in ι dies em Klotz von dem-Maul aas ein looh bohrt and danach den Elotz w^edter mit der Hand
aushöhlt. Das Ergebnis ist, daß de"r Holzschuh innen niemals glatt wird'und die Spitze vorspringende Seile1zeigt, weil
es nicht möglich ist, dieses Ende der Aushöhlung glatt abzuarbeiten,.
Obwohl die Industrie bereits Jahre auf diese Weise arbeitet, ist noch niemand auf den !edanJcen gekommen, eine andere
Methode anzuwenden.
Gemäss der Erfindung -wird nun dieses Problem in neuartiger Weise dadurch gelöst, daß nach dem Vorbohren das iiDerflilssi.ge
Holz des Holzschuhes ebenfalls Jnaschinenmässig entfernt wird, indem man den .Klotz mit eineui Bohrer weiter ausbohrt, weleher
eine oder mehrere Schneidekanten oder -flächen besitzt, die mit ihrem vorderen Hnde gemäss einer .Kurve umgebogen νβτ-laufen.
Erstens werden hierdurch obengenannte Uaohteile beseitigt; sodann bearbeitet man aber die Holzschuhe dadurch
auch viel schneller^ sodaß eine erheblich größere Produktion
erreicht wird. Die Holzschuhe werden "billiger und lesser» Die -Aushöhlung wird sowohl an der Sohle und an den Seiten als
auch an der Spitze vollkommen rund und ist vollständig dem Tuß angepaßt; sie zeigt keine vorspringenden Teile, an denen
sich der Fuß verletzen konnte.
Zum Vorbohren "benützt man meistens Bohrdr, welche die ~ Form, eines Löffels oder Standetuhles haben. Diese Bohrer
kann man, wenn man gewandt und tüchtig ist, auch zur weiteren Abarbeitung benützen. Man kann aber auch Bohrer oder Präser
mit einer oder mehreren Schneidkanten benützen, welche an der Vorderseite über die Achse des Bohrers oder Fräsers umgebogen
sind.
Gegenstand der Erfindung ist im übrigen,auch der neuartige Holzschuh selbst, d.h. ein Schuh, der infolge der beschriebenen
Bearbeitung innen völlig glatt und abgerundet ist und so ganz dem Fuß angepaßt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dea neuen, Holzschuhes dargestellt.
- Fig*1 zeigt einen Längsschnitt und Fig*2 einen Querschnitt gemäss der Linie II - II in Fig.A,
- Fig*1 zeigt einen Längsschnitt und Fig*2 einen Querschnitt gemäss der Linie II - II in Fig.A,
v-
Die Abbildungen bedürfen keiner näheren Erklärung. Sie lassen erkennen, daß der Fuß sich überall frei bewegen kann.
Zur Herstellung eines Holzschahes dieser Art kann man wie folgt vorgehent-
Auf einer bekannten Kopierbank zum Torbohren der Holzschuhformen werden an oeiden Seiten des Modells zwei Schuhformen
aufgestellt, eine für den linken und eine für den rech-' ten Schuh. Im Modell bewegt sich eine Abtastrolle, welche auf
einer Stange befestigt ist, die wieder verbunden ist mit zwei Bohrern zum Abarbeiten der beiden S-chuhformen, derart, daß
die beiden Bohrer ein Spiegelbild bilden. Während der Arbeit der Eopierbank werden die Formen derart gedreht, daß die Abarbeitungsbohrer
fortwährend mehr Holz aus dem Klotz bohren, bis die Abtastrolle im Modell auf dessen Wand stößt,"worauf
die Maschine, gegebenenfalls selbsttätig, ausgeschaltet wird«
Auf diese Weise wird in sehr kurzer Zeit ein Paar Holzschuhe hergestellt, das allen gestellten Forderungen genügt
und keine hervorspringenden Sander oder Teile zeigt, sodaß es sowohl innen auf der Sohle und an den Wänden wie auch
an den Spitzen vollkommen glatt ist.
Der Holzschuh hat im Innern vollständig die Form des Fußes s ebenso, wie dieses bei einem Schuh der Fall ist. An
der Sohle ist entsprechend dem Fußgewölbe eine Erhöhung vorgesehen.
Die maschinenmässige Herstellung der äußeren Form eines Holzschuhes ist schon lange bekannt und kann ohne weiteres
auf jeder Kopierbank stattfinden, vorausgesetzt, daß man den Unterschied zwischen dem rechten und linken Holzschuh
beachtete
Das Verfahren gemäss der Erfindung hat übrigens auch den Vorteil, daß alle Holzschuhe gleich gross sind, genau ■
dasselbe Mass haben und nicht die Unterschiede aufweisen, die handbearbeitete Holzschuhe zeigen«.
Claims (4)
1) VerJahren zum Ausarbeiten von Holzschuhen aus vorgebohrten Klötzen, dadurch gekennzeichnet, daß auch das Aushöhlen
der .Schuhöffnung maschinell mittels eines Bohrers erfolgt, welcher eine oder mehrere Schneidkanten oder — flächen
besitzt, die an ihrem JVorderen.de rund β ind.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf d'er Kopierbank zum Vorbohren zwischen zwei au behandelnden
Holzschuhklötzen ein Modell aufgestellt ist, in welchem eine mit den zwei Bohrern zum Vorbohren und Äbbohren
verbundene Abtastrolle beweglich ist, wobei die Schuhklötze entsprechend dem Fortgang der Arbeit um eine w4Üferechte Achse
beweglich senkrecht zu ihrer Längsachse hintereinander in verschiedene Stellungen gebracht werden.
3) Holzchuh, hergestellt gemäss dem Verfahren nach Anspruch 1, und 2 und dadurch gekennzeichnet, daß die Aushöhlung
des ELotzes bis zum inneren Ende vollkommen glatt und abgerundet ist und nirgends hervorspringende Teile zeigt, derart,
daß der Holzschuh vollständig dem Fuß angepaßt ist.
4) Holzschuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aushöhlung im Bereich der Sohle eine Erhöhung oder
Stütze entsprechend dem Fußgewölbe aufweist»
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