DEP0033818DA - Elektrisches Entladungsgefäß, insbesondere für höhere Frequenzen - Google Patents

Elektrisches Entladungsgefäß, insbesondere für höhere Frequenzen

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DEP0033818DA
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Germany
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discharge vessel
electrical discharge
higher frequencies
designed
glass
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English (en)
Inventor
Ludwig Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Erlangen Grassl
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Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

Die Erfindung betrifft ein elektrisches Entladungsgefäss, insbesondere für höhere Frequenzen. Die Verwendbarkeit der üblichen Verstärkerröhren für höhere Frequenzen wird in vielen Fällen durch die wenig geeignete konstruktive Durchbildung der Elektrodendurchführungen durch den Vakuumabschluss der Röhren begrenzt. Man ist deshalb bestrebt, durch konstruktive Anpassung der Elektrodenzuführungen die Grenze der Verwendbarkeit der Röhren so zu verschieben, dass sie von den Kurzwelleneigenschaften des Elektrodensystems allein und nicht mehr von den Durchführungen bestimmt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die vakuumdichten Elektrodenzuleitungen als im wesentlichen flächenhafte konzentrische Durchführungen ausgebildet sind. Falls für die Erstellung der vakuumdichten konzentrischen Durchführungen Glas oder ein ähnliches Isoliermaterial verwendet wird, so können wegen der meist unterschiedlichen Ausdehungskoeffizienten zwischen dem Durchführungsmaterial, was häufig noch dazu eine hohe Wärmeleitfähigkeit besitzt, und dem Glas bei ungeeigneter geometrischer Formgebung Spannungen auftreten, die zur Zerstörung des Gefässes Anlass geben. Gemäss weiterer Erfindung sind daher die Durchführungen bei Verwendung von Glas, Keramik oder ähnlichen Isoliermaterialien derart ausgebildet, dass die zwischen den vorzugsweise rohrförmigen metallischen Leitern liegenden isolierenden Ringe oder Scheiben in verschiedenen Ebenen angeordnet sind. Auf diese Weise lässt sich erreichen, dass die auf Grund der unterschiedlichen Wärmeausdehung hervorgerufenen Spannungen weitgehend durch plastische oder elastische Verformung der Durchführungsteile vermieden werden.
An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Die Figur zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel für eine konzentrische Durchführung nach der Erfindung im Schnitt. Die Durchführungen bestehen aus mehreren konzentrisch ineinander angeordneten Röhren 1, 2 und 3. Die Wandung des Entladungsgefässes ist mit 4 bezeichnet, wobei nur ein Stück derselben dargestellt ist. Das Entladungsgefäss möge sich oberhalb dieses Umrandungsteiles 4 befinden. Zur Vermeidung von auftretenden Spannungen an den Durchführungsteilen sind die zwischen den einzelnen rohrförmigen Leitern notwendigen Ringe aus Glas in verschiedene Ebenen gehoben. So ist hierbei der Ring 5 etwa in der gleichen Ebene wie die Umhüllung des Entladungsgefässes angeordnet, während der Ring 6 und die Scheibe 7 ein Stück höher liegen. Diese Versetzung wird zweckmässig so gross gemacht, dass die Durchführungsröhren sich noch genügend verformen können. Bei dünnerem Rohrmaterial können die Abstände zwischen den Ebenen geringer gewählt werden als bei stärkerem Material.

Claims (2)

1.) Elektrisches Entladungsgefäss, insbesondere für höhere Frequenzen, dadurch gekennzeichnet, dass die vakuumdichten Elektrodenzuleitungen als im wesentlichen flächenhafte konzentrische Durchführungen ausgebildet sind.
2.) Elektrisches Entladungsgefäss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchführung unter Verwendung von Glas, Keramik oder ähnlichen Isoliermaterialien derart ausgebildet sind, dass die zwischen den vorzugsweise rohrförmigen metallischen Leitern liegenden isolierenden Ringe oder Scheiben in verschiedenen Ebenen angeordnet sind.

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