DEP0031588DA - Betätigungseinrichtung für Hilfsvorrichtungen, welche nur unterhalb einer bestimmten Temperaturgrenze arbeiten sollen, insbesondere für Brennkraftmaschinen - Google Patents

Betätigungseinrichtung für Hilfsvorrichtungen, welche nur unterhalb einer bestimmten Temperaturgrenze arbeiten sollen, insbesondere für Brennkraftmaschinen

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DEP0031588DA
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DE
Germany
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temperature
actuating device
organ
lever
actuated
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Louis Andre Neuilly-sur-Seine Mennesson
Original Assignee
Solex Société a responsabilité limitée Neuilly-sur-Seine
Publication date

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Description

A b schrift
Socles SOIEX S.A.R.L.
Betätigungseinrichtung für S^orrichtangen, welche barzvrΛΛαΛΧ ^ οι ti jTt-Iiu unterhalb einer bestimmten Temperaturgrenze ■a«? arbeiten^ insbesondere für/ cstrt otc- mit' ir.i~orcr- Verbr onnuti-g-.
Prioritäts Frankreich vom
t4M, -
Die vorliegende Erfindung betrifft Betatigungeri· richtungen für Z^elche unterhalb einer bestimmten Temperaturgrenzei arbeiten sollen, und bezieht sich insbesondere, wenn auch nicht ausschliesslich, auf BetatIgungsvorrichtungen für in Verbindung^ mit
vc^ux^ii
«j benutzte Hilf si
r Von diesen ^&e^ ^Sweiche~~fur das Anlassen eine/S ä^»»»jaeH"mirt- 1 ίζτ»ϊ6τβτ*¥·£ rbro-nnung" von kaltem Zustand aus verwendet werden, um ein richtiges Arbeiten des Motors zu erhalten, kann man als Beispiel folgende anführens Vorrichtungen zur Erhöhung des Gehaltes des dem Motor gelieferten Brennstoff* ** gemisches, Hilfsanlassvergaserji Anlassklappen, Mittel zur Vergrösserung des Hubes der Beschleunigungspumpe, Mittel
zur Begrenzung der Öffnung der Drosselklappe, Mittel zur Veränderung der Einstellugg eines Reglers^ um ein ^Durchgehen des Motors zu verhüten, usw., wobei diese aa den Zweck haben, das richtige Arbeiten des Motors zu ermöglichen, bis seine Temperatur für den Normallauf ausreichend geworden ist«
Man kenn/t Betätigungseinrichtungen, welche diese Hilfsa- selbsttätig ausser Betrieb setzen. Diese Betäti- u gung s e inr ichtungen gestatten det^Führer nicht, d«=& Hilf sa e. ' im Bedarfsfall oder nach Wunsch ausser Betrieb zu setzen, was einen wesentlichen Nachteil darstellt. Tatsächlich ist es oft zweckmässig oder notwendig, die Wirkung eine^ solchen Hilf saygt liimg ausheben zu können, z.B. um einen Brennstoff zu benutzen, dessen Kenngrössen von denen verschieden sind, fur welche die selbsttätige Einrichtung entworfen wurde.
Man kann diesem Nachteil dadurch abhelfen, dass man die Betätigungseinrichtung so ausbildet, dass die Hilfsvorrichtung nicht nur selbsttätig ausser Betrieb gesetzt werden kann, sondern auch durch die Betätigung eines Teiles (Handgriff, Hebel, Knopf usw.) durch den Führer. Dies hat jedoch
den doppelten Nachteil zur Folge, dass der Führer die Betätigt
gang seinesV/betätigendea Teiles vergessen kann, wenn der Motor genügend warm geworden ist, und dass er die Vorrichtung wieder einschalten kann, w enn d et Motor noch warm ist. Nun bewikt
aber die Mehrzahl der obigen Hi1fsgy^ec^glheiTMehrverbr»uch an Brennstoff. Um zu vermeiden, dass der Brennstoffverbrauch bei warmem Motor durch eine unzweckmass ige Anwendung der Betätigungseinrichtung unzulässig gesteigert wird, muss diese , Vorrichtung notwendigerweise so ausgebildet werden,dass ä±e das. zu b etat igende^ föurch ffen Führer ausser Betrieb gesetzt werden kann, solange die Temperatur des Motors unterhalb einer
ιΑ O ο ο 1
oberen Temperatargrenze bleibt, dass -s Syctoa^selbsttatig
ausser Betrieb gesetzt wird, wenn der Motor diese Grenztemperatur erreicht ader überschreitet, und dass der Führer verhindert wird, die Y(6rrichtung wieder einzuschalten, solange die obere Grenztemperatur überschritten bleibt» Die Erfindung hat hauptsächlich zum Zweck, den oben angegebenen !!beiständen abzuhelfen und die obigen Betätigungseinrxchtungen halbselbsttätig zu machen, d.h. selbsttätig, aber mit der Möglichkeit, unter gewissen Bedingungen von Hand einzugreifen, sofdass obigen Bedingungen genügt werden kann.
Erfindungsgemas^ sieht man eine Betätigungseinrichtung für 7Sie- welche unterhalb einer bestimmten Grenz temperatur arbeiten sollen, vor, in welcher die Verbindung zwischen einem Handbetatigungsorgan und einem betätigten Organ w -SytHf&gi Mittels zweier Verbindungsstücke hergestellt wird, deren jedes starr mit einem dieser Organe verbunden, ist, wobei diese beiden Verbindungsstücke miteinander durch temperaturempfindliche Mittel derart verbunden sind, dass sie miteinander in kraftschlüssiger Verbindung stehen, solange drs Milieu, in welchem die temperaturempi'indlichen Mittel angeordnet sind, unterhalb einer gegebenen Temperatur bleibt, wobei diese temperaturempfindlichen Mittel bei Erreichung dieser Temperatur so betätigt werden, dass sie selbsttätig die kraftSchlussige Verbindung zwischen diesen Verbindungsstücken aufheben, sojdass das betätigte Organ freigemacht und jeder Einfluss des Betätigungsorgans auf das betätigte Organ verhindert wird, solange die Temperatur höher als die gegebene Temperatur ist, wobei das betätigte Organ selbsttätig in eine
* t> 'β ß^Wt^^/" ff /ItHi
Stellung zurückgeführt wird, in welcher 1 τ ■ cIy r/t rnr ff m\ 1 rl": nrn ist, wenn die Verbindungsstücke nicht mehr kraftschlüssig miteinander verbunden sind.
Bevorzugte Ausfuhrungsformen der Erfindung sind nachstehend unter Bezugnahme auf die ml Iu^ mad υ 7 nur als Beispiel gegebene^ Zeichnung«* beschrieben.
1 und 2 zeigen in Seitenansicht (bei teilweise weggebrochenen Teilen) bzw» im Querschnitt längs der Linie II-II der 1 eine Betätigungseinrichtung gemäss einer
ersten Ausführungsform der Erfindung. q».
in. 3 und 4 zeigen in ähnlicher Darstellung wie «Mrtr. die gleiche ^»richtung, wobei jedoch die wesentlichen Teile in zwei verschiedenen charakteristischen Stellangen stehen.
^ffifei. 5 und 6 zeigen in Seitenansicht bzw. im Grundrisa, z.wei wesentliche Teile dieser Betätigungseinrichtung.
m,7 zeigt in Seitenansicht eine Abwandlung dieser Teile. 8 zeigt im Querschnitt eine Betätigungseinrichtung gemös^ einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
fr 8 bis ζeigt eine Seitenansicht eines Teiles der ii^ichtung der ä$r. 8.
». 9 f Io und 11 zeigen in einem aefee-ialen Schnitt, bzw. im Grundriss, bzw. in einem wa^erechtBn Schnitt längs der Linie II - XI der^^r. 9 eine Betätigungseinrichtung gemäss einer dritten Ausführungsform der Erfindung.
. 12 zeigt in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eine Betätigungseinrichtung gemäss einer vierten Ausführungsform der Erfindung.
J^L 13 ist eine schematische Seitenansicht, mit teilweisem Schnitt, der Anwendung einer Betätigungseinrichtung gemäss Aw. 1 bis 6 auf die Betätigung eines Anlassystems für e inenJ/e rgp s e r.
14 zeigt in ähnlicher Weise einen /nlassverg«ser,
in welchen eine erfindungsgemässe Betätigungseinrichtung eingebaut ist.
i 15 zeigt in einem s ehernst is chen, lotrechten Schnitt die Anwendung einer erfindungsgemässen Betätigungseinrichtung auf die Beschleunigungspumpe eines Verg^sungssystem, !-tl6 zeigt in ähnlicher Y/eise die Anwendung einer
erfindungsgemässen Betätigungseinrichtung für die Betätigung eines Geschvaindigkeitsreglers.
^Sfcr. 17 zeigt in ähnlicher Weise die Verwendung einer
erfindungsgemässen" Betätigungseinrichtung aur Regelung der laximalöffnung der Drosselklappe -eines Vergasers.
iSk. 18 zeigt in ähnlicher Weise eine der vorstehenden
ähnlichen Anordnung in ihrer Anwendung auf einen Vergaser mit zwei Körpern.
l^pb-. 19 zeigt in Seitenansicht die Anwendung einer
erfindungsgemässen Betätigungseinrichtung für die Veränderung des Hubes einer Brennstoffeinspritzpumpe.. „
(fast.
An einem Rohr oder einer Leitung 1 (. 1 bis 4), durch welche ein Fluidum wie z,B. Kühlwasser oder die /uspuffgase eine^ i.i .,i.m\< V strömt, sLr Temperatur für die Inbetrieb»*4?setzung und die /usserbetriebsetzun de£ zu steuernden » bestimmend ist, ist ein Gehäuse 2 so befestigt, dass sein Inneres sich auf einer Temperatur befindet, die nahe der in der Leitung 1 herrschenden liegt, oder von dieser abhängt.
In if? denyfjegenüberliegenden Seitenwänden des Ge-
1 2
häuses 2 angebrachten Lagern 3 und 3 sind zwei in einer Linie liegende Querachsen 4 und 5 gelagert, deren Aussenenden die
Hebel 6 bzw» 7 tragen. Der Hebel 6 ist über ein Gelenk 61 und
eine Übertragung, welche z.B. eine Stange oder ein^ Kabel 8 aufweist, mit dem zu betätigenden (nicht dargestellten )Teil
verbunden, während der Hebel 7 üher ein Gelenk 71 and eine z.B. eine Stange oder ein Kabel 9 enthaltene Übertragung mit einem (nicht dargestellten) Betätigungsteil, wie Handgriff, Knopf oder Hebel, verbunden ist, der in Reichweite der Hand oder des Fusses des Führers, ζ.B. auf dem Instrumentenbrett des Fahrzeugs, angebracht ist. Die Bewegung des Hebels 6 ist durch zwei Anschläge 10 und 11 begrenzt, die regelbar oder nicht regelbar sein können, während die Bewegung des Hebels 7 durch zwei regelbare oder nicht regelbare Anschläge 12 und 13 begrenzt ist. Ferner wird der Hebel 6 beständig durch eine Feder 14 gegen seinen Anschlag 11 gezogen, d.h. die Stellung, in welcher der zu betätigende Teil oder d**e zu "betätigende
JusseriSetrieh ist, wobei dss freie Ende dieser Feder an einem Festpunkt 15 angreift.
An den Innenenden der Achsen 4 und 5 i^t eine temperaturempfindliche Vorrichtung angebracht, welche vorzugsweise durch zwei Bimetallstreifen 17 und 16 gebildet wird, die leicht gekrümmt oder gebogen und so an einem Ende an den Achsen 4 und 5 angebracht sind, dass sie zu diesen Achsen senkrecht stehen, wobei ihr freies Ende in dem auf 1 bis 6 gezeigten Beispiel
so abgeschnitten ist, dass Fortsätze 161 bezw. 17I entstehen, wodurch die beiden Achsen miteinander gekuppelt sind, wenn die Bimetallstreifen richtig einander gegenüberstehen -wie auf ^tftfjr' vollausgezogen dargestellt, und wenn die Temperatur des durch das Rohr 1 strömenden Fluidums niedriger als die obere Grenztemperatur ist, d.h. bei kaltem Eotor.
Senn unter diesen Umständen acr xvührer die ub^rtra "ung 9 nach der rechten Seite der Aw, 1 zu betätigt, dreht er aber den hebel 7, die Achse 5 und die Bimetallstreifen 17 und 16 den Hebel
6 im Uhrzeigersinn bezüglich 1 una entgegen der Wirkung der Rückholfeder 14, bis diese verschiedenen Teile die
Stellung nach *άα$. 3 erreichen. Der /uhrer kann so ^a &lrv
derart auf den au betätigenden Teil oder d«*e zu betätigende J /einwirken, dass er es wirksam werden lässt.
Uenn die Temperatur in dem Gehäuse 2 infolge der Erwärmung des Fluidums in der Leitung 1 steigt, werden die Bimetallstreifen 16 und 17 so veriormt, dass sie gerader werden, wo-> durch sich ihre freien Enden voneinander entfernen, bis sie die auf »Hbf 2 gestrichelt dargestellte Stellung einnehmen, in welcher jede Berührung zwischen den Fortsätzen Iol und I7I zu bestehen aufhört. Der Hebel 6 wird so freigegeben, und durch seine Rückholfeder 14 in seine Anfangsstellung zurü^kgeführt (■ftfcy J. 4), wahrend der hebel 7 in der Stellung bleibt, in welche er durch den führer gebracht wurde. Ber Hebel 7 kann dann in seine Anfangs st ellung ,.- 1) zurückgebracht werden, ohne dass dieser Vorgang irgend einen Einfluss auf die Stellung des Hebels 6 und· infolgedessen auf das Arbeiten des zu
iL - ;· ν, jj
betätigenden Teiles oder ^ijtoto ^ iB(^usübiy/ Ferner bleibt jede Betätigung des Hebels 7 durch den Fährer in der einen oder der anderen Richtung ohne Jiinfluss auf den nebel 6 und infolgedessen auf den zu betätigenden Teil oder ds« zu betätigende
'.Venn der Führer vergisst, den nebel 7 in seine Anfangsstellung zurückzuführen, und wenn die Temperatur in dem Gehäuse 2 fällt, z.B. wegen einer Abkühlung oder eines Stillstands des Motors, nehmen die Bimetallstreifen 16 und 17 wieder ihre Anfangsgestalt (welche auf JA$. 2 vollausgezogen dargestellt ist)
ein, der Fortsatz 171 des Bimetallstreifens 17 befindet sich jedoch links von dem Fortsatz lS^- des Bimetallstreifens 16, wie auf 4 dargestellt, anstatt rechts von ihm zu liegen,
wie auf ffi.' 1 und 3.'
Damit der Bimetallstreifen 17 ixn Falle der zuletzt er- · wähnten Möglichkeit wieder in seine richtige Lage zurückkehren kann, ist das freie Ende eines jeden Bimetallstreifens mit einer geneigten Fläche 16^ und 17^ . 5 und 6) ver- ' ' sehen, dank deren der Führer den Hebel 7 nach der linken Seite der i^^.' 4 unter leichter Verformung dieser Bimetallstreifen ■ 16 und 17 zurückbringen kann, wodurch der geneigte Teil 17 wieder mit der rechten Seite des FortsatzasiIbl in Eingriff kommt, wodurch alle Teile wieder ihre auf ^w'. 1 gezeigte gegenseitige Lage einnehmen.
Anstatt zwei Bimetallstreifen 16 und 17 zu benutzen, kann einer dieser Teile durch einen starren Teil gebildet werden, der eine Gestalt hat, die der des von ihm ersetzten Bimetall streifens gleicht.
Man schaltet also auf diese TJeise zwischen dem Betätigungshandgriff o.dgl., der von dem Führer betätigt werden" kann, und dem zu betätigenden Teil oder T'„t;y s Ii" ι1 fe"iR'e ν erbindung ein, welche temperaturempfindliche Mittel aufweist, und z.B. durch zwei Bimetallstreifen oder einen· Bemitallstreifen und einen festen Arm gleicher Gestalt gebildet, wird, und eine kraftschlüssige Verbindung zwischen diesem Handgriff und diesem Teil oder (Ha r~sleilt, solange die obere Grenztemperatur nicht erreicht ist, welche es dem Führer ermüglicht, nach Belieben den zu betätigenden Teil oder d«e zu
betätigende [in oder ausser Betrieb zu setzen, diese kraftschlüssige Verbindung infolge der Verformung des Bimetallstreifens oder der Bimetallstreifen ae selbsttätig aufgehoben wird, wenn diese Gxenztemperatur erreicht oder überschritten wird. Uiese Unterbrechung der Verbindung m ,,. < setzt den zu betätigenden Teil oder de* zu betätigende · selbsttätig ausser Betrieb, ohne' dass der Führer die Möglichkeit hat, die 'Iiederinbetriebsetzung vorzunehmen, und der •Betätigungshandgriff bleibt in der ihm von dem Führer gegebenen Stellung. Der Führer kann dann ohne jede Anstrengung den Handgriff wieder in. seine Anfangs- oder Ruhestellung -zurückführen, solange infolge des Temperaturanstiegs die kraftschlüssige Verbindung mittels der Bimetallstreifen nicht mehr vorhanden ist. Senn er vergisst, dieses Manöver auszuführen, oder wenn er es ausführt,- wenn die Bimetallstreifen bereits infolge der Abkühlung des Motors ihre ursprüngliche Gestalt wieder angenommen haben, kann er dank des Vorhandenseins der geneigten Flächen l62 und 17^ der Bimetallstreifen die kraftschlüssige Verbindung wieder herstellen, indem er den Handgriff, den Hebel 7 und den Bimetallstreifen 17 durch Forcieren in ihre Ausgangsstellungen zurückbringt.
Anstatt an dem freien Ende des Bimetallstreifens 16 einen einzigen Fortsatz 16 vorzusehen, kann man mehrere lerben oder Ausschnitte wachsender Tiefe sc vorsahen, dass mehrere Stufen entstehen, wie z.B. 165 und 164 7), wodurch, der mit dem Bimetallstreifen 16 starr verbundene Hebel 6 einen'Teil seines Weges unter dem Einfluss des Zuges seiner Feder 14 zurücklegen kann, wenn die Temperatur einen Zwischen-
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wert erreicht hat, welchem eine teilweise, aber hinreichende Verformung des Bimetallstreifens oder der Bimetallstreifen entspricht, wenn die Temperatur weiter steigt, so wird die Gestalt der Bimetallstreifen entsprechend gerader, und es kommt ein Augenblick, wo sie vollständig voneinander getrennt werden, sojiass der Hebel 6 in der oben beschriebenen Weise durch die Feder'14 zurückgezogen wird.
•Ü^l. 2 zeigt eine Regelvorrichtung, mit deren Hilfe die Stellung des Bimetallstreifens 17 gegenüber der des Birne·? tallstreifens 16 verändert werden kann. Diese Vorrichtung umfasst eine Mutter 18, welche frei auf die Achse 5 aufgeschoben und in eine mit Gewinde versehene, in der entsprechenden Wand des Gehäuses 2 angebrachte Hülse geschraubt wird. Die den Bimetallstreifen 17 tragende Achse 5 kann so seitlich gegenüber dem Bimetallstreifen 16 verschoben werden, wobei eine Schraube 19 gestattet, die Mutter 18 in der gewünschten Stellung festzustellen.
8 und 8bis zeigen eine Abwandlung der Vorrichtung nach . 1 bis 7, bei welcher die beiden Bimetallstreifen 16 und 17 durch ein sich ausdehnendes. Organ ersetzt sind, welches durch eine metallische Kapsel oder einen Balg 2o gebildet wird, welcher mit einer Substanz 21 gefüllt jst, deren Kennzeichen später, beschrieben werden. d $ti. 8 zeigt wiederum den mit dem zu betätigenden Teil verbundenen Hebel 6, den mit dem von- dem Führer betätigten Betätigungshandgriff verbundenen Hebel'%7, die Anschläge Iio uhd 12, das Gehäuse 2, und. die Achsen 4 und 5. Der Hebel 7 ist mit einem gebogenen Arm 22 starr verbunden, dessen Ende in der bei 23 S^s)
gezeigten leise geneigt ist. Der Hebel 6 ist mit einem ge-
Eft 68*5
bogenen Arm 24 starr verbunden, der sich so hinter die geneigte Fläche 23 des Arrns 22 legt, dass er durch diesen betätigt .werden kann, wenn der Hebel 7 nach der rechten Seite der svtÄr. 8^s gedreht wird. Diese beiden Arme werden durch ihre Federn 25 und 26 gegeneinander getrieben. Ihre Annäherungsbewegung ist jedoch durch die Einschaltung der verformbaren Kapsel 2o begrenzt, de-, ren gegenüberliegende Aussenseiten mit zwei zentralen schalenförmigen Ieilen 27^ bezw. 27^ versehen sind. Die Kapsel 2o verformt sich in Abhängigkeit von der Temperatur, und wenn diese gteigt, so entfernt die Ausdehnung der in der Kapsel enthaltenen Substanz die Arme 22 und 24 entgegen der Wirkung der Federn 25 und 26 voneinander, bis ihre Enden einander nicht mehr berühren.
Wenn die Kapsel 2o kalt ist und' der Arm 24 sich auf der linken Seite des Armes 22 befindet (entgegen der auf 80^s
dargestellten Stellung), so ist es stets möglich, den Arm 22 wieder auf die linke Seite des Armes 24 (Je^a. 8bis) zu bringen, indem man den Hebel 7 so forciert, dass die .Einwirkung des Armes 24 auf die geneigte Fläche 23 die Federn 25 und 26 zusammendrückt, bis der Arm 22 auf die linke Seite des Armes 24 gelangt..
Die Kapsel 2o kann ein gasförmiges Fluidum, z.B. Luft enthalten, oder noch besser eine Substanz 21, z.B. Paraffinwachs oder Stearin, welche bei der für das Arbeiten des Motors gewünschten Temperatur vom festen Zustand unter beträchtlicher ' Vo lumfy er änderung in den flüssigen Zustand übergeht. Dies gestattet, eine beträchtliche Kraft zum Auseinanderdrüücken der Arme 22 und 24 zu erhalten und der Vorrichtung eine grössere Kraft, zu verleihen. Diese Kapseln 2o sind gewöhnlich flach,
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und der tibergqng' des flüssigen Körpers in den festen Zustand bewirkt eine beträchtliche Ab^plattung der-Kapsel, wie auf t 8 gestrichelt angedeutet. Es ist daher zweckmässig, die grosse Abmessung der Kapsel in eine zu den Armen 22 und 24 parallele Ebene zu legen, damit diese besondere Verformung die grösste Wirkung ausübt.
Mehrere Löcher 28 können in dem Gehäuse. 2 vorgesehen sein, um den Umlauf von Luft zum Zwecke einer geeigneten Erwärmung der Kapsel 2o zu ermöglichen.
Die so ausgebildete Vorrichtung arbeitet ähnlich, wie die der j*Ü&. 1 bis 7, wobei die selbsttätige Ausserbetriebsetzung des zu betätigenden Teils oder Systems von der auf die Kapselte- einwirkenden Temperatur abhängt.
3 bis 11 zeigen eine andere Abwandlung der Vorrichte ■
tung nach . 1 bis 7, bei welcher die temperaturabhängigen Mittel durch eine Substanz gebildet werden, die fest' oder flüssig ist, je nachdem, ob die Vorrichtung sich auf einer Temperatur unter oder über einer Temperatur befindet, die in der Nähe der Temperatur liegt, welche als obere Grenze für die Ausschaltung des zu betätigenden Teiles oder (ahg eserien -wird.
Die gemäss dieser Abvuandlung ausgebildete Vorrichtung umfasst als wesentlichen Teil eine Kammer 29, die möglichst dicht schliesst und z.B. die Gestalt eines Zylinders mit lotrechter Achse hat. In diesem Zylinder ist ein anderer zylindrischer Körper 3o schwenkbar angeordnet,.dessen Aussenfläche sich nahe an der Innenfläche der Kammer 29 befindet. Der Zylinder 3o ist an dem mit dem zu betätigenden Teil verbundenen Hebel 6 starr befestigt, und wird beständig durch
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seine Feder 14 in eine durch einen Anschlag 11 bestimmte feste Stellung· zurückgezogen. Die Karnnier 29. besitzt einedurch ein Klinkenrad 31 gebildete Vorrichtung, welche mit einer oder mehreren Klinken 32 zusammenarbeitet, die durch an Festpunkten 34 befestigte Federn 33 an das Rad 31 angepresst werden, wobei die Festpunkte 34 an einer Platte 35 angebracht sind, welche die Achse 36 der Klinke oder der Klinken trägt. Diese Platte 35 ist an dem Hebel 7 befestigt, der mit dem in -Reichweite des Führers angebrachten Handgriff verbunden ist. X
±n dem auf -4&n. 9 bis 11 dargestellten Beispiel haben die verschiedenen Teile eine gemeinsame.lotrechte Achse und sind in einem Gehäuse 2untergebracht, durch welches durch d Rohr 1 erwärmte Luft strömt. Die Klinken und -das Klinkenrad sind so ausgebildet, dass das-mit dem Handgriff des Führers verbundene Betätigungsorgan 9.kraftschlüssig auf die Obertragung 8, welche zu dem zu betätigenden Teil führt,' nur in der Richtung einwirken kann, für welche die Feder 14 ausgezogen wird. Die Klinken 32 gestatten die freie Drehung des Hebels 7 im Gegenuhrzeigersinn, ohne Drehung der Zylinder.
Die so ausgebildete Vorrichtung arbeitet folgendermassen:
Wenn der Motor katfl ist, ist die in der Kammer 29 enthaltene schmelzbare Substanz in festem Zustand, so|iass die beiden zylindrischen Körper 29 und 3o starr miteinander verbunden sind, ϊ/enn der Führer unter diesen Umständen das Betätigungsorgan 9 Io) nach unten zieht, verstellt er
über die Klinken 32^ die zylindrischen Körper 29 und-3o, und infolgedessen den Hebel 6^ das Betätigungsorgan 8 entgegen
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der firkung der Feder 14, sojdass der zu betätigende Teil oder dae zu betätigende <!-&β*ν#(^αiτ betätigt wird, iienn er jedoch [*«w in der entgegengesetzten Richtung auf den zu betätigenden T^eil einwirken will, verstellt er das Betätigungsorgan 9 auf js-w&i. Io nach oben, ohne jedoch infolge der Klinken'32 das Betätigungsorgan 8' anzutreiben, worauf die Feder 14 das Betätigungsorgan 8 in seine Anfangsstellung zurückführt. Andexerseits wird die selbsttätige Ausserbefcriebsetzung durch die Erwärmung des durch das Rohr 1 strömenden Fluidum5bewirkt. An einem gegebenen Zeitpunkt erreicht die Temperatur in dem Gehäuse 2 einen JJert, der gleich der Schmelztemperatur der in der Kammer 29 enthaltenen Substanz ist, und sobald die Aussenfläche dieser Kammer eine etwas höhere Temperatur erreicht, wird die schmelzbare Substanz
. üa QifT- r H nrn } t-?-*»*«-6
öh- ee;—·λΊιλ1 jJib suliiiie'liZliäl'e ouDsxanz
flüssig, zumindest in dem sehr kleinen Zwischenraum zwischen der Aussenfläche des zylindrischen Körpers 3o und der Innenfläche der Kammer 29.
In diesem Augenblick hören die Zylinder 29 und 3o auf, starr miteinander verbunden zu sein, der Zylinder 29 bleibt in seiner Stellung, und der Zylinder 3o schwenkt um seine Achse, da er durch die Feder 14 zurückgezogen -vira, welche den Hebel b wieder gegen seinen anschlag 11 zu legen sucht, und das Betätigungsorgan 8 wird in seine Ausgangsstellung zurückgeführt.
Tienn der Führer bei einer Abkühlung «t»8 »B" den Hebel 7 an dem anschlag 13 gelassen hat, muss er, um wieder auf den zu betätigenden Teil einwirken zu können, den
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Hebel 7 zu derri Anschlag 12 zurückführen. Da die zylindrischen Körper 29 und 3o infolge der Erstarrung der in der Kammer 29 enthaltenen schmelzbaren Substanz starr miteinander verbunden sind, wird die die Klinken und das Klinkenrad umfassende Anordnung wirksam und gestattet eine solche Drehung der Platte 35, dass sich der Hebel 7 gegen den'Anschlag 12 legen kann. Ienn jetzt der Führer wieder an dem Betätigungsorgan 9 zieht, um den Hebel 7 wieder gegen seinen Anschlag 13 zu legen,' treibt die die Klinken und das Klinkenrad umfassende Anordnun1 den Zylinder 29 und infolgedessen den mit diesem' starr verbundenen Zylinder 3o an, und das 13 e tat igung s organ 8 wird wie vorher betätigt. ■ ,' .
Um die. Empfindlichkeit de& SL'nbtfzu steigern, ist es 'zweckmässig, dass die Aussenseite des Zylinders 29 sehr dünn ist, sodass die Aussentemperatur sehr schnell auf die zwischen den Zylindern 29 und 3o befindliche Substanz schicht übertragen werden kann..
Es hat sich ganz allgemein gezeigt, dass die den Motor umgebende Luft die Keigung hat, sich nach einer Abstellung des Motors schneller abzukühlen als der Kotor selbst. Hieraus folgt, dass, "wenn man nicht gewisse Vor sieht srnassnahmen trifft, in einer derartigen selbsttätigen Vorrichtung·die schmelzbare Substanz wieder fest wird, lange bevor die Temperatur des Motors die Iiedereinschaltung der bei kaltem Motor zu verwendenden Teile oder Vorrichtungen erfordert. Es ist deshalb zweckmas-sig, die Vorrichtung nach 9 bis 11 so einzurichten, class _die_ zwischen _den _Z_ylindern 29 jund _3p vorhandene Substanzsciiicht sich langsam abkühlt, und zwar möglichst in derselben iveise, wie der Körper des Motors. Hier-
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ist
für k±s die Kammer 3o so ,"ross bemessen, dass sie eine erhebliche Lenge der schmelzbaren Substanz enthalten kann. ',Venn daher der iiotor sich abkühlt, nachdem er längere Zeit in heissem Zustand gelaufen ist, so gibt die Flüssigkeitsmenge in der Kammer 3o wieder nmtze an die zw eichen den Zylindern 29 und Jo befindliche Schicht ab, welche die Neigung hat, unter dem Einfluss des Absinkens der Aussentemyeraxur zu erstarren, -wobei diese so abgegebene wärmemenge die Erstarrung der Schicht zivischen den Zylindern entsprechend verzögert. Lan kann als schmelzbare Substanz Stearin oder Paraffinwachs odei einen beliebigen anderen verwenden, dessen schmelzpunkt in der ilahe der ArbeiLstemperatur j1 Z j s L uurs liegt.
12 zeigt eine Vorrichtung, welche mit den vorste-
hend beschriebenen Aus führung sform en zusammenarbeiten icann und selbsttätig das in xieichweite des ,Führers angebrachte Betätigungsorgan oder den handgriff 37 in die ruhestellung zurückbringt, 'Nenn der Funrer dies vergisst.
Zu diesem Ziveck isx der Hebel 5, welcher über das Betätigungsorgan 8 auf den zu betätigenden a'eil einwirkt, auch nocn mit einer stange 3t> verbunden. Andeierseixs ist der ntbel 7, .'.'elcher über das Betätigungsorgan 9 mit dem Handgriff verbunden ist, starr mit einem Kolben 39 verbunden, der in einem Zylinder 4o untergebracht ist, in welchem der in der Linlassleituiig des iuOtors herrschende Unterdruck wirksam werden Xi kann, z.B. über eine Leitung 41, deren Verbindung rrit dem Zylinder 4o durch ein Ventil 42 gesteuert wird, «enn das Ventil geschlossen ist, bestenx meinerIei /erbindung zwischen dem Zylinder und der Leitung, und nur um den ^olben 39 herum bestehende Unaichtigkeiten gestatten dem Fahrer, den Kolben durch Betäti-
gung des Handgriffes 37 zu
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fk ti υ 5 1 yJ
verstellen. Das Ventil 42 kann mittels einer auf einen JUebel 43 einwirkenden Stange 38 von seinem Sitz abgehoben werden, jedoch erst am Ende der Bewegung des Bebels 6, wenn dieser in die Hähe seines Anschlags 11 kommt.
Diese Vorrichtung arbeitet folg ende massen: Äenn der Führer den Hebel 37 verstellt hat, um den Hebel 6 und das Betätigungsorgan 8 zu betätigen (und zwar bei kaltem Motor), so nimmt der Kolben C>9 seine Stellung auf der
12 ein. Das Ventil 42 ist geschlossen
und zwischen dem Zylinder 4o und der Saugleitung 41 besteht keine Verbindung, ,term infolge der irwirmung des Rohres 1 und des Gehäuses 2 der Hebel 6 wieder mit seinem anschlag 11 in Berührung üommt, öffnet die otange 38 das Ventil 42, wodurch der unterdruck in dem Zylinder 4o wirksam wird. Der Kolben führt dann den Hebel 7 und infolgedessen den handgriff 37 in ihre Ausgangsstellung(zuxück.
Diese Vorrichtung besitzt noch einen anaeren Vorteil, nämlich den, dass, wenn der Führer versucht, den zu betätigenden Teil durch den Verbindungsteil 8 mieder in Betrieb zu setzen, wenn der Motor noch läuft und warm ist, die „irkung des Unterdrucks in dem Zylinder 4o die Verstellung des Handgriffs 37 verhindert.
In der Folge sind als Beispiel einige Anwendungen der erfindungsgemässen halbselbsttätigen Betätigungseinrichtung angegeben.
13 zeigt die Anwendung einer derartigen Betäti-
gungseinrichtung auf die Betätigung eines Anlassers zum Anlassen eines Lotors vom3a.lten Zustand aus.
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Hierfür ist das mit dem Hebel 6 verbundene Verbindungsorgan 8 einem Hebel 44 zugeordnet, der schematisch das äussere Betätigungsorgan eines Eilfsvergasers oder einer ähnlichen Vorrichtung zum Anlassen eines mit einem Vergaser ausgerüsteten Motors in kaltem Zustand darstellt. In diesem Fall ist angenommen, dass das Gehäuse 2 an der Auspuffleitung 1 oder an einer Leitung für den Umlauf von Wasser oder Ol angebracht ist, welche gleichzeitig mit dem Motor warm .wird. Die.bereits unter Bezugnahme auf 1 bis 12 ausführlich auseinandergesetzte Arbeitsweise der Vorrichtung braucht hier nicht wiederholt zu werden. Dem Hebel 44 kann vorteilhafterweise eine Stange 45 zugeordnet werden, die den Kolben 46 eines Flüssigkeitsdämpfers 47 betätigt.· Dieser,Flüssigkeitsdämpfer soll die zu heftige Rückversteilung des Hebels 44 in seine Ausgangsstellung unter der Einwirkung der Feder 14 verhindern, wenn der Hebel 6 selbsttätig bei einer Erhöhung der Temperatur in dem Gehäuse 2 ausgelöst wird. Tatsächlich ist es zweckmässig, einen sanften Übergang von den Arbeitsbedingungen bei kaltem Zustand zu den Arbeitsbedingungen des warmen Zustands zu erhalten. Ss ist sogar gemäss einer weiteren Verbesserung möglich, die Flüssigkeit in dem Flüssigkeitsdämpfer der Temperatur eines Heisorgans, wie z.B. die Auspuffleitung des Motors oder sein Kühlwasserumlauf, auszusetzen, um die Viskosität oder Beweglichkeit der in dem Flüssigkeitsdämpfer 47 enthaltenen Flüssigkeit und so die Geschwindigkeit zu verändern, mit welcher der Hebel 44 in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, und zwar in Abhängigkeit von der temperatur, welcher der Flüssigkeitsdämpfer ausgesetzt ist.
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$ie ή» 13 zeigt ferner Mittel zur Regelung der auf -das Gehäuse 2 einwirkenden Wärme. Hierfür enthält die Leitung 1 ein Regelorgan, welches z.B. durch eine Drosselklappe 94 gebildet wird, welche durch einen Hebel 95 betätigt wird, der kraftschlüssig über eine Stange 96 mit einem in it dem Hebel 6 starr verbundenen Hebel 97 verbunden ist. 'fem aas Betätigungsorgan betätigt wird, .um ctee zu 'betätigende' Sji aLidiir J wirksam werden zu lassenj öffnet die Bewegung des Hebels 6 die Drosselklappe 94, welche die Leitung 1 frei gibt und die freie Strömung des Fluidums in Richtung des Pfeiles F gestattet.
Sobald die Vorrichtung ausgeschaltet wird, und zwar entweder selbsttätig durch die Wirkung der Temperatur oder durch die Einwirkung des Führers, kehrt der Hebel 6 zu seinem Anschlag' 11 zurück, und die Klappe 94 schliesst sich, wodirju'ch die Strömung des Fluidums in der Leitung 1 verhindert wird.'
Der Hebel "6 ist so.eingerichtet, dass er selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, bevor die Leitung 1 ihre Höchsttemperatur erreicht hat, da diese eine Beschädigung der Vorrichtung hervorrufen kann. Es ist daher wünschenswert, zu verhindern, dass diese Vorrichtung einer zu hohen Temperatur ausgesetzt wird. Um jedoch eine zu grosse Abkühlung der Vorrichtung zu verhindern, wenn die Klappe 94 geschlossen ist, kann eine geringe Strömung des Fluidums in der Leitung vorgesehen werden, indem man in der Drosselklappe 94 eine öffnung 98 anbringt, durch welche man eine Fluidumsströmung erhält, die eine geeignete Temperatur in der Hahe de* Vorrichtung aufrecht erhalten kann, wobei diese Temperatur so bemessen ist, dass sie das Arbeiten der Vorrichtung ver-
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hindert^ und ihre Zerstörung vermeidet.
tw 14 zeigt die Anwendung der Betätigungsvorrichtung zur Betätigung des Betätigungsorgans eines Hilfsanlassvergasers (Starter), wobei die halbselbsttätige Betätigungseinrichtung in den Hilfsvergaser selbst eingebaut ist. Auf diese Weise vermeidet man zu zahlreiche Kupplungssysteme und -Hebel, und erhält insbesondere noch den Vorteil, dass eine Fehlbetätigung verhindert wird. Dies rührt davon
her, dass, wenn der ganze Mechanismus des Gehäuses 2 einschliesslich der Bimetallstreifen 16 und 17 und auch der Feder 14'. in einer Umhüllung 48 eingeschlossen ist, die an dem Vergaser befestigt ist, es genügt, für die Befestigungsmittel, vide Bolzen, Muttern usw., Sicherheitsmittel vorzusehen, z.B. Bleiplomben ο . dgl. , um die Unver 1 etζ 1 ichkeit de$ •■Jyot c:r»fzu gewährleisten und den Führer zu verhindern, dice -%o~wi(^Ke de ι in Betrieb zu setzen, z.B. durch direkte Betätigung des Betätigungsorgans 8.
Da es in diesem Fall kaum möglich ist, das Innere der Umhüllung 48 durch eine unmittelbare Verbindung mit der Auspuffleitung zu beheizen, da diese Umhüllung an dem Vergaser befestigt ist, kann man ihre Beheizung durch eine Zufuhr von heisser Luft vornehmen, welche in bekannter Weise mit Hilfe eines Rohres 49 erhalten wird, welches mit seinem freien, offenen Ende in ein zylindrisches Gehäuse/von grösserem Querschnitt^' eintritt, welches in der von dem Heizfluidum durchströmten Leitung 1 vorgesehen ist. Das Gehäuse 5o enthält einen Lufteinlass 51, und die durch. Berührung mit der «rSind des Gehäuses geheizte Luft wird in das Hohr 49 durch die
Wirkung des in der Einlassleitung 52 des Motors hinter der Drosselklappe,. 53 herrschenden Unterdrucks gesaugt. Dieser Unterdruck ist innerhalb des Gehäuses 48 durch eine kalibrierte öffnung 54 wirksam,, welche in der den· Hilfsvergaser 56 von dem Innern des Gehäuses 48 trennenden /sand 55 vorgesehen sein kann. Die Grosse dieser Öffnung 54 gestattet die Einstellung des Regelgebietes de£ Syeröoo'. "/^M^Uum^.
In der Ausfiihrungsf οrm der . 14 ist "die Menge der einströmenden'heissen Luft von der Stellung des Hebels 16: abhängig, in welchem eine Öffnung 99 vorgesehen ist, welche die Verbindung zwischen dem Rohr 49 und dem Innern des Gehäuses 48 steuert. Diese Verbindung hat ihren Höchstwert
wenn & Sys^CWxg ist. Seine Außerbetriebsetzung, welche die Drehung der Platte 57 und des Hebels Ib bewirkt, gestattet, die Verbindungsöffnung zwischen dem Rohr 49 und der Umhüllung 48 zu schliessen oder zu verkleinern, und so die Zufuhr der lärme, welche auf den-verformbaren Teil del einwirkt, zu unterdrücken oder zu verringern.
15 zeigt eine Beschleunigungspumpe der pneumatischen Bauart mit einer verformbaren Membran 58, welche be-" ständig durch eine feder 59 nach der rechten Seite der Abbildung gedrückt wird. Diese Membran 58 bildet eine Scheidewand zwischen zwei Kammern 6o und öl. Die Kamrner So ist mit Brennstoff gefüllt und enthält ein Ansaugeventil 52 und ein Auslassventil 63. Die Eamimer öl steht über eine leitung. 64 mit- der Einlassleitung des IVlotors in Verbindung. Es erscheint überflüssig, die Wirkungsweise einer solchen Beschleunigungspumpe zu beschreiben, welche an sich wohl bekannt ist und keinen Teil der Erfindung bildet.
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Die Verstellung der Membran wird durch einen regel- . baren Anschlag 65 begrenzt, wobei diese Verstellung das in die Einlassleitung eingespritzte Brennstoffvolumen bestimmt.' Es ist möglich, diese Verstellung-zu verändern, indem man z.B.. auf einen Hebel 66 ■ einwirkt, der eine mit dem Anschlag 65 starr verbundene, steilgänL-ige Schraube 67 betätigt. Durch Verbindung des Hebels b6 mit der Übertragung 8 der oben beschriE benen halbselbsttätigen Betätigungseinrichtung, wobei vorausgesetzt ist, dass die Verbindung in der richtigen Richtung erfolgt, ist es möglich, z.B. eine Zunahme des Hubes dervBeschleunigungspumpe zu erhalten, wenn der Motor kalt ist, d.h. eine Vergrosserung des Volumens des eingespritzten Brennstoffs während des Auftourenkommens, wobei dieses Volumen selbsttätig wieder normal wird, wenn der Motor warm wird.
\j ä^'. 16 ze-igt eine ähnliche, einem Geschwindigkeits-
rögler zugeordnete Vorrichtung. Ss ist angenommen, dass der .
Regler durch eine exzentrisch, gelagerte Drosselklappe 68 gebildet wird, auf welche eine Feder 69 wirkt. Diese Art von Geschwindigkeitsregler ist ebenfalls an sich bekannt und stellt keinen Teil der Erfindung dar.
Es ist bekannt, dass es zur Veränderung der Regelgeschwindigkeit des Reglers genügt, die Spannung der Feder 69 .
zu verändern, und zwar ganz gleich, ob dieser Regler durch Ü -
die auf .ot. Ib dargestellte, exzentrisch gelagerte Drosselklappe gebildet wird, oder irgendeine andere Bauart aufweist, bei welcher die iiegelgeschwindigkeit durch die Spannung einer Feder bestimmt wird. Auf Abb.. 16 ist der Festpunkt der Feder 69.durch einen Stift 7o gebildet, der in einer Buchse 71 untergebracht ist, welche mit einem steilgängigen Gewinde ver-
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sehen ist und sich in den Körper 72 des Vergasers schraubt. Sin Hebel 73, an welchem die Übertragung 8 angreift, gestattet die Erzielung der Drehung und infolgedessen der Vorwärtsbewegung der Buchse 71.
Wie in dem vorhergehenden Fall.ist es möglich, den Hebel 73 in geeigneter Weise mit· der übertragung 8 der halbselbsttätigen Betätigungseinrichtung zu verbinden,· welche den Hauptgegenstand der Erfindung bildet, und so zwei oder eine grössere Zahl von verschiedenen Werten für die Spannung der Feder 69 zu erhalten, wobei diese Werte den Regelgeschwindigkeiten bei kaltem und warmem Motor entsprechen. Ss ist noch zu bemerken, dass sich der mit der Feder 69 verbundene Stift 7o ebenfalls mit der Buchse 71 dreht und so die Zahl der wirksamen Windungen der Feder 69 etwas verändert, sojdass es möglich ist, gleichzeitig die Zahl der'wirksamen Windungen und die Spannung der Feder zu verändern.
. 17 zeigt die Anwendung der erfindungsgemässen halbselbsttätigen Betätigungseinrichtung für die Begrenzung der Öffnung einer in der Einlassleitung des Motors vorgesehenen Drosselklappe 74. Hierfür ist die Drosselklappe 74 mit dem zu dem Beschleunigungspedal o.dgl. führenden Betätigungsorgan 75 über einen Hebel 76, eine Stange-77 und einen Hebel 78, in welchem eine Gleitbahn 79 vorgesehen ist, verbunden. Der Hebel 78 kann um einen Festpunkt 8o schwenken, und das Ende der Stange 77 greift"in die Gleitbahn 79 ein, in welcher es durch das Verbindungsorgan 8 der 'erxindungsgemässen halbselbsttätigen Betätigungseinrichtung verstellt werden kann. Auf diese Weise kann man es bei geeigneter Wahl der Hübe der verschiedenen Teile erreichen, dass das linke
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Ende der Stange 77 infolge der EinwirIcang des Organs 8 sich in der Gleitbahn 79 oben befindet, wenn der Motor kalt ist, und unten, wenn der Motor wann ist, und zwar infolge der selbsttätigen Verstellung des Organs 8. In dem ersten Fall entspricht der; Gesair.tverstellung des Betätigungsorgans 75 nur eine Teilöi'fnung der Drosselklappe 74, während sie in dem zweiten Fall der vollen öffnung dieser Klappe 74 entspricht.
. 18 zeigt eine der Vorrichtung der . 17 ähnliche Vorrichtung, welche jedoch auf einen Vergaser mit zwei Einlassen angewandt ist, in welchen zwei Drosselklappen 81 und 82 nacheinander geöffnet werden. Die Drosselklappe 81 ist beständig mit einem Zwischenhebel 33 Verbunden, auf" welchen das zu dem Beschleunigungspedai o.d.gl. führende Betätigungsorgan 75 einwirkt. Die DrosseiKlappe 82 ist mit einem Hebel 84 und einer Stange 85 ausgestattet, an d.eren Ende sich eine Rolle 86 befindet, die längs der_rechten Seite des Hebels 83 rollen Kann. Die Stange 85 ist in der Nähe der Rolle'86 mit dem Betätigungsorgan 8 der erfin&ungsgemässen halbselbsttätigen Betätigungseinrichtung verbunden. Wenn der Motor kalt ist, nimmt die übertragung. 8 die auf 18 vollausgezogene Stellung ein. Unter diesen Umständen hat der auf.die gestrichelt dargestellte Stellung begrenzte Gesamt-
hub des Hebels 83 keinen Einfluss auf die Stange 85, sojüass dieser Hebel nicht die Öffnung der Drosselklappe 82 bewirken kann. Wenn der Motor dagegen warm ist, nimmt die Stange 85 die gestrichelte Stellung ein, und der Hebel 83 kann jetzt die Rolle 86 berühren, sodass die Drosselklappe 82 gleichzeitig mit der. Klappe 81 geöffnet wird.
25 -
19 zeigt die Anwendung der erfindungsgemässen halbselbsttätigen Betätigungseinrichtung auf eine Brennstoffeinspritzpumpe, deren Fürderleistung durch ein Betätigungsorgan 88, welches von dem Führer betätigt werden kann, verändert werden kann. Diese Fürderleistung kann auch bei der gleichen Stellung des Betätigungsorgans 88 durch die erfindungsgeiriässe halbselbsttätige Betätigungseinrichtung verändert werden, indem man zwischen dem Betätigungsorgan 88 jioii-jdi -tu j r Iidunl g oä >1 1 t ig © täfr^rg^agg*^ ■ ι , ·* &4,ff &8g &&sga&-g*i und dem zur Regelung der Purnpenleistung dienenden Organ 89 eine Gelenkverbindung einschaltet, welche zwei Arme 9o und 91 enthält, deren GelenJcpunkt mittels einer Stange 92 mit einem i'inkelhebel 93 verbunden ist, der selbst mit dem Verbindungsorgan 8 der halbselbsttätigen Betätigungseinrichtung verbunden ist. Die Verstellungen der Stange 92 nach aufwärts und nach abwärts sind durch zwei Vorsprünge 92^- und 92^ begrenzt, die fest oder regelbar sein künnen und mit einem Anschlag 92^ zusammenarbeiten.
Es ist z.B. möglich, die Voijichtung so auszubilden, dass, wenn der Wiobor kalt ist, die übertragung 8 nach der rechten Seite der ™ö*b. 19 verstellt wird und die Stange 92 nach oben zieht, sodass man eine Vergrösserung der geförderten BrennsLoffmenge für eine gegebene Stellung des Betätigungsorgans 88 erhält, wobei das Organ 8 selbsttätig in seine normale Stellung zurückkehrt, wenn die iV-otortemperatur steigt. Eine derartige Vorrichtung kann benutzt werden, um Motore/? der ulinspritzbauart vum kalten Zustand aus anzulassen.
- 26 - f_4 i* Ü Z Ί ^
0*J j ti·
Ausser für die obigen Fälle können erfindungsgemässe halbselbsttätige Betätigungseinrichtungen auf verschiedenen Industriegebieten für die Betätigung von handbetätigten %φχ- richtungen verwendet werden, welche ausser Betrieb gesetzt werden müssen, wenn die Temperatur einen gegebenen ..'ert übersteigt .
Es ist klar, dass die zur Erwärmung der Vorrichtung verwendeten liittel den Wcirmeempfindlichen Mitteln die ;Järme durch Leitung, Strahlung oder auf beliebige andere geeignete ,'.eise zuführen können. Ferner kann dieselbe halbselbsttätige Betätigungsvorrichtung gleichzeitig auf mehrere zu betätigende oder zu steuernde Teile oder einwirken, insbesondere auf ein oder mehrere der oben als Beispiel erwähnten.

Claims (24)

- 27 - Eft. -68 51H Patentansprüche
1.) Betätigungseinrichtung fur SywHwirevCwelche nur un-
ureh gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen einem Handb etat igung s organ rund einem betätigten Crgan mittels zweier Verbindungsstücke hergestellt wira, deren jedes starr mit einem dieser Organe verbunden ist, >.%ubei diese beiden Verbindungsstücke miteinander durch temperaturempfindliche Mittel derart verbunden sind, dass sie miteinander in kraft schlüssiger Verbindung stehen, solange das Lilieu^in welchem die temperaturempfindlicüen IUittel angeordnet sind, unterhalb einer gegebenen Temperatur bleibt, wobei diese temperaturempfindlichen Mittel bei Erreichung dieser Temperatur so betätigt werden, dass sie selbsttätig die kraft schlüssige Verbindung zwischen diesen Verbindungsstücken aufheben, sofiass das betätigte Organ freigemacht und jeder einfluss des Betagigungsorgans(auf das betätigte organ /verhindert wird, solange die Temperatur hoher als die gegebene Temperatur ist, wobei das betätigte Organ selbsttätig in eine Stellung zurückgeführt wird, in welcher dsns—Sr 1STSm 'linwirksam ist* vaemn , diu,.,,,, 'gaaluor n mohiftii-i'■mi^ci-^-s-ae^
2.) Betätigungseinricntung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstücke so ausgebildet sind, dass, wenn aie Temperatur des Lilieus, in welchem die femperaturempfindlichen Mittel angeordnet sind, unter die gegebene Temperatur fällt, nachdem das zu betätigende Organ
- 28 -
selbsttätig in eine Stellung zurückgeführt wurde, in welcher d /ainwirics axn ist, die kraft schlüssige Verbindung
zwischen den Verbindungsstücken durch eine Bewegung des BetätigungsorgansCwiederhergestellt werden kann.
3.) Betätigungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch Mittel, um das■Betätigungsorgan(selbsttätig in die Stellung zurückzuführen, welche es normalerweise
einnimmt, wenn d"g f^g V ο*> ^unwirksam ist, sobald die gegebene Temperatur erreicht wlx&^Ql^ ,rfäj -
4.) betätigungseinrichtung nach einem der /uasprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück,
2) ^
welches mit dem zu betätigenden Organfverbunden ist, auf
IyIittel einwirkt, welche die dem die wärmeempfindlichen Mittel enthaltenden Milieu 'gelieferte Wärme regeln können, und z?iar derart, dass_die Iarmelieferung ihren Höchstwert besitzt, wenn das SyBtainiarbeitet. und abnimmt, wenn dere zu betätigende QrganfTn eine Stellung zurückgeführt wird, in welcher dSe^Bni-(unwirksam ist/"S ^Loi, .
5. ) Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bewegungsverlauf bei der Rückführung des zu betätigenden Organsfzu einer Stellung, in welcher dai funwirksam ist, durch einen Bremszylinder gesteuert wird^^^p ^ö) ■
6. ) Betätigungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die durch den Bremszylinder bewirkte Steuerung von der Temperatur abhängt, der die temperaturempfindlichen Mittel ausgesetzt sind.
7. ) Betätigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie an einer Leitung (l) angebracht
- 29 -
ist, in welcher ein Fluidum strömt, dessen Temperatur die temperaturempfindlichen Mittel beeinflusst, welche zwei Bimetallstreifen (16,17) umfassen, welche leicht gebogen oder gekrümmt und an zwei in einer Linie angeordneten Achsen (4,5) angebracht sind, von denen die eine mit dem zu betätigenden Organ (8) und die andere mit dem Betätigungsorgan (9) verbunden ist, wobei die freien Enden der Bimetallstreifen Fortsätze (161, 171) tragen, mittels deren die Streifen aneinander angreifen, wenn die Temperatur des in der leitung strömenden Fluidums unter der gegebenen Temperatur liegt ^ 1J^. Ί ~7)
8. ) Betätigungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch
(SL·
gekennzeichnet, dass der mit dem zu betätigenden Organ(verbundene Bimetallstreifen zu einer der_Schliessungsstellu^g dieses Organs entsprechenden Stellung gezogen wird.
9. ) Betätigungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die 'rä'ge an den freien Enden der Bimetallstreifen geneigte Flächen (l62, 17^, 5,6.) solcher
Gestalt aufweisen, dass die Bedienungsperson die Streifen wieder zum Eingriff miteinander bringen kann, falls die Temperatur unter den gegebenen Wert fällt, wenn sich die Streifen in der getrennten Stellung befinden und der mit dem zu.betäti-
(IL·
genden Organ/'verbundene Streifen in die der Schliessungs st ellung dieses Organs entsprechende** Stellung zurückgeführt wurde.
10. ) Betätigungseinrichtung nach Anspruch 7,8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Bimetallstreifen durch ein starres Organ gleicher Gestalt ersetzt ist. ^
11. ) Betätigungseinrichtung nach Anspruch lo, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende eines jeden Bimetallstreif enjoder des starren Organs gleicher Gestalt eine
- 3o -
Zahl von Stufen (16^, Ib^
°. 7) aufweist, welche dem be
tätigten Organ g-estatten, eine Zahl von verschiedenen Stellungen einzunehmen, deren jede einer bestimmten Temperatur unterhalb'der gegebenen Temperatur entspricht.
12. ) Betätigungseinrichtung nach Anspruch 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der seitliche Abstand zwischen den Bimetallstreifen regelbar ist.
13. ) "Betätigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die temperaturempfindlichen Mittel eine Kapsel oder einen metallischen Balg (2o, *Φΰ. 8) aufweisen, der mit einer Substanz gefüllt ist, deren A^*=©g©4ygm?sterd sich verändert und so die Kapsel oder den metallischen Balg verformt, der mit einem Hebel (24) so in Verbindung steht, dass dieser Hebel mit einem zweiten Hebel (22) kraftschlüssig verbunden ist, wenn die Temperatur tiefer als ein gegebener Wert ist, und ausser Berührung mit diesem zweiten Hebel kommt, wenn die Temperatur einen gegebenen Wert erreicht, wobei die Gesamtanordnung auf einer Leitung oder in der- Kahe einer Leitung angebracht ist, in 'welcher ein Fluidum strömt, dessen Temperatur das Arbeiten der Kapsel oder des Metall-"tealges steuert.
14. ) Betätigungseinrichtung.nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die. Kapsel ein gasförmiges Fluidum, z.B. Luft, enthält.
15. ) Betätigungseinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kasel eine Substanz wie z.B. Paraffinwachs oder Stearin enthält, welches bei der gegebenen Temperatur oder in deren Nähe vom festen zum flüssigen Zustand übergeht,,und zwar unter beträchtlicher Volumveränderung.
- 31 -
16. ) Betätigungseinrichtung nach Anspruch 15 bis 15» dadurch gekennzeichnet, dass die Kapsel (2o) und die Hebel (22, 24) so angeordnet sind, dass die grösste Abmessung der Kapsel in einer zu den Hebeln parallelen Ebene liegt.
17. ) Betätigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die temperaturabhängigen Mittel eine Substanz aufweisen, welche bei einer gegebenen Temperatur oder in deren Nähe vom festen zum flüssigen Zustand übergeht und in einem geschlossenen, drehbaren, zylindrischen Behälter (29, 9) untergebracht ist, in welchem sich ein innerer, gleichachsigei" Behälter (3o(j befindet, wobei der äussere Behälter über eine ein Klinkenrad (31) und Klinken (32) umfassende Anordnung mit dem Betätigungsorgan (7) verbunden ist,* während der innere Zylinder (3o) mit dem zu betätigenden Organ (6) verbunden ist, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass, wenn sich die Substanz in festem Zustand befindet, der äussere zylindrische Behälter (29) niit dem inneren zylindrischen Organ (3o) kraftschlüssig verbunden ist, wobei diese Verbindung aufhört, wenn die Substanz in den flüssigen Zustand übergeht, wobei die Gesamtanordnung in einem Gehäuse (2^-)angeordnet ist', in dessen Hähe ein Fluidum strömt, dessen Temperatur das Arbeiten der temperaturempfindlichen Mittel steuert.
18. ) Betätigungseinrichtung nach Anspruch 17, dadurch, gekennzeichnet, dass die 'land, des äusseren Zylinders (29) sehr dünn ist.
19. ) Betätigungseinrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Zylinder (3o) sehr genau in den äusseren Zylinder (29) passt.
-32
20. ) Betätigungseinrichtung nach Anspruch 17 bis 19,. dadurch gekennzeichnet, dass der innere Behälter (3o) einen verhältnismässig grossen Rauminhalt hat, sodass er eine grosse Menge der Substanz aufnehmen kann.
21. ) Betätigungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan (9,37, 12) mit einem Kolben (39) verbunden ist, der sich in einem Zylinder (4o) verstellt, welcher einem niedrigen Druck, z.B. dem· in der Einlassleitung des Motors herrschenden, mittels eines Ventils (4-2) ausgesetst Vierden kann, welches selbsttätig bei Erreichung der gegebenen Temperatur geöffnet wird, wobei dieser niedrige'Druck den Kolben so verstellt, dass er das ■Betätigungsorgan in seine Anfangsstellung zurückführt.
22. ) Betätigungseinrichtung- nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der niedrige Druck in dem Zylinder (4o) solange herrscht, wie die Temperatur oberhalb der gegebenen Temperatur liegt, so|dass die Betätigung des Betätigungsorgans verhindert wird.
23. ) Betätigungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die den temperaturempfindlich en Mitteln, zugeführte ΐ/ärme dadurch geregelt ,wird, dass das zu Jpeta- t tigenae Organ mit einer Vorrichtung verbunden ist, welche / die Durchflussmenge des heissen Fluidums verringert, welches in der den temperaturempfindlichen Mitteln benachbarten Leitung strömt, sodass eine Überhitzung dieser Mittel vermieden wird< ^
24. ) Betätigungseinrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung, welche die Durchflussmenge des heissen Fluidums vermindert, so ausgebildet ist,
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dass sie ständig eine geringe Strömung zulässt, welche hinreichend ist, um zu verhindern, dass die Temperatur der temperatureiapf indlichen Mittel eine gewünschte Arbeitstemperatur, unterschreitet«

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