DEP0031518DA - Strebfördermittel - Google Patents
StrebfördermittelInfo
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Description
Die Erfindung erstreckt sich auf Strebfördermittel und in Sonderheit auf eine Schüttelrutsche, die sich von den bisher bekannten derartigen Einrichtungen dadurch unterscheidet, dass sie mit Mitteln ausgerüstet ist, die die wichtigsten Arbeitsvorgänge im Streb (Kohlegewinnung, deren Einwurf in die Rutsche und Herausschaffen aus dem Streb sowie Vorrücken der Rutsche als geschlossenes Ganzes in Richtung auf den Kohlenstoß) mit ihr in einem Arbeitsgang und mittels ein- und desselben Antriebes ermöglichen. Bei Verwendung der erfindungsgemässen Einrichtung werden alle bisher für die erwähnten Arbeitsvorgänge gebräuchlichen Einrichtungen überflüssig, indem die Einrichtung die ihr durch ihren Antrieb erteilte Schüttelbewegung für das Fortschaffen der Kohle aus dem Streb gleichzeitig auch für deren Gewinnung sowie auch für das Vorrücken des Strebfördermittels als geschlossenes Ganzes gegen den Kohlenstoß ausnutzt. Die Vereinigung aller im Streb erforderlichen Arbeiten zu einem Arbeitsgang und deren Ausführung mit ein und derselben Einrichtung bedeutet einen grossen Fortschritt bei der Gewinnung der Kohle unter Einsparung von Arbeitskräften, da bisher für die Ausführung der verschiedenen Arbeiten stets Sondermassnahmen und Sondereinrichtungen notwendig waren, bei deren Anwendung Unterbrechungen in der Kohlegewinnung nicht zu vermeiden waren.
Gemäss der Erfindung wird beispielsweise bei einem Strebfördermittel in Form einer Schüttelrutsche vorgeschlagen, die der Rutsche durch den Rutschenmotor in Verbindung mit dem Gegenzylinder erteilte, für das Fortbewegen der in der Rutsche liegenden Kohle erforderliche Schüttelbewegung auch zur Gewinnung der Kohle auszunutzen. Zu diesem Zwecke wird die Schüttelrutsche
an ihrer gegen den Kohlenstoß gerichteten Seite schaufelartig ausgebildet und mit einer Schrämeinrichtung beispielsweise in Form eines Sägeblattes versehen. Die so ausgebildete Rutsche wird bis an den Kohlenstoß herangebracht und liegt ständig gegen diesen, so dass durch die Hin- und Herbewegung der Rutsche die Kohle mittels der Schrämeinrichtung losgeschrämt wird. Dabei fällt die Kohle unmittelbar auf die darunter befindliche Rutsche und wird von dieser in bekannter Weise aus dem Streb befördert, wobei etwaige sich nicht gelöste Kohlen von einem hinter der Rutsche stehenden Bauer mittels Rohrhammers o.dgl. losgebrochen wird, die dann ebenfalls unmittelbar in die Rutsche fällt. Das bisherige Einwerfen der Kohle von Hand in die Rutsche kommt also in Fortfall. Die Tatsache, dass mittels der so ausgebildeten, nicht über die normale Bauhöhe hinausgehenden Rutsche die Kohle gelöst und die Kohle auch unmittelbar von der Rutsche aufgenommen wird, zwischen Rutsche und Kohlenstoß also kein Arbeiter mehr für das Einwerfen der Kohle steht, ermöglicht erstmalig die maschinelle Kohlegewinnung bei stempelfreier Abbaufront auch in Flözen geringer Mächtigkeit, in denen bisher nur von Hand abgebaut werden konnte. Gegenstand der Erfindung ist daher ein Strebfördermittel, beispielsweise Schüttelrutsche, mit hierzu vorgesehenen Mitteln, durch die die Förderbewegung der Rutsche auch zur Kohlegewinnung ausgenutzt wird, indem durch die Förderbewegung die Kohle gelöst und die gelöste Kohle unmittelbar von der Rutsche aufgenommen und weitergeleitet wird.
Des weiteren dient auch erfindungsgemäss die Schüttelbewegung der Rutsche als deren Antrieb für ihr Vorrücken als geschlossenes Ganzes in Richtung gegen den Kohlenstoß, indem mittels der Schüttelbewegung durch an der Rutsche angelenkte, sich gegen Ausbaustempel abstützende und in hierzu angebrachten Gewin-
destücken arbeitende Gewindespindel unter Verwendung geeigneter Übertragungsmittel die Rutsche ständig in Richtung auf den Kohlenstoß zu vorbewegt wird, sodass die Schrämeinrichtung für das Losschrämen der Kohle ständig am Kohlenstoß anliegt. Die Tatsache, dass sich die Rutsche ständig auf den Kohlenstoß zu bewegt und ständig gegen diesen Anliegt, ist für das Losschrämen der Kohle mittels der mit Schrämeinrichtung versehenen Rutsche Bedingung und es werden hierdurch auch besondere Rückvorrichtungen und besondere Rückmassnahmen entbehrlich, bei deren Anwendung bisher Unterbrechungen in der Kohlegewinnung nicht zu vermeiden waren. Gegenstand der Erfindung ist daher weiterhin ein Strebfördermittel, beispielswiese Schüttelrutsche, mit hieran vorgesehenen Mitteln durch die die Förderbewegung auch zum Vorrücken der Rutsche als geschlossenes Ganzes in Richtung gegen den Kohlenstoß ausgenutzt wird, indem durch die Förderbewegung die Rutsche unter Verwendung geeigneter Übertragungsmittel ständig gegen den Kohlenstoß vorbewegt wird.
Schliesslich noch ist Gegenstand der Erfindung die Vereinigung der mittel an einem Strebfördermittel, beispielsweise Schüttelrutsche, durch die die Förderbewegung auch zur Kohlegewinnung und zum Vorrücken des Strebfördermittels als geschlossenes Ganzes gegen den Kohlenstoß ausgenutzt wird. Dabei erfolgt zweckmässig das Vorrücken es Strebfördermittels sowie die Kohlegewinnung gleichzeitig mit der Förderbewegung, und zwar durch ein und denselben Antrieb.
In der Zeichnung ist die erfindungsgemässe Einrichtung in einem Ausführungsbeispiel in Abb. 1 in Draufsicht, zum Teil in perspektivischer Ansicht, dargestellt, während Abb. 2 eine teilweise Stirnansicht wiedergibt.
Mit 1 ist die Schüttelrutsche bezeichnet, und 2 ist ihre gegen den Kohlenstoß liegende schaufelartig ausgebildete Seitenfläche mit der sägeartigen Schrämeinrichtung 3. Die Rutsche ist in
bekannter Weise auf Kugelstühlchen 4 und Gleitkufen 5 gelagert, die die Bewegung der Rutsche sowohl in Förderrichtung als auch in Richtung gegen den Kohlenstoß erleichtern. Die Schüttelbewegung wird in bekannter Weise durch einen Rutschenmotor in Verbindung mit einem Gegenzylinder (nicht dargestellt) hervorgerufen. Durch die Schüttelbewegung wird die Kohle durch die sägeartige Schrämeinrichtung 3 losgelöst und fällt auf die Rutsche 1 oder wird von dieser schaufelartig aufgenommen, um mittels der Rutsche aus dem Streb zum Streckenfördermittel geleitet zu werden. Um auch die Schüttelbewegung als Antrieb für das Vorrücken der Rutsche in Richtung auf den Kohlenstoß nutzbar zu machen, sind seitlich an der dem Kohlenstoß abgewandten Seite der Rutsche 1 an mit der Rutsche in Verbindung stehenden vorrückbaren Gestellen 7 in bestimmten Abständen voneinander Gewindespindel drehbar angelenkt, die zweckmässig mit Kordelgewinde in von den Ausbaustempeln 9 getragenen Gewindestücken 10 derart arbeiten, dass sie sich bei ihrer durch die Schüttelbewegung der Rutsche hervorgerufen Umdrehung in Richtung auf den Kohlenstoß zu bewegen, wodurch die Rutsche ständig gegen den Kohlenstoß hin vorbewegt und gegen diesen mit ihrem Sägeblatt 3 angedrückt wird. Zur Übertragung der Schüttelbewegung auf die Gewindespindeln 6 und damit zu deren Umdrehung dienen an den einzelnen Rutschenstößen angeordnete Vorschubstangen 11, die mit einem auf der Gewindespindel 8 sitzenden Sperradgetriebe 12 derart in Eingriff stehen, dass bei der Bewegung der Vorschubstangen 11 in der einen Richtung das Sperrad des Getriebes 12 in Umdrehung versetzt wird und dadurch die Gewindespindel 8 sich aus dem Gewindestück 10 heraus nach vorwärts schiebt, um bei der Bewegung der Vorschubstangen 11 in der anderen Richtung mittels einer in das Sperrad einfassenden Sperrklinke an der Umdrehung und damit die Gewindespindel 8 am Zurück-
drehen gehindert ist. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jeder Schüttelbewegung der Rutsche, so dass die Rutsche ständig mit ganz kurzen Unterbrechungen gegen den Kohlenstoß vorgeschoben wird. Dabei hat man es in der Hand, je nach Art der gewählten Vorschubmittel, beispielsweise des Gewindeganges der Spindeln 8, die Vorrückgeschwindigkeit dem fortschreitenden Kohleabbau anzupassen. Der Gesamtweg des ständigen Vorrückens richtet sich nach der Länge der Gewindespindeln, die bei ihrem bevorstehenden Heraustreten aus den Gewindestücken eine Umsetzung an näher zur Abbaufront stehende Ausbaustempel erfahren.
Durch den erfindungsgemäßen Vorschlag werden, wie oben erwähnt, die wichtigsten Arbeitsvorgänge im Streb zu einem Arbeitsgang mit ein und derselben Einrichtung vereinigt, wobei nur der für die Betätigung der Rutsche erforderliche Antrieb als Antrieb für alle Arbeitsvorgänge dient. Es kommen also die bisher im einzelnen vorzunehmenden Arbeitsvorgänge mit ihren gesonderten umständlichen Einrichtungen und Sonderantriebes in Fortfall, wodurch nebenbei auch die bisher notwendigen Unterbrechungen in der Kohlegewinnung in Fortfall kommen, ganz abgesehen davon, dass für letztere auch wesentlich an Arbeitskräften gespart wird.
Claims (11)
1.- Strebfördermittel z.B. Schüttelrutsche, gekennzeichnet durch hieran vorgesehene Mittel, durch die die Förderbewegung der Rutsche auch zur Kohlegewinnung ausgenutzt wird.
2.- Strebfördermittel, z.B. Schüttelrutsche, gekennzeichnet durch hieran vorgesehene Mittel, durch die die Förderbewegung der Rutsche auch zum Vorrücken des Strebfördermittels als geschlossenes Ganzes gegen den Kohlenstoß ausgenutzt wird.
3.- Strebfördermittel nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Vereinigung der Mittel an ihm, durch die die Förderbewegung zur Kohlengewinnung und Vorrücken des Strebfördermittels als geschlossenes Ganzes gegen den Kohlenstoß ausgenutzt wird.
4.- Strebfördermittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorrücken des Strebfördermittels sowie die Kohlegewinnung gleichzeitig mit der Förderbewegung durch ein und denselben Antrieb ausgeführt werden.
5.- Strebfördermittel nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass seine dem Kohlenstoß zugewandte Seitenwand schaufelartig ausgebildet und mit einer Schrämeinrichtung versehen ist.
6.- Strebfördermittel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Schrämeinrichtung ein Sägeblatt (3) dient.
7.- Strebfördermittel nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass an seiner dem Vorsatz zugewandten Seite Gewindespindeln (8) drehbar angelenkt sind, die sich gegen die Ausbaustempel (9) abstützen und in von diesen getragenen Gewindestücken (10) arbeiten.
8.- Strebfördermittel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindespindeln (8) an mit dem Strebfördermittel (1) verbundenen vorrückbaren Gestellen (7) angelenkt sind.
9.- Strebfördermittel nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schüttelbewegung der Rutsche (1) mittels an den Rutschenstößen angelenkter Vorschubstangen (11) über ein auf den Gewindespindeln (8) sitzendes Sperradgetriebe (12) auf die Gewindespindeln (8) übertragen wird.
10.- Strebfördermittel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem Sperrad in Verbindung stehende Sperrklinke des Sperradgetriebes (12) eine Zurückbewegung der Gewindespindeln (8) beim Rückgang der Vorschubstangen (11) verhindert.
11.- Strebfördermittel nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindespindeln (8) mit Kordelgewinde versehen sind.
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