DEP0030112DA - Vorrichtung zur Beheizung von Öfen zur Herstellung von Aktivkohle - Google Patents
Vorrichtung zur Beheizung von Öfen zur Herstellung von AktivkohleInfo
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Description
Deutsche Gold- und Silber- Sehei3eanst;*lt vorm Roes3ler9
Frankfurt / Main
*-UY BeA^ foiAfK von öfen zur Herstellung von
Bei der Aktivierung von Holzkohle oder dergleichen mit Wasserdampf wird bekanntlich Heizgas benötigt, wobei dae
entstehende <7assergas fflit zur Beijtiaung der öfen verwendet werden kann0 Erfolgt <3ie Heizung direkt über der zu aktivierenden
Kohle, 80 wirl a'>s ■ ua dem eingeführten Wasserdampf und der Kohle gebildete .vasaergas in den. freien
Ofenraum oberhalb der Kohle mit weiteren zusätzlich eingeführten Heizgasen verbrannt, Bei der Flammenführung der
Heizgase "/ar man bemüht, die Kohleschicht gegen die Einwirkung 'licht umgesetzter Verbre<
nungsluft zu schützen Auch aus diesem Grunde wurde im allgemeinen ein reichlicher
Zusatz von anderen Heilmitteln wie Generatorgas, Abgas, öl und dergleichen mitverbrannt, am damit gleichzeitig die
Konzentration 1es Sauerstoffes sue der Verbrennungeluft auf ein Minimum herabzusetzen.. Dennoch mussten bei der bisher
üblichen Arbeitsweise eitebliche Verluste an Kohle und »Värme wegen der mit dem Prozess noch verbundenen Unzulänglichkeiten
ir Kauf genommen werden, Z0B0 nicht genügende Ausnutzung des aus der Kohle gebildeten ^assergasee und nicht genügend
weitgehende Fernhaltung der Luft von der zu aktivierenden Kohle <
Es wurde nun gefunden, dsss bei derartig beheizten öfen eine Aktiv! rung ohne zusätzliche Heizmittel möglich ist, ^ena
die Verbrennungsluft mittels Injektoren oder dergleichen in der Ofenraum eingeführt und die zur Beheizung des Ofens
erforderlichen fVassergasmengen gleichzeitig, z,;B durch eine &eei?nete Ausgestaltung des Luftinjektors angesaugt werden*
Hierbei wird <Y< sserp;as zweckmäsaig, wii in Abbd veranschau-licht, durch eine mit de^ Brennerschaft a^mit der Luftzuführung
verbundenen C^fnung b£ unmittelbar aus dea über der Kohle befindlichen Baum angesaugt. c)s stellt 3ie Brennerspitze
dar, die vorteilhaft als Zündstein für eine Oberflächenverbrennung ausgestaltet ist.. Durch eine geeignete "Regulierung
der Zufuhr der Verbrennungsluft lässt sieb ohne Schwierigkeit mit Hilfe des Ziindsteines eine flaimmenlose Führung
des Verbrennungsvorganges erreichen= Im übrigen wird bei einer Arbeitsweise entsprechend Abbal der durch d£ ein-»
tretende Dampf über die zu aktivierende Xchle geleitet and darch die T/asse.rgasansaugvorrichtung des Luftinjektors eine
Gasumwälzung innerhalb des Ofens in Richtung der Pfeile gefördert.,.
Bei der Arbeitsweise gemass der .Srfindung wird nient nur die Verwendung von zusätzlichen Heismitteln entbehrlichs
sondern auch eine vollständigere Verbrennung des gebildeten ■fe.Beergases und eine bessere Abschirmung der Kohle von Ίβη
Verbrennungsgasen erreicht* Je nach der G-röaae der Ofenab~ messungea bzw» der Sss-räume, in denen das .Vaasergaa anfällt9
können ein oder· mehrere Luftinjektoren verwendet v/erden ο Μ«ti wählt dabei für die Anordnung der Injektoren bevorzugt-■solche
Stellen, die auf Grund der im Ofen vorhandenen Gasströmungen zum Ansaugen mit iVassergas besonders günstig
lieeen „
Bei langgestreckten S0B0 rotierenden öfen können mehrere
luftin^ektoren in dem Ofen in der Weise angeordnet werden? dass die Zuapeisons; der Luft zentral von einem Luftgebläse
erfolgt» In 4bb„2 stellt a£ eine derartige Luftzuleitung darp die auf dem Cfenmantel montiert und mit einem luftgebläse
versehen ist» In der 'Richtung der Pfeile wird .Vassergaa angesaugt und das Gasgemisch, gegebenenfalls flammenlos an
den Verbrennungssteinen b£· verbrannt υ Auf Hese ieise lassen sich selbst bei gröbsten öfen Heizstellen schaffen, die eine
optimale Ausnutzung des auf der ganzen Ofanlange anfallenden ■Wassergases bei schonendster Behsn-älung des Aktivierungsmittels gestatten=, Dieaes war bei den bisher üblichen Luftröhren,
welche die zusätzliche Verbrennungsluft nar mittels des natürlichen Zuges in den Ofenraus 8infüartsns nicht:
möglich.« Bei äerartigen Sefciindärlaftrohren lässt es 3i^b nicnt dass anverbrauchte Luft an der Ob^rfläeiv:. der
Kohle verbrennt and infolgedessen ein.e Verminderung der Aasbeate an Aktivkohle eintritt and aar pJrreichunc: der
erforderlichen Aktivierungstemperatur die Verwendung zusätzlicher Heizmittel notwendig ist0
Verfahren gemäss der Erfindung ist in allen denjenigen Fällen nit Vorteil an-vendbar, in denen, eine ^asserdamyf-.-ί-ktivierang
r-in*estrebt wird. Hierzu gehört a„B0 neben der eigentlichen \ktivierung von Holzkohle auch die Regenerierung
von gebrachter Aktivkohle mit .'/asserdaaipf s wie auch 3ip Machaktivierung von Kohle, die nach anderen Verfahren
aktiviert worden ist* Ferner ist es auch für die Aktivierung von künstlich aus Holzkohle and Teer geformter und verschwelter
Kohle geeignet.
Das Verfahren, ^emnss der Erfindung ist ferner nicht auf die bevorzugte Arbeitsweise ohne zusätzliche Heizmittel beschränkt.
In .^ewi :seri Fällen, in denen es wünschenswert erscheint, kann es aaeh mit der Anwendung zus;i t zlicher Heismittel kombiniert
werden«
Claims (1)
- Patentanspri ehe..Vorrichtung zur Beheizung von öfen bei der Aktivierung von. Xohle 2oT5o Holzkohle, bzw» Regenerierung von Aktivkohle, mit. ,Vassej?dampf, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Luftinjektoren angewendet, werden, durch die »leichzeitis; dio benötigten Mengen an /fassergas vus dem Ofenraum angesaugt werden„"verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet f dass uuf lie Anwendung zusätzlicher Heizmittel wie Heizgas, Ab.^as, öl Uo'^sIa verzichtet wird«. Oο Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet; dass die Verbrennung des Luft-flassergssgemisches an ,ireeigneten Zündateinen im Mauerwerk des Ofens oder an dem Brennerkopf des Injektors flammenlos erfolgt.4= Verfahren nach Ansprüchen I9 2 und 3, dadurch, gekennzeichnet, dass bei langgestreckten öfen, insbesondere rotierenden Öfen, ein oder mehrere Luftinjektoren angeordnet sind, denen die Verbrennungsluft durch Gebläse, die auf dem Ofenmantel mitrotieren,zugeführt wird,,
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