DEP0028408DA - Lippenstiftbehälter - Google Patents

Lippenstiftbehälter

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DEP0028408DA
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DE
Germany
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lipstick
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Inventor
Max Ansbach Schmidt
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter, in welchem ein Lippenstift untergebracht wird. Im allgemeinen haben diese Lippenstiftbehälter einen auf- und abschraubbaren Deckel. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen vollkommen verschliessbaren Lippenstiftbehälter zu schaffen, bei dem jedoch mit einer Hand der Deckel des Behälters entfernt und der Lippenstift zur Benutzung freigegeben wird. Ein solcher Lippenstiftbehälter hat den Vorteil, dass die den Lippenstift benutzende Person eine Hand frei behält, um die richtige Handhabung des Lippenstiftes im Handspiegel beobachten zu können.
Die Erfindungsaufgabe wird dadurch gelöst, dass der Lippenstift gleitbar in dem Behälter untergebracht ist, der eine federbelastete Verschlusskappe aufweist. Durch das Verschieben des Lippenstiftes in dem Behälter, drückt das obere Ende des Lippenstiftes seinerseits die federbelastete Verschlusskappe zur Seite, so dass der Lippenstift sofort benutzungsfertig ist.
Vorzugsweise kann der Lippenstift in einem Gleitstück untergebracht sein, welches seinerseits im Behälter eingesetzt ist und mit dem Gleitstück ist ein Verschiebeknopf verbunden, der in einem Längsschlitz der Behälterwandung geführt ist. Dadurch, dass der Verschiebeknopf an dem Lippenstiftbehälter mit dem Daumen nach vorwärts bewegt wird, wird der Lippenstift mit seinem Gleitstück in dieselbe Bewegungsrichtung versetzt und die federbelastete Verschlusskappe muss den Weg für den aus dem Behälter heraustretenden Lippenstift freigeben. Bei einer Rückwärtsbewegung des Verschiebeknopfes verschwindet der Lippenstift im Behälter und unter der Wirkung einer Feder schwenkt die Verschlusskappe in ihre Schliesstellung zurück.
Es empfiehlt sich, die Anordnung zusätzlich so zu treffen, dass der Lippenstift im Gleitstück auf einem Druckstück ruht, und dass in der Bodenfläche des Behälters eine Öffnung vorgesehen ist. Je nach dem wie weit der Lippenstift verbraucht wird, kann man dann durch die Öffnung im Boden des Behälters, z.B. mit einer Stricknadel, über das Druckstück den Lippenstift in seinem Gleitstück weiter nach vorne verschieben. Die Zwischenschaltung des Druckstückes hat den Zweck, dass bei dem Verschieben des Gleitstückes der Lippenstift selbst nicht etwa durch die zum Verschieben benutzte Nadel oder dergl. beschädigt wird.
Die üblichen Lippenstifte enthalten im allgemeinen auch Fettsäure und es ist wünschenswert, dass diese Fettsäure nicht mit metallischen Teilen des Behälters in Berührung kommt. Die Anordnung des Lippenstiftes nach der
Erfindung ist so gehalten, dass sämtliche Teile, bis auf die Feder für die Verschlusskappe, aus nichtmetallischen Werkstoffen, vorzugsweise aus einer Kunststoff-Press- oder Spritzmasse hergestellt werden können. Die Feder für die Verschlusskappe hat eine derartige Lage, dass diese mit dem Lippenstift, auch bei der Verschiebung desselben in dem zugehörigen Behälter, nicht in Berührung kommen kann.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens.
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Lippenstiftbehälter mit Lippenstift in der Verschlussstellung der Verschlusskappe,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Lippenstiftbehälters nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Lippenstiftbehälters nach Fig. 1 mit den die Gebrauchsstellung geschobenen Lippenstift.
Der Lippenstift 1 ruht in einem Gleitstück 2. Zwischen dem Boden 3 des Gleitstückes 2 und dem Lippenstift 1 befindet sich das Druckstück 4. Das Gleitstück 2 ist gleitbar in dem eigentlichen Lippenstiftbehälter 5. Am oberen Ende des Lippenstiftbehälters 5 ist die Verschlusskappe 6 angebracht, die um den Stift 7 verschwenkbar ist. Um den Stift 7 verschwenkbar ist. Um den Stift 7 herum ist eine Spiralfeder 8 gelagert und die Verschlusskappe 6 weist einen entsprechenden Ausschnitt 9 zum Einsetzen dieser Spiralfeder auf.
In einer Querseitenwandung des Behälters ist dieser mit einem Längsschlitz 10 versehen. In diesem Längsschlitz
10 ist der Verschiebeknopf 11 geführt und mit dem Gleitstück 2 verbunden mittels eines aus der Zeichnung nicht ersichtlichen Vorsprunges des Verschiebeknopfes 11.
Wird mit Hilfe des Verschiebeknopfes 11 das Gleitstück 2 und damit der Lippenstift 1 von seiner in Fig. 1 dargestellten unteren Lage in die Gebrauchslage nach Fig. 3 gebracht, so wird durch das obere Ende des Lippenstiftes 1 die Verschlusskappe 6 in die Stellung nach Fig. 3 verschwenkt. Der Lippenstift ist in dieser Stellung der Verschlusskappe gebrauchsfertig. Beim Zurückschieben des Verschiebeknopfes 11 in die untere Lager verschwindet der Lippenstift in dem Behälter 5 und die Verschlusskappe 6 geht unter der Wirkung der Feder 8 ist die Schliesstellung nach Fig. 1 und Fig. 2 zurück.
Das Gleitstück 2 hat an seiner Bodenfläche eine Öffnung 12 und ebenso ist auch der Behälter 5 an der Bodenfläche mit einer Öffnung 13 versehen. Durch diese beiden Öffnungen 12 und 13 hindurch kann man z.B. mit einer Stricknadel das Druckstück 4 in dem Gleitstück 2 vorwärtsschieben, so dass also der Lippenstift bis zu seinem äussersten Ende in dem Gleitstück 2 nach vorne geschoben werden kann. Mit Hilfe dieses Behälters kann also der Lippenstift restlos verbraucht werden.

Claims (4)

1. Lippenstiftbehälter, dadurch gekennzeichnet, dass der Lippenstift gleitbar mit einem mit einer Feder belasteten Verschlusskappe versehenen Behälter untergebracht ist.
2. Lippenstiftbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lippenstift einem im Behälter eingesetzten Gleitstück untergebracht ist, welches mit einem in einem Längsschlitz des Behälters geführten Verschiebeknopf verbunden ist.
3. Lippenstiftbehälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lippenstift im Gleitstück auf einem Druckstück ruht, welches durch eine Öffnung im Boden des Behälters mit einer Nadel oder dergl. im Gleitstück verschoben werden kann.
4. Lippenstiftbehälter nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise sämtliche mit dem Lippenstift in Berührung kommenden Teile des Behälters aus nichtmetallischem Werkstoff z.B. aus einer Kunststoff-Press- oder Spritzmasse bestehen.

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