DEP0028216DA - Sperrung für Türen, Tischlerplatten, Wände und Lamellenböden. - Google Patents

Sperrung für Türen, Tischlerplatten, Wände und Lamellenböden.

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DEP0028216DA
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DE
Germany
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strips
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Expired
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English (en)
Inventor
Henning Haugaard-Larsen
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sperrung für Türen, Tischlerplatten, Wände und Lamellenböden von der Art, die aus einer Anzahl auf die Kante gestellten Leisten aus steifem und hartem Material besteht, die Leisten sind miteinander durch Überschrämen zur Bildung einer gitterförmigen Einlage zwischen zwei Deckplatten vereinigt, die an einem das Gitter umgebenden Aussenrahmen befestigt sind.
Bei den bisher bekannten derartigen Konstruktionen wurden für die Herstellung der gitterförmigen Einlage Holzleisten verwendet, welche querlaufende Einschnitte haben, die lose übereinander angebracht sind, und längs den Kanten an den Deckplatten geleimt sind. Fegen des Spielraumes zwischen den Leisten im Verhältnis zueinander ist es nicht möglich, ein Verleimen der Leisten miteinander zu erreichen, da ein derartiges Verleimen, um völlig wirksam zu sein, eine Zusammenspannung der anliegenden Flächen erfordert. Jede der durch Vereinigung der Leisten gebildeten Zellen sind ganz verschlossen, weshalb die in den Leisten sowie in dem beim Sammeln angewandten Leim vorhandene Feuchtigkeit keine
Möglichkeit hat, durch Verdunsten zu entweichen. Dies kann auf die fertige Konstruktion eine schädliche Wirkung haben, indem die Feuchtigkeit allmählich auf die Deckplatten einwirken wird, die dadurch grössere oder kleinere Formveränderungen erleiden werden. Sie zeigen sich in Form von Unebenheiten an der Oberfläche. Derartigen Formveränderungen lässt sich auch nicht genügend durch die lose geschrämten Leisten entgegenwirken. Eine Durchbohrung der Leisten zur Herstellung von Luftdurchgang ist ungünstig, da hierdurch eine wesentliche Verringerung der Stärke der Leisten entsteht, und sich zugleich die Herstellungskosten erheblich erhöhen.
Die vorliegende Erfindung will Mittel zur Herstellung einer für Türen, Tischlerplatten, Wände und Lamellenböden bestimmten Sperrung angeben, die aus steifen und harten Leisten, z.B. aus Holzfibern hergestellt sind, welche durch Überschrämen in Gitterform vereinigt sind, und bei den bisher bekannten derartigen Sperr-Elementen vorkommenden Nachteile vermieden werden. Das Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die quergehenden Ecken an dem offenen Ende der dem Überschrämen dienenden Einschnitte in die Leisten schräg abgeschnitten sind, während der übrige Teil der Breite der Einschnitte höchstens gleich der Stärke des einzuführenden Leistens ist. Hierdurch erreicht man, dass die Leisten schnell und unschwer miteinander in Eingriff geführt werden können, um danach alle gleichzeitig in Eingriff miteinander zu pressen, indem die relativ breite Öffnung in jedem Einschnitt den Leisten steuert, der damit in den Eingriff geführt werden soll. Wegen des Verhältnisses zwischen der Breite der Eiinschnitte und der Atärke der Leisten werden die Leisten fest zusammengespannt. Wenn vor der Verbindung Leim an die Einschnittflächen ausserhalb den schräg abgeschnittenen Ecken Leim aufgetragen wird, erreicht man, dass die Leisten unter Zusammenspannung verleimt werden können.
Eine auf diese Weise hergestellte Sperrung besitzt grosse Steifheit in allen Richtungen, teils weil die Leisten an sich steif sind, teils weil sie miteinander zusammengespannt und gegebenenfalls unter Druck verleimt sind. Wegen der breiten Einführungsöffnung, die jede Leiste besitzt, soll eine Leiste nur lose auf eine querlaufende Leiste gestellt werden. Die schrägen Kanten werden sie dann in dem Einschnitt steuern. Das ergibt eine sehr grosse Arbeitszeitersparnis.
Ausser den vorgenannten Vorteilen der erfindungsgemässen Sperrung erreicht man, dass durch eine zweckmässige Ausbildung der erweiterten Mündung der Einschnitte gleichzeitig Luftlöcher zwischen den Zellen hergestellt werden, wodurch etwa im Bau vorhandene Feuchtigkeit durch diese Luftlöcher im Rahmenholz der Konstruktionen, von denen hier die Rede ist, stets in Wärmepressen mit einer Temperatur von ca. 130°C und bei einer Spannungszeit von 7 - 10 Minuten hergestellt werden, entsteht in der Platte eine jähe und starke Verdunstung der teils in dem Material, teils in dem angewandten Leim vorhandenen Feuchtigkeit. Dieser Dampfdruck übt einen kräftigen Druck auf die Deckplatten aus, weshalb es gilt, diesen Dampf- druck so schnell wie möglich zu beseitigen, bevor die Konstruktion nach der Zusammenspannung wieder freigegeben und abgekühlt wird, da der Dampfdruck einer Platte, die der Presse in heissem Zustand entnommen wird, die Deckplatten nach außen pressen werden, während die verdichteten Dämpfe in einer Platte, welche vor der Herausnahme aus der Platte abgekühlt worden ist, eine Einbiegung der Deckplatten vor jeder Zelle bewirken wird. In beiden Fällen wird die Platte unverwendbar sein. Die Anwesenheit der vorgenannten Luftlöcher, die aus den erweiterten Mündungen der Einschnitte gebildet sind, bewirkt, ohne dass weitere Arbeitsvorgänge erforderlich sind, dass die während der Wärmepressung entwickelten Dämpfe sofort aus dem ganzen Innern der Platte entweichen können, sodass die Platte bei der Herausnahme aus der Presse zweckmässig abgekühlt und daher keiner Formveränderung ausgesetzt ist.
Während man bei den bisher bekannten Gitterkonstruktionen darauf angewiesen war, die Leisten relativ dicht aneinander anzubringen, um dadurch die infolge des Spielraumes zwischen den Leisten bewirkten Nachteile zu beseitigen.
Hierbei ist viel Material erforderlich, was auch das Gewicht der hergestellten Platte erhöht, wogegen es bei der erfindungsgemässen Sperrung möglich ist, die Leisten mit wesentlich grösseren Zwischenräumen anzubringen, da die ineinander fest zusammengespannten und gegebenenfalls verleimten Leisten zusammen eine so starre Sperrung bilden, dass sie etwaigen von den Aussenplatten herrührenden Verdrehungsbeanspruchungen widerstehen kann. Ausser der vorgenannten
Arbeitszeitersparnis erreicht man also auch eine Material-Ersparnis, so dass die Herstellungskosten und das Gewicht gleichzeitig reduziert werden können.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, wo
Abb. 1 perspektivisch Fragmente dreier längsgehenden und dreier quergehenden Leisten in der Stellung unmittelbar vor deren Verbindungen miteinander zeigt, während
Abb. 2 dieselben nach dem Verbinden, und
Abb. 3 und 4 zwei rechtwinklig zueinander gehende Schnitte durch zwei der in Abb. 1 gezeigten Leistenverbindungen zeigen, und
Abb. 5 einen beliebig erwählten Schnitt durch die in Abb. 2 gezeigten Leisten zeigt.
1 bezeichnet eine quergehende Leiste, die auf die Kante in einem nicht gezeigten Rahmen gestellt ist, und 2 ist eine quer zur Leiste 1 gehende Leiste von derselben Höhe und Stärke wie die Leiste 1. In der oberen Kante der Leiste 1 gibt es eine Anzahl mit gleich grossen Zwischenräumen angebrachter Einschnitte 3, die sich ganz bis zur Mittellinie der Leiste erstrecken und eine Breite haben, die mindestens der Stärke der Leisten entspricht. In gleicher Weise sind die Leisten 2 an ihrer unteren Kante mit entsprechenden Einschnitte 4 versehen. Erfindungsgemäss sind die quergehenden Ecken an den offenen Enden der Einschnitte 3 und 4 bei 5 schräg abgeschnitten, so dass jeder Einschnitt eine Mündung hat, die etwa breiter als der Einschnitt selbst ist und etwas nach dessen Seitenflächen hinab schräg verläuft.
Zweckmässig ist der Abstand zwischen den Einschnitten 3 und 4 gleich für alle Leisten 1 und 2, sodass dieselben gleichzeitig mittels einer Sägemaschine mit einer der Anzahl der Einschnitte entsprechenden Anzahl Sägeblätter sowie Fräser zum Abfräsen der Kanten 5 ausgeschnitten werden können. Die Zellen eines aus derartigen Leisten hergestellten Abstandselementes werden dann alle quadratisch.
Bei der Sammlung einer Platte wird ein Rahmen auf einer Deckplatte verleimt, wonach alle Leisten 1 in Stellung quer innerhalb des Rahmens angebracht werden, nachdem an ihren gegen die Deckplatten gekehrten Kanten und an den Seitenflächen der Einschnitte ausserhalb der schrägen Kanten 5 Leim aufgetragen ist. Dann werden die Leisten 2, nachdem auf ihren nach oben wendenden Kanten und den Seitenflächen der Einschnitte Leim aufgetragen ist, derart quer zu den Leisten 1 angebracht, dass ihre Einschnitte gerade über den Einschnitten der Leisten 1 liegen. Oben auf die Leisten 2 wird die zweite Deckplatte angebracht, und mittels einer hierfür eingerichteten Wärmepresse werden sämtliche Teile unter angemessenem Druck zusammengepresst. Wegen der schrägen Flächen 5 werden die Leisten 2 in die Einschnitte der Leisten 1 herabgleiten, wenn auch deren Stellung nicht ganz genau ist, und die Leisten 1 und 2 werden sich im Verhältnis zueinander beim Sammeln in ihre rechte Lage verschieben, wie gleichzeitig die Seitenflächen der Einschnitte stark gegen den eingeschobenen Leisten angepresst werden, sodass der darauf aufgetragene Leim nach der Erhärtung eine sehr starke Verbindung hergestellt haben wird.
Wie aus der Abb. 2 zu ersehen, entstehen oben in jedem der aus zwei Leisten 1 und zwei Leisten 2 gebildeten Räumen vier Luftlöcher 6 und unten vier Luftlöcher 7, wodurch die
Möglichkeit einer gründlichen Lüftung der Platte vorliegt, da diese Löcher mit im Rahmenholz oben und unten in der Platte vorgesehenen Löchern kommunizieren. Wenn auch ein einzelnes oder einige der Löcher 6 und 7 vom Leim verstopft werden sollten, wird dies auf die Gesamtwirkung ohne Bedeutung sein.
Während im Vorhergehenden Leisten erwähnt sind, die aus einem harten und steifen Material hergestellt sind, z.B. Holz oder Holzfiber, ist es möglich, dass die Erfindung in Verbindung mit Leisten angewandt werden kann, die aus Wellpappe hergestellt sind, welche in Streifen quer zu den Wellen der Pappe geschnitten ist, und worin die Einschnitte entlang den überschnittenen Wellen verlaufen.

Claims (1)

  1. Sperrung für Türen, Tischlerplatten, Wände und Lamellenböden, bestehend aus Leisten aus einem steifen und harten Material, vorzugsweise Holzfibern, mit quergehenden Einschnitten, mittels derer die Leisten durch Überschrämen in Gitterform in Gitterform vereinigt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die quergehenden Ecken an dem offenen Ende der Einschnitte schräg abgeschnitten sind, während der ürbrige Teil der Breite der Einschnitte höchstens gleich der Stärke der darin einzufügenden Leisten ist.

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