DEP0028165DA - Dampfdruckkochtopf - Google Patents
DampfdruckkochtopfInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Dampfdruckkochtopf zum Kochen von Nahrungsmitteln unter Druck, der sehr einfach herzustellen und zu benutzen ist, leicht sauber gehalten werden kann und keine Teile enthält, die Beschädigungen ausgesetzt sind, die dem richtigen Arbeiten des Topfes schaden.
Der erfindungsgemäße Dampfdruckkochtopf, der in bekannter Weise einen Topf-Körper und einen abnehmbaren Deckel umfasst, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel außer mit einem Sicherheitsventil aus Gummi bekannter Bauart mit einer Auslassöffnung für den Dampf versehen ist, welche durch ein bewegliches Nadelventil gesteuert wird, dessen Gewicht veränderlich einstellbar ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das bewegliche Nadelventil unmittelbar dem sich im Innern des Topfes bildenden Dampfdruck ausgesetzt und ferner der Deckel auf dem Körper des Topfes durch einen Bajonettverschluß befestigt.
Weitere Kennzeichen und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung hervor, welche auf die anliegende Zeichnung bezugnimmt, die als Beispiel eine Ausführungsform des Dampfdruckkochtopfes darstellt.
Abb. 1 ist ein senkrechter Schnitt des Dampfdruckkochtopfes.
Abb. 2 ist ein Teilschnitt, welcher in größerem Maßstab die Aufbringung des Deckels auf den Körper des Topfes darstellt.
Abb. 3 ist eine Seitenansicht des Nadelventils und ein Schnitt seines Sitzes auf dem Deckel.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Dampfdruckkochtopf einen Topfkörper 1 aus einem beliebigen geeigneten
Werkstoff auf, der die Form einer gewöhnlichen Kasserolle hat und in der Nähe seines oberen Randes eine Randleiste 2 besitzt, die nach außen gerichtet und so eingeschnitten ist, daß sie eine gewisse Zahl von Sektoren, z.B. vier, aufweist, die gleichmäßig verteilt sind.
Mit dem Topfkörper 1 arbeitet ein Deckel 3 zusammen, der einerseits mit einer nach innen gerichteten und durch Einschnitte unterbrochenen Randleiste 4 versehen ist, welche in Form und Abmessungen den Sektoren der Randleiste 2 des Topfkörpers 1 entsprechen, und andererseits mit einer oberhalb der Randleiste 4 vorgesehenen Ringnut 5, in welche ein Dichtungsring 6 aus einem hohe Temperaturen aushaltenden Spezialgummi eingesetzt ist.
Die beiden Randleisten 2 und 4 dienen zur Befestigung des Deckels 3 auf dem Topfkörper 1 und gestatten die Erzielung dieser Befestigung mittels einer Art Bajonettverschluß. Sobald der Deckel 3 auf dem Topfkörper 1 verriegelt ist, befindet sich die Oberseite der stehengebliebenen Teile der Randleiste 4 in inniger Berührung mit der Unterseite der Sektoren der Randleiste 2, während der in der aus Abb. 2 ersichtlichen Weise verformte Ring 6 eine absolute Dichtigkeit der Stoßstelle zwischen dem Deckel 3 und dem Topf-Körper 1 gewährleistet.
Für ihre Handhabung sind der Topf-Körper 1 und der Deckel 3 mit je einem Griff 7 aus Isolierstoff, z.B. Holz, versehen, der auf eine Stange 8 aufgeschoben ist, die in eine in die Masse des Topf-Körpers und des Deckels eingebettete Mutter 9 geschraubt ist. Jeder Griff 7 ist auf seiner Stange 8 mittels einer Mutter 10 festgelegt, welche auf das freie Ende der Stange 8 geschraubt ist und vorzugsweise in den Griff 7 versenkt ist.
Um einem Teil des im Innern des Dampfdruckkochtopfes erzeugten Dampfes den Austritt zu gestatten, wenn der Druck einen vorbestimmten Wert übersteigt, ist der Deckel in seiner Mitte mit einem Ansatz 11 versehen, der ein mit Gewinde versehenes Loch aufweist. Dieses Loch dient zum Einschrauben eines rohrförmigen Stutzens 12, dessen Wand oberhalb des Deckels 3 von Kanälen 13 durchbohrt ist, welche das Innere des Dampfdruckkochtopfes mit der Außenluft verbinden. Dieser Stutzen 12, der normalerweise
verschlossen sein muss, hat einen Sitz 16 für ein Nadelventil, welches durch einen Stift 14 gebildet wird, der mit einer Scheibe 15 versehen ist und unmittelbar auf dem Sitz 16 ruht, wenn sich das Nadelventil in der Ruhestellung befindet, das heißt, wenn es den Kanal 17 des Stutzens 12 verschließt. Der Durchmesser des Stiftes 14 ist kleiner als der Teil der Bohrung des Stutzens 12, in welchem dieser Stift gleitend angebracht ist.
Der Dampfdruckkochtopf wird durch ein Sicherheitsventil 18 aus einem hohe Temperaturen aushaltenden Gummi vervollständigt, welches an irgendeiner geeigneten Stelle des Deckels angebracht ist.
Wenn der Dampfdruckkochtopf in Betrieb ist und der Druck des in ihm enthaltenen Dampfes höher als ein vorgegebener Wert ist, der von dem Gewicht des Nadelventils 14, 15 abhängt, so wird dieses von seinem Sitz gehoben, und der Dampf entweicht durch den Stutzen 12 und die Kanäle 13 in Freie, bis der in dem Topf herrschende Druck auf einen normalen Wert gefallen ist.
Es ist möglich, das Gewicht des Nadelventils 14, 15 zu verändern, indem man auf den oberhalb der Scheibe 15 gelegenen Teil des Stiftes 14 durch Lochscheiben 19 gebildete Gegengewichte aufsetzt.
Der beschriebene Dampfdruckkochtopf gestattet, Nahrungsmittel unter einem veränderbaren Druck zu kochen, und besitzt außerdem den Vorteil, daß er kein Manometer oder kompliziertes Ventil aufweist, das heißt, kein empfindliches Organ, welches häufigen Zerstörungen ausgesetzt ist.
Der dargestellte Dampfdruckkochtopf ist nur ein Ausführungsbeispiel, an dem verschiedene Veränderungen vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. So kann z.B. die Anbringung der Griffe von der dargestellten Anordnung verschieden sein.
Claims (7)
1). Dampfdruckkochtopf mit einem Topf-Körper und einem abnehmbaren Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (3) außer mit einem Sicherheitsventil (18) bekannter Bauart aus Gummi mit einer Austrittsöffnung (13, 17) für den Dampf versehen ist, welche durch ein bewegliches Nadelventil (14) gesteuert wird, dessen Gewicht veränderlich einstellbar ist.
2). Dampfdruckkochtopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Nadelventil (14) unmittelbar dem Druck des sich im Innern des Topfes bildenden Dampfes ausgesetzt ist.
3). Dampfdruckkochtopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Nadelventil durch einen mit einer Scheibe (15) starr verbundenen Stift (14) gebildet wird, dessen unterhalb der Scheibe gelegener Teil mit Spiel in einem rohrförmigen Stutzen (12) gleitet, der einen von dem Stift verschließbaren Sitz (16) bildet und auf den Deckel (3) vorzugsweise in dessen Mitte aufgesetzt ist.
4). Dampfdruckkochtopf nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand des rohrförmigen Stutzens (12) oberhalb des Deckels (3) von Kanälen (13) durchbohrt ist.
5). Dampfdruckkochtopf nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß Gewichtsscheiben (19) auf den Teil des Stiftes (14) oberhalb der Scheibe (15) aufschiebbar sind, um das Nadelventil veränderlich zu beschweren.
6). Dampfdruckkochtopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (3) auf den Körper (1) des Topfes durch eine Art Bajonettverschluß befestigt ist.
7). Dampfdruckkochtopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Topf-Körper (1) und der Deckel (3) mit je einem Griff (7 bis 10) aus Isolierstoff versehen sind, der abnehmbar angebracht ist.
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