DE590601C - Vorrichtung zum Niederhalten des Deckels von Kochtoepfen - Google Patents

Vorrichtung zum Niederhalten des Deckels von Kochtoepfen

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DE590601C
DE590601C DEH131763D DEH0131763D DE590601C DE 590601 C DE590601 C DE 590601C DE H131763 D DEH131763 D DE H131763D DE H0131763 D DEH0131763 D DE H0131763D DE 590601 C DE590601 C DE 590601C
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Germany
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lid
wedge
holding down
cooking
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DEH131763D
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OTTO HAEUSGEN
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OTTO HAEUSGEN
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/06Lids or covers for cooking-vessels
    • A47J36/10Lid-locking devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Niederhalten des Deckels von Kochtöpfen Man hat bereits Kochtöpfe mit vollkommen dampfdichtem Deckelverschluß verwendet, um dem Kochgut möglichst wenig von den lebenswichtigen Vitaminen und dem Aroma zu entziehen und um durch den Abschluß der Außenluft ein bedeutend schnelleres Kochen bei kürzerer Dauer zu erzielen als mit den bisher bekannten offenen Töpfen.
  • Diese dampfdichten Töpfe wurden, in verschiedenen Größen hergestellt, wobei entweder an jedem Topf die besonderen Haltemittel zum luftdichten Abschluß des nur zu dieseln Topf passenden Deckels angebracht werden mußten, oder die Vorrichtungen zum Niederhalten des Deckels waren so verwickelter Art, daß sie teils unhygienisch in der Benutzung, teils zu kostspielig in der Herstellung und Anschaffung wurden. Es bestand deshalb das Bedürfnis nach einem billig herstellbaren Massenartikel, der die Anwendung dieses Kochverfahrens unter Luftabschluß mit den bereits in verschiedensten Größen in jedem Haushalt vorhandenen Kochtöpfen ermöglichte.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine Vorrichtung zum Niederhalten des Deckels von Kochtöpfen beim Kochen und . während des Tragens der Kochtöpfe, bestehend aus einer Bodenplatte und aus seitlichen Haltearmen für die Deckelandrückmittel, wobei am Deckel vorgesehene keilförmige Seitenlappen über eine keilförmige Anzugfläche gleiten.
  • Bei dieser Vorrichtung bestehen die Haltearme aus einem den Kochtopfboden in beliebiger Weise untergreifenden Schenkelpaar. Um an Heizkraft zu sparen, werden die Schenkel beispielsweise an einem den Kochtopfboden freilassenden Ring angeordnet, der zur Anpassung an den Topfdurchmesser zweckmäßig ausziehbar ausgebildet ist. Die Schenkel selbst werden ebenfalls in ihrer Länge veränderlich gehalten, damit die an den oberen Schenkelenden befindlichen Haltemittel für den Deckel der Topfhöhe stets entsprechen. Die Einstellbarkeit der Schenkel kann hierbei beispielsweise mittels ineinanderschiebbarer Rohre oder Flachstäbe erfolgen, während das Anziehen des Deckels in die dampfdichte Lage vorteilhafterweise mit Hilfe keilförmiger Einschnitte geschieht, welche'die über den Deckelrand herausragenden Lappen unmittelbar in sich aufnehmen. Die Befestigung wird dann durch eine kurze Drehbewegung des Deckels erreicht, der hierbei mit seiner gegebenenfalls nachgiebigen und anpassungsfähigen Unterseite fest auf den Topfrand gedrückt wird.
  • Auf dei- Zeichnung ist eine Vorrichtung gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht.
  • Es zeigen Abb. i eine Darstellung des Gesamtgestelles mit Kochtopf in Betriebsstellung, schaubildlich dargestellt, Abb. z eine Einzeldarstellung des Deckels mit keiligen Griffflächen, Abb. 3 eine Darstellung des Gestelles ohne Kochgefäß und Deckel, Abb. 4. eine Darstellung des Aufsatzteiles ohne senkrechte Schenkel.
  • Mit a ist der Aufsatzteil für den Kochtopf bezeichnet, der im dargestellten Ausführungsbeispiel Ringform hat und an gegenüberstehenden Seiten in zwei nach aufwärts gerichtete Streben b ausläuft, die gegenüber dem Teil a verschiebbar gehalten sein können. c, c bedeuten die senkrechten Schenkel, die mittels der Schienen d auf die Streben b verstellbar gesteckt werden können. Um die Schenkel c in dei- eingestellten Lage zu den Streben b zu sichern, können die Streben b oder die Schenkel c z. B. mit Schlitzen e versehen sein, durch die ein Schraubstift f hindurchragt. Die Feststellung erfolgt dann beispielsweise durch Anziehen der entsprechenden Flügelmutter. Die Einstellung richtet sich je nach der Höhe des Topfes. Diese besondere Sperrung kann bei der Versteileinrichtung g für die Streben b gegenüber dem Aufsatz a fortbleiben, da die Druckbeanspruchung ja nur in senkrecher Richtung eintritt.. Die Schenkel c haben eine Anzahl von Einkerbungen, Öffnungen, Einschnitten o. dgl. h, vorzugsweise von solcher Form, daß beim Einschieben des Deckels k bzw. seiner Seitenlappen i der Druck-immer stärker wird und damit der Deckel immer dichter abschließt. Der Deckel sitzt in der zuletzt eingenommenen Lage durch Reibung unverrückbar fest, kann aber ohne Schwierigkeit durch Drehen in der entgegengesetzten Richtung gelöst werden.
  • Eine Pfeife, ein Klappventil o. d-1. L auf dem Deckel k. sorgt dafür, daß der Druck im Innern nicht unzulässig hoch wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Niederhalten des Deckels von Kochtöpfen beim Kochen und während des Tragens der Kochtöpfe, bestehend aus einer Bodenplatte und aus seitlichen Haltearmen für die Deckelandrückmittel, wobei am Deckel vorgesehene keilförmige Seitenlappen über eine keilförmige Anzugläche gleiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltearme aus einem den Kochtopfboden in beliebiger Weise untergreifenden Schenkelpaar (b) bestehen, dessen der Deckelhöhe entsprechend einstellbare Enden (c) mittels keilförmiger Einschnitte o. dgl. (la) die Dekkellappen (a) unmittelbar in sich aufnehmen.
DEH131763D 1932-05-14 1932-05-14 Vorrichtung zum Niederhalten des Deckels von Kochtoepfen Expired DE590601C (de)

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