DEP0027536DA - Kolbenpumpe mit selbststeuernden federlosen Ventilen - Google Patents

Kolbenpumpe mit selbststeuernden federlosen Ventilen

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DEP0027536DA
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Germany
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valves
piston pump
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Inventor
Wilhelm Wagner
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Description

Pumpen mit selbststeuernden federlosen Ventilen, bei denen als Ventile Kugeln oder Kegel verwendet werden, haben den Nachteil, dass zunächst eine gewisse Ventilerhebung erforderlich ist, ehe dem Fördergut der Weg freigegeben wird. Diese nötige Ventilerhebung muss als Totzeit angesehen werden und ist nachteilig für die Förderleistung solcher Pumpen. Durch die vorliegende Erfindung wird der geschilderte Nachteil bisheriger Pumpen vermieden.
Ersetzt man die Kugel durch kegelstumpfartige Ventile aus Leichtmetall oder Kunststoff, so kann solche Pumpe auch zur Förderung gasförmigen Fördergutes benutzt werden.
Neu an dieser einfachen Kolbenpumpe ist die Anordnung von Zusatzbohrungen parallel zu der Ventilführung. Diese Zusatzbohrungen wirken als Öldurchlass, sobald sich das Ventil von seinem Sitz hebt. Da das Ventil in der Ventilführung mit seinem Umfang anliegt, kann das Öl nur durch die Zusatzbohrungen fliessen.
In Bild I ist dargestellt, wie z.B. die Saugleitung durch eine Kugel 5 abgeschlossen ist, während in Bild II zu erkennen ist, wie sofort über die Zusatzbohrungen 7 und 7' der Öldurchfluss freigegeben wird, sobald Kugel 5 auch nur um den geringsten Betrag von ihrem Sitz abgehoben wird.
In Bild III ist die neue Ausführungsart der Pumpe beispielsweise dargestellt. In einem durch Deckel 2 verschlossenen Zylinder 1 bewegt sich ein Kolben 3. Bei Bewegung in Richtung 4 hebt der äussere Luftdruck die Kugel 5 von ihrem Sitz. Öl oder eine sonstige Flüssigkeit kann über die Zusatzbohrungen 7' bzw. 7 in den Zylinderraum 8 eintreten. Nach Umkehr der Kolbenbewegung in Richtung 9 wird die im Zylinderraum befindliche Flüssigkeit unter Druck gesetzt, Kugel 5 schliesst infolge ihres Eigengewichtes und infolge des Druckes im Zylinderraum die Saugleitung 6. Die Flüssigkeit tritt durch die Druckleitung 10 und die Bohrungen 12 bzw. 12' in den Sammelraum 13 und wird von hier aus auf die Verbrauchstellen verteilt.
Die Stifte 14 verhindern eine unbeabsichtigte zu grosse Bewegung der Kugeln 5 und 11.
Das Bild IV gibt an, wie in einfachster Weise der Antrieb des Kolbens ohne Zusatzgetriebe von einer beliebigen Ge- triebewelle aus, z.B. im Schlosskasten des Vorschubgetriebes an einer Drehbank erfolgen kann, in dem beispielsweise die verlängerte Getriebewelle eine Hubscheibe erhält, an die die Kolbenstange der Pumpe direkt angeschlossen wird.

Claims (3)

1.) Kolbenpumpe mit selbststeuernden federlosen Ventilen, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Ventil in einer Bohrung geführt wird, in der es mit seinem Umfang anliegt, während die angesaugte bzw. geförderte Flüssigkeit durch Zusatzbohrungen parallel zur Ventilführung strömt.
2.) Kolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kugelventile oder kegelstumpfartige Ventile aus Leichtmetall oder Kunststoff verwendet werden.
3.) Kolbenpumpe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilhub durch einen Anschlagstift begrenzt wird.

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