DEP0027489DA - Einrichtung, welche die Betätigung eines druckluftbetriebenen Arbeitsgerätes von der Anwesenheit eines Fahrzeuges an einer vorgegebenen Stelle abhängig macht - Google Patents

Einrichtung, welche die Betätigung eines druckluftbetriebenen Arbeitsgerätes von der Anwesenheit eines Fahrzeuges an einer vorgegebenen Stelle abhängig macht

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DEP0027489DA
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vehicle
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Felix Wuppertal Richter
Original Assignee
Hemscheidt, Hermann, Wuppertal
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitseinrichtung, welche die Betätigung eines druckluftbetriebenen Arbeitsgerätes von der Anwesenheit eines Fahrzeuges an einer vorgegebenen Stelle abhängig macht. Ein Beispiel der Verwendung einer solchen Sicherheitseinrichtung ist die Betätigung eines druckluftbetriebenen Zylinders, der das einen Förderschacht absperrende Gitter öffnet und schließt; die Öffnung des Gitters soll nur dann möglich sein, wenn der Förderkorb sich auf der Höhe des Füllortes befindet. Man hat hierfür schon Einrichtungen vorgesehen, bei denen der Hebel dauernd in die Bahn des Fahrzeuges geschwenkt war, wenn das Fahrzeug durch seine Anwesenheit ihn nicht zurückdrückte. In der ausgeschwenkten Stellung sperrt der Hebel die Druckluftzufuhr zum Arbeitsgerät, in der angedrückten Stellung gibt er sie frei. Bei hohen Fahrgeschwindigkeiten konnte der Hebel jedoch leicht abbrechen.
Gemäß der Erfindung besteht eine derartige Einrichtung aus einem Taster, der falls keine Betätigung des Arbeitsgerätes stattfindet, außerhalb der Bahn des Fahrzeugs liegt. Wird versucht, das Arbeitsgerät einzuschalten, so wird dabei der Taster in die Bahn des Fahrzeuges ausgeschwenkt; der Taster gibt die Druckluftzufuhr zum Arbeitsgerät nur dann frei, wenn er am weiteren Ausschwenken durch das anwesende Fahrzeug verhindert wird. Kann er infolge Abwesenheit des Fahrzeuges voll ausschwenken, so bleibt die Zufuhr der Druckluft zum Arbeitsgerät gesperrt. Vorzugsweise ist mit dem Taster ein Anzeigegerät, z.B. eine optische oder akustische Alarmvorrichtung verbunden, die dann in Tätigkeit tritt, wenn infolge Abwesenheit des Fahrzeuges der Taster voll ausgeschwenkt wird; dies gibt dem Bedienungsmann Veranlassung, den weiteren Versuch, das Arbeitsgerät in Tätigkeit zu setzen, zu unterlassen, womit auch der Taster wieder in seine Ruhestellung zurückkehrt.
In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform besteht eine dem angegebenen Zweck dienende Sicherungseinrichtung aus einem starren Pendel, welches bei der beabsichtigten Betätigung des Arbeitsgerätes ausgeschwenkt wird und bei Anwesenheit des Fahrzeuges bereits beim Beginn des Ausschwenkens mit einer am Ende des Pendels angeordnete Fühlrolle gegen die Fläche des Fahrzeuges zum Anliegen kommt. Seitlich des Pendels ist ein mit einem herausragenden Zapfen versehener Steuerkolben angeordnet, der einen mit der Wirkseite des zu betätigenden Arbeitsgerätes verbundenen Raum in der Ruhestellung mit einer Entlüftung, beim Eindrücken des Zapfens unter Überwindung einer Gegenkraft mit einem anderen Raum verbindet, der bei beabsichtigter Betätigung des Arbeitsgerätes unter Pressluftdruck gesetzt wird. Oberhalb dieses Steuerkolbens ist ein Hilfskolben angordnet, der ebenfalls einen herausragenden Zapfen trägt, und dessen eine Seite ebenfalls an diesen Raum, der bei beabsichtigter Betätigung des Arbeitsgerätes unter Pressluft gesetzt wird, angeschlossen ist; der Zylinder, in dem dieser Kolben läuft, hat einen Auspuff, in dem eine Alarmvorrichtung so angeordnet ist, dass gegen Ende des Weges des Hilfskolbens die Pressluft die Alarmvorrichtung betätigt. An dem starren Pendel ist nun an einer zwischen den beiden Zapfen liegenden Stelle ein zweiarmiger Hebel angelenkt, der etwas parallel zu dem Pendel steht, und dessen einer Arm gegen den Zapfen des Hilfskolbens, dessen anderer Arm gegen den Zapfen des Steuerkolbens in der Ruhestellung des Pendels anliegt. Durch geeignete Bemessung der Ventile und Anordnung von Federn, die der Bewegung des Steuerkolbens entgegenwirken, ist dafür gesorgt, dass bei der Zuführung von Pressluft zum Hilfskolben der daran angeordnete Zapfen das Pendel anhebt, falls dieses infolge Abwesenheit des Fahrzeuges ausschwenken kann, indem der am Pendel angelenkte zweiarmige Hebel sich gegen den Zapfen des Steuerkolbens abstützt, ohne denselben zu bewegen.
Kann das Pendel nicht ausschwenken, weil die daran befindliche Fühlrolle am Fahrzeug zum Anliegen kommt, so wird beim Herausdrücken des Zapfens am Hilfskolben der Zapfen des Steuerkolbens von dem anderen Arm des Hebels eingedrückt; damit wird der mit dem Arbeitsgerät in Verbindung stehende Raum mit dem unter Druck der Pressluft stehenden Raum verbunden und das Arbeitsgerät betätigt.
Ein Ausführungsbeispiel der neuen Sicherheitseinrichtung zeigt die Zeichnung im Schnitt, und zwar handelt es sich um einen Förderkorbtaster, der am Füllort an einer Schachtwand angebracht ist.
Die punktierte Linie 1 deutet die Stellung einer Wand des Förderkorbes an, falls dieser anwesend ist. Um die Achse 2 ist das Pendel 3 drehbar aufgehängt, das aus zwei parallelen Armen besteht.
Am unteren Ende dieser Arme ist, mittels der Feder 27 abgestützt, die Fühlrolle 4 gelagert. Auf dem Pendel 3 ist, um die Achse 5 drehbar, ein zweiarmiger Hebel 6 in etwa senkrechter Stellung befestigt. Ein auf dem Arm 6 sitzender Stift 7 legt sich gegen einen Zapfen 8, die Fläche 9 am anderen Arm des Hebels 6 gegen einen Zapfen 10.
Der Raum 11 steht mit der einen Kolbenseite eines Arbeitsgerätes, beispielsweise einer Schachtsperre oder eines Schachtgitters, in Verbindung in der Art, dass der Arbeitskolben betätigt wird, wenn der raum 11 unter dem Druck der Frischluft steht. Auf der einen Seite des Raumes 11 liegt ein Raum 12, der dauernd entlüftet ist, auf der anderen ein Raum 13, der an die Leitung 14 angeschlossen ist. Beim Öffnen eines an anderer Stelle angeordneten Ventils kommt die Leitung 14 und damit der Raum 13 unter den vollen Druck der Frischluft.
Wird das Ventil betätigt, so wird der in dem Zylinder 15 laufende Kolben 16, an dem sich der Zapfen 8 befindet, nach rechts bewegt. Damit wird der Stift 7 ebenfalls nach rechts gedrückt. Da aus weiter unten noch darzulegenden Gründen der Zapfen 10, falls das Pendel 3 sich bewegen und in die in der Zeichnung gestrichelt dargestellte Lage ausschwenken kann, das Widerlager 9 abstützt, so wird bei Betätigung des Hilfskolbens 16 das Pendel angehoben. Der Kolben 16 gelangt innerhalb des Zylinders in die rechte Endstellung, damit wird der Frischluft der Zugang zur Entlüftungsleitung 17, die in den Zylinder 15 mündet, frei gemacht und die Alarmvorrichtung 18 betätigt.
Der Bedienungsmann wird alsdann darauf aufmerksam gemacht, dass der Förderkorb nicht anwesend ist und das Schachtgitter nicht geöffnet werden darf.
Eine zylindrische Bohrung 19 verbindet die Räume 11, 12 und 13 miteinander. In dieser Bohrung läuft ein Kolben 20, an dem sich auch der Zapfen 10 befindet. Mittels eines Stiftes 21 gleitet dieser Kolben in eine Hülse 22, an der sich das Kegelventil 23 befindet. Auf dieses wirkt im Sinne der Ventilschließbewegung eine Druckluftfeder 24, zwischen Kegelventil 23 und Kolben 20 ist eine weitere Druckfeder 25 vorgesehen.
Kommt beim Eintritt der Frischluft in den Raum 13 und bei Betätigung des Hilfszylinders 16, der ein Ausschwenken des Pendels 3 zur Folge hat, dieses Pendel an der Fläche 1 zum Anliegen, so bewirkt das weitere Fortschreiten des Kolbens 16 die Drehung des Hebels 6 um seine Achse 5. Das Widerlager 9 führt alsdann den Zapfen 10 nach links. Dabei verschließt der Kolben 20 zunächst den
Zylinderraum 19 gegen die Entlüftungskammer 12 und öffnet schließlich unter Zusammendrücken der Federn 24 und 25 das Kegelventil 23. Die in den Raum 13 eintretende Frischluft gelangt über den Raum 11 zu dem Arbeitsgerät, beispielsweise zu den Kolben der Schachtsperre, und setzt dieses in Bewegung.
26 ist die Anlaufkante des Förderkorbes in einer bestimmten Stellung desselben.

Claims (3)

1.) Einrichtung, welche die Betätigung eines druckluftbetriebenen Arbeitsgerätes von der Anwesenheit eines Fahrzeuges an einer vorgegebenen Stelle abhängig macht, gekennzeichnet durch einen in die Bahn des Fahrzeuges schwenkbaren Taster, der beim Versuch der Einschaltung des Arbeitsgerätes ausgeschwenkt wird und die Druckluftzufuhr zum Gerät nur dann frei gibt, wenn er am vollen Ausschwenken durch das anwesende Fahrzeug verhindert wird.
2.)Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anzeigegerät (Alarmvorrichtung, Signallampe) vorhanden ist, das beim vollen Ausschwenken des Tasters infolge Abwesenheit des Fahrzeuges in Tätigkeit gesetzt wird.
3.) Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, bestehend aus
a) einem starren Pendel, welches beim beginn des Ausschwenkens mit einer am Ende des Pendels angeordneten Fühlrolle gegen eine Fläche des Fahrzeuges zum Anliegen kommt, falls dieses anwesend ist,
b) einem mit einem herausragenden Zapfen versehenen Steuerkolben, der einen mit der Wirkseite des Arbeitsgerätes verbundenen Raum in der Ruhestellung mit einer Entlüftung, beim Eindrücken des Zapfens unter Überwindung einer Gegenkraft mit einem bei beabsichtigter Betätigung des Arbeitsgerätes unter Druck stehenden Raum verbindet,
c) einem darüber angeordneten Hilfskolben, der ebenfalls einen herausragenden Zapfen trägt, und dessen eine Seite an den gleichen raum angeschlossen ist, wobei gegebenenfalls der Zylinder, in dem dieser Kolben läuft, etwa am Ende des Arbeitshubes über eine Alarmeinrichtung entlüftet,
d) einem an das Pendel angelenkten, zu ihm parallelen zweiarmigen Hebel, dessen einer Arm gegen den Zapfen des Steuerkolbens in der Ruhestellung des Pendels anliegt,
wobei die Gegenkraft des Steuerkolbens so bemessen ist, dass, falls das Pendel ausschwenken kann, dieses vom Hilfskolben angehoben, der Steuerkolben aber nicht betätigt wird.

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