DE923725C - Druckluftantrieb fuer Tueren von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen - Google Patents

Druckluftantrieb fuer Tueren von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen

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Publication number
DE923725C
DE923725C DEK14970A DEK0014970A DE923725C DE 923725 C DE923725 C DE 923725C DE K14970 A DEK14970 A DE K14970A DE K0014970 A DEK0014970 A DE K0014970A DE 923725 C DE923725 C DE 923725C
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DE
Germany
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door
compressed air
vehicles
doors
drive
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Expired
Application number
DEK14970A
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English (en)
Inventor
Friedrich Wilhelm Kiekert
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Individual
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F15/00Power-operated mechanisms for wings
    • E05F15/50Power-operated mechanisms for wings using fluid-pressure actuators
    • E05F15/53Power-operated mechanisms for wings using fluid-pressure actuators for swinging wings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F15/00Power-operated mechanisms for wings
    • E05F15/50Power-operated mechanisms for wings using fluid-pressure actuators
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/51Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles for railway cars or mass transit vehicles

Landscapes

  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

  • Druckluftantrieb für Türen von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen Bei Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen, deren Türen durch Druckluftantrieb betätigbar sind, wird der Druckluftantrieb für die Türen vielfach so ausgeführt, daß die Zuführung der Druckluft für das Öffnen aller Türen von einer zentralen Stelle aus eingeschaltet wird und jede einzelne Tür durch ein an ihr vorgesehenes, von Hand zu betätigendes Glied für das Öffnen durch den Antrieb freigegeben werden kann. Diese Ausführung weist den Nachteil auf, daß die Tür beim Betätigen des an ihr vorgesehenen Organs sofort mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit geöffnet wird. Besonders bei Falttüren besteht dann die Gefahr, daß der Fahrgast, der das Öffnen der Tür auslöste, durch die sich mit großer Geschwindigkeit öffnende Tür einen Schlag .oder Stoß erhält und unter Umständen sogar zur Seite geschleudert wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Gefahr auszuschalten und zu erreichen, daß die Tür nach dem Auslösen Ihrer Öffnungsbewegung zunächst langsam und -erst sodann schneller geöffnet wird. Die Erfindung bezieht .sich also auf einen Druckluftantrieb für Türen von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen, bei denen die Zuführung der Druckluft für das Öffnen aller Türen von einer zentralen Stelle aus eingeschaltet und jede einzelne Tür durch ein an ihr vorgesehenes, von Hand zu betätigendes Glied für das Öffnen durch den Antrieb freigegeben wird. Zur Erzielung der langsam einsetzenden und dann erst schneller werdenden Öffnungsbewegung der Tür ist gemäß der Erfindung in die Zuleitung oder Rückleitung des Antriebs jeder einzelnen Tür eine Drossetvorrichtung eingeschaltet, die durch das Glied an der Tür bei dessen Betätigung vorübergehend stärker gedrosselt oder gegen Luftdurchtritt ganz gesperrt wird. Die Drosselvorrichtung kann vorteilhaft von dem mittels Türklinke od. dgl. auslösbaren Türriegel gesteuert werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine zweiflügelige Falttür mit Druckluftantrieb bei geschlossener Tür und Fig. 2 die gleiche Tür bei eingeleitetem Öffnungsvorgang; in Fig. 3 ist eine Ansicht der Drosselvorrichtung und in Fig. 4 und 5 je ein Schnitt durch die Drosselvorrichtung bei verschiedenen Betriebsstellungen dargestellt.
  • Die Falttür nach Fig. i und 2 besteht aus Türflügeln i und 2, von denen der Türflügel i mittels einer Achse 3 schwenkbar gelagert ist. Auf dem oberen. Ende der Achse 3 sitzt ein Hebelaren q., an dem die Kolbenstange 5 eines Druckluftzylinders 6 angreift, der auf einem Bock 7 schwenkbar belagert ist. In geschlossener Lage wird die Tür durch einen Riegel 8 gesichert, der vor einem an der Tür 2 vorgesehenen Vorsprung 9 greift. Zum Entriegelnder Tür dient eine in dem Türflügel: 2 aufwärts verschiebbare Stange io, die mittels eines Türgriffes i i entgegen der Kraft einer Feder 12 aufwärts bewegt werden kann und dabei den Riegel 8 hochschwenkt.
  • Der Druckluftzylind-er 6 ist über Leitungen 13 und 14 an ein elektrisch gesteuertes Venti!1 15 angeschlossen. 16 ist die vom Druckkessel kommende Druokluftleitung und 17 eine Ablaßleitung für die Druckluft. In die Leitung 14 ist eine Drosselvorrichtung 18 eingeschaltet, deren Einzelheiten an Hand der Fig. 3 bis 5 später noch ,erläutert werden. Die Drosselvorrichtung 18 ist so eingebaut, daß ihr Betätigungsorgan i9 beim Hochschwenken des Türriegels 8 von einer andern Türriegel einstellbar angeordneten Anschlagschraube 2o getroffen und aufwärts geschoben wird (vgl. Fi:g. 2).
  • Die Drosselvorrichtung besteht aus einem die Zu-und Ableitung der Preßluft aufweisenden Unterteil 21 und einem darauf befestigten Oberteil 22. Zwischen beiden Teilen ist eine Gummimembran 23 eingespannt, die ein zentrisches Loch 24 aufweist. Durch dberharlb und unterhalb der Membran angeordnete Druckfedern 25 wird diese normalerweise in ihrer Mittelstellung gehalten. In den Teilen 21 und 22 sind Kanäle 26 vorgesehen, durch die der Lu.fteinlaß mit dem Raum oberhalb der. Membran 23 verbunden ist. Der Raum unterhalb der Membran steht über einen Kanal 27 mit dem Luftauslaß in Verbindung. In dem Teil 21 ist zentrisch zu der Membran 23 das Betätigungsglied i9 verschiebbar gelagert, das durch eine Feder 28 normalerweise in seiner unteren Lage gehalten wird.-An -seinem oberen Ende weist der Betätigungsschieber i9 eine ebene Fläche auf, die sich bei einer Aufwärtsverschiebung vor das Loch 24 der Membran 23 legt und diese verschließt. Soll das Loch 24 nicht ganz geschlossen werden, so daß noch ein stark gedrosselter Luftdurchtritt möglich ist, so kann der Schieber i9 in seinem oberen Teil entsprechend ausgebildet werden. Beispielsweise kann in dem Schieber i9 ein Durchtrittskanal mit gewünschtem winzigem Querschnitt vorgesehen werden. .
  • Die Wirkungsweise des beschriebenen. Druckluftantriebs ist folgende: Wenn das Fahrzeug, beispielsweise der Zug einer Vorortbahn, .einen Haltepunkt erreicht hat, an dem die Türen für das Öffnen freigegeben. werden sollen, so wird durch Schließen eines elektrischen Kontakts das elektrische Ventil 17 erregt und so geschaltet, daß Druckluft aus -der Leitung 16 in die Leitung 13 übertreten und zum Zylinder 6 ,gelangen kann. Der Kolben des Zylinders 6 sucht daher .mittels der Kolbenstange 5 und des Hebels 4 die Achse 3 des Türflügels i zu schwenken und so die Tür zu öffnen. Da aber der Türflügel2 durch den vor den Anschlag 9 der Tür greifenden Riegel 8 verriegelt ist, kann die Tür trotz der zugeführten Druckluft nicht geöffnet werden.
  • Will nun ein Fahrgast die Tür öffnen, so drückt er den Türgriff i i nieder und hebt damit über die Stange io lden Riegel 8 an, wodurch die Tür entriegelt wird. Bei seiner Schwenkbewegung drückt der Riegel 8 mit der an ihm vorgesehenenAnsehlagschrau'be 2o gegen .das Betätigungsglied i9 der Drosselvorrichtung 18 und schiebt dieses aus der in Fig.4dargestellten Ruhelage in die in Fig.5 wiedergegebene Arbeitsstellung, in der dieses den Luftdurchtritt durch das Loch 24 der Membran 23 stark drosselt oder ganz sperrt. Obwohl jetzt die Tür durch das Zurückschwenken des Riegels 8 freigegeben ist, kann die zugeleitete Druckluft die Tür nicht sofort ganz öffnen. Die dem Druckzylinder 6 durch die Leitung 13 zugeführte Druckluft sucht zwar den Kolben im Sinne des Öffnens der Tür zu verschieben, hierbei muß aber die auf der anderen Seite des Kolbens befindliche Luft, deren Abfluß durch die Drosselvorrichtung i8 gesperrt oder zum mindesten stark gedrosselt ist, zusammenpressen. Infolgedessen kann sich der Kolbendes Zylinders 6 nur gedämpft bewegen, so daß der erste Teil der Öffnungsbewegung der Tür in der gewollten Weise verhä'ltnismä.Big langsam erfolgt.
  • Erst wenn bei der Öffnungsbewegung der Tür die Stange io unter dem angehobenen Riegel 8 weggleitet, so daß dieser Riegel wieder in seine Sperrstellung zurückfallen kann, wird der Schieber i9 der Drosselvorrichtung 18 wieder freigegeben, so daß dann der ganze Querschnitt des Loches 24. der Membran 23 für das Abströmen der auf der anderen Kolbenseite befindlichen Luft zur Verfügung steht. Die weitere Öffnungsbewegung der Tür erfolgt daher mit der gewollten höheren Geschwindigkeit.
  • Für das Schließen der Türen wird das elektrische Ventil 15 in bekannter Weise so umgeschaltet, daß die Druckluftzuleitung 16 mit .der über die Drosselvorrichtung 18 zum Zylinder 6 führenden Leitung 14 und die Leitung 13 m-it der Auslaßleitung 17 verbunden wird. Infolgedessen schwenkt der Kolbendes Zylinders 6 mittels der Kolbenstange 5 und des Hebels 4 die Achse 3 des Türflügels i und schließt die Tür 1,.2. Gegen Ende der Schließbewegung gelangt der Anschlag 9 des Türflügels 2 unter den Türriegel 8 und hebt diesen an. Durch entsprechende Formgebung des Anschlags 9 kann erreicht werden, daß auch bei der Schließbewegung der Tür ,der Riegel 8 so weit angehoben wird, daß auch in diesem Fall die Drosselvorrichtung 18 betätigt wird. Dies bietet dann ,den Vorteil, daß die Drosselvorrichtung- gegen Ende der Schließbewegung der Tür die Zuleitung der Druckluft zum Zylinder 6 absperrt oder stark drosselt, so daß der letzte Teil der Schließbewegung mit verminderter Antriebskraft durchgeführt wird.
  • Eine solche Formgebung für den Anschlag g ist übrigens auch für das Öffnen der Tür von Vorteil, da dann der Riegel 8, wenn er von der Stange 1o abgleitet, durch den Anschlag 9 noch etwas länger angehoben gehalten wird, so daß die beabsichtigte Verlangsamung des Öffnens der Tür zeitlich etwas länger ausgedehnt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckluftantrieb für Türen von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen, bei denen die Zuführung der Druckluft für das Öffnen aller Türen von einer zentralen Stelle aus eingeschaltet und jede einzelne Tür durch ein an ihr vorgesehenes, von Hand zu betätigendes Glied für das Öffnen .durch den Antrieb freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zuleitung (13) oder Rückleitung (14) des Antriebs (Zylinder 6) jeder einzelnen Tür (i, 2) eine Drosselvorrichtung (18) eingeschaltet ist, die durch den Türgriff (i i) bei dessen Betätigung in Wirkung tritt oder den Luftdurchtritt ganz sperrt.
  2. 2. Druckluftantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Türgriff (i i) über einen ausläsbaren Türriegel (8, 2o) die Drosselvorrichtung (18) steuert.
DEK14970A 1952-07-29 1952-07-29 Druckluftantrieb fuer Tueren von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen Expired DE923725C (de)

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DE923725C true DE923725C (de) 1955-02-21

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