DEP0027244DA - Vorrichtung zur pneumatischen Förderung von körnigen oder pulverförmigen Stoffen - Google Patents
Vorrichtung zur pneumatischen Förderung von körnigen oder pulverförmigen StoffenInfo
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Description
C FISCHER
WUPPERTAL - RONSDORF
BJafierwberg Jf Emil Gibas^ j^gterdam (Holland)
Vorrichtung zur. pneuinatisehen Förderung von körnigen oder pulverförmigen Stoffen."
Die Erfindung, betrifft eine mit Druckluft arbeitende Vorrichtung zur Forderung von körnigem oder puJLverföraigem
Gut, bei welcher das Gut aus einem offenen Einfülltrichter, Jessen Austritts öffnung, durch eine Klappe zu vets chi ie ssen
ist, in den Förderbehaü-ter gelangt, aus dein, es durch Druckluft in die Förderleitung gedruckt wird.
Diese bekannten Vorrichtungen haben den ,Nachteil, dass boim Einlassen der Pressluft in den -PÖrderbehälter die
Pressluft vtor dem Schliessen d-er Abschlussklappe des Einfüiltrichters
an den Bändern der Klappe vorbei in den Einfülltrichter entweicht, wobei sie das auf der Klappe' liegende
Fördergut mitnimmt und eine nach aussen wirkende listige Staubentwicklung herbeifuhrt.
Zur Beseitigung dieses Mangels ist nach der Erfindung in dem Einfülltrichter über seine Verschlussklappe ein
Auf fangt rieht er angeordnet;, an den sich eine aus dem Einfülltrichter herausführende Bohrlei bung anschliesst. Diese Rohrleitung
bringt den an der Abschlussklappe auftretenden Staub ins Freie oder an eine sonstige Stelle, an der er nicht hinderlich
ist.
Es ist ein Sandgebläseapparat bekannt, der auch mit einer Absaugleitung versehen ist. Diese üaugleitung dient
jedoch zur Entfernung des Staubes und der kleinkörnigen
Dnreinigkeit-en aus dem zugeführten Sand, der Apparat besitzt auch keinen ,offenen Zufuhrungstrichter für den Sand, wie der
Druckluftförderer der vorliegenden Erfindung.
Die .Erfindung ist durch die Zeichnung an zwei «usf UhI]UiIgSt) ei spielen erläutert. Me Fig. 1 und Fig* 2 zeigen
die "beiden Vorrichtungen in senkrechten Langsschnitten, Hig.3 zeigt die in der Staub-Abführleitung angeordnete Verschlussklappe
.
Die Vorrichtung nach Pig.l besteht aus einem Behälter 1, der von oben durch einen .Fülltrichter 2 mit dem zu
befördernden Gut gefüllt werden kann.
Me Oeffnung 3S an der Unterseite des Fülltrichters ist durch eine Klappe 4-, die von einer ie-ie-hten Feder 5 getragen
wird, zu verschliessen.
An den Behalter 1 scb.lie.sst sich eine Förderleitung 6 fur das zu befördernde!Gut und eine Zufuhrleitung 7 für
Druckluft an. Im Jb1UlItrichter 2 ist über der Oeffnung 3 ein Auffangtriehter 8 vorgesehen, dessen Mündung der üeffnung 3
zugewendet ist. An diesen Auffangtrichter schliesst sich eine Leitung 9 an., welche das vom Trichter 8 aufgefangene Fördergut
usw. ableitet.
Wird der Hahn 10 in der Pressluftzuführleitung ? geöffnet, um Gut aus dem Behalter 1 durch die Leitung 6 zu
befördern, so wird wahrend des' Schliessens der Klappe 4 das Gut, -welches auf der Klappe 4- liegt, nach oben weggeblasen.
Der Auffangtrichter 8 verhindert, dass dieses Gut aus dem Einfülltrichter 2 austritt,esjwird durch die sich anscJaliessende
Leitung 9 ine Freie abgeführt.
Die in Fig. 2 abgebildete Vorrichtung entspricht in ihrem Aufbau der Vorrichtung nach Fig. 1, Bei dieser Vorrichtung
ist der Fülltrichter 2 an der Oberseite durch einen Müllbehälter 11 mit &ieb 12 abgeschlossen; die Beschickung
des Füllbehalters Il erfolgt durch seine Oeffnung 13.
Auch bex dieser Vorrichtung wurde ein plötzlicher Austritt der Pressluft in den Fülltrichter 2, den .austritt der
Staubwirbel zur Folge haben.
Die Pressluft wird hier durch eine Leitung 14 zugef ShJ1U. Von dieser Leitung geht eine Abzweigung 15 aufwärts
in den ,Behälter 1* An ,den gerade wieterlaufenden Teil deT Leiturfgyist die Austritts öffnung des Behälters 1 angeschlossen,
äie kann durch einen Hahn 16 abgesperrt werden. Beim Julien des Behalters 1 ist der Hahn 16 geschlossen, Soll
das Gut aus dein Behälter 1 befördert werden, so wird Pressluft durch üeffnen des Hahnes 17 in den Behalter 1 eingelassen,
dann wird der Hahn 16 geöffnet, wodurch die durch -die Leitung IA- strömende Luft den Inhalt des Behälters ansaugt
und mitreisst.
Die Leitung 9 ist an έϊηβη (nicht gezeichneten) Exhaustor angeschlossen, der den Staub, der im Auffangtrichter
8 aufgefangen worden ist, absaugt.
Tin nan zu verhindern:, däs$ fortwährend Luft aus dem Einfülltrichter 2 äbgesogen wird, ist in die Leitung 9 eine
Klappe 18 eingebaut, welche derart belastet ist, dass sie geschlossen bleibt, solange allein der Exhaustoi saugend
wirkt. Tritt jedoch wahrend des Schliessens der Klappe 4 in der Leitung 9 ein Luftstoss auf, so überwindet er die
Belastung der Klappe 18 und kann durch die Leitung 9 ins Freie treten, wobei seine Fortbewegung durch den an die Leitung
9 angeschlossenen Exhaustor unterstutzt wird.
In Fig.3 ist eine Ausfuhrungsform- dieser Elappe in Draufsicht abgebildet. Die Klappe 19» die um einen Stift
schwenken kann, schliesst nicht den ganzen Durchlass des Rohres 9 ab* sondern lässt einen Schlitz 2ü frei. Würde
die Klappe den durchlass völlig abschliessen, so bleibt die Möglichkeit, dass die pulverförmige Masse, die von einem
Luftstoss aach oben fee blasen wird, nach Aussetzen de-s Stosses
weeder suruckfallt und auf der llappe liegen bleibt» Dies würde die KLappenbelastung vergrbssern und gegebenenfalls
eine Verstopfung des Rohres 9 zur i'olge haben können.
Durch den Schlitz 20 kann die gegebenenfalls auf der Klappe liegende Masse zurückfallen oder von der» wenn
auch geringeren Luftströmung in der Rohrleitung 9 abgesogen werden.
Claims (3)
1.) Vorrichtung zur pneumatischen Förd-erting von körnigen oder pulverförmigen Stoffen, bei welcher diese dem
derbehslter aus einem offenen Pulltrichter zugeführt werden, dessen AustritOsöffnüng durch eine IQappe o.dgl. zu verschliessen
ist, dadurch gekenhzelehnet, dass im Fülltrichter (2) über seiner durch das Abschlussorgan (4-) zu verschliessenden
Austrittsöffnung (j5) ein Auffangtrichter (8) engeordnet ist, an den sich eine Bohrleitung (9) anschliesst, vj-elche das vor
dem. Schliessen de's Absperrorganes (4) in den Auffangtrichter eintretende Fördergut, Staub us«, abfahrt.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Rohrleitung (9) des Auffangtrichcers (8)
ein Exhaustor angeschlossen und in der Rohrleitung eine Verschlussklappe (18) o.dgl. vorgesehen ist, welche derart
belasset ist, dass allein die Saugkraft des Exhaustors nicht in der Lage ist, sie zu öffnen, sondern hierzu auch der überdruck
der rressluft nötig ist.
3.') Vorrichbung nach 4nspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe (19) in geschlossenem Zustande
eine schlitzförmige Oefihung (2ü) in der Rohrleitung frei lasst.
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