DE598295C - Fuellstelle fuer eine Gefaessfoerderanlage - Google Patents

Fuellstelle fuer eine Gefaessfoerderanlage

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DE598295C
DE598295C DE1930598295D DE598295DD DE598295C DE 598295 C DE598295 C DE 598295C DE 1930598295 D DE1930598295 D DE 1930598295D DE 598295D D DE598295D D DE 598295DD DE 598295 C DE598295 C DE 598295C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
air
bunker
air line
dust
Prior art date
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Expired
Application number
DE1930598295D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Carl M Roeren
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Skip Cie A G
Original Assignee
Skip Cie A G
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Publication date
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Publication of DE598295C publication Critical patent/DE598295C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G69/00Auxiliary measures taken, or devices used, in connection with loading or unloading
    • B65G69/18Preventing escape of dust
    • B65G69/185Preventing escape of dust by means of non-sealed systems
    • B65G69/186Preventing escape of dust by means of non-sealed systems with aspiration means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)

Description

  • Füllstelle für eine Gefäßförderanlage Beim Füllen oder Entleeren von Fördergefäßen in Gefäßförderanlagen tritt häufig eine unerwünschte Staubentwicklung auf, die nicht nur den Betrieb erschwert, sondern insbesondere bei Kohle auch eine Gefahrenquelle darstellt. Man hat daher bereits vorgeschlagen, den beim Umfüllen auftretenden Staub abzusaugen. Hierzu sind besondere Ventilatoren mit angebauten Staubniederschlagskammern notwendig, die jedoch den Nachteil haben, daß sie die Anlage- wie auch Betriebskosten verteuern und zusätzlichen Raum beanspruchen, der insbesondere unter Tage nicht immer geschaffen werden kann. Die Absaugung des Staubes durch einen Ventilator bedingt ferner eine besonders sorgfältige Abdichtung der beim Umfüllen einander gegenübertretenden Öffnungen sowie eine Umsteuervorrichtung für die Luftwege, damit bei Abwesenheit des Gefäßes keine Nebenluft angesaugt wird. Ein weiterer Nachteil, der insbesondere bei empfindlichem Fördergut unangenehm in Erscheinung tritt, ist die durch die Absaugung eintretende Entmischung des Fördergutes; dadurch, daß die feineren, ein Polster für die gröberen Stücke bildenden Teilchen aus der Fördergutmenge herausgeholt werden, tritt ein größerer Abrieb dieser wertvolleren Stücke ein, so daß das Fördergut nicht unerheblich an Wert verliert.
  • Die Erfindung vermeidet die genannten Nachteile und kommt ohne irgendwelche zusätzlichen Staubabsaugeeinrichtungen aus. Die Erfindung verwendet ein an sich bekanntes, haubenförmig geschlossenes Gefäß, das seitlich Öffnungen für das eintretende Fördergut und für die austretende verdrängte Luft besitzt und besteht in einer derartigen Ausbildung der Füllstelle und des Gefäßes, daß ein den Fördergutstrom begrenzendes Leitblech des Gefäßes die verdrängte Luft in eine neben dem Füllbunker angeordnete Luftleitung lenkt, die in an sich bekannter Weise oberhalb des vom Schüttgut vor der Umladung eingenommenen Raumes mündet. In diesem Raum herrscht durch das Ausfließen des Schüttgutes ein Unterdruck, so daß also die Luft, die aus dem zu füllenden Raum herausgedrängt wird, in den zu entleerenden Raum -überströmt. Auf diese Weise wird nicht nur ein besonderer Absaugeventilator erspart, sondern auch die Staubniederschlagsanlagen können fortfallen, wodurch kleinere Ausbrüche erforderlich werden. Auch tritt keine unerwünschte Entmischung des Föidergutes ein.
  • Der grundsätzliche Erfindungsgedanke läßt sich in den verschiedensten Ausführungsformen für die verschiedensten Teile von Gefäßförderanlagen verwenden.
  • Im folgenden sollen an Hand von einigen Ausführungsbeispielen nähere Einzelheiten der Erfindung erläutert werden.
  • Die Abb. i zeigt die Füllstelle einer Gefäßförderanlage unter Verwendung eines aus einem Kreiselwipperi beschickten Meßbunkers2. Nach Öffnen des Verschlusses 3 strömt das abgemessene Fördergut über die Schurre q. in das Gefäß 5.
  • Dem in das Gefäß einströmenden Schüttgut wird nun durch fest oder beweglich im Gefäß eingebaute Leitvorrichtungen ein solcher Weg vorgeschrieben, daß die verdrängte Luft auf einem Wege entweichen -kann, der den Schüttgutstrom nicht kreuzt. Zu diesem Zweck ist beim Beispiel in das Gefäß ein Leitblech 6 eingebaut, das entweder um den Punkt 7 pendeln kann oder fest, etwa in der gestrichelt gezeichneten Lage, die gleichzeitig die äußerste Ausschwinglage für ein pendelnd aufgehängtes Blech darstellt, angeordnet ist.
  • Beim Füllen des Gefäßes wird der Schüttgutstrom durch das Leitblech nach der Be= schickseite zu abgelenkt. Die verdrängte staubhaltige Luft kann nun im Sinne des Pfeiles 8 hinter dem Leitblech nach oben entweichen. Der austretende Luftstrom gelangt in eine Luftleitung g, die im oberen Teil des Meßbunkers 2 mündet. Dabei kann die Anordnung so getroffen sein, daß die Füllschurre als geschlossener Kasten ausgebildet ist; die Luftleitung kann jedoch, wie es gestrichelt dargestellt ist, auch bis unmittelbar an den oberen Teil der Gefäßöffnung herangeführt sein. Der tote Raum über dem im Meßbunker 2 befindlichen Schüttgut vergrößert sich durch das Ausströmen des Gutes sehr schnell und saugt Luft nach. Diese kann sich nur über die Leitung g aus dem Gefäß ergänzen. Es findet also ein Kreislauf statt, und auf diese Weise wird ein Austreten der staubigen Luft nach außen vermieden.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach der Abb.2 ist eine Füllstelle mit Hauptbunker und Meßtasche gezeigt. Die Anordnung der Leitvorrichtung im Gefäß 5 ist jedoch so getroffen, daß das Schüttgut über ein Trennblech 16 im Gefäß geführt ist, wobei die verdrängte Luft unter diesem Trennblech durch eine zusätzliche Öffnung io der Gefäßwandung in einen Luftabführungskanalig übertreten kann. Der Staubluftstrom verläuft dann im Sinne des Pfeiles =8. Die staubhaltige Luft wird wie beim Beispiel nach der Abb. i einem mit Schüttgut nicht anfüllbaren toten Raum ii der Meßtasche 12 zugeführt.
  • Diese Meßtasche oder bei doppeltrümiger Anordnung auch zwei solche Meßtaschen stehen nun wiederum durch eine Luftleitung 29 mit einem toten Raum 21 des Hauptbunkers 22 in Verbindung, so daß also beim Füllen der Meßtasche 12 aus dem Hauptbunker 22 ebenfalls ein Ausgleich der staubhaltigen Luft stattfinden kann.
  • Die auf doppeltem Wege beim Umfüllen miteinander verbundenen Räume können nun zum mindesten während des Umladens von anderen Räumen abgeschlossen sein oder zwangsläufi# abgeschlossen werden. Das Ausführungsbei spiel nach der Abb. x veranschaulicht eine selbsttätig arbeitende Klappe i3, die den Meßbunker 2 von der Außenluft abschließt. An Stelle einer Klappe können auch andere Verschlußeinrichtungen treten, die anstatt selbsttätig zu arbeiten, auch zwangsläufig in Abhängigkeit von der Beschick- oder Entleerungsvorrichtung gesteuert werden können, beispielsweise in Abhängigkeit vom Kreiselwipper oder von einem Aufgabeband o. dgl. oder .dem Verschluß 3. Auch beim Ausführungsbeispiel nach der Abb. 2 sind solche Abschlußvorrichtungen vorgesehen; und zwar eine Klappe,23 an der Luftübertrittsstelle vom Gefäß in die Leitung ig und in der Leitung 29 selbst, wo eine Klappe 33 sitzt. Diese Abschlußglieder können entweder in Abhängigkeit von der Richtung des Luftdruckes öffnen und schließen, z. B. als Jalousieklappen ausgebildet sein, oder. sie können im Zwangslauf mit Verschlüssen o. dgl. gesteuert werden. Beispielsweise kann man die Klappe 23 mit dem Verschluß 24 der Meßtäsche 12 verbinden, so daß Klappe und Verschluß gleichzeitig geöffnet und geschlossen werden. Die gleiche Abhängigkeit kann zwischen dem Verschluß 25 für den Hauptbunker und der Abschlußklappe 33 bestehen.
  • Die Überströmleitung für die aus dem zu füllenden Gefäß entweichende Luft kann steiler geneigt sein, als es dem Rutschwinkel des Staubes entspricht. Dadurch wird ein Verstopfen der Leitung verhütet, und der Staub gelangt entweder wie beim Ausführungsbeispiel der Abb. i nach Aufhören des Beschickvorganges unmittelbar in das Fördergefäß selbst oder er kann, wie es das Beispiel der Abb. 2 zeigt, in einem Staubniederschlags- oder Sammelgefäß 26 aufgefangen werden. Dabei kann das Staubsammelgefäß gleichzeitig als Beschickbunker für eine unmittelbare Einladung des Staubes in das Fördergefäß ausgebildet sein. Zu diesem Zweck hat das Staubgefäß 26 eine Bodenklappe 27, die beim Öffnen gleichzeitig als Überlaufschurre dient. Hat sich genug Staub im Gefäß 26 angesammelt, so wird das Fördergefäß 5 etwas tiefer heruntergelassen und nun der gesammelte Staub in dieses Gefäß umgefüllt.
  • Die Erfindung läßt sich sinngemäß auch an den Entleerungsstellen der Fördergefäße, insbesondere über Tage, anbringen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Füllstelle für eine Gefäßförderanlage mit einem haubenförmig geschlossenen Gefäß, das seitlich Öffnungen für das eintretende Fördergut und für die austretende verdrängte Luft besitzt, gekennzeichnet durch ein den Fördergutstrom begrenzendes Leitblech (6, 16) des Gefäßes (5), das die verdrängte Luft in eine neben dem Füllbunker. (2, 12) angeordnete Luftleitung (9, rg) lenkt, wobei die Luftleitung in an sich bekannter Vf'eise oberhalb des vom Schüttgut vor der Umladung eingenommenen Raumes mündet.
  2. 2. Einrichtung nach dem Anspruch i mit einer oder mehreren Meßtaschen und davorgeschaltetem Bunker o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß bei beiden Behältern (i2, 22) mit Schüttgut nicht anfüllbare tote Räume (ü, 21) vorhanden sind, die durch eine Luftleitung (29) miteinander und mit der zum Gefäß führenden Luftleitung (i9) in Verbindung stehen.
  3. 3. Einrichtung nach dem Anspruch i, gekennzeichnet durch eine druckrichtungsabhängige oder zwangsläufig gesteuerte Abschlußvorrichtung (i3 oder 23. 33), mit der die auf doppeltem Wege beim Umfüllen miteinander verbundenen Räume (5, 2 bzw. 12, 22) zum mindesten während des Umfüllens von anderen Räumen abgeschlossen sind oder zwangsläufig abgeschlossen werden. q..
  4. Einrichtung nach dem Anspruch 3 mit einer durch eine Aufgabevorrichtung, z. B. einen Kreiselwipper, ein Förderband o. dgl., beschickten Meßtasche, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßtasche mit einer selbsttätig arbeitenden oder zwangsläufig in Abhängigkeit von der Beschick- oder Entleerungsvorrichtung gesteuerten Abschlußklappe (i3) o. dgl. versehen ist.
  5. 5. Einrichtung nach dem Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß in die Luftleitung Staubniederschlags- oder Sammelgefäße eingebaut sind, die als Beschickbunker für eine unmittelbare Einladung des Staubes in das Gefäß ausgebildet sind.
DE1930598295D 1930-06-06 1930-06-06 Fuellstelle fuer eine Gefaessfoerderanlage Expired DE598295C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1149300B (de) * 1961-06-14 1963-05-22 Skip Cie G M B H Fuellstelle mit Entstaubung fuer eine Gefaessfoerderanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1149300B (de) * 1961-06-14 1963-05-22 Skip Cie G M B H Fuellstelle mit Entstaubung fuer eine Gefaessfoerderanlage

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