DE430147C - Vorrichtung zum Entleeren von Bunkern - Google Patents
Vorrichtung zum Entleeren von BunkernInfo
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- DE430147C DE430147C DEB114590D DEB0114590D DE430147C DE 430147 C DE430147 C DE 430147C DE B114590 D DEB114590 D DE B114590D DE B0114590 D DEB0114590 D DE B0114590D DE 430147 C DE430147 C DE 430147C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D90/00—Component parts, details or accessories for large containers
- B65D90/54—Gates or closures
- B65D90/58—Gates or closures having closure members sliding in the plane of the opening
- B65D90/587—Gates or closures having closure members sliding in the plane of the opening having a linear motion
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
Description
- Verrichtung zum Entleeren von Bunkern. Für das Abziehen von Massengütern, wie Kohle, Erz, Kalkstein, aus langen Bunkern gibt es eine Anzahl von Abziehvorrichtungen oder Bunkerverschlüssen, die alle mehr oder weniger den Nachteil haben, daß das Gut immer nur an den Stellen des Bunkerbodens abgezogen werden kann, wo gerade eine solche Vorrichtung oder ein Verschluß angebracht ist. Selbst wenn solche Verschlüsse in großer Anzahl und in kurzen Abständen unter dem Bunker angebracht sind, entsteht der Mangel, daß sich zwischen zwei- benachbarten Verschlüssen Hügel bilden, welche selbsttätig niemals aus dem Bunker abgezogen werden können und den nutzbaren Bunkerinhalt verkleinern.
- Es ist bereits vorgeschlagen worden, unter einem solchen Bunker mehrere in der Längsachse der Ausflußöffn.ung aneinandergereihte, längsbewegliche Verschlußschieber anzuordnen; von denen jeder einzeln durch eine be- sondere Vorrichtung von unten erfaßt und geöffnet werden kann. Diese Einrichtung ist aber ziemlich verwickelt. Sie hat außerdem den Nachteil, daß zum völligen Entleeren des Bunkers an der jeweils gewünschten Stelle der betreffende Schieber um seine ganze Breite ausgefahren werden muß. Es entsteht dann eine große Öffnung im Bunkerboden, und es ist nicht möglich, den Bunker gleichzeitig von oben wieder zu beschicken, ohne daß die Gefahr entsteht, daß ein Teil des Schüttgutes durch die große Bodenöffnung unerwünscht in starkem Strome ausfließt. Die Mängel werden nach der Erfindung dadurch behoben, daß bei der öffnungsbewegung eines der in beliebiger Anzahl in der Längsachse der Ausflußöffnung aneinandergereihten, längsbeweglichen Verschlußschieber die in der Bewegungsrichtung vor ihm liegenden Schieber mitgenommen werden.
- Entsprechend werden bei der Schließbewegung eines Schiebers die in der Bewegungsrichtung hinter ihm liegenden Schieber mitgenommen. Zweckmäßig werden unterhalb der Schieber ein oder mehrere fahrbare Zwischenbunker angebracht, die das Abziehen des Bunkerinhaltes von Fall zu Fall an jeder Stelle des Auslaufschlitzes gestatten.
- Die Erfindung gestattet, an jeder Stelle des Auslaufschlitzes des Bunkerbodens durch Verschieben eines Schiebers nebst den vor ihm liegenden Schiebern eine beliebig große, der Beschaffenheit und gewünschten Abzugsmenge des Gutes entsprechende Öffnung herzustellen. Diese Öffnung ist regelbar. Indem man den geöffneten Schieber mit der vor ihm liegenden Schieberreihe weiterbewegt und gleichzeitig den hinter dem Öffnungsschieber liegenden Schieber sowie die hinter diesem liegende Schieberreihe in gewissem Abstande folgen läßt, kann man die hergestellte Öffnung in unveränderter Größe in der Längsachse des Bunkerbodens wandern lassen. Dadurch ist ein Entleeren des Bunkers an jeder Stelle möglich, ohne .daß Hügel stehenbleiben und ohne daß ,die Ausflußöffnung unzulässig groß wird. Die Erfindung ist in der Zeichnung in Abb. i und 2 in einem Ausführungsbeispiel und in Abb.3 in einem zweiten schematisch dargestellt. Der langgestreckte Bunker ist mit a bezeichnet, in dessen Boden b ein über die ganze Bunkerlänge lein sich erstreckender rechteckiger Auslaufschlitz vorgesehen ist. Der Schlitz wird durch eine Anzahl v;)n Schiebern c geschlossen, die erfindungsgemäß in der Längsachse der Ausflußöffnung anelnandergereiht und längsbeweglich sind. Die Schieber c sind in bekannter Weise seitlich in Gleitbahnen geführt oder mit Laufrollen auf Schienen ,aufgehängt. Erfindungsgemäß kann man jeden Schieber für sich oder mehrere in Gruppen zusammengefaßt oder auch alle gemeinsam hin und `her bewegen. In Abb. i stehen sämtliche Schieber dicht aneinander, so daß der Bunker vollständig geschlossen ist. In Abb.2 sind die vier vordersten Schieber cl bis ei gemeinsam nach vorn bewegt worden, .während der letzte Schieber c;, stehengeblieben ist. Dadurch ist zwischen cl und c,; eine Auslaßöffnung entstanden, durch die das Bunkergut abfließen kann, beispielsweise auf einen unter der ganzen Längsachse des Bunkers durchgeführten stetigen Förderer d. Die Ablaufkante der einzelnen Schieber ist zweckmäßig :etwas nach unten umgebogen, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, damit das Bunkergut ohne Stoß auf den stetigen Förderer d übertritta Wie aus Abb. i und 2 hervorgeht, ist die ganze Länge der .dicht aneinandergereiliten Schieber etwas größer als die Länge des Bunkerbodens,. Man kann infolgedessen, ohne die zwischen c, und c;, gebildete öffnung vergrößern zu müssen, mit der Gesamtheit aller Schiebcr in der Zeichnung so weit nach links fahren, bis die Hinterkante des Schiebers c:i mit der Hinterkante des Bunkerbodens bündig steht. Durch diese Einrichtung soll erzielt werden, daß der zwischen zwei Schiebern gebildete Schlitz nicht übermäßig groß wird, damit;, falls gleichzeitig von oben Schüttgut in den Bunker eingebracht wird, dieses nicht sofort in großer Menge wied°r auslaufen kann. Die Einrichtung zum Hin- und Herbewegen der Schieber kann beispielsweise in zwei zu beiden Seiten d°r Schieber durchlaufenden Stangen, Ketten o. dgl. bestehen, die von einem Motor hin und her bewegt werden können und an die man beliebig einen Schieber oder mehrere ankuppeln kann. Statt dessen können auch Zahnstangen- oder Spindelgetriebe angewandt werden. Ist der in Abb.2 über dem Schieber c:; befindliche Bunkerabschnitt ausgelaufen, so bewegt man die vier Schieber cl bis cl zuerst wieder gemeinsam nach rechts und darauf nur die drei Schieber cl bis c3 wieder nach links, während c, und c,-, stehenbleiben. Es bildet sich jetzt eine Ausflußöffnung zwischen c3 und c", die auch wieder um ein gewisses Maß in der Längsrichtung des Bunkers wandern kann, so daß der ganze über cl liegende Bunkerabschnitt entleer: wird. In der geschilderten Weise kann der ganze Bunker restlos entleert werden.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 ist an Stelle des stetigen Förderers d ein besonderes längsbewegliches Zwischengefäß e vorgesehen, das mit .einer besonderen Klappe unten verschließbar ist und aus dem beispielsweise Förderwagen f gefüllt werden können. Man kann wieder zwischen zwei beliebigen Schiebern c einen Schlitz herstellen und das Fördergefäß e darunterfahren.
- ,Die Vorrichtung ,nach der Erfindung zeichnet sich durch große Einfachheit ihrer Einzelteile aus, die sehr widerstandsfähig gehalten werden können. Die Länge des Bunkers bietet keine Grenze für die Anwendbarkeit der Erfindung.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung .zum Entleeren von Bunkern mit .langen Ausflußöffnungen und mehreren in der Längsachse der Ausflußöffnung aneinandergereihten, längsbeweglichen Verschlußschiebern, dadurch gekennzeichnet, daß tbei der öffnungsbewegung eines Schiebers (c4) die in der Bewegungsrichtung vor :ihm liegenden Schieber (cl bis c3) mitgenommen werden.
- 2. Vorrichtung zum Entleeren von Bunkern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Schließbewegung eines Schiebers (c,) die in der Bewegungsrichtung hinter ihm liegenden Schieber (cl bis c3) mitgenommen werden.
- 3. Vorrichtung ,zum Entleeren von Bunkern nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Schieber ein oder mehrere fahrbare Zwischenbunker (e) angebracht sind, die das Abziehen des Bunkergutes von ;Fall zu Fall an jeder Stelle des .Auslaufschlitzes gestatten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB114590D DE430147C (de) | 1924-06-24 | 1924-06-24 | Vorrichtung zum Entleeren von Bunkern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB114590D DE430147C (de) | 1924-06-24 | 1924-06-24 | Vorrichtung zum Entleeren von Bunkern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE430147C true DE430147C (de) | 1926-06-08 |
Family
ID=6993789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB114590D Expired DE430147C (de) | 1924-06-24 | 1924-06-24 | Vorrichtung zum Entleeren von Bunkern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE430147C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1182145B (de) * | 1960-06-30 | 1964-11-19 | Licentia Gmbh | Vibrationsfoerdereinrichtung |
| DE3736392C2 (de) * | 1987-10-28 | 1998-11-05 | Loedige Maschbau Gmbh Geb | Vorrichtung zum Lagern und Abtransportieren von Schüttgut |
-
1924
- 1924-06-24 DE DEB114590D patent/DE430147C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1182145B (de) * | 1960-06-30 | 1964-11-19 | Licentia Gmbh | Vibrationsfoerdereinrichtung |
| DE3736392C2 (de) * | 1987-10-28 | 1998-11-05 | Loedige Maschbau Gmbh Geb | Vorrichtung zum Lagern und Abtransportieren von Schüttgut |
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