DE615503C - Vorrichtung zum schonenden UEberleiten grossstueckiger Kohle und zum Entladen von Feinkohle aus einem Eisenbahnwagen auf ein Foerderband - Google Patents

Vorrichtung zum schonenden UEberleiten grossstueckiger Kohle und zum Entladen von Feinkohle aus einem Eisenbahnwagen auf ein Foerderband

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DE615503C
DE615503C DEP68624D DEP0068624D DE615503C DE 615503 C DE615503 C DE 615503C DE P68624 D DEP68624 D DE P68624D DE P0068624 D DEP0068624 D DE P0068624D DE 615503 C DE615503 C DE 615503C
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  • Vorrichtung zum schonenden Überleiten großstückiger Kohle und zum Entladen von Feinkohle aus einem Eisenbahnwagen auf ein Förderband Bei dem Überleiten von Schüttgut aus Eisenbahnwagen auf ein Förderband muß die wertvolle Stückkohle in schonendster Weise verladen werden. Zur Erzielung einer tunlichsten Kohlenschonung ist man bislang häufig so vorgegangen, daß man die bei der Entladung der Wagen anfallende Schlabb.erkohle, in Förderrichtung gesehen, hinter der eigentlichen Bandbeladestelle auf das Band aufgegeben und so für die empfindliche Stückkohle ein vorher auf das Band aufgelegtes Bodenpolster geschaffen hat. Die einwandfreie Durchführung dieser Maßnahme stößt indessen auf erhebliche Schwierigkeiten. Werden zur Überleitung vom Wagen zum Band Schurren verwendet, so gebietet die Kohlenschonung zur Vermeidung jeder Sturzhöhe, daß die Schurre mit ihrer Auslaufkante auf der Bandoberfläche aufliegt. Da aber an dieser Stelle von hinten bereits die als Bodenpolster aufgebrachte Schlabberkohle ankommt, so staut sich diese in dem Keilraum zwischen Bandober- und Rutschenunterfläche; dies tritt selbst dann ein, wenn der letzte Teil des Rutschenbodens nachgiebig ausgebildet und zu diesem Zwecke scharnierartig nach oben ausklappbar an den Rutschenboden angelenkt ist. Da die Klappe von oben durch den Druck des Kohlenstromes belastet ist, ist das von unten dagegen geführte Schlabberkohlenpolster nicht in der Lage, unter Anheben der Klappe unter der Schurre hindurchzutreten. Es tritt also der Fall ein. daß die als Bodenpolster bestimmte Schlabberkohle gar nicht unter der Schurre durchtritt, sondern sich hinter dieser staut, dort zerrieben wird -und Schurrenunterende und das Band vorzeitig zerstört werden,, insb;esondere wenn es sich bei der Verladung um Koksgrus handelt. Zu dieser schädigenden Wirkung kommt weiter hinzu, daß, weil eben gar kein Bodenpolster entsteht, die unmittelbar auf das Band gelangende Stückkohle mehr oder weniger zertrümmert wird. Ähnlich liegen die Verhältnisse, wenn ein heb- und senkbarer und verschließbarer Zwischenbunker als überleitmittel zwischen Wagen und Band Verwendung findet; auch hier muß entweder mit Rücksicht auf das von hinten herangeführte Bodenpolster die Zwischenbunkerauflaufkante in gewissem Abstande von der Bandoberfläche gehalten und damit, wenn wenig oder keine Schlabberkohle ankommt, die durch die größere Fallhöhehervorgerufene Zertrümmerung der Stückkohle in Kauf genommen werden" oder aber ges treten, wenn der Bunker bis dicht über das Band abgesenkt wird, in dem Keilraum zwischen Bunkerboden- -und Bandoberfläche das bereits oben geschilderte Stauen und Mahlen und die damit verbundenen schädigenden Wirkungen bezüglich vorzeitigem Verschleiß und erhöhtem Kraftbedarf ein.
  • Diese den bekannten Einrichtungen anhaftenden Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß unterhalb der Schlabberkohlenaustrittszone eine als verschließbarer Bunker ausgebildete Schlabberkohlenrutsche angeordnet ist. Durch diese Anordnung werden die vorgeschilderten Mängel behoben; die anfallende Schlabberkohle wird aufgefangen und in einem gewollten Zeitpunkt unabhängig von dem eigentlichen Verladevorgang dem Bande zugeführt. Empfindliche Stückkohle wird, weil mangels Schlabberkohle die Unterkante des überleitmittel5 bis dicht über das Band gebracht werden kann, in schonendster Weise auf dieses gebracht. Um diese überladevorrichtung zugleich auch zum Entladen von Feinkohle auszunutzen, ist der Boden des 'um eine waagerechte Achse schwenkbaren und verschließbaren Zwischenbunkers oder der zwischen Wagen und Band geschalteten Rutsche mit einer um eine in Fließrichtung vornliegende Achse schwenkbaren Klappe ausgerüstet. Diese Klappe ist erforderlich, weil die Feinkohle einen wesentlich größeren Rutschwinkel benötigt als Grobkohle. Die Neigung der Schurre ist aber durch das ortsfeste Förderband begrenzt, das so angeordnet ist, daß. der mit seinem Ende darauf aufliegende Zwischenbehälter die zum Entladen der Grobkohle günstigste Neigung hat, die aber für die Förderung der Feinkohle nicht ausreicht.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel mit heb- und senkbarem und verschließbarem Zwischenbunker schaubildlich zur Darstellung gebracht.
  • Abh. i zeigt die Einrichtung vorbereitet zur Verladung von Stückkohle, Abb.2 eingerichtet für die Verladung von Feinkohle.
  • Abh. 3 ist ein Schnitt nach der Linie a-b der Abb. i.
  • Das Gut des Eisenbahnwagens i gelangt über die Pufterspaltabdeckung 2 und den in bekannter Weise um die waagerechte Achse 3 durch ein Hubwerk q. lotrecht. schwenkbaren und durch Klappe 12 verschließbaren Zwischenbunker 5 auf das Band 6. Unterhalb der Zone, in der Schlabberkohle anfällt, ist die als durch eine Klappe 8 verschließbarer Bunker 9 ausgebildete Schurre angeordnet. Der Boden des Zwischenbunkers 5 ist mit einer um Achse i o schwenkbaren Klappe i i ausgerüstet. Zu Beginn der Umladung von Stückkohle (Abb. i) wird der Zwischenbunker 5 in die voll ausgezogene Lage gebracht, er wird dann bis dicht auf das Band 6 abgesenkt, so daß nach öffnen der Klappe 12 das Gut sturzfrei auf das Band gelangt; die inzwischen anfallende Schlabberkohle wird in dem Bunker 9 aufgefangen. Nach Leerung des Wagens oder des Zwischenbunkers wird letzterer angehoben und die Klappe 8 des Schlabberkohlenbunkers 9 geöffnet. Ist der Zwischenbunker 5 in seine obere Endstellung zurückgekehrt, so ist seine Klappe 12 verschlossen, ebenso die des Schlabberkohlenbunkers 9. Das Schließen der Klappen 8 und -i2 kann von Hand oder in Abhängigkeit von der Hubbewegung des Zwischenbunkers 5 auf mechanischem oder elektrischem Wege erfolgen.
  • Bei der Entladung von Feinkohle wird der Zwischenbehälter 5 hochgeklappt (Abb. 2) und seine Bodenklappe i i geöffnet, so daß der Gutstrom durch diese Öffnung hindurch unmittelbar auf das Förderband gelangt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum schonenden überleiten großstöckiger Kohle und zum Entladen von Feinkohle aus einem Eisenbahnwagen auf ein Förderband unter Verwendung eines um eine waagerechte Achse schwenkbaren und verschließbaren Zwischenbehälters, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Zwischenbehälters (5) mit einer um eine in Fließrichtung vornliegende Achse (io) schwenkbaren Klappe (i i) ausgerüstet und unterhalb der Zone, in welcher Schlabberkohle anfällt, eine als verschließbarer Bunker ausgebildete Schlabberkohlenrutsche angeordnet ist.
DEP68624D 1933-12-10 1933-12-10 Vorrichtung zum schonenden UEberleiten grossstueckiger Kohle und zum Entladen von Feinkohle aus einem Eisenbahnwagen auf ein Foerderband Expired DE615503C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2363755A1 (de) * 1973-12-21 1975-11-27 Orenstein & Koppel Ag Gleisketten-fahrzeug mit vier gleisketteneinheiten
WO1999048715A1 (en) 1998-03-20 1999-09-30 Draftex Industries Limited Vehicle power unit mounting arrangements

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2363755A1 (de) * 1973-12-21 1975-11-27 Orenstein & Koppel Ag Gleisketten-fahrzeug mit vier gleisketteneinheiten
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