DEP0027185DA - Gerüstbohle - Google Patents
GerüstbohleInfo
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Description
Patentanwalt 2.3.11.194β
Dipl.-Ing. Erich Schubert
(22a) Oberhausen-Rhld.
MülheiasrSirafie 117-Femruf 22012
'Pat. + HGM.
Gustav Menn, Freudenberg i./W., Irs. Siegen.
Gerüstbohle.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Gerüstbohle, wie sie auf Bau- oder Malergerüsten Verwendung
findet. Diese Bohlen werden im allgemeinen als Voll bohlen in Abmessungen 4000 : 300 : 50 mm aus Tannen- oder
Kiefernholz hergestellt. Da von ihrer Festigkeit Kenschenleben abhängen, müssen sie aus fehlerfreiem Holz bestehen,
d.h. über die ganze Länge astrein sein, Sie sind infolgedessen sehr teuer und unter den heutigen Verhältnissen
und in Zukunft nur sehr schwer zu beschaffen. Bei Beschädigung eines Teiles der Bohle wird sogleich die ganze
Bohle unbrauchbar. Wenn die Bohle durch Vereisung oder Auffallen von Regen, Mörtel, lehm, Kleister, Farbe o.dgl. glatt
geworden ist, so besteht die Gefahr des Abrutschens.
Alle diese Nachteile werden durch die Gerüstbohle gemäss der Erfindung mit Sicherheit vermieden. Die Erfindung besteht
zunächst darin, dass die Gerüstbohle durch Zusammensetzen aus Latten und Zwischenstücken als Rost ausgebildet
ist.
Dadurch, dass die Latten aus dünnen Baumstämmen hergestellt werden können, wie sie beim Auslichten von Wäldern
in grösserer Menge anfallen, braucht kein weryolles Nutzholz, mehr Verwendung zu. finden, und erhebliche
Devisenersparnisse werden erzielt,. Fehlerhafte Latten können von vornherein ausgeschieden werden, Da somit
über die ganze Länge und alle Querschnitte nur einwandfreies Holz vorhanden ist, ist zur Erreichung der gleichen
Festigkeit, wie bei einer Vollbohle nur eine geringfügige Vergrösserung der Aussenmasse des Querschnitts
erforderlich,. Dadurch ist das Gewicht der Rostbohle wesentlich geringer als das der Vollbohle, Durch die -Ausbildung
der.Bohle als Rost wird die Griffigkeit wesentlich erhöht und dadurch die Gefahr des Abrutschens und
die Möglichkeit von Unfällen auf ein Mindestmass herabgesetzt. Schmutzteile fallen zwischen den latteη hindurch,
so dass die Rostbohle auch sauber bleibt.
Obgleich die Festigkeit der Rostbohle gemäss der Erfindung genau so gross ist wie die einer VoI 3 bohle, so ist
doch ihre Verwendung für die Bauarbeiter, Maler, Monteure, u,s.w. zunächst ungewohnt, weil sie jetzt zwischen den
Latten schwach wahrnehmbar hindurch nach unten blicken können; es könnt© daher bei überängstlichen Personen das
Gefühl entstehen, als ob. die Tragfähigkeit der Rostbohlen geringer sei als die der ihnen altgewohnten Voll bohlen.
Um auch diesen Personen ein ausreichendes Sicherheitsgefühl zu geben, ohne auf die sonstigen Vorteile der
Rostbohlen zu verzichten, ist erf'indungsgemäss der Zwischenraum zwischen den beiden äusseren Lattenpaaren
durch je eine dünne Leiste abgedeckt, die also nur die
Aufgabe haben, den Durchblick zu verhindern und dadurch den Eindruck einer breiteren Fläche und somit einer erhöhten
Tragfähigkeit hervorzurufen.
Die Latten werden mittels durchgehender Spannachraubeη zusammengehalten, so dass keine Gefahr besteht, dass der
Rost auseinandergerissen werden kann Nach lösen dieser Schrauben ist es möglich, einzelne Latten, die im Gebrauch
der Bohlen beschädigt werden, auszuwechseln.
Weitere Einzelheiten der. Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung der Zeichnung zu ersehen, in der ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist, "Rs zeigt Fig. 1 einen Teil der Rostbohle in Ansicht und
Fig. 2 im Querschnitt nach A-B der Fig. 1 und vergrössertem Masstab.
Die Bohle besteht hier aus sieben Tatten 1,2,3,4,5,6,7, die durch Zwischenstücke 8,9,10,Π,12,und 13 voneinander
getrennt sind. Die Höhe der Zwischenstücke 9,10,31 und ist gleich denen der T.atten 1 bis 7, dagegen ist die Höhe
der Zwischenstücke 8 und 13 geringer. In dem freien Raum über diesen Zwischenstücken liegen, sich über die ganze
länge des Rostes erstreckend, Leisten 14,15, die somit die Zwischenräume zwischen den Lattenpaaren 1,2 bezw
6,7 vollständig abdecken.
Die tatten und Zwischenstücke werden mittels durchgehen-
der Schraube-η 16 susammengehalten, deren Flachköpfe zweckmässig versenkt werden. Die Zwischenstücke sind dabei im
allgemeinen mit je einer latte durch Nägel verbunden. Nach Tiösen der Schrauben 16 kann der Rost auseinander genommen
werden, so dass dann beschädigte oder abgenutzte Hatten ausgewechselt werden können. So können beispielsweise
aus mehreren beschädigten Rostbo-hlen wieder eine verringerte Anzahl brauchbarer Bohlen hergestellt werden,
wodurch die Betriebskosten wesentlich verringert werden.
Zum Schütze der Kopfenden werden diese in üblicher Weise durch etwa 1 mm starkes Bandeisen abgeschirmt,
Wenn die Rostbohle hauptsächlich als Tapezierbrett Verwendung finden soll, so sind zweckmässig auf einer Seite
sämtliche Zwischenräume abgedeckt.
Anzahl und Abmessungen der Latten sind jeweils den gegebenen Bedürfnissen anzupassen.
Claims (3)
1) Geri3stbohle, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch Zusammensä;zen
aus Latten (l bis 7) und Zwischenstücken (8 bis 13) als Host ausgebildet ist.
2) Gerüstbohle nach. Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen den beiden äusseren Lattenpaaren
(1,2. und Q-,7) durch je eine dünne Leiste (14,15) abgedeckt ist.
3) Gerüstbohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Latten (l bis 7) und Zwischenstücke (8 bis 13) durch
lösbare Schrauben (16) zusammengehalten sind.
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