DEP0027136DA - Mikrophonanordnung, vorzugsweise für Zwecke der Stereophonie - Google Patents
Mikrophonanordnung, vorzugsweise für Zwecke der StereophonieInfo
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Description
Siemens & Halske Münch-en* 4esl· X&-al2*J34B'
&k ti enge sells chaf t
Briefanschrift ι
München
Dieneratre 15/16
München
Dieneratre 15/16
Mikrophonanordnungj vorzugsweise für Zweck® der Stereopho»
I1Ur besondere I1^lIe der elektroakiistisehen Übertragung«
Z0Be für Stereophonie t ist eine Mikrophonanordnung mit
mehreren voneinander unabhängigen Einzelmikrophonen erforderlich? deren AusgangBspannungen getrennten Kanälen zugeführt
werden* Von besonderer Wichtigkeit ist dabei die amplituden- und frequenzgetreue Ausbildung der Mikrophone
tmd der zugehörigen Übertragungskanäle 9 die bei Verwendung von Einzelmikrophonen durch zusätzliche Symmetrie"^
jpungseinrichtungen sichergestellt sein muss» Die Syfin&ung sehlägt demgegenüber eine kombinierte Mikrophananordnung
YO-rf bei der für mehrere Einzelmikrophone ein gemeinsamer Übertragungs- und gegebenenfalls Yerstärkerkanal benutzt
wirdj, der aufgrund seineß Aufbaua und -seiner gchal*- tung zwangsläufig eine amplituden- und frequenzgetreue
iOrtleitung und gegebenenfalls YeifStärkung aller Mikrophonspannungen sichereteZlte Bei Veränderungen in den
Übertragungs- und Verstärkungswegen bleibt das Verhältnis der Mikrophonspannungen zueinander bestehen? ohne dass
"besondere Synmetriereinriohtungen erforderlich öind« G-emäss der Erfindung wird dies durch mindestens zwei
KondensatDrmikrophone in Hoöhfrequenzsohaltung mit in
der Frequenz voneinander· abweichend 1SZL4-.. lurü*r änderung frequenz*- cd er ampliiudenmad'alierten hochfrequenten trägern erzielte Die bekannte Hochfrequendschaltung
der kondensatormikrophcne wird also eo aufgetaute täaes für ie de s Mikrophon eine andere hochfrequente Träger fr e*-
quens benutzt wir&o D±q Trennung der Tsrägerfrequeiwsen am Anfang und am Ende des töberir&gungsweges erf tlfijt durok
frequenzabhängige Mittel (Filter bzw0 WeiOhSn)1, vorzugsweise durch Glieder mit mehreren irequenssiaiite.rsohiedliohea
IJarohlassbe reichen» Bei einer besonders sw^okmässigen Schaltung wird für alle Mikrophone ein zweiadriges geschirmtes
Kabel bejmtzt? über das die Trägerfrequenzen den Mikrophonkreis* asymmetrisch zugeleitet und fiach
erfolgter Modulation symmetrißch rüokgeleitet Für jedes Mikrophon ist ein besonderer
,generator und ein besonderer Qiei&hriahter wobei diese vorzrugsv^eise ebenso wie die Mikrophonkreise
in Reihe geschaltet sinde Man kann die Erfindung sowohl nach dem Prinzip der Frequenzmodulation als ^u^ naeh
dem prinzip- der Amplirtuderinodulation d^irchitihrenp Die Ämpli*4fttdaiiniadulation erfolgt vorzugsweise über jedem
Mikrophonkreie zugeordnete Brtickensohaltungen? in deren einem Zweig ein aus dem ITondensatormlkroph^a. "and einer
Spule gebildeter? auf die Jeweilige !Trägerfrequenz abge-. Stimmter Resonanzkreis; und in. leeaen anderem-Zvreig ein
fester Re^ABs&iSkreis oder ein gegebenenfalls regelbarer Ohm^oher Widerstand liegt ö Die df rage hörig ^a Hpcbf T'equejiÄ—
gleichrichter werden dabei vorzugsweise in geeigneter 3?haee durch die ent'sprechenden Trägertfpajinongcx, -vt>xaua»-
gesteuert« JTaoh der weiteren Erfindung werden Wanderungen. des Arbeitspunktes in den einzelnen Miki'ophonkraigeii duröh
selbsttätige Frequenz^τchetiminung der ^orsu^sweise in der Frequenz und gegebenenfalls in der' Amplitude stabilisierten
HOohfrec1uen2^enerstiü^a-UKl>^r4ra<^rfci, Die Stabili*-
Sierung erfolgt dabei am zweckmässigirten mit &L\f6 eine© temperaturabhängigen Widerstandes (GXühXaD5pe)9 rorzugsin
Brückenschaltung mit dom Abf^imin3artJ.a des Hoch*-
Mr die BeU>6inLä&±gß
Stimmung werden SegalrtShrea benutzt j deren durch Steilheitsänderung geregelt wird| oder Eisenkern·*
spulen« deren Vormagnetisierung 2sum Zwecke einer In&tik«* tivltätsänderung geregelt wird«. Zur Jhaseneinstellung
der Trägerfrequenz,spannungen ist an Jedem Hochfrequens*« generator ein besondere® 3?hasesdrehglied
Die Erfindung und dazugehörige Einzelheiten sind anhand der Ibb«, 1 - 4 beispieleweise erläuterte
In Abb« 1 ist als Beispiel eine aus zwei phonen bestehende Zweikanalanordnung für Zwecke der Stereophonie
dargestellt» Sie besteht im einzelnen aus den beiden Mikrophonköpfen 1 und 2$ die über die kursen Verbindung skab ein 3 und 4 mit dem Verteile? 5 und üb es? äao
lange tJbertragungskabel 6 mit dem Hoohfrequenzgerät; 7 verbunden oincU Die Mikrophonköyfe X und 2 enthalten ^e
eine Brückensehaltung* in deren einem Zweig ein aus* dem KondensatQrmikrophon M«. bzw«, Mp T^nd der SpuJ,e S^ b2W0 S^
gebildeter Schwingungekreis uncl im anderen Zweig der Ohm-sehe Widerstand H1 hssw* Eg liegt« Anstelle der letzteren
kann ebenfalls je ein SkshwingungskreiB vorgesehen sein? eier aus einer festen Kapazität und einer Spule bestehte
DaB Hochfrsquenzgerät 7 enthält die Trägerfreqiienzgene« ratcren O1 1Hd U2? die voneinander abweichende ho-ohfrequente
Trägerfrequenzen arzeugene Pe^ner Xst je ein Hoch-· frequensgleichrienter O1 und G-gä» Ds
verstärker V. uncl V2 vuicl ^e ein niederfrequenter jLusgasig A^ und JU verge sehen«? Die Zufühmng der "beiden Trägerfre»-
quenaeparaungesL- erfolgt unsymmetrisch über den Mantel und die beiden Adern des ZaV<l,e· 6 .zum Verteiler 5« Die Abnahm
me der zurückgeführten modulierten ii-ägerfreqaBnaen er« folgt über den Übertrager Ü symmetrisch vom Tabel lind
diese werden über die in Reihe geschalteten Übertrager U1 und tig an die Hochfrequenzgleichrichlfer G^ \xaä Gv, ge«*
führtο Der Verteiler 5 enthält den Übertrager I zur Anpassung an das Zabel 6 und die beiden in Reih£
teten, tfbertrager T1 und Τλ zur Afop&ssung «η die kurzen
K&bel 3 und 4© Die Schaltung ist uabei eo? dass eine unsymmetrische Zuführung der Trägerfrequenzen zu den
HkrophonJcöpfen und eine symmetrische s Rückführung der modulierten Trägerfrequenz zum Kabel 6 erfolgt* Im Ver«*
teiler 5 und am Kabelanfang im Hochfrequenzgerät 7 sind lllterglieder P1 und Pp "k^'Wo Weichen aur Trennung der
Trägerfrequenz vorgesehen? und zw-ir einmal zur Verteilung der jeweiligen Trägerfrequenz auf den zugehbeigen Mikro—
phonkopf und nach der Rückführung auf den zugehörigen Hochfrequensgleiohriohtere Die dargestellten Glieder
P un-j Jn besitzen die Eigenschaft? dass sie zwei fre-
^ueiizunterschiedliche Durchlassbereiohe für die entspre»- ehenden Trägerfrequenzen aufweisen0 Dde Hochfrequenzgleichrichter
G. und G« werden im übrigen dtirch die Träger ep annunge n. der Generatoren O^ und Og Yoraus ge steuert?
und zwar in geeigneter Phaee« Pur jede Trägerfreqtiens ist dabei ein besonderer phaaendrehscholter 3?,, und 'S^
vorgesehen? an denen die ihase zwischen der Brückenspei** Bespannung und der Steserspannung an den Gleichrichter
stetig oder stufenweise,? vorzugsweise up 1Β0ο ? regelbar
ist© Bei Veränderung der I»änge des Kabels 5 kann die dadurch verursachte phasendrehung an "S^ bswo Έρ, wieder
ausgeglichen werden©
Bine Verbesserung der betriebenen Bcl^ltung Ή rd ^r wenn die Trägerfrequenzgeneratorer, Cu und O0 als selbststabiliäierende
Bender geschaltet sindo Man erzielt ein geringeres Frequenz rauschen? sowie eine grfjesere Stabilität des Arbeitspunktes der Schaltung« Die Stabilisierung
erfolgt mit Hilfe eines tempernturabhängigen Wideretandes (Glühlampe)j vorzugsweise in BriV^kenschaltung mit dejji
AtjBtimmireiau Ausserdem können Wanderungen des &rbeits<H punktes durch selbsttätige Prequenanachstiirmmiig der Trä«
gerfrequenzgeneratqiren O1 und Op mit Hilfe von RegelrÖben Oder ariderezif die Abstimmung beeinflussenden Mitteln vermindert
werdents X)Ie Regelung erfolgt dabei abhängig von
der Gleichspannung am Ausgang der Hochfrequenz gleichrichter G1 bzwe Gp° Besonders zweckmässig für die PrequenznachStimmung
sind parallel zn den Abstimmkreisen liegende Rege!röhren 9 deren Eigenkapazität durch Ee-*
gelung der §teilheit verändert wird« Ausserdem kann man mit den Abs timmkreisen Sisenkernsjpulen zusammenschalten^
deren Induktivität durch Änderung der Vormagnetisierung geregelt wird| gegebenenfalls auch mechanisch gesteuerte
Kapazitäten oder Induktivitäten,)
In Abb, 2 ist der mechanische Aufbau der Anordnung im prinzip dargestellte Die beiden Mikrophonköpfe 1 und 2
sind über die Kabeln 3 und 4 mit dem Verte$.lerger$t 5 verbunden* letzterer steht über das lange Kabel $ mit dem
Hoehfrequenzgerät 7 in Verbindung!» Die niederfrequent« Aus gang B Spannung1 gelangt von den beiden Ausgängen, am
Hochfrequenzgerät 7 weiter zu einem Verstärkergestell Tizw« einer Studioanlag© und von dort zum Sendw bzw»
Aufnahmegerät , Bei Tonfilmaufnahmen ist die Anordnung entsprechende In Abb* 3 ist ein DoppeImikrephon dargeetellty
bei dem die beiden Mikrophonkjäj$e 1 und 2 auf <Hem flaschenartig ausgebildeten Verteiler 5 angeord«.
üet Binde Bei der Ausführungsform nach Abb., 4 sind die beiden Kondensatormikrophone M« und M« tanter einer ge*
melnsamen Gaiea^eishirmung auf dem als Flaschen ausgebiÜL·* deten Verteiler 5 angeordnete
Der Begriff der JTrequenzmcdulc tion umfaept iuoY) di« Bha·* senmodulationo
2 Blatt Zeichnungen
12 Patentansprüche
12 Patentansprüche
Claims (1)
1* l&kroph^naxxo^sanung? vorzugsweise für Zwecke der Stereophonie* gekennzeichnet"duroh minde steril awei Eondensatormikrophcne
(M- und Mp) in Hochfrequenz S ohal»* tung mit in der Frequenz voneinander abfeiernden?
duroh Kapazitätcänderung frequenz oder amplltudenmcdulierten hoohf requenten- Irägerne
duroh Kapazitätcänderung frequenz oder amplltudenmcdulierten hoohf requenten- Irägerne
2* Anordnung nach Änspruoh 1? geOcennßeiohn^-1- durch <=lrx gemeinsames tfaertragungokabel (S) und gegebenenfalls
gemeinsame Verstärker für die mit voneinander abwei«* ohenden hochfrequent en Trägern Tae trieben Si Kondensat
tormikrophone (Mu "und M2)e
Anordnung nach Anspruch 1 oder 2* gekenn^eic&oe*·-duroh frequenzabhängige Mittel (Mltear bzwe Weichen) zur
3?rennung der Irfcg er frequenz en ? vorzugsweise Glieder
mit mehreren frequen^ronterschiedliohen Durchlaesbe^
yeiohrm (i1,, und Pg)e
3?rennung der Irfcg er frequenz en ? vorzugsweise Glieder
mit mehreren frequen^ronterschiedliohen Durchlaesbe^
yeiohrm (i1,, und Pg)e
Α» Anordnung nach Anspruch ?ir gekennzeiohnc t duröh Tor»*
zugewfise symmetrisch aufgebaute IiIϊοχ bzwe Weiohen
(i1,. und Fg) am ICab-slanfang (Mikr^phonkopf) und am
Eabelende (H^chxiraquenHgerät) zur Verteilung lter a?rä~ gerfrequenüen auf die rugehörigea Mikr^phciikrfcise acid nach erfolgter Modulation auf die Fuge teerigen Hochfreguenagleiohriohter (G,. und Gg)0
Eabelende (H^chxiraquenHgerät) zur Verteilung lter a?rä~ gerfrequenüen auf die rugehörigea Mikr^phciikrfcise acid nach erfolgter Modulation auf die Fuge teerigen Hochfreguenagleiohriohter (G,. und Gg)0
5* Anordnung nach Anspruch 4? dadurch sekenpec lohnet § daö diß MiJcrpphtfXilcr-^-ijS': und/od^i· die Hochfrequenegecerairo«
yen in Reihe geschaltet sind*»
jaacn einem der tosprüche 1-5? dadurch
zeiohnetp dass= ats Trägerfrequenzen über ein vorzrug£~ weise Esweiadriges geeeMmtes Kabel, (6) unsymmetrisoh
den Mikrophonkreie-n zvgele£vy^zTQ&~Ji£uü^
Modulation symmetrisch rticlcgd-sitet werden«
7«, Anordnung nach einem der Ansprüche 1 <* 6f dadurch gekennzeichnetj dass jedem Mtkrophoiifc^eis eine Brückenschaltung zugeordnet ist? in deren einem Zweig ein aus dem Kondensatr-rmxkrephon ("I^ biswo Mg) und einer Spule bzw, .B2) gebildeter auf die jeweilige Trägerfre-
Modulation symmetrisch rticlcgd-sitet werden«
7«, Anordnung nach einem der Ansprüche 1 <* 6f dadurch gekennzeichnetj dass jedem Mtkrophoiifc^eis eine Brückenschaltung zugeordnet ist? in deren einem Zweig ein aus dem Kondensatr-rmxkrephon ("I^ biswo Mg) und einer Spule bzw, .B2) gebildeter auf die jeweilige Trägerfre-
abgestimmter Pj*s^-jaanzlrr?,;* # und in dessen anderem Zweig ein fester resonanzkreis oder ein gegebenenfalla
regelbarer Ohm{riojaer Widerstand (R. bzwo Rp) liegt?
vorzugsweise in Verbindung mit einem in geeigneter 3?hase duroh die zugehörige Irägerspannung vorauege*·«
steuertet Hcchfrequenzgleichrichter (G., l:swe Q0)*
8# Anordnung nach einem der 4nsprüohe 1 - 7* da duroh ge** kennzeichnet.} dass Wanderungen des Arbeitspunktes in
den einzelnen JÄikropIionkreieen duroh selbsttätige Frequenznachstiminurg der vorzugsweise in Frequenz und
gagel>©jae3ifall^ in der Amplituden stabilisierten Hooh** frequensgeneratoren unterdrückt sind«
9# Anordnung nach einem de^r !,nsprüohe 1 ^ 8^ gekennzeiob-* net durch Hochfrequenzgeneratoren mit selbsttätiger
Stabilisierung der Frequenz sowie gegebenenfallp der Amplitudey vorzugsweise in Brückenschaltung mit einem
temperaturabhängigen Widerstand (Glühlampe)e
3rO» Anordnung nach einem der Ansprüche 1 *-* S7 gekennzeich«* net durch in Verbindung mit den Abstimmkreisen der
Heohfrequenzsgeneratoren stehende Regelröhren ssur selbst-* tätigen Frequenznachstimmungj. deren Eigenkapazität
durch Regelung der Steilheit (Vorspannung) in Abhängigkeit von der fi-lei-chspannung am Ausgang der Η© ο hf reqlie nagle
i anrichte r geregelt wird0
!Ι»- Anordnung nach Ansp ruoh 1—9? gekennzeichnet durch in Verbindung mit den Abstimmkreisen d°r· Hochfrequenz«-»
generatoren stehende Eisenkern spulen^ deren Vormagne*-· tisierung in Abhang· 5keit von der Gleichspannung rom
Ausgang der Hoohfrequenzgleichriohter geregelt wirdp oder mechanisch gesteuerte Zapaaitäten bzw» Indukiivi«
täten»
12» Anordnung nanh Aropruch 7? gekennzeichnet durch je ein Phasendrehgiiel (^- bzw„ Έ9) für $ed.ä& MikrophonkreiBjt
mit Hilfe dessen die Phase der hochfrequenten Weohöel,-spannung am, zugehörigen HochftfequenEgleiohriohter (GL
bzwe Gp) stetig oder stufenweise^ vorzugsweise um 180x? gegenüber der Brücker, spei se spannung regelbar ist0
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