DEP0024991DA - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von insbesondere für Kraftfahrzeuge verwendbaren Wärmeaustauschern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von insbesondere für Kraftfahrzeuge verwendbaren Wärmeaustauschern

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DEP0024991DA
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Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von insbesondere für Kraftfahrzeuge verwendbaren Wärmeaustauschern.
Zum Beheizen von Kraftfahrzeugen werden besonders leichte Wärmeaustauscher benötigt, die bei kleinsten Abmessungen einen hohen Wirkungsgrad aufweisen müssen.
Besondere Hochleistungen in Bezug auf Wärmeausnutzung, beispielsTireise der Abgase der Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeuges, lassen sich mit Wärmeaustauschern erzielen, bei denen als Wärmeleiter stiftförmige Körper, sogenannte Heiznadeln1 dienen, die in die ^eizwände des Wärmeaustauschers eingepresst sind» Dieses Einpressen der Heiznadeln erfolgte nach den bisherigen Vorschlägen in der Weise, dass die Heizwände vorgelocht und die Heiznadeln in diese Löcher eingepresst wurden«,
Die Erfindung schafft ein verbessertes Verfahren zum Herstellen derartiger Wärmeaustauscher mit als Wärmeleiter dienenden Heiznadeln, und das Neue besteht darin, dass die Heiznadeln, als Stempel beim Lochen der sie aufnehmenden Heizbleche dienen. Hierdurch wird zwischen den Heiznadeln und den Heizblechen eine Feinstdichtung erreicht, ohne dass die Nadeln einen kreisförmigen Querschnitt aufzuweisen brauchen, sondern mit einem den Heizgasen den geringsten Widerstand entgegensetzenden stromlinienförmigen Querschnitt ohne besondere Genauigkeit hergestellt sein können. Darüberhinaus wird der gesamte Arbeitsaufwand erspart, den sonst das Vorlochen der Heizbleche erfordert.
Eine weitere wertvolle Ausgestaltung des Verfahrens besteht darin, dass zwei oder mehrere Heizbleche von dem gleichen Heiznadelende nacheinander durchgestanzt werden. Hierdurch wird eine wirtschaftliche IiIassenfertigung für die Heizwände des Wärmeaustauschers erzielt, da zum Durchstanzen des zweiten Bleches kein langwieriges Umspannen des bereits durchstanzten ersten Heizbleches notwendig wird«
Nach dem Verfahren ist weiter vorgesehen, dass die Heiznadeln nach dem Durchstanzen des ersten Heizbleches nur um ein kurzes Stück ihrer Länge in dieses Heizblech eingepresst werden
und danach zum Lochen des zweiten Heizbleches dienen, Vor dem Durchstanzen dieses zweiten Heizbleches werden nach der Erfindung zwischen dieses und das bereits durchstanzte Heizblech an Leisten befestigte Distanzstäbe geschoben, die zwischen die Heiz« nadelreihen reichen, wodurch die beiden Heizbleche nicht aufeinandergeschoben werden können, sondern beim Einpressen der Nadeln stets den erforderlichen Abstand beibehalten«
Ein besonders wertvolles Merkmal des neuen Verfahrens besteht darin, dass das Einpressen der Heiznadeln in die Bleche während ein- und desselben Pressenhubes stufenweise erfolgt. Hierdurch kann der beim Durchstanzen eines Heizbleches erforderliche Pressendruck auf mindestens ein Viertel ermässigt werden^ so dass sich auch Heizbleche mit einer besonders grossen Anzahl Heiznadeln auf verhältnismässig kleinen Pressen herstellen lassen
Schliesslich sieht das Verfahren noch vor, dass nach dem Durchstanzen des zweiten Heizbleches die Heiznadeln in beiden Blechen zugleich durch Verschieben gcuf die gewünschte Länge ein-= gepresst werden«
Zur Durchführung des neuen Verfahrens sieht die Erfindun im wesentlichen eine Vorrichtung vor, bei der zwischen einer das Heizblech aufnehmenden Schnittplatte und einer Führungslöcher ent haltenden Druckplatte eine die Heiznadeln aufnehmende kochplatte angeordnet ist und die drei Platten eine gemeinsame Führung aufweisen» Zum Erreichen des stufenartigen Pressverfahrens weisen di Fiihrungslöcher in der Druckplatte verschiedene Tiefe in gestufter Anordnung, vorzugsweise von der Mitte ausgehend, auf.
Die Zeichnung veranschaulicht das neue Verfahren und die zugehörige Vorrichtung, und zwar zeigt
Abb, 1 Längsschnitt durch ein zur Durchführung des
Verfahrens dienendes Werkzeug Abb«, 2 Teilquerschnitt durch das Werkzeug nach Abb. 1 Abb, 3 Veranschaulichung eines Arbeitsvorganges des neuen Verfahrens mit Teilschnitt durch das zugehörige
Werkzeug
Abb« k Veranschaulichung eines weiteren Arbeitsvorganges,
Hach Abb» 1 Vierden auf zwei Säulen 1 ein Unterteil 2 mit Schnittplatte 3, eine Lochplatte h mit Führungen 5 und eine am Stössel 6 einer Druckpresse befestigten Druckplatte 7 geführt.
Die Schnittplatte 3 ist mit Löchern 8, die Lochplatte K mit Löchern 9 und die Druckplatte 7 mit Vertiefungen 10 in übereinstimmender Anzahl versehen, wobei die Vertiefungen 10 der Druckplatte 7 stufenförmig angeordnet sind. Im Unterteil 2 sind Kanäle 11 enthalten, die zum Aufnahmen von durch das Stanzen ent« stehenden Blechabfällen dienen,
Kach den Abbildungen 2 bis h geht das Einpressen von Heiznadeln 12 wie folgt vor sichs
Ein Heizblech 13 (Abb, 2) wird zwischen die Schnittplatte 3 und die Lochplatte k gelegt. Die Heiznadeln 12 werden mit Hilfe einer Einfädelplatte Ik in die Lochplatte k eingebracht und darauf die Nadel«. 12 durch den Stössel 6 mittels der Druckplatte 7 gegen das Heizblech 13 gepresst, das sie infolge ihrer durch die stufenförmige Anordnung der Vertiefungen 10 der Druckplatte 7 von der Mitte beginnend nacheinander in Zusammenarbeit mit der Schnittplatte 3 durchlochen und sich hierbei im Blech 13 um ein kurzes Stück einpressen* Hiernach wird die Einfädelplatte IiI- ent" fernt und durch Hochziehen der Lochplatte k werden die liadeln 12 zusammen mit dem Heizblech 13 von der Schnittplatte 3 abgehoben. Dann wird, wie in Abb. 3 und k gezeigt, ein zweites Heizblech 15 auf die Schnittplatte 3 gelegt und die Heiznadeln 12 mit dem BlecIyso weit gesenkt, dass an Leisten 16 und 17 (Abb, 3) befestigte Distanzstäbe 18 und 19 kammartig noch zwischen die Seihen der Hadeln 12 geschoben werden können. Nun erfolgt wieder mittels der Druckplatte 7 das stufenweise LÖchen des zweiten Heizbleches 15 und das Einpressen der Nadeln 12 in dieses Blech u4d ihr Wex·= terverschieben in beiden Blechen 13 und 15 so lange, bis das gewünschte Mass (Abb, 3) erreicht ist.
Nach dem Abheben der nunmehr durch die Nadeln 12 verbundenen Bleche 13 und 15 von der Schnittplatte 3 können die Leidsten 16 iind 17 mit den Distanzstäben 18 und 19 aus den Heizblechen 13 und 15 herausgezogen werden, die nunmehr zur weiteren
Verwendung fertig sind. Die beim Durchstanzen der Bleche 13
und 15 entstehenden BlechabfalleV sammeln sich in den Kanälen 11, aus denen sie sich leicht entfernen lassen,,
Das neue Verfahren ist für Heiznadeln aller Art geeignet* Meben Heiznadeln mit kreisförmigem Querschnitt können solche mit ellipsen- oder stromlinienförmigem. Querschnitt verwendet werden» n ia -—-

Claims (1)

  1. Pat ent ansprüche
    Ie Verfahren zum Herstellen von Wärmeaustauschern, bei denen als Wärmeleiter stiftförmige Körper dienen, die als Heiznadeln in voneinander einen Abstand aufweisende Heizbleche eingepresst sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Heiznadeln (12) als Stempel beim Lochen der sie aufnehmenden Heizbleche (13 und 15) dienen.
    Za Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Heizbleche (13 und 15) von dem gleichen Ende der Heiznadeln (12) nacheinander durchgestanzt Vierden.
    3« Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Heiznadeln (12) nach dem Durchstanzen des ersten Heizbleches (13) nur um ein kurzes Stück ihrer Länge in dieses Heizblech (13) eingepresst werden und danach zum Lochen des zweiten Heizbleches (15) dienen.
    Verfahren nach den Ansprüchen 1 und. 2, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Durchstanzen des zweiten Heizbleches (l6) zwischen dieses und das bereits durchstanzte Heizblech (13) && Leisten befestigte Distanzstäbe geschoben werden, die zwischen die Heiznadelreihen (12) reichen,
    5» Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Einpressen der Heiznadeln (12) in die Heizbleche (13 und 15) während ein- und desselben Pressenhubes stufenweise erfolgt,
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis dadurch, gekennzeichnet, dass nach dem Durchstanzen des zweiten Heizbleches (15) die Heiznadeln (12) in beiden Blechen (13 und I5) zugleich durch Vorschieben auf die gewünschte Länge eingepresst werden»
    7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer
    das Heizblech (13 «frä 15) aufnehmenden Schnittplatte (3) und einer Führungslöcher (10) enthaltenden Druckplatte (7) eine
    die Heiznadeln (12) aufnehmende Lochplatte (*f) angeordnet ist und die drei Platten eine gemeinsame Führung, (l) aufweisen»
    8« Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 6 und nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, dass die Führungslöcher (10) in der Druckplatte (7) verschiedene Tiefe in gestufter Anordnung, vorzugsweise von der Mitte ausgehend,aufweisen.

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