DEP0024840DA - Abraumkipper - Google Patents
AbraumkipperInfo
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Description
Bei Abraumkipper für selbsttätiges Kippen des Kastens nach jeweiliger Betätigung eines Auslösehebels kommt besonders bei Großraum- und regelspurigen Wagen vor, dass die Kastenbewegung nicht eintritt oder vor Erreichen der Endstellungen unterbrochen wird. Diese Umstände können veranlasst sein durch ungleichmäßige Beladung, durch schlechte Gleislage, durch klebende oder festgefrorene Ladung u.dgl., wodurch besonders bei gleichzeitigem Zusammentreffen die restlose Entleerung des Kastens nicht immer gewährleistet ist.
Nach der Erfindung ist deshalb eine zusätzliche pneumatische oder hydraulische Kraftanlage im Untergestell eingebaut, welche unmittelbar und unabhängig von den zur Handkippung vorgesehenen Organen am Kasten angreift, durch welche seine Bewegung beim Hängenbleiben wieder in Gang gesetzt werden kann. Die Gesamtanordnung der Betätigungseinrichtung ist so getroffen, dass die für Handkippung vorgesehenen Organe ebenso bedient werden, wie wenn diese nur allein vorhanden wäre.
Ein Ausführungsbeispiel des Abraumkippers gibt die Zeichnung an.
Fig. 1 zeigt die Seitenansicht des Wagens von der Hubseite aus;
Fig. 2 und 3 den Querschnitt mit den teilen zur Handkippung;
Fig. 4 den Querschnitt mit den teilen zur pneumatischen Kippung. Die strichpunktierten Linien stellen die jeweilige Lage der betreffenden Teile des gekippten Wagens dar.
Zur Kippung des beladenen Wagens wird nach Lösung der Sicherung 1 durch Bewegen des Auslösehebels 2 die durchlaufende Kippwelle 3 gedreht, welche die Totpunktstellung des Kurbelhebels 4 freigibt, so dass der Kasten sich selbsttätig unter Mitnahme des Schubkurbelgetriebes 5 in die strichpunktierte Kippstellung bewegt, in welcher er festgehalten wird.
Der Kasten wird sowohl in der Kippstellung durch selbsttätig eintretende Totpunktstellung der Lenkerstangen 14 und 15, die das Einknicken der Stützglieder 12 und 13 verhindert, als
auch in der Ladestellung durch selbsttätig eintretende Totpunktstellung der Stützglieder 4 und 4a, wodurch die Drehung des Schubkurbelgetriebes 5 und 5a verhindert wird, festgehalten.
Tritt nach dem Ziehendes Auslösehebels 2 die selbsttätige Bewegung des Kastens nicht ein oder wird sie unterbrochen, so wird zum Wiederingangbringen die zusätzliche Kraftanlage benutzt. Sie kann aus einem doppelwirkenden Luftzylinder 7 bestehen, welcher über das Gestänge 8 am Kasten angreift. Entsprechend der gewünschten bewegung des Kastens wird das Umstellventil 9 auf Unter- oder Oberluft eingestellt, während bei Nichtgebrauch in der Nullstellung des Ventils beide Zylinderkammern entlüftet sind. Die Verstärkung der Bewegung durch diese Hilfskraftanlage kann jederzeit wieder aufgehoben werden, ohne dass die weitere selbsttätige Kippung irgendwie beeinflusst wird.
Durch das Gestänge 10 und den Kurbelhebel 11 kann der Kolben des Druckluftzylinders auch mit der Kippwelle 3 gekuppelt sein. Bei von vornherein beabsichtigter Druckluftentleerung des Kastens ist dann eine Betätigung des Auslösehebels nicht mehr erforderlich. Dieser ist dann lediglich zur Rückholung des gekippten Kastens zu bedienen.
Ist der Kolben des Druckluftzylinders 7 nicht mit der Kippwelle 3 gekuppelt, indem etwa das Gestänge 10 und der Kurbelhebel 11 nicht angeordnet werden, wird der Kipp- und Rückstellvorgang auch bei Zuhilfenahme der Kraftanlage durch Betätigung des Auslösehebels 2 eingeleitet.
Der Vorteil der zusätzlichen Druckluftanlage bei Abraumkippern mit Handbetrieb gegenüber reinem Druckluftbetrieb besteht in einer kleineren Anlage, ferner in geringerem Luftverbrauch, weil sie nur gelegentlich einmal und nicht regelmäßig benutzt wird.
Anstelle der Druckluftanlage kann auch eine Öldruckeinrichtung verwendet werden. Der Öldruck wird durch eine ebenfalls im Untergestell montierte, von Hand betriebene Ölpumpe erzeugt. Falls ein nur einfach wirkender Kippzylinder benutzt wird, was die übliche Anordnung ist, entfällt das Umstellventil. Die Rückführung des Kastens in die Ladestellung erfolgt dann selbsttätig ohne zusätzliche Einwirkung der Öldruckanlage.
Claims (4)
1.) Abraumkipper mit Handbetrieb für den Kippmechanismus, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippneigung des Kastens, welcher normalerweise nach dem Entsichern und Auslösen selbsttätig ab - und zurück - kippt, durch eine zusätzliche pneumatische oder hydraulische Hilfskraftanlage (7) verstärkt werden kann.
2.) Abraumkipper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellung des mit der Hilfskraftanlage (7) bewegten Kastens in die Lade- und Kippstellung durch die für Handbetrieb vorgesehenen selbsttätig arbeitenden Organe (14, 15 und 4, 4a) erfolgt.
3.) Abraumkipper nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipp- und Rückstellvorgang durch Betätigung des für Handkippung vorgesehenen Auslösehebels (2) sowohl bei Handkippung als auch bei Zuhilfenahme der Kraftanlage (7) eingeleitet wird.
4.) Abraumkipper nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Kasten wirkende Hilfskraftanlage (7) mit dem zur Handbetätigung dienenden Gestänge durch die Kippwelle (3) gekuppelt ist, wobei durch Betätigung der Kraftanlage selbsttätig das Auslösen des in Ruhestellung festgehaltenen Kastens erfolgt und nur zur Rückholung des gekippten Kastens der Auslösehebel (2) angehoben wird.
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