DEP0024488DA - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Kreuzspulen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von KreuzspulenInfo
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Description
Die Trocknung von Textilgütern in der Flocke, als offene Garnfäden oder Gewebe ist in verhältnismässig kurzen Zeiträumen durchführbar. Eine Aufnahme machen Garne auf Kreuzspulen, weil das Verhältnis des Stoffgewichtes zur Oberfläche sehr gross ist. 3 qm Gewebe, welche trocken 900 g wiegen, bieten für die Wasserverdunstung eine Oberfläche von 6 qm. Eine Kreuzspule von 900 g Gewicht hat aber nur eine Oberfläche von 0,08 qm.
Trocknet man das Gewebe in 10-20 Minuten, so nimmt die Trocknung der Kreuzspulen bei der gleichen Trocknungsart im Gegensatz dazu je nach Grösse 16-24 Stunden in Anspruch. Man ist infolgedessen dazu übergegangen, bei der Durchführung der Trocknung andere Wege zu gehen, unter welchen das Durchpressen von erhitzter Luft durch die gelochte Hülse von innen nach aussen der gebräuchlichste ist. Das hier angewandte Verfahren ist noch ziemlich primitiv, da es lediglich darin besteht, die Luft durch die Spulen zu drücken und nach dem Durchgang durch die Garnschicht, ganz gleichgültig, welche Temperatur sie hat und wie weit sie gesättigt ist, entweichen zu lassen.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, dieses Verfahren wirtschaftlicher und dem Gute zuträglicher zu gestalten.
Der zu erzielenden Vervollkommnung liegen die Erkenntnisse zugrunde, dass die Wasserdampf-Diffusion und die Kapillar-Wasserbewegung in einer Stoffschicht von der höher zur niedriger temperierten Stelle erfolgt und zwar um so schneller, je höher die Temperatur-Differenz ist. Zweifellos schreibt der von innen nach aussen gerichtete Druckluftstrom diesem Vorgang seine Richtung vor. Immerhin aber berührt die Luft nur die Aussenfläche der Garne oder nimmt ihren Weg sogar durch Kanäle, die sie sich öffnet. Die Kapillar-Wasserbewegung und die Dampfdiffusion, so wie im besonderen auch die Kapillar-Kondensation spielen sich im Innern der Fasern ab, wo sie nur durch Energie-Auslösung gleicher Grössenverhältnisse erfasst und beeinflusst werden können. Hier wirkt sich das Temperaturgefälle aus und beschleunigt den Trockenprozess ganz bedeutend.
Die zu lösende Aufgabe besteht nun darin, die Temperatur des Aussenumfangs der Kreuzspule wesentlich herabzusetzen. Nach der Erfindung geschieht das dadurch, dass ein starker Luftstrom über die Aussenfläche der Spulen getrieben wird. Die Luftmenge muss sehr gross sein, jedenfalls viel grösser, als das in den bisher für Kreuzspulen-Trocknung vielfach verwandten Schranktrochnern üblich war. Ist sie genügend gross bemessen, so tritt durch die an der Spulen-Oberfläche hervorgerufene intensive Wasserverdampfung eine starke Herabsetzung der Aussentemperatur der Spulen ein, und das erforderliche Gefälle ist vorhanden.
Eine Einrichtung, mit welcher das neue Verfahren durchgeführt
wird, ist in den Zeichnungen dargestellt. Abb. 1 zeigt den Trockner im Aufriss, Abb. 2 in Seitenansicht und Abb. 3 im Grundriss. A ist ein schrankartiges Gehäuse, in welchem die beiden Aufsteckbehälter B1 und B2 auf einem konischen Sitz ein- und aushebbar untergebracht sind. Ausserhalb des Gehäuses stehen die Hochdruckgebläse C1 und C2, welche den Behältern die Druckluft unter Zwischenschaltung der Erhitzer D1 und D2 zuführen. Zwischen den beiden Behältern liegt ein Schacht E, der auf horizontaler Welle mit einem Propeller F ausgerüstet ist. Welle und Propeller werden durch einen ausserhalb des Gehäuses montierten Motor angetrieben. Der Propeller erzeugt eine Kreisluftbewegung von geringem Druck und grösstem Fördervolumen, die ständig zirkulierend durch Mittelschacht und Behälterkammer strömt. Die Kreuzspulen werden dadurch äusserst intensiv belüftet und zwar in Anbetracht des Umstandes, dass die Behälter sich langsam drehen, absolut gleichmässig.
Da unter Einwirkung des Hochdruckgebläses die Kreisluft sich ständig erneuert und ein Teil durch die Öffnung L ständig abgeführt wird, ist die Lösung der weiter oben gekennzeichneten Aufgabe mit der Herabsetzung der Temperatur am Aussenumfang der Kreuzspulen, an welchem eine intensive Wasserverdampfung vor sich geht, gewährleistet.
Claims (3)
1. Verfahren zum Trocknen von Kreuzspulen, dadurch gekennzeichnet, dass erhitzte Pressluft durch die <Nicht lesbar> von innen nach aussen gedrückt wird, während gleichzeitig ein Kreisstrom mit grosser Luftmenge und hoher Geschwindigkeit über den äusseren Umfang der Spulen getrieben wird, wodurch in den Spulen ein starkes Temperaturgefälle von innen nach aussen entsteht.
2. Verfahren zum Trocknen von Kreuzspulen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckluftgebläse einen Überdruck im Innern des Trockengehäuses erzeugt, durch welchen ein Propeller (F) einen ständig sich erneuernden Kreisluftstrom treibt.
3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein an sich bekannter Drucklufttrockner, bestehend aus einem Hochdruckgebläse (C) einem Erhitzer (D) und einem Aufsteckbehälter (B), mit einem an sich bekannten Schranktrockner derart verbunden wird, dass der Aufsteckbehälter in einem Gehäuse (A) eingekapselt ist, in welchem ein Propeller (F) einen starken Kreisluftstrom erzeugt.
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