DEP0023949DA - Autoklav mit Propellerrührer zur Herstellung von Suppenwürze - Google Patents
Autoklav mit Propellerrührer zur Herstellung von SuppenwürzeInfo
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Description
Bekannt sind die Nachteile stehender Autoklaven für die Eiweisshydrolyse zur Herstellen von Suppenwürze. Insbesondere bei der Hydrolyse mit höheren Temperaturen (unter Druck) werden sowohl die Gefässauskleidungen, als auch die Stopfbüchsen, Rührer usw. derart beansprucht, dass umfangreiche und kostspielige Reparaturen und der öftere Ausfall derartiger Autoklaven in Kauf genommen werden müssen.
Zur Vermeidung dieser Nachteile, insbesondere der Nachteile eines fest eingebauten Rührers mit Stopfbüchse, und zur Schonung der Gefäss- und Deckenauskleidungen gegen Rissbildung bei Anwendung höherer Temperaturen dient erfindungsgemäss ein stehender Autoklav mit indirekt heizbarem Aussenmantel, der ein ein- und ausfahrbares Propeller-Rührwerk besitzt und dessen Aussenmantel eine als Wasserbad dienende Wasserfüllung enthält, deren Temperatur abhängig vom Ablauf des Prozesses beeinflusst wird. Als Rührwerk dient vorzugsweise ein mehrflügeliges Propeller-Rührwerk, auf dessen Wellen Schaufeln bestimmter Grösse und Steigung in verschiedenen Abständen so angeordnet sind, dass der Autoklavinhalt schon während der Ladung in Anpassung an die Erfordernisse des Abbauprozesses ausreichend durchmischt wird.
Ein Ausführungsbeispiel eines Autoklaven nach der Erfindung
ist in der Zeichnung in schematischer Form dargestellt. Der stehende zylindrische Autoklav besteht aus dem Gefäss (1) mit indirekt heizbarem Aussenmantel (2) und dem Deckel (3) mit Stutzen und Öffnungen. Gefäss und Deckel besitzen eine säurefeste Schutzauskleidung (4). Ein Spezialpropeller (5), mehrflügelig und mit versetzter Propelleranordnung, direkt gekuppelt mit einem Elektromotor, ist ein- und ausfahrbar über dem Autoklavgefäss angeordnet und dient zum Durchmischen des eingebrachten Autoklaveninhaltes.
Der Aussenmantel (2) erhält eine Wasserfüllung, die indirekt über eine Heizschlange (6) bis zu 100°C aufgewärmt werden kann. Die Aufheizung des Autoklaveninhaltes erfolgt durch direktes Dampfeinblasen in die Füllung mittels Spezialdüsenrohr (7). Zweck und Aufgabe der heizbaren Wasserfüllung des Aussenmantels sind neben dem Wärmeschutz die Temperaturregulierung des eigentlichen Autoklavenkörpers mit seiner Auskleidung in Funktion zur Temperatur des Autoklaveninhaltes. Die Wasserfüllung des Aussenmantels stellt ein in der Temperatur einstellbares Wasserbad des Gefässes (1) dar und bildet eine Voraussetzung zur Vermeidung des Auftretens unzulässiger Spannungen infolge ungleichförmiger Erwärmung von Gefässwand und säurefester Auskleidung (Gefahr der Rissbildung und Durchfressens der Gefässwand) bei der direkten Aufheizung des Autoklaveninhaltes.
Der Spezialpropeller (5) ermöglicht, auf Grund seiner konstruktiven Ausbildung, eine derart gründliche Durchmischung des Autoklaveninhaltes während der Ladung, dass er nach beendeter Ladung und vor Beginn der Hydrolyse ausgefahren werden kann, ohne dass der Abbauprozess hierdurch nachteilige Folgen, mangels fehlender Rührarbeit, erleidet. Der Stutzen wird nach dem Ausfahren des Propellerrührwerkes durch einen Deckel
verschlossen.
Claims (3)
1) Stehender Autoklav mit indirekt heizbarem Aussenmantel, dadurch gekennzeichnet, dass der Autoklav ein ein- und ausfahrbares Rührwerk (5) und einen Aussenmantel (2) für eine als Wasserbad dienende Wasserfüllung besitzt.
2) Autoklav nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Rührwerk ein mehrflügeliges Propeller-Rührwerk (5) dient, auf dessen Welle Schaufeln bestimmter Grösse und Steigung in verschiedenen Abständen angeordnet sind.
3) Autoklav nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Gefäss (2) und Deckel (3) mit einer säurefesten Schutzauskleidung versehen sind.
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