AT123972B - Verfahren und Vorrichtung zur Homogenisierung des Glasflusses. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Homogenisierung des Glasflusses.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Homogenisiernng des Gasflusses. EMI1.1 thermische, sowie chemische Dehomogenisierung erfährt, durch welche die gezogene Tafel qualitativ beeinträchtigt wird. Folgende Erfindung strebt die Homogenisierung der Glasmasse dadurch an, dass in einer Kammer, welche sich vor der eigentlichen Ziehkammer befindet, nahe am Boden, jedoch über die Glasoberfläche herausragend, eine Walze oder ein Rotationskörper angebracht wird, dessen Drehrichtung derartig ist, dass das aus der Schmelze zur Maschine fliessende Glas aus dem Glasbad herausgehoben und an einer Kühltasche vorbeigeführt wird. Der Durchfluss des Glases am Boden wird infolge der hier der Fliessrichtung entgegengesetzten Drehrichtung der Walze gehemmt. Die Oberfläche der Walze kann glatt oder geriffelt sein. Die Mitnahme des Glases erfolgt durch Adhäsion. Durch diese Anordnung wird es möglich, die Glasmasse bis nahe an die Ziehvorrichtung bei höherer Temperatur zu halten und hiedurch die durch sukzessive Abkühlung zum Teil hervorgerufene thermische Dehomogenisierung wirksam hintanzuhalten. Das noch heisse Glas wird rasch in dünner Schicht abgekühlt, so dass eine Dehomogenisierung unmöglich gemacht wird. Durch die Drehung der Walze wird das mitgenommene und in die Vorkammer frisch eintretende Glas mit den bereits dort befindlichen durchgemischt und homogenisiert. Vermöge der raschen Abkühlung sowie des kurzen Weges zur Ziehvorrichtung ist es möglich, bei tieferer Temperatur das Glas derselben zuzuführen und daher grössere Ziehgeschwindigkeit zu erreichen. Eine solche Anordnung ist beispielsweise in der Zeichnung in schematischer Darstellung veran- schaulicht, u. zw. in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt nach .-B der Fig. 1. Die Glasmasse tritt aus dem Schmelzofen 1 über eine Ofenbrücke 2 in eine Vorkammer 3, in der im Wege des Gasflusses eine rotierende Walze 4 von einem solchen Querschnitt eingebaut ist, dass sie nahe an den Boden reicht, jedoch über die Glasoberfläehe beträchtlich hinausragt. Dadurch wird einer- seits der Durchfluss des Glases zwischen Rotationskörper und Boden gehemmt, anderseits wird das Glas durch die Walze in ihrer Drehrichtung mitgenommen und an einem oberhalb des rotierenden Körpers aufgehängten Kühlrohr J vorbeigeführt. Durch die hohle Welle der Walze 4, sowie durch die Rohre 5 kann ein Kühlmittel geleitet werden. Die in solcher Weise rasch abgekühlte, durchgemischt und deshalb vollkommen gleichmässige Glasmasse wird darauf unmittelbar in die Ziehkammer 6 weitergeführt. Im dargestellten Falle wird die Glastafel durch den Schwimmer 7 senkrecht hinauf in den Kühlofen 8 gezogen. Die Anordnung kann auch für den waagrechten Ziehprozess Verwendung finden. Die Walze bzw. der rotierende Körper wird vorteilhafterweise aus Schamotte oder hitzebeständigem Metall hergestellt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Homogenisierung des Glasflusses, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf einer gekühlten Welle in Rotation befindlicher Körper (4) oder eine Walze in einer Vorkammer (3) der Ziehvorrichtung so eingebaut ist, dass der Durchfluss des Glases unterhalb der Walze (4) gehemmt und das <Desc/Clms Page number 2> EMI2.12. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen auf einer gekühlten Welle befindlichen aus Schamotte oder hitzebeständigem Metall hergestellten Rotationskörper oder eine Walze (4), welche das zur Ziehkammer fliessende Gas über sich mitnimmt. EMI2.2
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| CS123972X | 1928-12-07 |
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| AT123972D AT123972B (de) | 1928-12-07 | 1929-10-14 | Verfahren und Vorrichtung zur Homogenisierung des Glasflusses. |
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1929
- 1929-10-14 AT AT123972D patent/AT123972B/de active
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