AT64919B - Verfahren zur Umwandlung von stärkemehlhaltigen Substanzen in Dextrin. - Google Patents

Verfahren zur Umwandlung von stärkemehlhaltigen Substanzen in Dextrin.

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  Verfahren zur Umwandlung von stärkemehlhaltigen Substanzen in Dextrin. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von Dextrin aus Mehl- bzw. Stärkemehlsubstanzen. Dextrin wird gegenwärtig aus Maisstärke, Stärkemehl, Tapioka oder anderen   mehl-bzw. stärkemehlhaltigen   Substanzen hergestellt, indem man diese Stoffe unter Hinzufügung einer Säure in offenen Mulden bei einer Temperatur von 177 bis 205o C behandelt. Die Durchführung des Verfahrens beansprucht eine verhältnismässig erhebliche Zeit, deren Dauer ein bis zwei Wochen beträgt. Es ist schon vorgeschlagen worden, Dextrin aus Reis oder anderem Korn herzustellen, indem man diese Erzeugnisse mit Wasser und Chlorwasserstoff unter beträchtlichem Druck behandelte. Die hiebei angewendeten Gefässe waren sehr gross und von Dampfmänteln umgeben und, um das Material von der Hitze völlig durchdringen zu lassen, mit einem Rührwerk versehen. 



   Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Herstellung von Dextrin ohne Anwendung eines Rührwerkes in Kesseln zu erreichen, die sich bequem und wirtschaftlich handhaben lassen. 



   Zu diesem Zweck wird das Material mit einer Mischung von verdünnter Salzsäure und Salpetersäure in flachen, gasdicht geschlossenen Behältern behandelt, in denen das Maierial von der Hitze vollkommen durchdrungen wird, ohne dass ein Rührwerk oder dgl. zur Anwendung kommt. Diese Behälter tauchen in Wasser oder in ein anderes geeignetes Bad ein, welches auf eine Temperatur von etwa   12 ()     C erhitzt wird. 



   Besonders günstige Erfolge werden erreicht, wenn 1 t gepulverte Stärkemehlhaltige 
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 Salpetersäure von 80 Bé versetzt, innig vermischt und hierauf in die flachen, dichtgeschlossenen Behälter eingefüllt wird. 



   Die geringe Ausdehnung der das zu behandelnde Material enthaltenden Gefässe in wenigstens einer Richtung gestattet der Hitze, das Material vollständig zu durchdringen, ohne dass es umgerührt oder sonst wie künstlich in Bewegung gesetzt wird. 



   Die Zeitdauer der Behandlung hängt von der Höhe der aufrechterhaltenen Temperatur und auch der Menge der dem Material zugefügten    Säure ah.   Je höher die Temperatur und je   grösser die Säuremenge   ist, desto kürzer ist die zur Umwandlung des Ansgangsmaterials in Dextrin erforderliche Zeit. 



   Die Behälter, welche zur Aufnahme des zu   behandelnden Materials dtenen, sind schmai   oder flach, beispielsweise 150 mm von Wand zu Wand, so dass die Hitze das Material ohne
Anwendung eines Rührwerkes völlig durchdringen kann und sie werden geschlossen, um den Eintritt von Wasser zu verhüten. Es kann eine Anzahl solcher flachen Behälter zur Anwendung kommen. Die Abmessungen der Behälter betragen, damit sie bequem gehandhabt werden   können, zweckmässig 1250 # 1150 #150 mm. Die Deckel   werden unter Anwendung eines geeigneten Dichtungsmateriales luftdicht aufgeschraubt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Umwandlung stärkemehlhaltiger Substanzen in Dextrin unter Ver- wendung von flachen, dicht geschlossenen Behältern, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus-   gangsmaterialien   mit einer Mischung von verdünnter Salzsäure und   Salpetersäure   in einem geeigneten Bad auf eine Temperatur von etwa   120"C erhitzt   werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein inniges Gemenge von etwa 1 t gepulverte stärkemeblhaltige Substanz mit einem Gemisch von 5'6 leg Salzsäure von 80 Bé und etwa 5 6 kg Salpetersäure von 80 Bé in flachen, dicht geschlossenen Behältern 8 bis 10 Stunden auf etwa 120 bis 130o C erhitzt wird, um bei dem hiebei erzeugten, hohen Druck in einem Arbeitsgange eine vollständige Dextrinierung zu erreichen. EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT64919D 1913-04-22 1913-04-22 Verfahren zur Umwandlung von stärkemehlhaltigen Substanzen in Dextrin. AT64919B (de)

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