DEP0023490DA - Verfahren zum selbsttätigen elektrischen Bogenschweißen - Google Patents
Verfahren zum selbsttätigen elektrischen BogenschweißenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum selbsttätigen elektrischen Bogenschweißen, bei dem mit umhüllten Schweißstäben aufeinanderfolgend geschweißt wird.
Es ist bereits ein Verfahren zum selbsttätigen elektrischen Bogenschweißen bekannt, bei dem selbst anlassende Schweißstäbe benützt werden, mit welchen schleppend geschweißt wird. Dazu werden zwei oder mehrere Schweißstäbe vor dem Zünden des Bogens derartig angeordnet, dass nach dem Zünden der gezündete Schweißstab selbsttätig den zu schweißenden Teil der Schweißnaht mit Schweißmetall füllt. Das Zünden der Schweißstäbe wird dadurch bewirkt, dass das Werkstück mit den Schweißstabenden berührt wird.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum selbsttätigen elektrischen Bogenschweißen mit selbst anlassenden Schleppschweißstäben, mit denen aufeinanderfolgend geschweißt wird und die dazu derartig über der zu schweißenden Naht angeordnet werden, dass diese mit Schweißmetall gefüllt wird.
Nach der Erfindung werden, wenn der Lichtbogen an einem Schweißstab gezündet hat, die nachfolgenden Schweißstäbe, die von dem Werkstück elektrisch isoliert sind, dadurch gezündet, dass die Isolierung zerstört wird und die Bodenbeläge sich anschließend derart vergrößert, dass der Bogen erlischt und an dem nächstfolgenden Schweißstab gezündet wird.
Eine Isolierung kann zum Beispiel hergestellt werden, indem eine Papierschicht zwischen den Schweißstabenden und dem Werkstück angebracht wird.
Die Bogenwärme veranlasst das Verbrennen dieser Papierschicht, wodurch die Isolierung zerstört wird. Durch Vergrößern der Bogenlänge, was mit einer Steigerung der Schweißspannung verbunden ist, wird das Entzünden des nächstfolgenden Schweißstabes veranlasst, sobald die Schweißspannung bis auf die Entzündungsspannung dieses Schweißstabes vergrößert ist.
Schleppschweißstäbe, die außerdem vom selbst anlassenden Typ sind, können durch Verwendung einer Umhüllung mit einer genügenden Menge eines leitenden Stoffes, insbesondere Metallpulver, erhalten werden. Als Beispiel kann eine Umhüllung der Zusammensetzung 12% Calciumfluorid, 13% Calciumcarbonat, 7% Ferrolegierung, 61% Eisenpulver, 7% Wasserglas und Aluminiumsilikat erwähnt werden.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
In der Figur sind zwei Stative 1 dargestellt, auf denen ein Querbalken 7 angebracht ist, der als Träger für die beiden Führungsbahnen 3 dient. Letztere können mittels der Schrauben 8 unter einem gewünschten Winkel (beta) festgeklemmt werden. Um eine Verschiebung in seitlicher Richtung zu ermöglichen, ist der Balken 7 mit einem Schlitz 9 versehen, so dass der Abstand zwischen den Führungsbahnen 3 einstellbar ist. Die schleppbaren und selbst startenden Schweißstäbe 10 und 11 sind unter einem gewünschten Winkel (alpha) in den Führungsstücken 12 und 13 befestigt, die sich längs der Führungsbahnen 3 bewegen können. Wenn der Schweißstab 10 nahezu verbraucht ist,kann er sich nicht weiter zum Werkstück 5 verschieben, da das Führungsstück 12 mit dem Schweißstab 10 auf einem Anschlag 14 zu ruhen kommt, so dass keine weitere Verschiebung des Schweißstabes 10 zum Werkstück 5 stattfindet. Folglich nimmt die Bogenlänge des Schweißstabes 10 und damit gleichzeitig die Bogenspannung zu. Diese Bogenspannung erreicht einen genügend hohen
Wert, um am Ende des Schweißstabes 11 eine Bogenbildung herbeizuführen. Die Temperatur am Ende des Schweißstabes 11 hat inzwischen einen genügend hohen Wert erreicht, um das Verbrennen des Isolierpapiers 15 zu ermöglichen.
Aus der Zeichnung ist im übrigen ersichtlich, dass der Abstand zwischen den Führungsbahnen, die Winkel unter denen die Führungsbahnen und die Schweißstäbe angebracht sind, und die Länge der Schweißstäbe derart eingestellt sind, dass eine Bogenbildung am Ende des Schweißstabes 11 auftritt, wenn der Schweißstab 10, der die Schweißraupe 16 gebildet hat, nahezu verbraucht ist.
Claims (2)
1. Verfahren zum selbsttätigen elektrischen Bogenschweißen mit Schleppschweißelektroden, die zum Selbstanlassen beschaffen sind und mit denen aufeinanderfolgend geschweißt wird, indem sie derartig über der zu schweißenden Naht angeordnet werden, dass diese nach dem Anlassen des Lichtbogens selbsttätig mit Schweißmetall gefüllt wird, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn der Lichtbogen an einem Schweißstab gezündet hat, die nachfolgenden Schweißstäbe, die von dem Werkstück elektrisch isoliert sind, dadurch gezündet werden, dass ihre Isolierung zerstört wird und die Bogenlänge am vorhergehenden Schweißstab sich anschließend derart vergrößert, dass der Bogen erlischt und an dem nächstfolgenden Schweißstab gezündet wird.
2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schweißstäbe angewendet werden, deren Umhüllung eine solche Menge eines leitenden Stoffes insbesondere von Metallpulver zugesetzt ist, dass der Schweißstab infolgedessen schleppbar und von der selbst erlassenden Art ist.
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