DEP0023453DA - Elektrische Bremse für Werkzeugmaschinen - Google Patents

Elektrische Bremse für Werkzeugmaschinen

Info

Publication number
DEP0023453DA
DEP0023453DA DEP0023453DA DE P0023453D A DEP0023453D A DE P0023453DA DE P0023453D A DEP0023453D A DE P0023453DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
eddy current
machine tools
electric brake
current brake
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Aachen DE Funke
Stephan Klonner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Garbe Lahmeyer and Co AG
Original Assignee
Garbe Lahmeyer and Co AG
Publication date

Links

Description

Die Entwicklung der Werkzeugmaschinen drängt nach hochgesteigerten Bearbeitungsgeschwindigkeiten, wobei der flotte Arbeitsbetrieb auch durch die Konstruktion der Maschinen selbst die Schaffung von Vorkehrungen verlangt, die ein schnelles Abbremsen des bewegten Werkstückes oder des bzw. der bewegten Werkzeuge und auch eine Arretierung des einen oder anderen der obengenannten Teile gewährleistet, die gleichzeitig mit dem erzielten Stillstand zum Ansprechen kommt.
Neben der mechanischen Bremse, meist elektrischer Steuerung, sind sogenannte Fahrbremsschaltungen und Gegenstrombremsen in Anwendung. Die beiden zuletzt genannten Bremsungen werden mit Hilfe der Antriebsmotoren durchgeführt, während die mechanische Bremsung unabhängig von den Antriebsmaschinen oder auch mit ihnen kombiniert nach Außerwirkungsetzung derselben vor sich geht.
Die Erfindung schlägt vor, bei Werkzeugmaschinen mit Rücksicht auf die hochgesteigerten Betriebsgeschwindigkeiten sich der an sich bekannten Wirbelstrombremse zu bedienen; sie stellt, ebenso wie die mechanische Bremse, ein unabhängig von den Antriebsmotoren wirksames Aggregat dar, stellt also an erstere keine Sonderbeanspruchung, zeichnet sich aber gegenüber der mechanischen Bremse dadurch vorteilhaft aus, daß die Beanspruchung der abzubremsenden Wellen keine unbeabsichtigten Formen annehmen kann und daß sie keine der Abnutzung unterworfenen Teile enthält.
Um der im Werkzeugmaschinenbau üblichen Forderung, die Maschinen nicht nur abzubremsen, sondern im Stillstand auch festzustellen, zu genügen, benutzt die Erfindung das für die Wirbelstrombremsung sowieso erforderliche magnetische Feld in derselben Anordnung noch ein zweites Mal als Magnetbremse. Es sollen also die magnetischen Zugkräfte zwischen Polsystem und dem Bremskörper zur Festlegung des Bremskörpers nutzbar gemacht werden. Die Gleichstromerregung wird so gehalten, daß die in der eisernen Bremsscheibe sich bildenden Wirbelströme (deren Ausmaß auch durch die Drehgeschwindigkeit der Bremsscheibe bestimmt wird) zunächst die magnetischen Zugkräfte überwiegen, um bei schwächer werdenden Wirbelstromverlusten das Kräfteverhältnis zwischen der Wirbelstromwirkung, die bei Stillstand der Bremsscheibe auf Null gelangt und der magnetischen Zugkraft umzukehren. Dadurch wird die Bremsscheibe und damit der mit dieser gekuppelte Trieb mechanisch festgelegt. Ist die Schalthäufigkeit der Werkzeugmaschinen groß, so soll erfindungsgemäß Schnellerregung durch Entdämpfung des Kreises Anwendung finden. An sich ist diese Maßnahme, die in dem schnellen Aufbau des Magnetflusses gesehen wird, in der einschlägigen Technik und in der Form bekannt, daß durch Vergrößerung des ohm'schen Widerstandes bei gleichem Endstrom unter entsprechender Erhöhung der Gleichspannung der Anstieg des Magnetflusses erzielt wird.
Den Magneten kann ein unter der Einwirkung eines bewegten Teiles der Maschine stehender Regler zugeordnet werden, der die Stärke der Erregung der jeweiligen Drehzahl der abzubremsenden Welle anpaßt. Die Ausbildung eines sich hierzu eignenden Reglers liegt im Rahmen fachmännischen Könnens; seine vorerwähnte Steuerung in Abhängigkeit von der abzubremsenden Bewegung bei Werkzeugmaschinen stellt einen Teil der vorliegenden Erfindung dar.

Claims (4)

1) Anwendung der bekannten Wirbelstrombremse zum Abbremsen von Werkzeugmaschinen.
2) Wirbelstrombremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetischen Zugkräfte zwischen Polsystem und dem von Wirbelströmen durchflossenen Bremskörper zur Arretierung der abgebremsten Welle nutzbar gemacht werden.
3) Wirbelstrombremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke der Erregung der Bremsmagnete selbsttätig und in Abhängigkeit von der sinkenden Drehzahl des Bremskörpers gesteigert wird.
4) Wirbelstrombremse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch schnell magnetisierbare Magnete.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH373093A (de) Einrichtung zur Überwachung bzw. Regelung der Drehzahl von Motoren
DEP0023453DA (de) Elektrische Bremse für Werkzeugmaschinen
DE618338C (de) Bremsschaltung fuer Drehstrom-Asynchronmaschinen
DE868175C (de) Anordnung zur Regelung des Magnetfeldes von magnetelektrischen Kleinmaschinen
DE355640C (de) Antrieb von Arbeitsmaschinen wechselnder Arbeitsbewegung, wie Hobelmaschinen o. dgl., durch einen Elektromotor mit Doppeldrehung
DE423974C (de) Vorrichtung zum Anzeigen des spezifischen Gas- oder Fluessigkeitsverbrauches bei Fahrzeugen
DE2258407A1 (de) Elektrisch betaetigte bremse
DE815175C (de) Vorrichtung zum Abbremsen von Zentrifugen
DE708266C (de) Signaleinrichtung fuer Eisenbahnen
DE601187C (de) Bremsschaltung fuer asynchrone Drehstrommotoren bei Hebezeugen, die mit verschiedenen Lasten arbeiten
DE720585C (de) Mit Strom von gleichbleibender Staerke gespeister Gleichstrommotor der Metadynebauart zum Antrieb von Aufzuegen, Hebezeugen o. dgl.
DE538659C (de) Einrichtung zum Anlassen polumschaltbarer Drehstrominduktionsmaschinen zum Antrieb von Arbeitsmaschinen, die periodisch beschleunigt und abgebremst werden
DE698305C (de) Schaltung fuer mit Gleichstrom gebremste Drehstrommotoren
DE653667C (de) Widerstandsbremsung fuer elektrisch mit hoher Geschwindigkeit angetriebene Fahrzeuge, insbesondere als Zusatzbremsung zu mechanischen Bremseinrichtungen
DE619703C (de) Schwingankermotor
DE383695C (de) Wechselstromelektromagnet
DE726718C (de) Nachlaufsteuereinrichtung fuer Elektrizitaetszaehler o. dgl. mit Hilfsmotor und mit einer Bremse
DE946463C (de) Elektrische Bremsung von Asynchronmotoren
AT77593B (de) Anordnung der Pufferstangen bei Zentrifugen.
DE417427C (de) Magnetelektrisches Getriebe
DE716875C (de) Regel- oder Steuereinrichtung
DE735014C (de) Elektrischer Antrieb fuer Maschinen mit dauernd hin und her gehender Bewegung
DE718367C (de) Drehstromkraftbremsschaltung fuer Hebezeuge und aehnliche Antriebe
DE913710C (de) Vorrichtung zur Messung kleinster Drehzahldifferenzen, insbesondere bei elektrischenLokomotiven
DE746737C (de) Einrichtung zur Erzielung gleichbleibender Bremskraefte der Zusatzbremsen, insbesondere Beiwagen-Solenoidbremsen von Triebwagenzuegen