DE383695C - Wechselstromelektromagnet - Google Patents
WechselstromelektromagnetInfo
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- DE383695C DE383695C DEA38177D DEA0038177D DE383695C DE 383695 C DE383695 C DE 383695C DE A38177 D DEA38177 D DE A38177D DE A0038177 D DEA0038177 D DE A0038177D DE 383695 C DE383695 C DE 383695C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F7/00—Magnets
- H01F7/06—Electromagnets; Actuators including electromagnets
- H01F7/08—Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
- H01F7/10—Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures specially adapted for alternating current
- H01F7/12—Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures specially adapted for alternating current having anti-chattering arrangements
- H01F7/1205—Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures specially adapted for alternating current having anti-chattering arrangements having short-circuited conductors
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Description
- Wechselstromelektromagnet: Durch die Erfindung soll ein Elektromagnet für Wechselstrom mit einer auf dem Anker oder Pol angebrachten Kurzschlußspule geschützt werden, bei dem der zurückbleibende Magnetismus. vernichtet wird, um das Kleben des Ankers zu verhindern. Die Erfindung besteht darin, daß in den Weg für die magnetischen Kraftlinien sowohl in dem Ankereisen als auch in dem -Eisen der Polschuhe oder innur einem der beiden Teile eine in der Nähe der Berührungsflächen zwischen beiden angeordnete Platte aus Material von hohem magnetischen Widerstand eingeschaltet ist.
- Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens sind in den Abbildungen vier Ausführungsbeispiele dargestellt. In den Abb. z und 2 ist r das Gehäuse des Elektromagneten, 2 seine Erregerwicklung, 3 der Anker und der Polschuh. Der Anker 3 trägt eine Stange 5 aus unmagnetisierbarem Material, durch welche die Bewegungen des Ankers in beliebiger Weise übertragen werden können. Das Ankereisen ist durch die dünne Platte 6, welche hohen magnetischen Widerstand besitzt und insbesondere aus nichtmagnetisierbarein Material l:esteht, in zwei Teile zerlegt, von denen der dem Polschuh benachbarte ziemlich kurz ausgebildet ist. Letzterer trägt außerdem die bekannte Kurzschlußspule 8, «-elche in entsprechenden Vertiefungen des Ankereisens befestigt ist. %Unlich ist der Polschuh 4. durch die Platte io, welche ebenfalls aus -Material von hohem magnetischen Widerstand besteht, in zwei Teile geteilt, von denen derjenige, welcher dem Anker gegenübersteht, möglichst kurz ausgebildet ist. Die Verbindung der einzelnen Teile untereinander wird beispielsweise durch die Messingschrauben i i' oder durch die Stange 5 hergestellt. Die Anziehungskraft zwischen dem Pol, der aus den Teilen .t, io und i i besteht und dem Anker, 1 estehend aus den Teilen 3, 6 und 7, hä,igt von der Form der Teile 7 und i i und an dem resultierenden magnetischen Fluß zwischen beiden ab. Die Neigung zum Klappern ändert sich gleichzeitig mit dem Kraftlinienfluß zwischen den Gliedern 7 und i i, welcher durch die Kurzschlußwindung 8 erzeugt wird. Der für diesen maßgebende magnetische Kreis hat einen niedrigen Widerstand. Infolgedessen entsteht ein entsprechend hoher magnetischer Fluß, welcher das Klappern sicher verhindert. Da durch die Platten 6 und io von hohem magnetischen Widerstand die achsiale Länge der Teile 7 und i i begrenzt ist, so daß sie im Vergleich zu ihrem Durchmesser gering ist, wird auch der zurückbleibende Magnetismus entsprechend gering sein und infolgedessen tritt auch keine Neigung zum Kleininen auf, wie dies bei längeren -Magneten häufig der Fall ist, besonders wenn der Strom in der Erregerwicklung in: Augenblick des Auftretens der Wellenspitze unterbrochen wird.
- Bei der Anordnung nach Abb.2 ist lediglich der Anker durch die Platte 6 in zwei Teile geteilt, während der Polschuh q. in entsprechenden Nuten die Wicklung 13 trägt.
- In den Abb. 3 und :M ist eine weitere Abänderung dargestellt, bei welcher der Anker 17 drehbar an dem mit der Erregerwicklung 16 versehenen Elektromagneten 15 i.efestigt ist. Der Pol 18 des Magneten 15 enthält wiederum eine Platte 22 aus unmagnetisierbarein Material, welche den Magneten in einen verhältnismäßig langen und einen kurzen magnetischen Abschnitt teilt. Der kurze Abschnitt 23 liegt dem Anker gegenüber und trägt die Kurzschlußwicklung 24.. Auch der Anker 17 ist durch die Platte ig aus unmagnetisierbarem Material in zwei Teile geteilt, und zwar liegt die Platte entweder, wie in Abb. 3 dargestellt ist, senkrecht zur Achse des Ankers, wobei zweckmäßig die Teile durch Platten 1q., welche ebenfalls aus tar!inagnetisierbarem Material bestehen, zusammengehalten werden, oder es wird die .1.nordnung nach Abb. q. verwendet, bei der der dem Pol gegenül;erliegende kurze Teil des Ankers durch die parallel zur Längsachse des Ankers angeordnete Platte ig und den Luftspalt 21 von dem übrigen Teil des Ankers getrennt wird.
- Durch die Erfindung erhält man einen Elektromagneten mit einer Kurzschlußspule zur Verhinderung des Klapperns und mit einem unmittelbaren Kontakt magnetischer Glieder, bei welchem eine erhöhte Wirkung der Kurzschlußspule hervorgerufen wird und außerdem der zurückbleibende Magnetismus, auch wenn der Strom in der Erregerwicklung 2 bzw. 16 im Wellenmaximum unterbrechen wird, so gering ist, daß ein sicheres Loslassen des Ankers bei der Enterregung unbedingt gewährleistet ist.
Claims (3)
- PATENT-ANsPRÜcHE: i. Wechselstromelektromagnet mit einer auf dem Pol oder Anker oder an beiden Teilen angebrachter Kurzschlußspule, dadurch gekennzeichnet, daß in das Eisen des Poles und des Ankers des Magneten oder in einen dieser Teile eine Platte aus Material von hohem magnetischen Widerstand eingeschaltet ist, so daß sich dem von der Kurzschlußspule erzeugten Kraftlinienfeld ein geringer magnetischer Widerstand entgegenstellt.
- 2. Wechselstromelektromagnet nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ankereisen oder das Poleisen oder beide durch eine senkrecht zu ihrer Achse angeordnete dünne Platte aus Material von hohem magnetischen Widerstand derart in zwei Teile geteilt ist, daß der eine nach der Kontaktstelle zwischen beiden gelegene Teil kurz ist, während der andere Teil verhältnismäßig große Länge besitzt.
- 3. Wechselstromelektromagnet nach Anspruch i mit drehbar am Magnetgestell angelenktem Anker, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker durch eine parallel zu seiner Achse, aber senkrecht zur Achse des Magnetgestells liegende Scheibe unterteilt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US383695XA | 1921-07-26 | 1921-07-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE383695C true DE383695C (de) | 1923-10-16 |
Family
ID=21899544
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA38177D Expired DE383695C (de) | 1921-07-26 | 1922-07-27 | Wechselstromelektromagnet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE383695C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094881B (de) * | 1952-01-28 | 1960-12-15 | Licentia Gmbh | Elektromagnet mit in zur Polflaeche offenen Schlitzen eingelegten Kurzschlussringen |
-
1922
- 1922-07-27 DE DEA38177D patent/DE383695C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094881B (de) * | 1952-01-28 | 1960-12-15 | Licentia Gmbh | Elektromagnet mit in zur Polflaeche offenen Schlitzen eingelegten Kurzschlussringen |
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