DEP0023327DA - Verfahren zum Herstellen von positiven Kopien, von positiven Vorlagen mittels Diazoverbindungen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von positiven Kopien, von positiven Vorlagen mittels Diazoverbindungen

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DEP0023327DA
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DE
Germany
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light
irradiation
positive
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actinic
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Philippe Frangialli
Original Assignee
Anciens Etablissements Salvadori & Leperche Frangialli & Cie KG auf Aktien, Paris
Publication date

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Description

Patentanwalt 614 Pa 48/229 De
Dipl.-lag. Alfred Maxton
Köln, Lindens tr, 20 XSIn, den 5. Jon! 1950
Aneiens .Etablissements SalTadori & Leperche, FEAHßlAHX & CIe. K.G. auf Aktien, Paris, 123 Βίβ d'Aleeia, Frankreich..
Verfabren zum Herstellen τοη positirea Kopien von posi~ Torlagea mittels 44«*
Die Priorität des französischen Patentes Hr. 853 868 rom 19. (sean&ehnten) Hcvember 1958 des Herrn Philippe I1EAMGI ALU, Parisf 123 Sae d'Allsia wird beaaspracht·
Yerfaforen der Biaaotypie bestehen im allgemeinen darin* dass mm auf einer geeigneten Unterlage Aso-Farbstoffe an dea vom Möfat nicht betroffenen Stellen
Siese farbstoffe estetefeien eae der Verbindung einer Diatomit einer izokomponente. Dieser als Kupplung toeseichnete Vorgang bedingte bisher sa einer praktischen Verwirkliohuig di© Zahilfenanms ran Eeageneien, äie man als "Entwickler" begeiciinete; der Bntwiekler ist gasförmig (aaraioniskaliücb)s wenn die ilzo- -;.it der !Diazokomponente suf der unterlage Terbuiiden ist, der Entwickler ist flüssig* wenn die Di&jso-Komponente sich auf der Unterlage allein be-
findet: Dieser flüssige Entwickler besteht dann aas einer gerne ine »men Lösung einer Azo-Teriainäung mit «inem geeigneten Alkali«
Ein anderes Verfahren gründet sioh auf öle "Eigenschaften der Selbst-Eapplting gewisser !Diazoverbindungen mit ihrem oder ihren Liehtzersetaangsprodukten*
In äisBem fall entsteht dtiroh die Bestrahlung mittels eines wenig aktinischen Lichtes unter der Zeichnung teilweise &n äen tois Licht getroffenen Stellen ein Phenol, das sish sofort mit aera nicht fotochemisch veränderten feil der Biajso-Komponente verfeindet $ vmi άβτ feil, der Ton der Zeichnung nicht geiseh&tist ist, nirnmt eine Äunkle fSrbang an» Eine zweite Bestrahlung, die mit einem stark aktinischeti "Lisht nach Intfernen der ieichnung Torgenommen wird» aerstört die bis dahin geschützte Diasoverfcin-« dang vollkommen unö die Striche erseheinen in weise aaf ämuu.em Grand* Man erhllt also hierbei ein negativ, indem von einem PoeitiT ausgeht.
Die Erfindung erlaubt &s nun deragegenliber, ein Positiv zu erhalten, fells man von einem Positiv aasgeht * indem uif-jη den en ßioli bekannten Torgaag der Selbstteppliing etne-T Biaaoverfciadang mit seinem fot©chemischen Phenol benutzt.
Gemäss der βίε "ΡΕΑΗδΙ/ίΙΐΙ-Verfahren" bezeichneten Erfindung besteht das Verfahren dexin9 dass man snnächst
auf ein© Zeichnung auf Iran&paxentvorlag© eine stark: aktinisch© Lichtquelle zur Anwendung "bringt t vorauf dann nach Bntfernung der franeparentvorlage ein schwach aktlnisches Lieht angewandt, wird»
Man verfahrt hierbei etwa in folgender Weise: Man "bestrahlt ein mit einer Biaao-Xiösung der vorgenannten Art versehenes Papier^ da® ei en. unter einer Seichnimg "befindet, mit einem stark aktinieüaen Lißht, z.B» mit Stranlenj die von einem Lichtbogen ansgesandt werden«, Man entfernt sodann die Söicnnimg ■und laestranlt die Pro"be von nöu©a mit einem scnwaoii aktinisciien Li$ht (Wood*0chem-3jiaat, schwaoliem Tageßiiciit oder Strahlen einer Hochdruc^-Q'iieolEsil'berdaxapflampe) oder auch knrsaedtig mit der erstgenannten stark aktinischen Lichtquelle» unter dem. Einfluss dieser zwei ten Bestrahlung färben sich die Striche in der Ijtankeliieit entweder plStslich oder nach wenigen Augen-IbIi eisen«
\l®wx eine Bleistiftgeichnung vorliegt! deren Striche geringe optische Dichte laesitsen und einen feil der Lichtstrahlen durchlass en, genügt eine einsrig© st&rlc aktinische Bestrahlungs um den Strich naeh ©inigen Minuten duniel erscheinen su lassen.
Man erhält auf diese Weise ©in öireWes Bild in farMgen Strichen auf weiseem Örunä, das endgültig fixiert ist.
fahrend der ersten stark aktinieohen Bestrahlung unter der Zeichnung wird die Diasoverbindung ari den υοϊβ Licht getroffene!11 Stellen vollständig serstE.rte
wahrend der zweiten, schwach alstinisehen Bestrahlung* die ohne Zeichnung vorgenommen wird» wird die Diazoverbindangj die durch die Striche der Zeichnung geschützt war„ darcfe die schwachen Strahlen teilweise in Phenol ser« setsst. In Anbetracht der starken Affinität der Biasoverbindang zn ihrem Idchtzereetaangsprodttki tritt sofortige lapplang and Bankelfärbang des Striches la der Mehrzahl der fälle eia« In den übrig©» Falles erfolgt die©© Färb» gebang langsamer? während die Probe in der Dunkelheit der
wird.
Die Stärke and spektrale 2&seiflsie&setzung der Liehtqtiell© sollem so geregelt sein* dass das SengenTerhÜtais »wischen £hsnol tmü DlassoTerbindaag dem theorttisohen siolefcalarea TerhSJLtnis entspricht, das ztm. Erreichen eines Höchstwertes der ffarbstärke erforderlich ist.
Dleeer Vorgang wird darch Peuchtigkeit begünstigt. Aus diesem örtmde ist es Trorteilhaft? di© Schichtseite der Prob® mit Wesser zu befeachten» bevor die zweite Bestrahlong vorgenommen wird. Dne Bild ereeheiat dann edmeller.
Ebenfalls wird diese Selbsttaapplang darch Himsofügen τοη hygroskopischen Substenssen, wie (Jlyeeria, Glycol and dergleichen zvlt lichtempfindlichen Schicht begünstigt« Im Gtegensetz daEti igt die Beimischung von ITapferiiitret schädlich und verhindert die Kopplung.
Bine andere Aosführrnngsart des Verfahrens besteht darin« dass maß Harnstoff der lichtempfindlichen Hosting zaeetzt« Bas mit elaer Lösang von 20?» Diazovertoindung sas&glich 5 bis 10$ Harnstoff versehene Papier wird unter einer Vorlage bestrahlt. Haoh Entfernen der Zeichnung wird die Probe mit einem schwach iafctinischeB I»ioht (z»B. looä*Bchen Holst) bestrahlt unä dann auf 90 fels 100° erhitzt. Der Harnstoff gibt, iadem er sieh in der WSmie Eersetst, Amraoaiakg&s frei, das sich mit äer feei der Sapplmag frei gewordenen Säure verbindet oad die KJapplüstg der Biasoverbinäong ait dem fotochemisoh daraas entstandenen Phenol begünstigt waä die Farbgebung des Striches beschleunigt*
Hinsichtlich der Diazo'-Terbiiida.rigeiis die äare.h Photolyse ein Phenol ergeben, welches sieh sofort mit den diasjotischen Besten Terbiadet» hat der Brfinder festgestellt, dass die Verwendung von Verbindungen des Imidazole and besondere der Piazöverbindangen von C-Methylsmino - 4 *· laphtimidaeol besonders günstig iste Mese ergeben violett Bilder mit- sehr klarem Untergrund»
Brfindung bezweckt also in besonderem die Anwendung des iEidaEole unö vorzugsweise des C- Eethjlsmino ·> 4-Haphtimidasol ftlr das rorbesehriebene Verfahren·

Claims (7)

  1. Ansprüche «·
    1β Yerf&hren ζχχτ He rs te Hang von positiven Kopien unmittelbar von positiven Vorlagen auf eines? transparenten TrMger» wie z.B. einer Zeichnung, dadurch g © k e η η— zeichnet, dass eine lichtempfindliche Schicht» die eine Di&zo-Terbindung enthält, die ihrerseits mit einem ihrer liohtzersetsuiigaprodukte einen Asofarbstoff ergibt, auttächst oat er der forlage eine Bestrahlung mittels einer hoch aktinisohen Lichtquelle, darauf onne Torlage eine Bestrahlung mittels einer sohwaeh aktinisohen Idchtguells oder einer kursaeitigen Bestrahlung daroh die stark aktinisohe Lioütqaelle ausgesetsst wird*
  2. 2. Terfahren nach Ansprach 1} dadurch gekenn net, dass die liohtempfladliohe Sahiaht nach der Belichtung angefeuchtet wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem eine Torlsge mit BQhwach licätdcirohläseigen. Linien aaf einem stark liohtdurchlSasigen Träger vorliegt, dadurch g e "k e η η -seich.net, dass die Bestrahlung der lichtempfindlichen Schicht lanter der Vorlege aasschliesslich mittels stark äktinischen Lichtes erfolgt.
  4. 4« Terferire,:. aacii Anspruch 1 oder 29 dadarch g e k e η η zeichnetj dass eine lichtempfindliche Schicht verwendet wird, die Harnstoff enthält, und diese nach der Belichtung auf etwa 90 bis 100° C erwirmt wird«
  5. 5* Yerfahreo n&sh Anspruch lf 2 ©der 4* daäaareh g e fcennseiehnet, das® die lichtempfindliche Schicht nach der aweiten Belichtung la der DuiaJcelheit der öelbsteÄtwickiung überlassen wird.
  6. β, ferfshren naeb Änepraeh. 5? 4 oder 5? dadurch g e 3fc©n]32©ichnet? öbbs eioe lichtempfiaäliche Schicht Terwenöet wird, die nach einen hygroskopischen Bestandteil j wie s»B» ö-lyiserin o&er 5lycol enthält,,
  7. 7. Verfahren nach eisern oder mehreren dssr ;.nsprtiehe 1 bis β» dadiireh gefeennseiehiiet^ fess ele Diaze~?erbinäung eia Derivat eines Imidazole? weis© &&B Q - Methylasaiao * 4 - liaphtisdäasols wird»

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