DE429129C - Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der richtigen Farbenwiedergabe bei photographischen und kinematographischen Aufnahmen in natuerlichen Farben - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der richtigen Farbenwiedergabe bei photographischen und kinematographischen Aufnahmen in natuerlichen FarbenInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B33/00—Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der richtigen Farbenwiedergabe bei photographischen und kinematographischen Aufnahmen in natürlichen Farben. Bei photographischen oder kinematographischen Aufnahmen in natürlichen Farben ist es erforderlich, vor der Aufnahme zu prüfen und festzustellen, ob die Lichtstrahlen nach ihrem Durchgang durch die Objektive und die Farbfilter in dem für die Hervorrufung eines Bildes in natürlichen Farben erfor derlicheu Verhältnis zueinander stehen. Bisher wurde diese Prüfung in der '\Veise vorgenommen, daß auf chemischem Wege auf einer lichtempfindlichen Schicht, z. B. einer photographischen Platte oder einem Filmstreifen, Probeaufnahmen der Teilfarbbilder hergestellt, diese kopiert ufid die so gewonnenen Positivteilfarbbilder im Projektionsapparat mittels Farbfilter zu einem einheitlichen Bild in natürlichen Farben vereinigt wurden. Nach dem Aussehen dieses auf der Projektionswand hervorgerufenen Positivbildes wurde dann festgestellt, ob die Farbwiedergabe richtig sei. Es ist ferner auch bekannt gewesen, die photographische Aufnahme einer weißen Fläche auf einer lichtempfindlichen Schicht unter Verwendung von Farbfiltern zu bewirken und nach erfolgter Entwicklung dahin zu prüfen, ob die den Teilfarben - entsprechenden Teilbilder im Negativ die gleiche Dichte aufweisen.
- Diese Verfahren können nur angewendet werden, wo eine Entwicklungsmöglichkeit vorhanden ist. Hierzu koninit, daß während der Zeit der Entwicklung sich die Lichtverhältnisse durch Fortschreiten der Tageszeit oder durch Veränderung der Bewölkung ändern können, wodurch die Probeaufnahme hinfällig wird. Bei dem ersteren Verfahren kommt ferner noch hinzu, daß es einen Projektionsapparat erfordert.
- Lm nun ohne Schwierigkeiten und ohne Zeitverlust ein "sicheres Prüfungsergebnis zu erzielen, wird nach der Erfindung auf optischem Wege die Richtigkeit der Farbzusammensetzung wie folgt bestimmt: Eine weiße Fläche wird in der gleichen Beleuchtung, in der die Gegenstände bei der Aufnahme sich befinden, durch die Prüfungsvorrichtung betrachtet. Die von der weißen Fläche ausgehenden Strahlen «-erden nach ihrem Durchgange durch die verschiedenen Objektive und Farbfilter der Aufnahmekamera und nach der dadurch bewirkten Zerlegung in Teilfarbstrahlen mittels geeigneter Vorrichtungen, z. B. Spiegel oder Prismen, innerhalb der Aufnahmekamera auf einer Beobachtungsfl::che, die am besten aus weißem undurchsichtigen Stoff (z. B. einem Barvtschirin) oder einer weißen durchscheinenden Scheibe (z. B. einer Mattscheibe oder Milchglasplatte) besteht, wieder vereinigt, so daß das Auge in der Lage ist, durch Betrachten des auf der Beobachtungsfläche erscheinenden Abbildes der weißen Fläche festzustellen, ob die Teilfarben im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Die weiße Fläche wird, wenn die Teilfarben däs,:richtige Verhältnis zueinander haben, auf der Beobachtungsfläche nicht immer rein weiß erscheinen, denn entscheidend ist nicht die physiologische Wirkung auf das Auge, sondern die photochemische Wirkung auf die lichtempfindliche Schicht. Bei genügender Übung wird der richtige Farbton mit bloßem Auge ohne eine Vergleichsfläche feststellbar sein. Zur Er.-znelung eines sicheren Prüfungsergebnisses empfiehlt es sich jedoch, neben der Beobachtungsfläche (Barytschirm, Milch- oder Mattglasscheibe) eine zweite undurchsichtige oder durchscheinende Fläche (Vergleichsfläche) anzubringen. Diese Vergleichsfläche wird durch eine besondere abstimmbare Lichtquelle beleuchtet. Die Abstimmung dieser Lichtquelle erfolgt in der Weise, daß sie so lange geregelt wird, bis eine von ihr belichtete lichtempfindliche Schicht nach Entwicklung und Kopierung ein rein weißes Positivbild ergibt. Diese Abstimmung der Lichtquelle braucht nicht etwa erst bei der vorgeschriebenen Prüfung der Farbzusammensetzung vorgenommen zu werden, sonclern kann an anderer Steile und zu anderer Zeit ein für allemal stattfinden.
- Als Beobachtungsfläche kann man die Mattscheibe der Aufnahmekamera benutzen. Anstatt die beschriebene Prüfungsvorrichtung in die Aufnahmekamera einzubauen, kann man auch eine besondere »Prüfungsvorrichtung« benutzen, welche außerhalb der Aufnahmekamera bleibt. Diese Vorrichtung hat ebenso viele Objektive und Farbfilter, wie Teilfarben in Betracht kommen, und ebenfalls eine Beobachtungsfläche, wie auch noch eine Vergleichsvorrichtung (Vergleichsfläche und abstimmbare Lichtquelle), gleicht also im wesentlichen der Aufnahmekamera. Die Beobachtungsfläche und die Vergleichsvorrichtung sind auch in diesem Falle von cler beschriebenen Art.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zerfahren zur Bestimmung der richtigen Farbenwiedergabe bei photographischen oder kinematographischen Aufnahmen in natürlichen Farben, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Aufnahme die nach ihrem Durchgange durch die verschiedenen Objektive und Farbfilter optisch wieder vereinigten Lichtstrahlen auf einer undurchsichtigen (z. B. Barytschirm) oder durchscheinenden Fläche (z. B. Milchglas- oder Mattglasscheibe) in der Durch- oder Aufsicht beobachtet und nach dem entstehenden Lichtgemisch die Öffnungen der Objektive oder die Farbfilter der Teilfarbenbilder verändert werden, bis die Beobachtungsfläche im richtigen Farbton erscheint.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß neben der an der Kamera oder an einer von ihr getrennten Vorrichtung angebrachten Beobachtungsfläche eine undurchsichtige oder durchscheinende Vergleichsfläche (z. B. Barytschirm, Milchglas- oder Mattglasscheibe) angebracht ist, welche durch eine abstimmbare Lichtquelle beleuchtet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEU8590D DE429129C (de) | 1924-09-24 | 1924-09-24 | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der richtigen Farbenwiedergabe bei photographischen und kinematographischen Aufnahmen in natuerlichen Farben |
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| DE429129C true DE429129C (de) | 1926-05-21 |
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ID=7566456
Family Applications (1)
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| DEU8590D Expired DE429129C (de) | 1924-09-24 | 1924-09-24 | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der richtigen Farbenwiedergabe bei photographischen und kinematographischen Aufnahmen in natuerlichen Farben |
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1924
- 1924-09-24 DE DEU8590D patent/DE429129C/de not_active Expired
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