DEP0022651DA - Vorrichtung zur Führung dünner Bänder, insbesondere von aus völlig oder teilweise regenerierter Zellulose angefertigten Filmbändern zur Aufnahme oder Wiedergabe von Bild- und/oder Schallaufzeichnungen. - Google Patents

Vorrichtung zur Führung dünner Bänder, insbesondere von aus völlig oder teilweise regenerierter Zellulose angefertigten Filmbändern zur Aufnahme oder Wiedergabe von Bild- und/oder Schallaufzeichnungen.

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Publication number
DEP0022651DA
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DE
Germany
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film
tapes
stop
recording
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Johannes Adrianus Haringx
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Fortbewegung und Führung dünner Bänder, wie z.B. aus völlig oder teilweise regenerierter Zellulose angefertigter Filme zur Aufnahme oder Wiedergabe von Aufzeichnungen, insbesondere von Bildern und/oder Schallaufzeichnungen. Bei der Fortbewegung solcher Bänder, z.B. in der Stärke von wenigen Hunderstel Millimeter, ist eines der Probleme die Führung, das die für diesen Zweck bei Bändern von grösserer Stärke, wie z.B. aus Zelluloid angefertigten Bild- und/oder Schallfilmen üblichen Mittel, wie Rollen mit oder ohne mitdrehenden Flanschen oder andere, federnde Führungsorgane, zwischen denen sich das Band fortbewegt, sich als untauglich erwiesen haben. Das Bandmaterial der angegebenen Stärke reagiert nämlich nicht auf eine solche Führung, so dass Beschädigung und sogar Bruch unvermeidlich ist, insbesondere wenn das Material sich in feuchtem Zustand befindet, was beim Verarbeiten häufig vorkommt.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu vermeiden. Zu diesem Zweck ist nach der Erfindung in der Vorrichtung längs eines der Seiten des Bandes ein fester Anschlag derart angebracht, daß das Band in seitlicher Richtung aus seiner natürlichen Bahn gebracht wird und daß das Band vor diesem Anschlag, in seiner Querrichtung mehr oder weniger festgelegt ist.
Der Anschlag ist derart angebracht, dass das Band in seitlicher Richtung aus seiner natürlichen Bahn gebracht ist. Unter "natürlicher Bahn" wird hier die Bahn verstanden, über welche das Band sich fortbewegen würde, wenn der erwähnte Anschlag nicht vorhanden wäre und die Verhältnisse im Übrigen unverändert bleiben würden. Wesentlich für das Bestehen der natürlichen Bahn ist, dass das Band irgendwo in seiner Querrichtung mehr oder weniger fixiert ist.
Durch die Anwendung der Erfindung legt sich das Band während der Fortbewegung mit einigem Druck an den Anschlag an; infolge der Tatsache, dass das Band an der Anschlagstelle eine bestimmte einzustellende Abweichung in Bezug auf seine natürliche Bahn erfährt und eine entsprechende Spannungsverteilung besitzt, hat das Band das Bestreben immer zu dieser Bahn zurückzukehren. Dies hat zur Folge, dass das Band während der Fortbewegung, trotz der vielfach bei dünnen Bändern auftretenden kleinen Randwellen, immer am Anschlag anliegen bleibt. Der Druck, mit dem dies erfolgt, ist naturgemäss einstellbar und kann so gering sein, dass eine Beschädigung des Bandrandes vermieden ist.
Besonders bei der Fortbewegung von Filmen zur Aufnahme oder Wiedergabe von Bildern und/oder Schallaufzeichnungen ist die Erfindung von Bedeutung, da seitliche Verschiebungen des Films an der Stelle des Aufnahme- oder Wiedergabefensters hinderliche Störungen bei der Wiedergabe herbeiführen können. In diesen Fällen wird der Anschlag an dieser Stelle oder in der Nähe des Fensters angebracht.
Die mehr oder weniger vorgenommene Fixierung des Bandes in seiner Querrichtung, wie im Vorstehenden erwähnt, kann dadurch erfolgen, dass das Band unsymmetrisch in Bezug auf seine Längsrichtung angetrieben und/oder abgebremst wird, z.B. in der Weise, dass man das Band an einer Seite zwischen zwei Filzplättchen durchlaufen lässt. In der Ebene des Bandes tritt dann eine unsymmetrische Kraft auf, woraus sich ein Kräftepaar ergibt, das dem Band die Neigung gibt, seitwärts auszuweichen. Wenn in der Nähe dieser Stelle längs der anderen Seite des Bandes ein fester Anschlag angebracht wird, legt sich das Band von selbst an ihn und wird auf diese Weise in der Querrichtung gleichsam fixiert.
Es empfiehlt sich, dafür zu sorgen, dass vor dem Erreichen des Anschlags grobe Schwankungen in der seitlichen Verschiebung bereits behoben sind, es sei denn, dass Bänder ohne nennenswerte Randwellen oder Wölbungen Anwendung finden, das durch die Massnahme nach der Erfindung im allgemeinen seitliche Abweichungen grösser als einige Zehntel Millimeter nicht beseitigt werden. Die obenerwähnte Fixierungsweise erfolgt daher vorzugsweise in der direkten Nähe des Anschlags.
Die Vorrichtung nach der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der einige Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt sind.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer Vorrichtung zur Fortbewegung eines Schallfilms, und
die Figuren 2 und 3 sind zwei Ansichten einer Vorrichtung zur Fortbewegung eines Bildfilms.
In Fig. 1 ist mit 1 der Film bezeichnet, der z.B. aus völlig oder teilweise regenerierter Zellulose in der Stärke von etwa 40 Mikron angefertigt ist. Der Film wird über die Rollen 2 und 3 geführt und bewegt sich dabei in Richtung des Pfeils 4. Die natürliche Bahn des Films zwischen den beiden Rollen ist mittels der gestrichelten Linien 5 und 6 angedeutet und wird dadurch erhalten, dass der Film auf nicht näher angedeutete Weise in der Querrichtung fixiert der Rolle zugeführt wird; es wird also dafür gesorgt, dass der Film mit einer der Seiten immer an derselben Stelle die Rolle hinaufläuft. Weiterhin ist ein gegen die Unterkante des Filmbandes wirkender fester Anschlag 7 derart angebracht, dass der Film aus seiner natürlichen Bahn gebracht wird und die mit den Linien 8 angedeutete Lage einnimmt. Durch die infolgedessen im Film verursachte Spannungsverteilung legt sich der Film, trotz etwaiger kleinerer Randwellen und Wölbungen, immer gegen den Anschlag 7. Das Schallfenster 9 ist in der Nähe des Anschlags angebracht.
In den Figuren 2 und 3 ist der Film, der hier ein Bildfilm ist, mit 10 bezeichnet. Er bewegt sich in Richtung des Pfeils 11 und wird über die ungezahnte angetriebene Rolle 12, die er über eine Andruckrolle 13 verlässt, z.B. zur Auf- wickelspule geführt. Im Filmlauf zwischen der Rolle 12 und dem Bildfenster 14 befindet sich ein Schlagmechanismus, dessen Stab schematisch als Zylinder dargestellt ist. Der Stab wird periodisch gemäss den Pfeilen 17 und 18 hin und her bewegt. Bei der Bewegung nach rechts wird dabei die zwischen der Rolle 12 und dem Bildfenster 14 vorhandene Filmschleife vergrössert, wodurch der Filmteil 16 um ein Bildfeld in Richtung des Pfeils 19 vorgeschoben wird. Die Antriebsrolle 12 sorgt bei der Rückbewegung des Stabs dafür, dass die Schleife wieder verkleinert wird, wobei der Film im Bildfenster stillsteht.
In der Nähe der Rolle 12 wird der Film zwischen zwei Filzplatten 20 und 21 durchgeführt, deren Druck auf den Film auf nicht näher angedeutete Weise einstellbar ist. Infolgedessen wird auf den Film eine in Bezug auf seine Längsrichtung unsymmetrische Kraft ausgeübt; dadurch tritt in der Filmebene ein Kräftepaar auf, das dem Film das Bestreben gibt, an dieser Stelle nach unten auszuweichen. Der Film legt sich folglich gegen den fest angebrachten Anschlag 22 und ist daher während der Fortbewegung an dieser Stelle in seiner Querrichtung fixiert. Die entsprechende natürliche Filmbahn ist durch gestrichelte Linien 17 angedeutet. Ein zweiter fester Anschlag 23 ist derart angeordnet, dass der Filmteil 16 aus seiner natürlichen Bahn gebracht wird und die mit den voll ausgezogenen Linien angedeutete Lage einnimmt. Auch in diesem Falle wird infolgedessen der Film das Bestreben haben, immer zu seiner natürlichen Lage zurückzukehren, wodurch er während der Fortbewegung, trotz etwaiger kleinerer
Randwellen und Wölbungen, ununterbrochen am Anschlag 23 anliegt.

Claims (1)

  1. Vorrichtung zur Fortbewegung dünner Bänder, insbesondere von aus völlig oder teilweise regenerierter Zellulose angefertigten Filmbändern zur Aufnahme oder Wiedergabe von Bild- und/oder Schallaufzeichnungen, dadurch gekennzeichnet, dass längs einer der Kanten des Bandes ein fester Anschlag (7,23) derart angeordnet ist, dass das Band in seitlicher Richtung aus seiner natürlichen Bahn gebracht wird und dass das Band vor diesem Anschlag in seiner Querrichtung mehr oder weniger festgelegt ist (Anschlag 22).

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