DEP0021644DA - Verschlußorgane für Konservengläser - Google Patents

Verschlußorgane für Konservengläser

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DEP0021644DA
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Germany
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canning
canning jars
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English (en)
Inventor
Ferdinand Fulda Schneider
Original Assignee
Ferdinand Schneider und J. Weisensee GmbH, Fulda
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Description

Ferdinand Schneider, Ingeniejir^j^JJIuJLä^^
Verschlußorgane für Konservengläser.
Bei den bekannten Konservengläsern, deren Deckel durch Gummiringe den Verschluß mit dem oberen Rand der Konservengläser herbeiführen, besteht der Nachteil, daß der Deckel meistens nur unter Schwierigkeiten abzunehmen ist. Das Zerren, am vorspringenden Lappen des Gummiringes versagt, mit einem Messer dringt man in den Dichtungsspalt, verletzt den Gummi und den Grlasraad, schließlich nach vieler Mühe wird das Vakuum beseitigt und der Deckel freigegeben. Man hat zwar einige VerschluSmittel vorgeschlagen und entwickelt, welche aber entweder ?,vl teuer b2w, kompliziert waren, ura Eingang mr Praxis finden m können4 Mn weiterer Machteil bestand darin, daß man die Verschlüsse nicht bei bereits vorhandenen Einmachgläsern benutzen konnte»
Gemäß der Erfindung ist dieser lachteil beseitigt, indem ein besonders geformter Drahtring an der Außenwandung das Glases angeklemmt wird, wobei an seitlichen Ausladungen des Drahtringes zwei Drahtbügel eingehakt sind und in ihrer aufrechten Stellung einer gespreizten Blattfeder als Ruhesitz dienen. Der VerschluSdeckel erhält in seiner Mitte eine Bohrung von. etwa 1 nun Loch^eite, auf welcher eine üüiaraikugei lagert die unter deia I;ruok einer Blattfeder aur Abdichtung dient, Nachdem das Glas mit dem Konservengut beschickt ist und mit den Verschlußorganen überdeckt ist; kann das Sterilisieren im kochenden Wasser in der bekannten Weise erfolgen» Soll das Glas später geöffnet werden, so entfernt man die Gummikugel, wodurch das Vakuum spielend beseitigt wird und der Deckel mühelos abgehoben werden kann, Der Gummiring kann unverletzt für weitere Einkoohungen ohne Bedenken verwendet werden, wie auch alle übrigen Teile immer wieder benutzt werden können.
Der vorliegende Verschluß bietet noch den Vorteil, das man einen Einkochapparat entbehren kann; man kann aas verschlossene Konservenglas in gewöhnliche Kochtöpfe unter der Benutzung einer Bodenschutzeinlage einfügen« Bei der späteren Aufbewahrung des eingekochten Gutes ist ein dauernder Luftabschluß gewährleistet, weil ein Lockern des Deckels nicht eintreten kann. In der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand in 4 Abbildungen dargestellt*
Die Abb·! zeigt im Schnitt das Konservenglas a rait den Verschlußorftanen, Der Decke)! b ist in der ilitte mit der Bohrung d versehen, welche durch die Kugel θ bedeckt ist, die unter dem Druck der Blattfeder f der Abdichtung dient. Der Deckel b sitzt unter der Zwischenlage des Gummiringes g auf dem Gefäßrand k · Der Drahtring c ist nach Abb»2 mit den abgebogenen Ausladungen h versehen, an welchen die Drahtbügel i nach Abb.*3 und 4 eingehakt werden, wie aus A'bb.l ersichtlich ist* Die nach oben gerichten Bügel i dienen an ihren Kopfenden zur Unterlagerung der Enden der Blattfeder f» Die Kugel e wird in ihrer Größe derart gewählt, da8 sie die aufsitzende Blattfeder f nach oben abbiegt, wodurch die gewünschte Adhässion zwischen der Bohrung d und der Kugel e erreicht wird»

Claims (1)

  1. Patent ansprucli:
    •Vakuumverschluß für Konservengläser, gekennzeichnet durch einen das Gefäß, umspannenden Drahtring (c) mit seitlich abgebogenen Ausladungen (h), an denen !Drahtbügel (i) eingehakt sind, die an iliren oberen iiinden eine die Juinmilcugel (e) auf die Deckelbohrung' (d) drückende Spannfeder (f) tragen.·

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