DEP0021101DA - Schaft oder Schaftrahmen für Webstühle - Google Patents
Schaft oder Schaftrahmen für WebstühleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Webschaft (Schaftrahmen), der namentlich dadurch gekennzeichnet ist, dass die Querverbinder (an denen die Litzentragschienenhalter eingehängt sind) mindestens ein Profilstück aufweisen, das mindestens an seinem inneren Längsrand einen Führungsschlitz mit aneinander herangebogenen Lippen für die in den Querverbindern beweglichen Litzentragschienenhalter aufweist.
Jeder Querverbinder kann an jedem seiner Längsränder einen Führungsschlitz haben, wobei der innere Führungsschlitz zur Aufnahme der Litzentragschienenhalter und der äußere zur Aufnahme eines Hakens für die Aufhängung des Rahmens dient.
Der Querverbinder, der vorzugsweise aus einem mit Profilstücken versehenen Holzsteg besteht, kann zwecks Herabsetzung seines Gewichtes durchbrochen und an seinen Längs-
seiten durch Rippen, Beläge u.dgl. versteift sein.
Die Anordnung der Führungsschlitze bietet wesentliche Vorteile. Die Litztntragschienenhalter und die Längshalter werden nämlich in der Ebene des Schaftrahmens gehörig geführt und festgehalten, ohne in Bezug auf diesen irgendwelche Vorgänge zu bilden, die die Bewegungsfreiheit benachbarter Schaftrahmen beeinträchtigen könnten.
Die Ausbildung der Führungsschlitze mit aufeinander zugebogenen Lippen gestattet es ferner, Litzentragschienenhalter und Hängehaken mit Verriegelungsgliedern zu versehen, die sich an den Lippen der Führungsschlitze festspannen und auf diese Weise die bewegten Litzentragschienenhalter und Hängehaken in den zweckmäßigsten Stellungen an den Querverbindern festlegen.
Jedes Ende des Querverbinders ist vorteilhaft mit der entsprechenden Rahmenstütze mittels einer abnehmbaren Befestigungslasche lösbar verbunden.
Die Hängehaken des Querverbinders sind im Führungsschlitz verriegelt, wenn sie in die Kippstellung umgelegt werden, wobei jeder Hängehaken zu diesem Zweck einen nockenartig ausgebildeten Teil aufweist, der eine mit einem im Führungsschlitz verschiebbaren Gleitschuh zusammenwirkende Klemmbacke betätigt, um die Schlitzränder des Querverbinders festzuspannen.
Jeder Litzentragschienenhalter hat die Gestalt eines geschlossenen Hakens mit einem verschwenkbaren Teil, der einerseits das Anbringen oder das Lösen des Litzentragschienenhalters und andererseits (in der Offenstellung des Hakens)
das Entriegeln und Verschieben des Litzentragschienenhalters im Führungsschlitz des Querverbinders und (in der Schließstellung des Hakens) das Verriegeln des Litzentragschienenhalters im betreffenden Führungsschlitz an der geeigneten Stelle gestattet, wobei der verschwenkbare Teil des Litzentragschienenhalters mit einem (im Führungsschlitz verschiebbaren) Gleitschuh zusammenwirkt, um die Schließränder festzuspannen.
Gemäß einer verbesserten Ausführungsart ist der Litzentragschienenhalter so ausgebildet, dass er eine gewisse Höhenverstellung der Litzentragschienenhalter und der Schaftlitzen gestattet, zu welchem Zweck der Litzentragschienenhalter ein Federglied (Draht o.dgl.) aufweist, welches einerseits am Gleitschuh des Litzentragschienenhalters und andererseits am eigentlichen Traghakenteil des Litzentragschienenhalters befestigt ist.
In einer vorteilhaften Ausführung kann der bzw. jeder Führungsschlitz des Querverbinders in einem Rundwulst des letzteren vorgesehen sein.
Der Querschnitt des bzw. der Führungsschlitze entspricht im wesentlichen dem Querschnitt der Gleitschuhe (der Litzentragschienenhalter bzw. der Hängehaken), die sich darin verschieben sollen, derart, dass diese Gleitschuhe mindestens seitlich, zweckmäßig, aber mit ihrem ganzen Querschnittumriss genau in den Führungsschlitz eingepasst sind.
Auf diese Weise ist ein ausgezeichneter Sitz des Gleitgliedes gewährleistet, selbst wenn die Führung ausschließlich durch den Schlitz, also ohne Mitwirkung der Außenfläche des Profilrandes erfolgt.
Zur Erleichterung der Herstellung ist es vorteilhaft, den Führungsschlitz mit flachem Boden vorzusehen, in welchem Falle der Querschnitt des Schlitzes zweckmäßig rechteckig ist.
Es ist auch vorteilhaft, zwischen die Gleitschuhe der Litzentragschienenhalter oder der Hängehaken oder beider zugleich und die entsprechenden Gleitführungen eine elastische Einlage (Gummi, Feder o.dgl.) einzuschalten, um eine Beschädigung dieser Gleitführungen zu vermeiden.
Eine weitere Ausbildung des Erfindungsgedankens besteht darin, am dünnen und vollwandigen Steg des Querverbinders entweder auf der ganzen Länge oder aber nur in einigen Punkten derselben profilierte oder geformte Platten, z.B. aus Metall, Holz, Kunststoff oder jedem anderen geeigneten Werkstoff, derart anzubringen, dass die Platten zweier benachbarter Rahmen normalerweise miteinander in Berührung stehen und aneinander reiben, was den Vorteil hat, jegliches Aneinanderstoßen der Schaft- oder Litzenrahmen zu vermeiden, wenn diese bedeutende Längen erreichen.
Endlich ist der Hauptkörper der Litzentragschienenhalter in den Führungsschlitzen vollkommen eingeschlossen und weist
im Bezug auf den Querverbinder keinerlei seitliche Vorsprünge auf; auf diese Weise besteht für die Rahmen keine Gefahr mehr, während des Betriebes aneinander anzustoßen, namentlich wenn zwei Litzentragschienenhalter einander gegenüber zu liegen kommen.
Weitere Merkmale und Einzelheiten des erfindungsgemäßen Webschaftes ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen.
Abb. 1 stellt eine Teilansicht eines erfindungsgemäßen Webschaftes (Litzenrahmens) im Aufriss dar.
Abb. 2 ist im größeren Maßstabe eine schaubildliche Teilansicht des Querverbinders der Einrichtung gemäß Abb. 1.
Abbn. 3 bis 11 zeigen verschiedene Abwandlungen des Querverbinders in ähnlicher Ansicht wie Abb. 2.
Abb. 12 veranschaulicht im Aufriss einen Teil des oberen Querverbinders des Litzen- oder Webschaftrahmens mit einem Hängehaken und einem Litzentragschienenhalter.
Abb. 13 ist ein im größeren Maßstabe gehaltener Schnitt durch den Aufhängehaken des Rahmens entsprechend der Linie XIII-XIII in Abb. 12.
Abb. 14 stellt in ähnlichem, jedoch entsprechen der Linie XIV-XIV in Abb. 12 gehaltenem Schnitt den Litzentragschienenhalter dar.
Abbn. 15 und 16 veranschaulichen im Aufriss bzw. im Grundriss einen durchbrochenen Querverbinder und dessen Verbindungsart mit der einen Stütze des Litzen- oder Webschaftrahmens.
Abbn. 17 und 18 einerseits und 19 und 20 andererseits veranschaulichen zwei weitere den Abbn. 15 und 16 entsprechende Ausführungsarten.
Abb. 21 veranschaulicht einen federnden Litzentragschienenhalter im Aufriss und teilweise im Schnitt.
Abb. 22 ist ein Schnitt entsprechend der Linie XXII-XXII
in Abb. 21.
Abb.23 ist die schaubildliche Darstellung des federnden Litzentragschienenhalter gemäß den Abbn. 21 und 22.
Im Ausführungsbeispiel der Abb. 1, 2, 12, 13 und 14 besteht der erfindungsgemäße Schaft oder Schaftrahmen (für Webstühle) aus einem eigentlichen Rahmen, der zwei Querverbinder 1 und 1' und zwei Stützen 2 mit je einer ansitzenden Führungsleiste 2' aufweist, von denen nur eine Stütze in der Zeichnung veranschaulicht ist. Die beiden Rahmenteile sind in Bezug auf die Linie 0-0 in Abb. a annähernd symmetrisch, sodass nachstehend nur der eine Rahmenteil, nämlich der obere, näher beschrieben wird, zumal der andere Rahmenteil einen ähnlichen spiegelbildlichen Aufbau aufweist.
Der Querverbinder 1 besteht im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus einem Eisenprofil, das am oberen und am unteren Rande Führungsschlitze 3 und 4 von geeignetem, symmetrischem oder unsymmetrischem Querschnitt aufweist. Im Führungsschlitz 3 sind die Traghaken 5 verschiebbar, während der Schlitz 4 zur verschiebbaren Führung der Litzentragschienenhalter 6 dient, deren Haken eine der Litzentragschienen 7 tragen. Die zur Aufnahme der Schaftlitzen 8 dienenden Tragschienen 7 werden mit einer gewissen Bewegungsfreiheit in der Höhenrichtung von an der Innenseite der Rahmenstützen 2 befestigten Seitenführungen 9 festgehalten.
Die Führungsschlitze 3 und 4 werden von am Querverbinder 1 vorgesehenen Schenkeln a, b bzw. a', b' gebildet, deren Enden lippenartig in das Schlitzinnere umgelegt sind und auf diese Weise Hohlräume von annähernd schwalbenschwanzförmigem Querschnitt begrenzen.
Wie schon erwähnt, dient der Schlitz 3 zur Führung eines Traghakens 5. Dieser besitzt einen Gleitschuh 9, der im Führungsschlitz 3 gelagert ist und Flächen aufweist, die mit den entsprechenden Flächen der Schlitzlippen in Berührung gelangen.
Außerhalb des Führungsschlitzes befindet sich eine Spannbacke 10, die mit den Außenflächen der Schenkel a und b zusammenwirkt und auf einen Fortsatz 11 des Gleitschuhes 9 geschoben ist. Der Fortsatz 11 trägt einen bei 13 schwenkbar gelagerten Haken 12, der einen nockenartigen Teil 12' aufweist. Dieser Nockenteil 12' vermag bei aufgerichteten Haken (in ausgezogenen Linien gezeichnete Längsstellung) einen Druck auf die Spannbacke 10 auszuüben und durch Rückwirkung auf den Gleitschuh 9 das Festspannen der Teile 9 und 10 auf den Lippen der Schenkel a, b des Querverbinders 1 zu bewirken. In dieser Stellung ist der ganze Haken 5 in jedem beliebigen Punkte der Querverbinderlänge festgelegt. Um den Hängehaken 5 zu entriegeln und dessen Verschiebung in seinem Führungsschlitz zu ermöglichen, braucht nur der eigentliche 12 in die punktiert angedeutete Lage gemäß Abb. 12 umgelegt zu werden.
Der Litzentragschienenhalter 6 weist einen Gleitschuh 14 auf, der im Schlitz 4 verschiebbar ist und der mit seinen Enden (vgl. Abbn. 12 und 14) auf den einwärts gebogenen Lippen der diesen Schlitz abgrenzenden Schenkel aufruht, während sein leicht federnder Mittelteil einen Fortsatz 15 trägt. Dieser ist so zugebogen, dass er eine Lagerung für die einzusetzendenLitzentragschiene bildet. Diese Lagerkröpfung ist durch einen mit einem Querbolzen 17 drehfesten Schwenkriegel 16 abschließbar. Der Querbolzen trägt außerdem einen fest ansitzenden Block 18. Die Oberseiten der Teile 16 und 18 kommen in der Schließstellung des Riegels an den Außenflächen der Schenkel a' und b' des Querverbinders 1 zum Anliegen. Es leuchtet ohne weiteres ein, dass bei abgeschlossener Litzentragschienenlagerung die Verriegelungseinrichtung 16-18 und der federnde Gleitschuh 14 einen Spann-
Backensatz bilden, der sich an den Schenkeln a' und b' des Querverbinders 1 festgreift und den jeweiligen Litzentragschienenhalter zu einer willkürlich gewählten Stelle längs des Querverbinders festlegt.
Die Querverbinder 1 können mit den Stützen 2 lösbar verbunden sein, und zwar mit Hilfe abnehmbarer Laschen 19, die durch Schrauben 20 so festgelegt werden, wie die Abbn. 15 bis 20 veranschaulichen, oder die Verbindung kann auf jede andere Weise erfolgen, wie etwa durch Nietung, Verschweißung usw. Die Stützen können beliebigen Querschnitt haben: T-förmigen Querschnitt (Abb. 16), U-förmiger Querschnitt (Abb. 17), I-förmiger Querschnitt usw. Sie können aus Metall oder aus Holz (Abbn. 10 und 20) bestehen.
Die Querverbinder können einteilig sein (Abb. 2) oder aus zwei symmetrischen, auf beliebige Weise zusammengefügten Profilteilen (Abbn. 10, 13, 14) bestehen. Sie können zur Gewichtserleichterung mit verschieden geformten Durchbrechungen 21 (Abb. 15) und 22 (Abb. 17)versehen sein. Nötigenfalls können ihre Seitenflächen oder Flanken Verstärkungsleisten 23 aus Holz oder jedem anderen Werkstoff erhalten (Abbn. 19 und 20). Sie können übrigens, wie die Abbn. 3 bis 11 veranschaulichen, die verschiedenen Querschnitte aufweisen. So besitzt der Querverbinder gemäß Abb. 3 beiderseits verlaufende Führungsrillen 3 und 4, abgewinkelte Ränder und gerade (und nicht schräge) Gleitflächen. In Abb. 4 sind die Ober- und die Unterseite des Querverbinders abgerundet und die Gleitflächen abgeschrägt. In Abb. 6 sind die Schenkelseiten abgerundet und die einwärts umgelegten Lippen laufen schräg aufeinander zu. In den Abbn. 7 und 8 hat der Steg des Querverbinders einen allseitigen abgeschlossenen Querschnitt mit Versteifungsrippen 24. In Abb. 9 ist der Steg des Querverbinders durch senkrechte Versteifungsrippen 25 verstärkt. Gemäß Abb. 10 sind die Lippen der Schenkel a, b
und a', b' zweimal eingeschlagen. In der Ausführung gemäß Abb. 11 hat der Querverbinder einen beispielsweise aus Holz bestehenden Steg 26, in dessen ausgekehlte Längskanten Profilstücke 28 mit den Führungsschlitzen 3 und 4 eingelassen und beispielsweise mittels Nieten 27 befestigt sind.
Die Abbn. 21 bis 23 beziehen sich auf einen Litzentragschienenhalter, der so durchgebildet ist, dass er in der Höhenrichtung eine leichte Auf- und Abbewegung ausführen kann und auf diese Weise während des Webvorganges Schwingbewegungen der Litzenschienen 7 (und der Litzen 8) zulässt.
In dieser Ausführung besitzt der Litzentragschienenhalter einen Stahldraht 29, der an seinen Enden umgebogen und in zu diesem Zweck an den Enden oder Kufen des Gleitschuhes 14' vorgesehenen Löchern verankert ist. Der Mittel- oder Brückenteil des Gleitschuhes 14' ist starr mit einem Stumpf 30 des Litzentragschienenhalters verbunden. An diesem Stumpf 30 sind die beiden Glieder 31 und 32 des Schwenkriegels angelenkt, der zum Festlegen oder Verriegeln des Litzentragschienenhalters am Querverbinder 1 dient. Zu diesem Zweck sind die erwähnten beiden Glieder durch einen Gelenkzapfen 33 starr miteinander verbunden. Der Stacheldraht 29 ist in der Mitte im oberen Ende einer geleitend geführten Lamelle 34 eingespannt, die eine Öffnung für den Drehgriff des Gelenkzapfens 33 aufweist und in der Höhenrichtung zwischen den Riegelglieder 31 und 32 beweglich ist. Das untere Ende der Lamelle 34 ist in Gestalt eines Hakens 34' ausgebildet, in welchen in der Schließstellung der untere Teil 32 eingreifen kann. Dieses Riegelglied 32 grenzt mit dem unteren Ende der Lamelle 34 eine Lagerung für die Litzenmschiene 7 ab.
Infolge der soeben beschriebenen Durchbildung kann die die Litzenschiene tragende Lamelle 34 in der Höhenrichtung Schwingbewegungen ausführen, die durch den Stahldraht 29 abgedämpft
werden, während jegliche zum Querverbinder 1 parallele Verschiebung der Lamelle 34 durch am Halterstumpf 30 sitzende Führungsanschläge 35 durch am Halterstumpf 30 sitzende Führungsanschläge 35 verhindert wird.
Selbstverständlich sind die beschriebenen und in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen des Webschaftes oder Schaftrahmens nur als Beispiele anzusehen und lassen im Rahmen der Erfindung jegliche zweckdienliche Abwandlung der Einzelheiten zu.
Claims (22)
1. Webschaft oder Schaftrahmen für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, dass die Querverbinder (an denen die Litzentragschienenhalter eingehängt sind) mindestens ein Profilstück aufweisen, das mindestens an seinem inneren Längsrand einen Führungsschlitz mit einander herangebogenen Lippen für die in den Querverbindern beweglichen Litzentragschienenhalter besitzt.
2. Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Querverbinder an jedem seiner beiden Längsränder mit einem Führungsschlitz zur Aufnahme der Litzentragschienenhalter und der anderen zur Aufnahme eines Hakens für die Aufhängung des Rahmens dient.
3. Webschaft nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Litzentragschienenhalter und bzw. oder die Hängehaken im Webschaft an geeigneten Stellen festlegbar oder verriegelbar sind.
4. Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschlitze annähernd Schwalbenschwanzquerschnitt haben.
5. Webschaft nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschlitze durch voneinander abstehende Seitenschenkel jedes oberen und unteren Längsrandes des Querverbinders begrenzt sind, wobei die Schenkel in Lippen auslaufen, die in den Führungsschlitz eingebogen sind.
6. Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Querverbinder (1) aus einem Metallprofilstück besteht.
7. Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Querverbinder aus zwei symmetrischen, durch Verschweißung, Vernietung und in sonstiger Weise miteinander vereinigten Metallprofilstückchen besteht.
8. Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Querverbinder einen Steg aus Holz o. dgl. aufweist, in dessen oberen und unteren Längsrand Profilstücke mit entsprechenden Führungsschlitzen eingelassen und befestigt sind.
9. Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Querverbindersteg bildende Profilteil hohl und innen durch Querrippen (24) versteift ist.
10. Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das den Querverbinder bildende Profilstück an seinen Längsflanken mit Versteifungsrippen (25) versehen ist.
11. Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsflanken des Querverbinders durch angesetzte Versteifungsleisten (23) aus Holz oder sonstigem geeigneten Werkstoff verstärkt sind.
12. Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsschlitz in einem Randwulst des Querverbinders (1) vorgesehen ist, welcher aus einem massiven,
vorteilhaft, einteiligen Profilstück besteht, dass dann allein den ganzen Querverbinder bildet.
13. Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Haken (5) für die Aufhängung des Litzen- oder Schaftrahmens in Verbindung aufweist: einem in dem entsprechenden Führungschlitz des Querverbinders (1) verschiebbaren Gleitschuh (9), der sich in die eingebogenen Lippen der Schlitzränder legen kann, eine Spannbacke (10), die auf einem mit dem Gleitschuh starr verbundenen Fortsatz (11) aufgeschoben ist und sich an die Außenränder des Führungsschlitzes auflegen kann, sowie einen eigentlichen Hängehaken (12), der am Fortsatz (11) des Gleischuhes kippbar gelagert ist und einen mit der Spannbacke (10) zusammenwirkenden nockenartig ausgebildeten Teil (12') aufweist, um die Ränder des Führungsschlitzes zwischen Spannbacke und Gleitschuh einzuspannen, wenn sich der Hängehaken (12) in aufgerichteter Stellung (Hängestellung) befindet.
14. Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Litzentragschienenhalter (6)aufweist: einem in dem entsprechenden Führungsschlitz ähnlich wie beim Hängehaken verschiebbaren Gleitschuh (14), einem am Gleitschuh fest ansitzenden und aus dem Führungsschlitz hervorstehenden Fortsatz (15), dessen hakenförmig zugebogenes Ende eine Lagerung für die Litzentragschiene (7) abgrenzt, sowie einen am Fortsatz (11) angelenkten Schwenkriegel (16), der die Kröpfung für die Litzentragschienenlagerung abschliesst, wobei der obere Teil des Schwenkriegels eine Auflagerfläche bildet, die gemeinsam mit dem Gleitschuh (14) die Ränder des Führungsschlitzes einspannt bzw. einklemmt, wenn sich der Riegel in der Schließstellung befindet.
15. Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Litzentragschienenhalter zwei in Bezug auf einander in der Höhenrichtung bewegliche Teile aufweist, um beim Webvorgang die lotrechten Schwingbewegungen der Litzentragschiene samt den Litzen (8) zu ermöglichen, wobei der eine Teil des Litzentragschienenhalters am Querverbinder festgelegt werden kann, während der andere Teil federnd an den Auf- und Abbwegungen der Litzentragschiene mit den Litzen teilnimmt.
16. Webschaft nach Ansprüchen 2 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Litzentragschienenhalter sich zusammensetzt aus einem Gleitschuh mit zwei Endkufen und einem diese verbindenden Mittel- und Brückenteil, der in der Mitte einen zum Führungsschlitz des Gleitschuhes herausragenden festen Ansatz trägt, aus einem an diesem Ansatz angelenkten Schwenkriegel zum Verriegeln des Litzentragschienenhalters in irgendeinem geeigneten Punkte der Längsrichtung des Querverbinders und aus einer Feder, z.B. einem Stahldraht (29), dessen Enden in den Endkufen des Gleitschuhes verankert sind und dessen Mittelteil mit einer in der Höhenrichtung gleitenden, vom abwärts gerichteten Ansatz des Gleitschuhes geführten und in ihrem unteren Teil zu einer Lagerung für die Litzentragschiene zugebogene Lamelle (34) verbunden ist, wobei die Litzentragschienenlagerung vom unteren Schwenkriegelteil abgeschlossen wird, welcher das hakenförmig zugebogene untere Ende (34') der Lamelle umgreift.
17. Webschaft nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Führungsschlitzes im wesentlichem denjenigen der Gleitschuhe entspricht, mit deren Hilfe die verschiebbaren Schaftrahmenteile (Litzentragschienenhalter oder Hängehaken) in diesem Führungsschlitz geführt werden,
sodass die Gleitschuhe in den Führungsschlitz zumindest seitlich und zweckmäßig am ganzen Umfang ihres Querschnittes genau eingepasst sind.
18. Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsschlitz einen flachen Boden aufweist.
19. Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsschlitz rechteckigen Querschnitt aufweist.
20. Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querverbinder (1) gewulstete Seitenränder und einen diese verbindenden dünneren Steg aufweist.
21. Webschaft nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Gleitschuhe der Litzentragschienenhalter oder der Hängehaken oder beider zugleich und die entsprechenden Führungsflächen eine elastische Einlage (Gummi, Feder o.dgl.) eingeschaltet ist.
22. Webschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am dünnen und vollwandigen Querverbindungssteg auf der ganzen Länge desselben oder lediglich in gewissen Punkten derselben beispielsweise profilierte oder geformte Platten aus Metall, Holz, Kunststoff oder jedem anderen geeigneten Werkstoff angebracht sind, derart, dass die Plattenbeläge zweier benachbarter Schaftrahmen normalerweise miteinander in Berührung bleiben und aneinander reiben.
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