DE538149C - Zusammenlegbares Verdeck fuer Kraftwagen - Google Patents

Zusammenlegbares Verdeck fuer Kraftwagen

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DE538149C
DE538149C DE1930538149D DE538149DD DE538149C DE 538149 C DE538149 C DE 538149C DE 1930538149 D DE1930538149 D DE 1930538149D DE 538149D D DE538149D D DE 538149DD DE 538149 C DE538149 C DE 538149C
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guide
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motor vehicles
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DE1930538149D
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TRAUGOTT GOLDE AKT GES
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TRAUGOTT GOLDE AKT GES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/06Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with non-rigid element or elements
    • B60J7/061Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with non-rigid element or elements sliding and folding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein zusammenlegbares Verdeck für Kraftwagen mit in Führungsschienen laufenden, den Verdeckstoff tragenden Spriegeln, deren Führungsglieder gegen Federeinwirkung in senkrechter Richtung nachgiebig angebracht sind.
Bei einer bekannten Ausführung eines derartigen Schiebedaches sind an jedem Spriegelende zwei von oben und unten her gegen
ίο die zugehörige Führungsschiene abgestützte Rollen angeordnet, welche von den Schenkelenden eines U-förmigen federnden Bügels getragen werden. Der obere waagerechte Schenkel dieses Bügels ist mit dem Spriegel starr verbunden, so daß nur die untere Rolle in senkrechter Richtung nachgeben kann. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß infolge der Abnutzung der Rollen mit der Dauer des Gebrauchs die Spriegel in Querrichtung zu den Führungsschienen Spiel erhalten, so daß sich die Spriegel schräg stellen und infolgedessen die Rollen an den Führungsschienen ecken können. Außerdem ist dadurch ein Klappern der Spriegel in ihren Führungen bedingt.
Auch kann es vorkommen, daß die Rollen in-; folge der an dem Verdeck auftretenden Beanspruchungen von ihren. Führungsschienen abspringen.
Die Erfindung beseitigt diese Übelstände.
Sie besteht darin, daß bei dem Verdeck der eingangs bezeichneten Art die Führungsglieder gegen Federeinwirkung auch in seitlicher Richtung nachgiebig angeordnet sind. Dadurch wird erzielt, daß bei einer Schrägstellung oder bei einer Verschiebung des Spriegels quer zu den Führungsschienen die Führungsglieder an den Spriegeln federnd nachgeben können und durch die Federkraft stets wieder in ihre Mittellage gebracht werden. Die Gefahr des Eckens der Spriegel sowie die Möglichkeit des Klapperns werden somit vollständig beseitigt.
Die federnde Nachgiebigkeit der Führungsglieder sowohl in senkrechter als auch in seitlicher Richtung kann auf verschiedene Weise erzielt werden. So bestehen gemäß einer Ausführungsform der Erfindung die Führungsglieder aus schräg zur Spriegelkante angeordneten, in die Kanäle der U-förmigen Führungsschienen eingreifenden und gefederten Führungsbolzen. An jedem Spriegelende braucht nur ein solcher schräger Führungsbolzen vorgesehen zu sein. Bei einer anderen Ausführungsform sind die Führungsglieder der Spriegel als mit den Führungsschienen in Eingriff stehende, federnd nachgiebige Schrägflächen ausgebildet. Diese Schrägflächen wirken keilartig mit den Führungsschienen, und zwar zweckmäßig von beiden Seiten her, zusammen.
Drei verschiedene Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung je in einem senkrechten Schnitt dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Spriegelführung mit einem schräg angeordneten gefederten Führungsbolzen.
Abb. 2 und 3 zeigen zwei Beispiele einer Spriegelausführung mit als nach-
giebige Schrägflächen ausgebildeten Führungsgliedern.
Bei der Ausführung nach Abb. ι sind auf seitlichen Längsträgern ι des Limousinenauf baues U-förmige Führungsschienen 2 angeordnet. In gleicher Ebene mit diesen Führungsschienen liegen die den Dachstoff tragenden Spriegel 4, die mit am Ende hakenförmig umgebogenen Verlangerungen 5 auf dem oberen Flansch der Führungsschiene 2 gleiten. Die Spriegelverlängerungen S tragen im Innenraum der Führungsschienen Träger 6 für schräg zur Spriegelkante in die Hohlkehle zwischen dem oberen Flansch und dem Steg der Führungsschiene 2 gerichtete Zylinder 7, in denen unter Einfluß von Druckfedern 8 stehende Führungsbolzen 9 geführt werden. Diese Führungsbolzen 9 üben einen federnden Druck in Richtung der Mittelachse der Zylinder 7 auf die Führungsschiene 2 aus. Mittels dieser abgefederten, in der Richtung auf die obere Hohlkante der Führungsschienen schräg zur Spriegelkante wirkenden Führungsbolzen 9 werden die Spriegel 4 sowohl in senkrechter als auch in ihrer Längsrichtung federnd gegen die Führungsschienen abgestützt.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 sind an den Spriegeln 10 federnde Halter 12 und 13 befestigt, die die Führungsschiene 14 sowohl von oben mittels des Halterteiles 12 als auch von unten mittels des Halterteiles 13 ' umfassen. Da diese beiden Halter 12 und 13 unter der Einwirkung einer Feder 11 stehen, so stellen sie eine nachgiebige Führung zwischen Führungsschiene 14 und Spriegel 10 sowohl in der Längsrichtung als auch in senkrechter Richtung her. Bei einer Lagenverschiebung zwischen Spriegel 10 und Führungsschiene 14 in der Längsrichtung der Spriegel werden die Halterteile 12 und 13 in gleicher Weise gespreizt, wie bei der Neigung der Spriegel unter dem Einfluß von senkrechten Erschütterungen.
Die gleiche Wirkung wird bei der Ausführung nach Abb. 3 durch zwei knopfartige Gleitschuhe 15 und 16 erreicht, die auf einem senkrechten Bolzen 17 an der Verlängerung 18 des Spriegels 19 geführt werden und unter der Einwirkung einer Spiralfeder 20 stehen, die bestrebt ist, die beiden Gleitschuhe einander zu nähern. Diese Gleitschuhe 15 und 16 gleiten auf zwei von einer U-förmigen Führungsschiene 21 nach derem Inneren vorspringenden Leisten 22 und 23.
Auch bei dieser Ausführung sind die Spriegel sowohl in ihrer Längsrichtung als auch in senkrechter Richtung nachgiebig geführt. Bei einer relativen Lagenverschiebung der Spriegel 19 gegenüber der Führungsschiene 21 in ihrer Längsrichtung spreizt die der Spriegelverschiebung entgegengesetzt gerichtete Leiste der Führungsschiene 21 die beiden knopf artigen Gleitschuhe 15 und 16 unter Überwindung der Feder 20 auseinander. Das gleiche tritt ein, wenn der Spriegel 19 die Neigung zeigt, sich von der Führungsschiene 21 abzuheben. In diesem Falle wirkt der untere Gleitschuh 16 dieser Neigung entgegen.
Die Ausführung nach Abb. 3 hat den Vorzug, daß die geringste Gleitreibung bei der Verschiebung der Spriegel auftritt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι. Zusammenlegbares Verdeck für Kraftwagen mit in Führungsschienen laufenden, den VerdeckstofE tragenden Spriegeln, deren Führungsglieder gegen Federeinwirkung in senkrechter Richtung nachgiebig angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsglieder '(9 bzw. 12, 13 bzw. 15, 16) gegen Federeinwirkung (8 bzw. 11 bzw. 20) auch in seitlicher Richtung nachgiebig angeordnet sind.
  2. 2. Zusammenlegbares Verdeck nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
    ■ Führungsglieder der Spriegel (4) aus schräg angeordneten, in die Kehle der U-förmigen Führungsschienen (2) eingreifenden und gefederten Führungsbolzen (9) bestehen.
  3. 3. Zusammenlegbares Verdeck nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsglieder der Spriegel (10, 19) als mit den Führungsschienen (14 bzw. 22, 23) in Eingriff stehende, federnd nachgiebige Schrägflächen (12, 13 bzw. 15,16) ausgebildet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930538149D 1930-10-15 1930-10-15 Zusammenlegbares Verdeck fuer Kraftwagen Expired DE538149C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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