DEP0021025DA - Kleintransformator, insbesondere für elektrisch betriebene Spielzeuge - Google Patents

Kleintransformator, insbesondere für elektrisch betriebene Spielzeuge

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DEP0021025DA
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DE
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transformer according
sliding contact
resistor
insulating body
transformer
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Inventor
Eugen Donzdorf Schurr
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Description

Es ist bekannt, in den Stromkreis von über einen Transformator betriebenen elektrischen Spielzeugen, z.B. Spielzeugeisenbahnen Regelwiderstände einzuschalten, die besondere bauliche Einheiten darstellen. Es ist auch bereits bekannt, Transformatoren für Spielzeugeisenbahnen unmittelbar mit einer Regeleinrichtung auszurüsten. Bei einer bekannten Bauart dieser Art war ein Schleifkontakt unmittelbar über die Windungen der Sekundärspule hinweggeführt. Das hatte den Nachteil, daß unter dem Schleifkontakt jeweils mindestens eine Windung kurz geschlossen war, sich also stark erwärmte. Bei manchen Stellungen des Reglers wurde bei dieser Bauart der ganze Transformator deshalb sehr heiß. Gemäß der Erfindung wird dies bei einem Kleintransformator, insbesondere für elektrisch betriebene Spielzeuge, z.B. Spielzeugeisenbahnen, dadurch vermieden, daß ein besonderer, der Sekundärspule nachgeschalteter Regelwiderstand in das Transformatorgehäuse eingebaut ist. Vorzugsweise wird hierzu ein feinstufig arbeitender Regelwiderstand verwendet. Zweckmäßig ist der Widerstand aus auf einen rechteckigen Isolierkörper quer zur langen Rechteckseite gewickeltem Widerstandsdraht hergestellt und zusammen mit dem Betätigungsglied für den Schleifkontakt an der oberen Wand des Transformatorgehäuses über den
Spulen angebracht. Es ist dabei vorteilhaft, anschließend an die Stellung des Schleifkontakts, bei der der ganze Widerstand eingeschaltet ist, eine Ausschaltstellung vorzusehen, so daß das Betätigungsglied des Regelwiderstandes zugleich als Ausschalter dient.
Weitere Merkmale von erfinderischer Bedeutung liegen z.B. in der besonderen Ausbildung des Isolierkörpers für den Widerstand; sie ergeben sich aus der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele.
Fig. 1 stellt das Schaltschema dar.
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch den Transformator.
Fig. 3 ist eine zugehörige Draufsicht, wobei die obere Gehäuseplatte teilweise weggeschnitten ist.
Fig. 4 zeigt eine besondere Isolierplatte für den Widerstand in Ansicht und Schnitt.
Der Transformator besteht aus dem Eisenkern 1, der Primärspule 2 und der Sekundärspule 3. Der letzteren ist der Regelwiderstand 4 mit dem Schleifkontakt 5 nachgeschaltet.
Die Teile sind in einem Gehäuse 6 untergebracht, in welchem der Eisenkern 1 mit den Spulen 2 und 3 mittels Befestigungsbolzen 7 und 8 gehalten ist, die gegebenenfalls auch durch einen von unten in das Gehäuse 6 eingesetzten Boden 9 hindurchragen. Der Boden 9 besitzt Füße 10. Das Transformatorgehäuse bildet seitlich vorspringende Kammern 15 und 16. In der Kammer 15 ist das Zuführungskabel 11 mit dem Stecker 12 für die Netzspannung angeschlossen; in der Kammer 16 sind Steckbuchsen 13 untergebracht, an welchen mittels Stecker 14 die Betriebsspannung abgenommen wird. Auf den von den Gehäusekammern 15 und 16 gebildeten sockelartigen Stufen können Beschriftungsschilder o.dgl. angebracht sein.
Eine Blattfeder bildet den Schleifkontakt 5. Diese Blattfeder ist an einer Drehachse 17 befestigt, die in der oberen Wand des Gehäuses 6 drehbar gelagert ist, z.B. in einer durch Muttern festgehaltenen Buchse. Die Drehachse 17 ragt aus dem Gehäuse nach oben heraus. Auf ihr ist ein Drehknopf 18 befestigt. Am vorderen Ende trägt die Blattfeder eine Ausdrückung oder einen Nietkopf o.dgl. 19, der über die Windungen 20 des auf eine Glimmerplatte 21 aufgewickelten Widerstandsdrahtes hinweggleitet. Die Glimmerplatte 21 ist rechteckig, und zwar mehr als doppelt so lang wie breit. Da die Windungen 20 des Widerstandsdrahtes quer zur Längserstreckung der Rechteckplatte aufgewickelt sind, ist jede Windung verhältnismäßig kurz, die Regelung also sehr feinstufig. Der die Widerstandswindungen tragende Isolierkörper 21 ist z.B. mittels Nieten 22, auf deren Schaft Abstandsringe 23 aufgesetzt sind, an der Gehäusedecke befestigt.
Anstelle der Glimmerplatte 21 kann mit Vorteil ein Isolierkörper verwendet werden, der nach Fig. 4 ausgebildet ist. Hier stellt der Isolierkörper eine rechteckige Platte 24 dar, die an ihren beiden kurzen Kanten Verstärkungsleisten 25, 26 besitzt. In diesen Leisten befinden sich nach dem Rande hin offene Aussparungen 27, 28 für Befestigungsmittel. Dadurch, daß diese Aussparungen nach dem Rande hin offen sind, wird ein Ausbrechen der gegebenenfalls auch brüchigem Werkstoff bestehenden Platte bei der Befestigung vermieden. Außerdem können, weil die Ausschnitte nach dem Rande zu offen sind, größere Toleranzen im Abstand der Befestigungsmittel zugelassen werden. Während die Verstärkungsleiste 25 sich über die ganze Breite der Platte erstreckt, ist die Leiste 26 kürzer abgesetzt. Der abgesetzte Bereich 29 nimmt den Schleifkontakt in der Nullstellung auf. Innerhalb der Verstärkungsleisten 25, 26, nahe der einen Längskante der Platte, sind Durchgangslöcher 30, 31 für die Enden des auf die Platte aufzuwickelnden Widerstandsdrahtes angebracht. An der gegenüberliegenden Kante befinden sich auf der Höhe der Löcher 30, 31 kleine Ansätze 32, 33, gegen die sich die Widerstandsdrahtwicklung legt. Entsprechende Ansätze könnten auch an der anderen Längskante der Platte vorgesehen sein, jedoch können derartige Ansätze auch wegfallen. Sie haben den Vorteil, die Widerstandsdrahtwicklung bei der Beanspruchung des Schleifkontakts sicher festzuhalten.
Ein derartiger Isolierkörper kann z.B. ein keramischer Körper oder aus Kunstharzpreßstoff, Hartplatte o.dgl. hergestellt sein. Handelt es sich um einen keramischen Körper, so kann dieser z.B. aus Ton in Verbindung mit Sinterquarz und Graphit bestehen.
Ein Isolierkörper der zuletzt beschriebenen Art, bei welchem der Schleifkontakt auf der Seite über die Widerstandswicklung geführt wird, auf der sich die Verstärkungsleisten 25, 26 über die Plattenfläche erheben, kann so angebracht werden, daß diese Seite die Oberseite oder so, daß sie die Unterseite ist. Statt wie in Fig. 2 gezeichnet, kann also die Anordnung so sein, daß der Schleifkontakt 5 auf der als Unterseite verwendeten, die Anschlagleisten 25, 26 tragenden Fläche der Platte 24 entlanggleitet.
Die Vorteile, die dem Einbau des Widerstandes als solchem eigentümlich sind, sind von der Art des verwendeten Widerstandes unabhängig. Sie kommen auch dann zur Geltung, wenn statt eines auf einen Tragkörper aufgewickelten Drahtwiderstandes eines an sich als Widerstandskörper wirkende Platte oder ein zylindrischer oder rohrförmiger Widerstandskörper verwendet wird.

Claims (7)

1) Kleintransformator, insbesondere für elektrisch betriebene Spielzeuge, z.B. Spielzeugeisenbahnen, der die übliche Netzspannung auf eine wenige Volt betragende Betriebsspannung herunterwandelt, gekennzeichnet durch einen besonderen, der Sekundärspule nachgeschalteten, in das Transformatorgehäuse eingebauten, vorzugsweise feinstufigen Regelwiderstand.
2) Transformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand aus auf einen vorzugsweise rechteckigen Isolierkörper, z.B. eine Glimmerplatte, quer zur langen Rechteckseite gewickeltem Widerstandsdraht, vorzugsweise Lackdraht besteht, über dessen Windungen ein z.B. aus einer mit der Achse eines Drehknopfes verbundenen Blattfeder bestehender
Schleifkontakt hinweggeführt ist.
3) Transformator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für den Regelwiderstand vorzugsweise auf der Seite, auf der der ganze Widerstand eingeschaltet ist, eine Ausschaltstellung für den Schleifkontakt vorgesehen ist.
4) Transformator nach Anspruch 1 und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper eine Platte ist, die an einem Ende eine als Anschlag für den Schleifkontakt dienende, z.B. leistenartige Verstärkung und am anderen Ende eine ähnliche Verstärkung besitzt, wobei die letztere aber derart abgesetzt ist, daß der Schleifkontakt in der Nullstellung im Bereich des abgesetzten Teiles Platz findet und wobei in den Verstärkungen zweckmäßig nach dem Rande hin offene Aussparungen zum Durchgang von Befestigungsmitteln angebracht sind.
5) Transformator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper innerhalb der Verstärkungen nahe seiner einen Kante Durchgangslöcher für die enden des Widerstandsdrahtes aufweist, wobei gegebenenfalls mindestens an der entgegengesetzten Kante des Widerstandskörpers Absätze angebracht sind, an denen die Widerstandswicklung anliegt.
6) Transformator nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper ein z.B. aus Ton in Verbindung mit Sinterquarz und Graphit hergestellter keramischer Körper ist.
7) Transformator nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand aus einer in sich schlecht leitenden Platte oder einem ähnlichen Widerstandskörper besteht.

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