DEP0020752DA - Elektrische Entladungsröhre mit mindestens einer aus Quecksilber bestehenden Elektrode - Google Patents
Elektrische Entladungsröhre mit mindestens einer aus Quecksilber bestehenden ElektrodeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Entladungsröhre, in der sich eine flüssige Quecksilbermenge, z.B. eine Quecksilberelektrode, befindet und deren Wand ganz oder teilweise aus Glas oder ähnlichem Material besteht.
Bei Röhren dieser Art kommt es häufig zu Brüchen der Gefäßwand, wenn die Röhre bewegt wird und damit Lageveränderungen des Quecksilbers erfolgen.
Es ist bereits bekannt, über der Quecksilberkathode einen kegelförmigen Schirm derart anzuordnen, dass beim Umkehren der Röhre das Quecksilber auf diesem Schirm liegen bleibt. Dieser Schirm ist jedoch über den ganzen Querschnitt der Röhre vorzusehen und kann daher auf die Dampfströmung und auf die Entladung in der Röhre störend wirken.
Es hat sich herausgestellt, dass insbesondere die durch Anschmelzung einer kleineren Röhre entstandenen länglich auslaufenden Glasteile von Entladungsröhren durch sich bewegende Quecksilbermengen leicht beschädigt werden. So befindet sich bei Röhren, in denen unten eine flüssige Elektrode vorhanden ist, am oberen Ende meistens ein Pumpstengel, der punktförmig zugeschmolzen ist. Wird die Röhre aus irgendeinem Grunde umgekehrt, so fließt alles Quecksilber in Richtung auf den Pumpstengel und es wird,
auch bei langsamem Umkehren der Röhre, die schwache Abschmelzspitze schon bald springen oder sogar ganz abgeschlagen.
Diese Beschädigungen können in einfacher Weise bei Anwendung der vorliegenden Erfindung verhütet werden.
Gemäß der Erfindung erstrecken sich in einer elektrischen Entladungsröhre mit mindestens einer aus Quecksilber bestehenden Elektrode, in deren Wand ein oder mehrere Glasröhrchen kleineren Durchmessers, z.B. zur Einführung von Elektroden oder zum Abschmelzen der Röhre, angeschmolzen sind, die angeschmolzenen Röhrchen so weit in das Innere der Röhre hinein, dass ihre Enden in den Lagen, in denen sie durch neigen und Umkippen des Quecksilbers hervorstehen oder nur wenig darunter bleiben.
Es wird auf diese Weise erreicht, dass lediglich das im Innern des Röhrchens befindliche Quecksilber auf das in üblicher Weise zugeschmolzene oder mit einem eingeschmolzenen Elektrodenzuführungsdraht versehene Ende des Röhrchens Kräfte ausüben kann, so dass selbst bei verhältnismäßig roher Behandlung der Röhre an den genannten Stellen kein Bruch auftritt.
Die Erfindung wird anhand der beiligenden Zeichnung näher erläutert, in der in Fig. 1 eine Entladungsröhre gemäß der Erfindung mit zwei flüssigen Elektroden und in Fig, 2 die gleiche Röhre mit dem zugeschmolzenen Pumpstengel senkrecht nach unten gerichtet dargestellt sind. In die Röhre 1 ragen die Zuführungsleiter 2, 3 für die beiden aus Quecksilber bestehenden Elektroden, die mittels eines Glasschirmes 4 voneinander getrennt sind. In der rechten Elektrode befindet sich eine Zündelektrode 5, die aus einem mit einer Glasmasse überzogenen Metalldraht besteht, während über der anderen Elektrode eine Hilfsanode 6 angeordnet ist. Oben an der Röhre befindet sich ein Pumpstengel 7, der sich so weit in das Innere der Entladungsröhre erstreckt, dass er bei umgekehrter Röhre (Fig. 2) aus der Quecksilbermenge 8 herausragt.
Claims (1)
- Elektrische Entladungsröhre mit mindestens einer aus Quecksilber bestehenden Elektrode, in deren Wand ein oder mehrere Glasröhrchen kleineren Durchmessers, z.B. zur Einführung von Elektroden oder zum Abschmelzen der Röhre, angeschmolzen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die angescholzenen Röhrchen sich soweit in das Innere der Röhre hineinerstrecken, dass ihre Enden in den Lagen, in denen sie durch Neigen und Umkippen der Röhre von Quecksilber umgeben sind, über der Oberfläche des Quecksilbers hervorstehen oder nur wenig darunter bleiben.
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