DEP0019841DA - - Google Patents

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DEP0019841DA
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Description

JOSEF SCHMETZ
PATENTANWALT Abschrift.
AACHEN
Wllheimstr. 80 - Fernruf 321 9?
Societe Anonyme des Manufactures des Places et Produits CMmiques de Saint-Gobain, Chauny & Oirey in Paris
Patentanmeldung
Verfahren und Einrichtung zum Schneiden von dattolu ι,ροοαίΐ
ijg!£riae1^ Glasbändern ___inScheiben· v&n handelsüblicher Grosse. >__
Die kontinuierliche Herstellung von Flachglas, wie beispielsweise Fensterglas, erfolgt nach, einem allgemein verbreiteten Verfahren dadurch, dass ein G-lasband aus der Schmelze kontinuierlich in senkrechter Richtung ausgehoben wird. Um von diesem Band zur Belieferung der Kundschaft bestimmte Scheiben abzutrennen, wird das G-lasband gewohnlich durch aufeinanderfolgende, rechtwinklig zur Ziehrlchfcung liegende Querschnitte in Tafeln geschnitten, von denen dann jede Tafel aΐιε der senkrechten Lagö in die wagerechbe Lage gebracht wird, m welcher sie durch langsverlauferide Schnitte in recbbeckige Scheiben von handelsüblicher Groace unterteilt wird.
Zur Atisführung des· einen oder anderen dieoer Arbeitsvorgange hat man schon mechanische Mittel vorgeschlagen, jedoch besteht bis jetzt keine Einrichtung, mittels welcher die gesamten Arbeitsvorgänge vollkommen automatisch durchgeführt- werden könnten.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein "Verfahren, welches es gestattet, von dem kontinuierlich ausgehobenen Glasband aus ohne Handarbeit, d. h. völlig m^chan^stch, rechteckige Scheiben in Handelagrössen zu erhalten*
Gemass der Erfindung werden die verschiedenen aufeinanderfolgenden mechanischen Arbeitsvorgange des Querschneilens des Bandes, des Umlegens der abgeschnittenen Tafel in horizontale lage, ihr Überfuhren in dieser Lage auf den Schneidtisch für die endgültige Unbefteilung und dieses Fertigschneiden so gestaltet und gekuppelt, dass vor Ingangsetzen der Werkzeuge für das Fertigschneiden durch einen der voraufgehenden Arbeitsvorgänge ein Mächanismus in Tätigkeit gesetzt wird, der automatisch ein Richten oder Zurechtrücken der auf. den Schneidtisch gebrachten.
Safel bewirkt in der Weise, dass die Querkanten der Tafel einen rechten Winkel zur La1z§richtung der Schneidwerkzeuge sinnehmen«
Der Hauptvorteil der Erfindung besteht da^in, dass es durch. die Einschaltung de-s Mechanismusses für das Richten der Tafel το«1 dem Fertigschneiden möglich ist % die gesamten Schneidvorgäitge automatisch durchzuführen, wobei einfache Sehnei&vorrichtangen sowohl für das JA schneiden der Tafeln "beim senkrechten Ausheben .sowie für das Se r tigs clone iden in wagerechter Lage der Tafel verwendet werden*
So türmen für das Abtrennen der Tafeln während der Aufwärtsbewegung des G-lasbandes einfache stabile Vorrichtungen in Form einee Werkzeuges benutzt werden, welches sich mit konstanter Geschwindigkeit auf einer festliegenden Bahn quer zum Band bewegt. Um einen wagerechten Schnitt zu erhalten, muss bekanntlich die Bewegungs— bahn bei derartigen Vorrichtungen mit Eücksieht auf die fortgesetzte Aufwärtsbewegung des Bandes während der Dauer des Schneidens zur Horizontalen leicht geneigt sein.
Bekanntlich muss auch die Ziehgeschrindigkeit des Bandes je nach der Dicke, welche das Band erhalten soll, und mit Hücksicht auf etv/aige Schrankungen der Viskosität der auszuziehenden Glasmasse geändert werden· Die 3?olge hiervon ist, dass diese wegen ihrer Einfachheit und Haltbarkeit sehr geeignete Schneidvorrichtungen mit ein für allemal festliegender Geschwindigkeit und neigung, je nach der Ziehgeschwindigkeit des G-lasbandes unter Umständen auch Schnitte liefert, die nicht genau rechtwinklig zur Längsachse de© Bandes verlaufen und demnach Tafeln ergeben, deren Querkanten nicht immer rechtwinklig zu ihrer Längsachse liegen*
Ohne die Anwendung des erfindungsgeinässen Verfahrens würden solche Tafeln derart auf dem Tisch für das Pertigschneiden zur Ablage gelangen, dass ihre Querkanten nicht immer rechtwinklig zur Laufbahn der Sehneidwerkzeuge liegen. Bs wurden sich also nach dem Schneiden Seheiben ergeben, die nicht ganz rechteckig wären.
Demgegenüber gestattet es die Erfindung, un-ter Verwendung der genannten einfachen mechanischen Schneidvorrichtungen für das Querschneiden des G-lasbandes genau rechteckige Scheiben handelsüblicher Giros sen zu erhalten·
Im Kachfolgenden wird die Erfindung mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen erlärrtert, welche eine beispielsweise Ausführung;sform der Einrichtung gemass der Erfindung darstellen,
A1O1D* 1 ist eine Ansicht der Vorrichtung zum Quersenneiden des Glasbandes in senkrechter lage und zum Kippen der abgeschnittenen Tafel zwecks tiberführung derselben in die horizontale Iag6„
Abb· 2 ist eine Ansicht der Torrichtung zur Beförderung der Tafel auf den Schneidtisch»
Abb, 3 zweigt in grösserem Ilasstabe eine Einzelansicht eine'r Greifvorrichtung für die Beförderung der Tafel auf den TiscJi.
Abb« 4 und 5 zeigen in schematischer Seiten- bezw* Draufsicht eine Vorrichtung zum Ausrichten der Glastafel auf dom Schneidtisch*
Abb. 6 ist eine Draufsicht der gleichen Vorrichtung nach Beendigung fies Richtens der Tafel für daß Schneiden.
Abb. 7 ist eine Seitenansicht; einec Schlittens, der nit der Greifvorrichtung für die Beförderung- und mit den ?Ierkseugen für das längsschneiden der Tafel versehen ist.
Abb. 8 ist eine schaubildliche Ansicht eines Teiles des Schlittens mit den Mitteln zum Ein- und Ausschalten der Schneidwerkzeuge·
Abb. 9 ist eine Seitenansicht eines Gesperres, durch welches die Schlittenbewegung am Ende eines Schneidprozesses unterbrochen wird.
Wie aus Abb* 1 ersichtlich, bewegt sich das aus der Herstellungsmaschine 2 kommende Glasband 1 kontinuierlich nach oben und tritt mit seinem vorderen Endteil 3 in eine 7/ippe 45 die im wesentlichen aus zwei Wangen besieht, in welchen ηich wenigstens jzw/ei £«are you gummibezogenen Walzen 5,5' xai^- 6,6' drehen, die in den Paaren durch federn oder Gummistücke gegeneinandergedrückt werden*
Diese »falzen sind mit einem Gesperre versehen, zufolge welchem sie sich nur im Sinne der Aufwärtsbewegung des Bandes drehen
~k.Qrm.eiim
Die mit vollen Linien in ihrer senkrechton Lage und mit gestrichelten Linien in ihrer wagerechten Lage dargestellte Wippe 4 kann sich mittels sineia an ihr sitzenden Zahnrad oder -segment 8 und eine Achse 7 drehen» Die Drehbewegung wird durch ein in das Segment 8 eingreifendes Zahnrad 9 bewirkt, dessen tfelle 10 durch einen, nicht dar-gos teilten Elektromotor angetrieben wird*
ΐ-em d-er Dndteil 3 des Bandes "1 in cUr ?/ippe eine bestimmte Höhenlage erreicht Jxat, die von der Länge der abzutrennenden Tafel abhängt, trifft er auf eine Rolle 11, die drehbar am Ende eines Hebels 11a sitzt, der von ihm um einen an einer der Wangen der Wippe 4 angebrachten Zapfen Ub ausgescliwungen wird.
Dieser Hebel 11a schliesst einen elektrischen Stromkreis, der die Vorrichtung für das Querschneiden in Gang setzt. Diese arbeitet in bekannter 'J°i«f- in der Art, dass ein genau horizontal euer zvjii Band 1 verlaufender Anrixzctrich nittelc emcc Diamanten oder eines Stahlrädchens 13 gezogon v/irrt, welches sieb m "lohe einer als 7/idirlager dienenden 7alze 14 bewegt· Durch Einstellung der Höhenlage des Zapfens 11b können Stücke bestimmter Länge abgeschnitten v/erden« Bei der weiteren Aufv/ärts bewegung des Bandes und seines Vorderteiles 3 trifft die Kante des Bandes auf eine zweite Bolle 12, die sich auf dem Ende eines um einen Zapfen 12b drehbaren Hebels 12a dreht. Der Hebel 12a schliesst bei seiner Drehung einen zweiten Stromkreis, der den Antriebsmotor für das Zahnrad 9 in Gang setzt und dadurch das Ziiopen der Wippe 4 und damit das Abbrechen des Bandes 1 nach der gezogenen Anritzlinie bewirkt· Damit bildet der Endteil des Bandes eine gesonderte Tafel 3. ITm ein einwandfreies Abbrechen der Tafel au erzielen, ist der Zapfen 12b in der Wippe auf solcher Höhenlage eingestellt, dass das Kippen der Wippe 4 erst in dem Augenblick vor sich geht, in Welchem der Anritzsbrich des Bandes oberhalb einer Talze 14' ankommt, die auf der gleichen Seite wie der Anritzstrich rorgesehen ist. Diese "vfalze widersetzt sich einen seitlichen Ausbiegen des Glasbandes nach links unter der Wirkung des Umlegens des Endteiles des Bandes und erleichtert damit das Abbrechen längs dem Anritzstrich·
Während der Kippbewegung der Wippe wird die vom Band 1 abgetrennte !Tafel 3 -zwischen den Sollenpaaren 5»5' "und 6*61 ,gehalten* deren 3>ruck derart eingestellt ist, dass sie ein Gleiten der Tafel 3 unter ihrem ligöngewichi; nicht gestatten· im Ende der Drehbewegung de.a? Wippe 4 trifft ein fest an dieser sitzender Finger 15 auf einen elektrischen Zontakt 16, der den St-rom für den die Drehung der lippe bewirkenden Motor abschaltet* Die Wippe trägt an jeder ihrer fangen eine Stange 17 mit verdicktem Ende, die in der Schlussphase der Kippbewegung .zwischen zwei federnde lamellen 18 tritt, welche am Eintrittsende eine Verengung bilden* Dine als Dämpfer wirkende Schraubenfeder 19 stö'sst den verdickten Teil der Stange 17 in die Verengung zurück, wodurch die Wippe sicher in ihrer wagerechten lage gehalten wird.
Die von dem Band abgetrennte und in die Horizontale umgelegte Tafel ist in ihrer Längsrichtung zu zerschneiden,
1» um die Im allgemeinen untegelmässigen Kanten abzutrennen und 2* um die Tafel in rechteckige Scheiben, zu zerschneiden, deren Breite den handelsüblichen Abmessungenjsntspricht,
Zu diesem Zweck ist in Verlängerung der umgelegten Wippe und auf einer Höhe, die einige Zentimeter unter derjenigen der wagerecht liegenden Tafel liegt,, ein feststehender wagerechter Schneidtisch 20 vorgesehen* Über diesem Tasch ist quer zu ihm ein -Träger 21 angeordnet, der Ton einem zum anderen Ende des Tisches hin wid her bewegt werden kann und mit den Greif- und Sehneidvofrichtuagenlausgexüstet ist·
Die Bewegung des Querträgers erfolgt in nachstehender Weise:
Mit jedem seiner 3&den sitzt der Querträger auf einem senkrechten Ständer 22, an dem eine Backe 23 befestigt ist, die längs einer wagerechten Führungsschiene 24 gleitet, welche sich etwas unterhalb des Tisches parallel zu diesem erstreckt« Unter dem Tisch befindet sich an jeder Seite eine endlose Kette 25» die über 2 Kettenräder 26 und 27 läuft, von denen das eine 26 durch einen Motor angetrieben wird. Die Eette ist mit einem Zapfen 28 -versehen, der in einen Schlitz 29 des Ständers 22 eingreift. Der* Schlitz 29 erstreckt sich über eine Hohe, die mindestens so gross ist wie der Abstand zwischen den beiden Trum»e«i der Kette, sodass die Kette 25 den Querträger 21 und die von ihm getragenen
Yorrichtungen in einer Hin- und Herbewegung mitnimmt, deren Geschwindigkeit an jedem Ende aar lull abfällt und unter Änderung der Bewegungsrichtung wieder allmählich, anwächst, während der Zapfen 28 den halben Umkreis des Zahnrades 26 oder des Zahnrades 27 durchläuft. Auf diese 1IeISe findet die Bewegungsumkehr an jedem Ende desfetückes stossfrei statt.
Wenn der die Werkzeuge tragende Querträger 21 sich in seiner fiuhestellung am rechten, d* h. an dem der Herstellungsmaschine bezw. der Wippe entgegengesetzten Ende des Tisches befindet, wird er nach links durch den finger 15 in Bewegung gesetzt, der, wenn er den Wotor für die Wippe abschaltet, gleichzeitig einen Stromfcaeis schliesst, in dem sich der Antriebsmotor für den Querträger befindet, und diesen einschaltet»
Die Greifvorrichtung oder Zange ist von folgender Ausführung. Sin G-estell 30 (oder zwei), welches auf den Träger 21 verschiebbar int, trägt einen Arm 31, -dessen Ende eine gummiüberzogene Kluppe 32 bildet, die. am Ende der Bewegung nach links die Tafel 3 nahe ihrem En'de von unten angreift. Auf einem über dem ersteren liegenden zweiten Arm 33 ist um eine Achse 34 ein Winkelhebel 35 drehbcr, der an seinem tmteren Ende eine Kluppe 36 trägt, die stets durch eine leder 37 nach unten gedruckt wird, welche Feder den Hebel 35 mit dem bestell 30 verbindet. Am Ende der Bewegung des Trägers oder Schlittens 21 nach links v^ird die Tafel 3 ^on den beiden Kluppen 32 und 36 «rfasct. Dadurch, dass der untere Teil des Hebels 35 schräg abwärts geneigt ist, entsteht zwischen den beiden Kluppen 32 und 36, sobald der Schlitten 31 sich nach rechts bewegt, «ine Klemmwirkung, die bewirkt, daös die Tafel 3 von dom Schlitten nach rechts mitgenommen wird, wenn dieser die Bewegung in der betreffenden Richtung aufnimmt. Wenn die Tafel sich ganz aus dem Schlitten herausgelöst hat, wobei ihr Ende auf den lisch gesunken ist, schliesst der Hebel 12a, der bis zum Herabfallen der Glasplatte auf dieser auflag, den Stromkreis für den zum Wiedersyiheben der Wippe dienenden Elektromotor. Am Ende dieser Schwenkbewegung trifft der Finger 15 -auf einen Kontaktgeber 16' , welcher den Stromkreis unterbricht und dadurch die Yfippe in ihrer senkrechten Lage stillsetzt, bereit, das aus der Maschine kommende Glasband, welches seine Aufwärtsbewegung fortgesetzt hat, aufzunehm en.
Gegen Ende der Bewegung d«es Schlittens 21 nach rechts, während welcher die Tafel mit ihrem hinteren Ende auf dem Schneidtisch 20 aufliegt, erfolgt das Öffnen der von den TCluppen 32 und 3& gebildeten G-re if vor richtung, welche die Tafel freigibt, die alsdann ganz auf dem Schneidtisch aufliegt. Das öffnen der Greifvorrichtung wird in folgender Weise bewirkt;
Am unteren Ende des Winkelhebeis 35 ist eine Kette 38 befestigt, die über eine Umleitrolle 39 läuft, deren Achse an Gestell 30 befestigt ist» Das andere Ende der Kette ist mit einem Hebel 40 verbunden, der sich lose auf seiner Achse 41 dreht, die von den G-est'-llen 30 oder einem anderen Teil des Schlittens 21 getragen wird.
Auf der gleichen Achse dreht sich ein Hebel 42, der durch sein Eigengewicht nach unten gedrückt wird. Dieser Hebel ist mit einer läse versehen, die sich gegen einen entsprechenden IJocken 43 des- Hebels 40 legt. Bei der Bewegung des Schlittens 21 nach rechts und in dem Augenblick, in dem die Greifvorrichtung geöffnet v/erden soll, trifft der Hebel 42 auf einen festen Anschlag 43', dessen Auflauffläche 44 den Hebel 42 umlegt und dadurch den Hebel 40 um seine Achse 41 dreht; Bei dieser Bewegung zieht der Hebel AO ?n der ICette 38, welche die Kluppe 36 anhebt und dadurch die Tafel 3 freigibt, welche, da sie jetzt nicht mehr mitgenommen wird, stehen bleibt und auf den Tisch fällt, sobald die Eluppe 32, die ihre Bewegung nach rechts fortsetzt, über das Ende der Tafel, hinauskommt«
Beim lauf des Schlittens in -der entgegengesetzten !Dichtung hat der, Anschlag 43' keinerlei Wirkung auf das Anheben der Kluppe 36, da der Hebel 42 bei dieser Bewegung ohne E-influss auf den Hebel 40 bleibt, Wähiend der ganzen Bewegung in dieser Sichtung bleiben die Kluppen 32 und 36 unter der Wirkung der Feder 37, wodurch diese in Berührung miteinander oder wenigstens in einem Abstcnd voneinander gehalten werden, d~r kleiner i-ct, als die Dicke der Glastafeln, s-odass die Kluppen also stets bereit sind, eine neue Tafel zu fassen.
Die Kluppe 32 wird auf einer Höiie gehalten, die ein wenig über derjenigen d-es Sdiaeidtisch.es liegt, sodass bei einer weiteren Bewegung nach links die Kluppe über die abgelegte Glastafel hinweggeht, ohne in* Berührung mit ihr zu treten*
lachdem die Glastafel 3 auf dem Schneidtisch 20 abgelegt worden ist, muss sie derart zurechtgerückt werden, dass sich beim Schneiden völlig rechteckige Scheiben ergeben» Zu diesem Z-weck ist -auf dem Tisch etwas vor dem Punkt, an dem die Greifvorrichtung die Tafel freigibt, ein Anschlag 44' vorgesehen, der sich über die ganze Breite des Tisches 20 und rechtwinklig zu den längskanten des Tisches und damit zu der Bewegungsbahn des Schlittens 21 erstreckt. Dieser Anschlag 44' steht über der Tischoberfläche um eine der Dicke der Tafel entsprechende oder etwa entsprechende Höhe vor·
Unter dem Tisch 2(T sind zwei parallele Schubstangen 45f 45' (Abb* 4 und 5) angeordnet* An ihren vorderen Enden bilden diese Stangen rechtwinlig nach oben umgebogene Arme 46, von denen jeder in einer Büchse eine Feder 47 trägt. Gegen diese Feder liegt ein Stück 481 an, welches einen Puffer bildet. An dein anderen Ende jeder Stange ist auf einer Achce 49 ein Hebel 50 bezw. 50' drehbar gelagert, der durch ein an ihm vorgesehenes Gegengewicht 51 in senkrechter lage gehalten wird. In dieser lage liegt der Hebel gegen einen an den Stangen 45,45T vorgesehenen Anschlag 52. Die Hebel können mit Mitteln versehen sein, die ihre Verschiebung längs der Kante der Glastafel, mit der sie in Berührung kommen, erleichtert Ausserdem können nicht dargestellte Kittel vorges-ehen sein, um die Stangen 45,45' am Ende jedes Arbeitshufyes nach links zurückzuführen*
Während der Vorwärtsbewegung des Schlittens 21 in Sichtung des Pfeiles x, bei welcher der Schlitten die Tafel 3 mitnimmt, ■wird der Hebel 50 durch die Tafel selber um die Achse 49 nach rechts umgelegt* indem die Tafel gleitend auf den Hebel drückt. Sobald aber die Tafel über den Hebel hinausgegangen ist, richtet er sich auf und erstreckt sich sein Ende über die Fläche des Tisches 20 nach oben, wie in den Abb· 4 und 5 dargestellt ist. Darauf und nachdem· die Tafel auf dem Tisch abgelegt worden ist, setzt der Schlitten 21 seine Bewegung nach rechts noch XÜr einige Augenblicke fort und trifft dann auf den Pxiffer 48' , wo-
durch die zugehörige Zugstange 4-5 in Bewegung gesetzt wird,
die dabei in Gleitstücken 53 geführt wird» Bei dieser Bewegung trifft der Hebel 50 gegen die Querkante 49' der Tafel 3 mid
schiebt diese bis gegen den Anschlag 44' · Die zweite Schubstange 45' führt dann je nach dem schrägen Verlauf der Kante der T,afel 3 mit Beäug auf die Längsachse des Tisches 20 vor oder nach der ersten Schubstange 45 die gleiche Bewegung und Wirkung aus. Am Ende des Bewegungshubes nach Zusammendrücken der Federn 47
liegt die Kante 49" der Tafel 3 mit Sicherheit auf der ganzen
Länge des Anschlages 44' ge^en diesen an -und danit rechtwinklig zur Bewegungsrichtung des Schlittens 21, selbst y/enn die Schnittlinien 49' und 49" ursprünglich nicht genau rechtwinklig zur
Ziehrichtung' des Glasbandes verliefen*
Der Anschlag 44' und die Puffer 48' sind so eingestellt,
dass, wenn der Schli-tten bezw, der Zapfen 28 seine äuss'erste
rechte Endstellung erreicht, die Federn 47 nicht ganz zusammengedrückt sind«
Abb. 6 zeigt die ffiafel 3 in der lage, in die sie durch den soeben beschriebenen Arbeitsvorgang jebr^clit vor&cn ist und in der sie nun fertig geschnitten werden kann. In dieser Abbildung sind gestrichelt auf der Tafel die Laufbanner dar das Schneiden bewirkenden Werkzeuge dargestellt. Jedoch sind der Deutlichkeit halber in dieser Abb. 6 wie auch in den Abb* 4 und 5 die am
Schlitten 21 sitzenden Greif- und Schneidwerkzeuge nicht dargestellt.
Das Längsschneiden der Tafel findet bei der nächsten Bewegung des Schlittens Sl nach links statt. Die Schneidvorrichtungen sind in dan Abb. 2 und 7 veranschaulicht.
Geinäss Abb. 7 aitzen auf beiden Enden des Querträgers 21 zwei Gestelle 54» von denen in dieser Abb* nur ein Gestell sichtbar ist. Diese beiden Gestelle, welche den Gestellen 30 ähnlich sind, tragen e'ine felle 56* Auf dieser Welle sind soviel Schneidorgane verschiebbar befestigt, als für die gewünschte Anzahl
von Scheiben notwendig ist» Die Einstellung der Schneidorgane erfolgt je nach der Breite, welche die Scheiben erhalten sollen, durch Verschiebung längs der 7JeIIe 56» Jede Schneidvorrichtung
bestellt aus einem Support 88, der eine Bohrung aufweist, in der mittels eines Rändelknopfes 82 eine G-ewindehiilse 83 drehbar ist, die als Mutter einer Schraube 84 wirkt, an deren Ende ein Hebel 85 gelagert ist, der das Sohneidrad 86 trägt* Durch Drehen des Rändelknopfes kann das Rad 86 eingestellt werden* $ine zwischen dem Support 88 und dem Hebel 85 vorgesehene Feder 87 regelt den Druck des Rades 86 auf das ©las in der Schneids-teilung,
Abb· 7 zeigt die Schneidvorrichtung in dem Augenblick, in wel ehern, wie mit Bezug auf die Arbeit des Schlittens 21 angegeben, dieser Schlitten sich über dem lisch in seiner rechten Endstellung befindet* Pie Schneidvorrichtung behält diese S-tellung auch ein während des ersten Laufea (Leerlaufes) nach links untf ^bnnfalls während des darauffolgenden Laufes nach rechts, v/elcher den Zweck hat, die Glastafel auf dem Schneidtisch 20 in Stellung zu bringen. Am Ende dieses letzteren Arbeitsvorganges befinden sich der Schlitten 21 und seine Werkzeuge am rechten Ende des Tisches· In diesem Augenblick senken sich die Schneidwerkzeuse, um dann bei der folgende«. Bewegung dos Schlittens 21 nach links die Anritzstriche zu ziehen, welche das Abtrennen dor Scheiben ermöglichen« Am Ende dieses zweiten Laufeo n^ch linku müsccn die Clchneidwerkzeuge angehoben wcrdea, un in Jieocr angehobenen Lar;e in die rechte Unds to llung suruc kg e führt v/ercL-m. zu kennen, um dann den gleichen Arbeitsprozess für die· nächste Tafel beginnen zu können usw.
Ton der Ruhestellung ausgehend gestaltet sich jeder Arb^itskreisprozess wie folgt:
Erster Lauf nach links: Schneidwerkzeug in angehobener Lage, erster Lauf nach rechts: Schneidwerkzeug in angehobener Lage, zweiter Lauf nach links:Schneidwerkzeug in gesenkter Lage, zweiter li*>vtf η »cn rechts Schneidwerkzeug in angehobener Lage·
Dieses bedeutet, dass die Vorrichtung sich nur während eines der Linkslaufe in gesenkter, d. h. Arbeitalage befindet« Dieses wird in folgender Weise erreicht.!
Auf der Welle 56 ist eine Büchse 58 (Abb. 7) aufgekeilt,die einen Arm 59 besitzt, der durch eine Schubstange 60 mit dem Zapfen einer Kurbelscheibe 61 verbunden lct,die sich um eine von den
Gestellen 54 getragene Achse 62 drehen kann. Die Büchse 58 ist noch mit einem zweiten Arm 6;5 versehen, der durch eine Zugfeder mit dem Gestell 54 verbunden ist» Pie Scheite 61 ist mit einem Hocken 65 versehen» Auf der Welle 41, die schon als Drehachse für die Vorrichtung «zum Anheben der Greiferkluppen dient, ist ein Stück 66 aufgekeilt, welches zwei gleiche einander diametral entgegengesetzt gerichtete Arme67 und 68 trägt· Uach jeder halben Umdrehung der Welle 41 nimmt der Arm 67 die Stellung des Armes 68 ein, und umgekehrt, Bs wurde "bereits erwähnt, dass gegen Ende des laufea deö Schlittens 21 nach rechts der Hebel 42 .gegen den Anschlag 43' (Abb. 2)trifftf wodurch dieser Hebel im Uhrzeigersinne um einen gewissen Winkel gedreht wird· Zufolge eines zwischen der Welle 41 und dem Hebel 42 vorgesehenen Gesperres dreht die Welle 41 sich um den gleichen Winkel und im gleichen Sinne wie der Hebel 42, wenn dieser im Uhrzeigersinne gedreht wird, bleibt jedoch von dem Hebel 42 unbeeinflusst, wenn dieser sich entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne dreht. Die Welle 41 dreht sich daher am !Snde eines jeden X&ufes des Schlittens 21 nnch recht-, um einen beistimmten Winkel« Me Län^e des Hebels 4-2 und die Höhe des Anschlages 43' sind so gewählt, dass dieser Trinke 1 mehr als 45° und weniger als 90° beträgt. Auf der Achse 41 (Abb. 8) ist ein Andreas-Kreuz 69 aufgekeilt, auf dessen Umfang sich eine Rolle unter dem Druck einer Feder 71 abstützt. Bei ;jeder Winkelverschiebung der pfeile 41 wird die Rolle 70 von einem Arm des Kreuzes angehoben, und, da der Drehwinkel grosser als 45° ist, geht die Rolle über das Ende des Armes hinweg und greift an der abfallenden Schrägfläche des Armes an. Durch den Druck der Feder 71, der sich dann auf die abfallende Schragflache dejs Armes auswirkt, wird die 3TeIIe 41 gezwungen, ihre Drehung bis 90 fortzusetzen, und dann in dieser Stellung stillgesetzt» Erst am Ende von zwei Rechtsläufen hat sich daher einer der Arme 67 oder 68 um 180° gedreht und eine Stellung eingenommen, in welcher er mit dem locken 65 in Berührung treten kann. Das Stück 66 ist derart auf der Welle 41 befestigt, dass der Arm 67 oder 68 in dem oben beschriebenen Kreisprozess am iSnd-e des ersten Rechtslaufes auf den Hocken 65 zur Wirkung kommt. Diese Wirkung hat zur Folge, dass die Scheibe 61 um einen solchen Winkel gedreht wird, dass die Schneidräder 86, an deren Support die Schubstange 60 zieht, in Schneidstellung ge-
"bracht werden* Der Augenblick für diese Bewegung ist so gewählt, dass die Räder 86 beip. liedergehen auf den Anschlag 44' treffen •und so stossfrei auf das Glas übergehen können.
Am Ende des zweiten linkslaufes trifft ein finger 72, der an einer auf d«r Welle 62 "befestigten Seheibe 73 sitzt, gegen einen am Schneidtisch 20 befestigten Anschlag, wodurch unter Euckführung der Welle 62 in ihre Ausgangstage die Schneidvorrichtungen angehoben werden*
Das Stillsetzen des Antriebsmotors dsr Kette 25 am Ende eines Arbeltskreises geschieht wie folgt:
Am Schlitten 21 sind zwei Platten 74 (Abb* 9) befestigt, durch die eine Achse 75 geht, auf welcher ein Arm 76 drehbar gelagert ist, der durch sein Eigengewicht in senkrechter lage gehalten wird* Am Ende des Rechtslaufes bewirkt der Arm 76, mit einem Absatz gegen die Platte 74 anliegend, die Drehung eines Ereuzes 77} das auf einer Welle 78 sitzt, die in mit Bezug auf den Tisch feststehenden lagern gelagert ist und auf der ausserdem ein Andreas-Kreuz 79 und ein Arm 80 aufgekeilt sind, Wie bei der Ausführung nach Abb. 8 steht dieses Kreuz xinter der ?/irkung einer Rolle, welche eine Drehung des Ereuzes um 90° sicherstellt. Der Einfachheit halber ist diese Rolle in Abb* 9 nicht dargestellt. Bei jedem Rechtslauf dreht sieh also das Kreuz um 90 , es sind also zwei Rechtsläufe erforderlich, um eine Drehung des Armes 80 um 180° zu bewirken* Die Einstellung des Armes 80 ist derart, dass am Ende des zweiten Rechtslaufes, d, h. des dem SohneidVorgang folgenden Laufes, der Arm 80 bezw. sein entgegengesetztes Ende auf einen Drücker 81 trifft und durch diesen den Strom des Motors abschaltet* Beim lauf nach links hat der Hebel 76 keine Wirkung auf das Kreuz 77# weil er diesem durch entsprechendes Schwingen um die Achse 75 ausweicht»
Die Erfindung ist nicht auf die soeben als Beis-piel besohrieb-ene Ausführung beschränkt* So könnten die Greif vorrichtungen auch aus Saugnäpfen bestehen, die die S-reif- und Schaeidvorrichtungen tragenden Gestelle könnten feststehend und der Schneidtisch mit Bezug auf diese Gestelle beweglich sein, usw. Während nach der obigen Beschreibung der Kreis der Arbeitsvorgänge in vier !Takten erfolgt, d» h* in zwei Hin- und Hergängen des Schlittens 21, von
denen zwei Leerläufe sind,, konnten natürlich auch die Arbeitsvorgänge in einem Zwöit&ktprozess erfolgen, d« h. im Yerlauf von einem einzige-21 Hin- und Hergang des Schlittens, wobei dann die Aufeinanderfolge der forgänge mit der Pärderung der G-lastafel, dem Eichten "und Schneiden axa linken Hn.de des Sehneidtisehes beginnen, würden-. In diesen! Falle wären die Schaltgetriebe, wie 6^-68, 75-80 usw* entsprechend zu ändern*
Patent-Ans prüche:

Claims (25)

  1. Patent-Angprüche:
    1«) Verfahren zum Schneiden von durch senkrechtes Ausheben aus der Schmelze kontinuierlich hergestellten Glasbändern in Scheiben von handelsüblicher Grosse, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedeneil aufeinander folgenden ' Arbeitsvorgänge de's Querschneides des Bandes, des TJmlegens der abgeschnittenen Tafel in horizontale Lage, ihr Überführen in dieser Lage auf den Schneidtisch für die endgültige Unterteilung und dieses T^rtigschneiden so gestaltet und gekuppelt s-isd, dass vor Ingangsetzen der Werkzeuge für das Eertigschneidenliurch einen der voraufgehenden Arbeitsvorgänge <<< - automatisch ein Richten der auf den Schneidtisch gebrachten Tafel bewirkte/in dor Weise, dass die Querkanten der Tafel einen rechten Winkel zur Laufrichtung der Schneidwerkzeuge einnehmen.
  2. 2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Eichten der Tafel auf dem Schneidtisch diese mit einer Querkante zur Anlage gegen einen die Längsachse des Schneidtisches rechtwinklig kreuzenden linealartigen Anschlag o. dgl. gebracht wird.
  3. 3·) Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, bei der oberhalb der Vorrichtung zum Querschneiden des Glasbandes eine das Glasband aufnehmende und die abgeschnittene Tafel aus def Senkrechten in die Wagerechte umlegende Wippe vorgesehen ist, von der die Tafel in horizontal*^ T<e£e von einer Greif- und fördervorrichtung erfasst und auf einen Tisch zum Fertigschnaiden gebracht und abgelegt wird, auf dem die Tafel mit Bezug" auf die Laufbahn der dem Tisch zugeordneten, in dessen Längsrichtung bewegten Schneidwerkzeuge ausgerichtet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen· linzel-
    vorriehtungen mit mechanischen, elektrischen o. dgl« Schaltet #I|,(I5» A/
    getrieben versehen sind, die am Ende jedes Arbeitsvorganges,, nämlich des Querschneidens des Bandes, des Umlegens der Wippe, ydem wagerechten ]?örder<6ns, des Aus-richtenc und clsa li&ngsschneidens der Tafel, &on nächstfolgenden" Arbeitsvorgang selbst-
    tätig auslösen, wobei der erste "Vor-gang von dem hocligezogenen G-lasband selbst eingeleitet wird, wenn dieses in der Wippeyeine bestimmte. Höhenlage erreicht hat, sodass von dem kontinuierlich aufgehobenen 3-lasband ohne jede Handarbeit zuletzt/ Hie in handelsübliche G-rössen geschnittenen. Seheiben erhalten werden.
  4. 4·) Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Scloneidtiscn,,mit einem rechtwinklig zur Laufbahn der Solmeidwerkzeu^y verlaufenden Anschlagband mit einem Mechanismus versehen ist, durch den die auf d'em Tisch abgelegte Tafel zurecht gerückt und mit einer Querkante zur Anlage an &Θ& Anschlag^gebracht wird»
  5. 5-») Einrichtung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet,
    dass die Rückvorrichtung aus einem oder mehereren an- der hinteren
    (Sp) Querkante der .Tafel angreifenden Verschiebefingeiftbesteht, die ihre Bewegung von der Fördervorrichtung für die horizontal liegende Tafel am Hände des Pörderhübes erhalten*
  6. 6*) Einrichtung nach Anspruch 4- und 5» dadurch gekennzeichnet, dass die Terschiebefinger aus einem oder mehreren schwingend aufgehängten Hebeinübestehen, die sich beim !Fördern der Platte auf den Tisch in der !Örderrichtung xtmlegen, nach dem Passieren des hinteren Tafelendes aber als Anschläge für letzteres sich auf-
    (HS.W
    richten und an Schubstangen^sitzen, die mit am Ende des Pörderbereiches dier !Fördervorrichtung in deren Wirkungsbereich liegenden. Mitnehmern versehen sind*
  7. 7*) linrichtung nach Anspruch 4-6, dadurch gekennzeichnet, dass die übertragung der Bewegung der Fnrderrichtung auf die Rückvorrichtung über ein federndes oder nachgiebiges Zwischen-
    (nw
    mittel erfolgt*
  8. 8») Einrichtung nach Anspruch 3-7» gekennzeichnet
    (ίο)
    durch einen in Längsrichtung des £>chneidtisches hin- und ,
    (3SL1Sk) Ub) (XV
    herbewegten, mit G-reif- und Schneidwerkzeugen versehenaftSchlitten, der bei seinen aufeinanderfolgenden Bewegungen die Tafel auf den
    (iß)
    Schneidtisch^befordert, auf diesem mit Bezug auf dessen Iiängsachse richtet und das Schnßiden nach zur Längsachse parallelen Linien durchführt.
  9. 9* 9·) Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
    (H)
    dass der Schlitten die Arbeitsgänge in zwei Hin- und Hergängen ausführt, beginnend mit einem Leerlauf entgegengesetzt und endend mit einem Leerlauf in der Richtung der horizontalen !Förderung der Tafel auf dem Schneidtisch·^)
  10. 10*) Einrichtung nach Anspruch 8 und 9» dadurch gekennzeichnet,
    (Zt) i$5~)
    (Zt) i$5)
    dass die Bewegung des Schlittens durch eine endlose Ilette erfolgt.
  11. 11*) Einrichtung nach Anspruch 8-10, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Senken der Schneidwerkzeuge auf die SaIeI durch ein Andreas-KreuE-G-etriebe von einem am Schlitten vorgesehenen Zahnschaltwerk aus erfolgt.
  12. 12.1 Einrichtung nach Anoi>ruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltwerk da'S Andre as -Er euz um einen Winkel über 45° aber unter 90° dreht und die Tollendung der gewünschten
  13. (W)
    Winkeldrehung durch Feder o. dgl* Wirkung erfolgt*
  14. 13·) Sinrichtung nach Anspruch 9-12, dadurch gekennzeichnet,
  15. i%4)
  16. i%4)
  17. dass die 3tillsetzung des Schlittens am Ende des Arbeitsprozesses
  18. (Vl) ebenfalls durch ein Andreas-Ereus-Getriebe bewirkt wird, welchem
  19. (16) durch eiae schwingende Ei ^hebevorrichtung bet^ti&t -wird, die
  20. (Z4)
  21. auoser Wirkung auf das Getriebe bleibt, wenn der Schiit cen sich entgegen der Pörderrichtung der Tafel auf dem Schneidtisch bewegt.
  22. 14*) Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
  23. iii)
    dass der Schlitten die verschiedenen Arbeitsgänge in einem Hin- und Hergang ausführt·
  24. Aachen, den
  25. 25. Oktober 1948 für:Societe Anonyme des Tamifaetxires des Glaces et Produits Chimiques de Saint-G-obain, Chauny et Cirey
    gez. Schmetz Γ a b entanwalt.

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