DEP0019442DA - Rähmchenschiene für auswechselbare Bienen-Wabenrähmchen - Google Patents

Rähmchenschiene für auswechselbare Bienen-Wabenrähmchen

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DEP0019442DA
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DE
Germany
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frame
rail
frame rail
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flange
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Fritz Winterhagen Bauckhage (Rhld.)
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Description

Heue Anschrift:
iAlleestr. 4621 Patent- und Eventual Gfebrauchsmuster Anmeldung
für Fritz Bauckhage, Winterhagen/Eheinland
b. Hückeswagen
"Rähmchenschiene für auswechselbare Bienen- Wabenrähmchen."
Es ist bekannt, Rähmchen für Bienenwaben ganz aus Holzleisten herzustellen, die verhältnismässig stark sein mussten und meistens eine Dicke von etwa Io mm besessen. Diese Rähmchen wurden in Bienenwohnungen so übereinanderstehend eingefügt, dass sich zwischen der oberen und unteren leiste der Rähmchen ein Abstand von 0, meistens Sf doch oft bis 2o mm und noch mehr ergaben. Dadurch entstand ein erheblicher Nachteil für die Bienenzucht deshalb, weil der aus biologischen Gründen geschlossen sein sollende Wabenbau des Bienenvolkes durch die erwähnten Holzleisten und die sich unnötig ergebenden liUfträume zerrissen wurde. Da nun die Wintertrambe des Bienenvolkes infolge der Kält<$rirkungen nach biologischem besetz ein geschlossenes Ganzes bildet und dadurch nur einen Teil des geamten Wabeninhaltes bedeckt, muss sich die Traube zum Zwecke der Nahrungsaufnahme aus den gefüllten Zellen der Waben ständig auf ihnen weiter vorwärts bewegen. Ist nun'bei dieser Wanderung von unten nach oben die in Holzleisten des Rähmchens eingefasste untere Wabe leer gefressen, so müsste die Traube nunmehr die querliegenden Holzleisten der beiden aneinander»stossenden Rähmchen und deren lufträume übersteigen.
Das ist aber(In einem gewissen Starre2ustand infolge der Kalteeinwirkung verharrenden Bienfentraibe schwer möglich. Die in Imkerkmsen so sehr gefürchteten ^interverluste trotz vorhandener Vorräte beruhen auf diesem technischen Mangel.
Dieser vorstehend beschriebene liachteii wird erfindungsgemäss dadurch beseititgt-, dass die Obere und untere Querleiste des Rähmchens eineVSchiene ist, die einen T-förmigen oder jeden beliebigen anderen profilierten Querschnitt aufweist, sodass die Bienen die Naturwaben gleichzeitig von oben nach unten und umgekehrt im Rähmchen bauen können. TorteLlhafterweise besitzen Plansch und Steg der Schiene über ihre ganze Länge Durchbrechungen, z.B. kreisförmige lochungen, wodurch das Gewicht der Schiene nebst ihrer Kältekapäzitgt wesentlich vermindert und ihre Festigkeit erhöht wird. Zweckmässig sind die als obere und untere Begrenzung des die Wabe aufnehmenden Rähmchenä dienenden Schienen mit ihrem Steg in einem Schlitz der hölzernen Rähmchenstützen eingesetzttnd mit letzteren befestigt.
Eine beispielhafte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt:
Pig. 1 die Seitenansicht einer Ecke des, Rähmchens mit
der profilierten oberen Schiene, Pig. 2 eine praufsicht auf diese profilierte Schiene, Fig. 3 eine Seitenansicht der Fig. 1 mit der in einem Schlitz der Rähmchens chienenstüt ze eingesetzten T-förmigen Schiene,
Fig. 4 eine schaubildliche Gesamtansicht des in die
Bienenwohnung einzusetzenden Rähmchens mit der an der oberen Schiene zum Teil gebauten Haturwabe,
Pig. 5 eine Ansicht der früheren Ausführungsform eines
RShmchens mit den üblichen allseitigen Holzleisten in Dicke von etwa Io mm und Pig. 6 den Querschnitt einer durch Stauchen aus einem einzigen Stück hergestellten Rähmchenschiene. Die Rähmchenschiene fur auswechselbare Bienen- 'Vabenrähmchen besteht aus einem T- förmigen Träger mit einem Steg 2 und einem Plansch 3. ' i
ii. Plansch und Steg der Schiene weisen über Ihre ganze länge Durchbrechungen, z.B. kreisförmige Lochungen 4 auf, wodurch das Gewicht der Schiane sowohl als ihre Kältekapazität wesentlich vermindert un-cl - . ''iet Die RMhmchenschienen werden in Schlitze der &ähmchenstüt zen an ihren Enden eingedruckt und an ihnen, z.B. mit Nägeln lo, befestigt. Zum Einhängen der Wabenrähmchen in die Kastenförmige Bienenwohnung dienen U-förmig gebogene Blechhaken 6, die an jeder Rähmchenstütze 1 mit ihrem geschlitzten Schenkel unter den Plansch 3 der Rähmchenschiene geschoben sind. Jede Rähmchenschiene besteht zweckmässig aus zwei getrennten Einzelteilen, nämlich dem Steg 2 und dem Plansch 3, die mitt&s amjsteg sitzender zungenförmiger Ansätze 5 miteinander verbunden sind, dadurch, dass die Zungen 5 in entsprechende Ausnehmungen 9 des Flansches greifen und dort umgebogen sind.
Gemäss e$äer anderen Ausführungsform können der Plansch 3 und der Ste^ 2 der Schiene auch aus einem einzigen durch Prägen oder Stauchen zu einem T-Träger zusammengefSi teten Material-
streifen bestehen oder aber beide Teile können wohl aus zwei Einzelteilen bestehen, die aber innig miteinander, z.B. duroh löten oder Schweissen zu einem ganzen verbunden werden.
Die Rähmchensohiene kann aus beliebigem Material, z.B. Eisen, Aluminiumblech,,Zelluloid, Bakelit oder anderes Euststoffen hergestellt sein, wie es für die Fabrikation der Rähmchen am zweckmässigsten ist.
Die Anw.endungsweise der mit Rähmohenschienen ausgerüsteten auswechselbaren Wabenrähmchen ist sehr einfach. Die Rähmchen werden in den Betrisbsmonaten je nach Bedarf mit ihren Auflagehaken in die Bienenwohnungen übereinanderstehend eingehängt, wobei sich der geringmöglichs'te Abstand zwischen den einzelnen Rähmchen ohne weiteres ergibt. Dieser darf 6 mm betragen, well die Biene in dem erwähnten erstarrungsähnlichen Zustand im Winter einen solchen gelingen Zwischenramm noch überwinden kann. Hier hat man also einen Abstand von nur 6 mm von Wabe bis Y/abe, während bei den bisher verwendeten Holzquerleisten sich infolge der Dicke des Holzes weit grössere Zwischenräume ergaben», denn die Rähmchensohiene gemäss der Erfindung hat nur eine Materialstarke von Bruchteilen eines Iiilimeters gegenüber der bisher üblichen Holzleiste von etwa dreissigfacher Stärke. Das Yeijfiältnis beträgt in der Praxis etwa o,3 mm zu Io mm.
Es ist ohne* weiteres klar, dass auf dieser Grundlage die biologische 'Forderung einer zusammenhängenden Wabenfläche zwischen zwei übäreinanderstehenden Rähmchen erfüllt wird, die die bisher üblichen Holzleisten fortgesetzt zerrissen. Durch den Fortfall dieser Holzleisten vergrössert sich umgekehrt die
nutzbare Wabenfläche. Mn —n

Claims (7)

Patentansprüche
1. ) Rähmchenschiene für auswechselbare Bienen- Wabenrähmchen, dadurch gekennzeichnet, dass die obere und untere Querleiste des Rähmchens eineVBchiene ist, die einen T-förmigen ^-^ yoi^fl^f, ct. 1 g ■' i ·.■tuo
2. ) Rähmchenschiene nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Flansch (3) und Steg (2) der Schiene über ihre ganze Länge Durchbrechungen, z.B. kreisförmige lochungen (4) besitz^ wodurch das Gewicht der Schiene nebst ihrer Kälte-Kapazität wesentlich vermindert wird.
3. ) Rähmchenschiene nach Patentanspruch 1 und 2, dadurch gekenzelehnet, dass die als obere und untere Begrenzung des die Wabe aufnehmenden Rähmchens dienenden Schienen mit ihrem Steg (2) in einen Schlitz der hölzernen Rähmchenstüt ze η '(I) emgesetzt und mit letzteren befestigt sind.
4. ) Rähmchenschiene nach Patentanspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein U- förmig gebogener Blechhaken (6) an jeder Rähmchenstütze mit seinem geschlitzten Schenkel unter den Flansch (3) der Rähmchenschiene geschoben ist, wodurch ein einfahes Einhängen des Wabenrähmctrns in die kastenförmige Bienenwohnung möglich ist.
5. ) Rähmchenschiene nach Patentanspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rähmchenschiene aus zwei getrennten Einzelteilen, nämlich dem Flansch (3) und dem Steg (2) zusam-
Oiengesetzt' sein kann, wobei beide Teile mittels am Steg f2) sitzender zungenförmiger umbiegbarer Ansätze (5), die in ensurechende Ausnehmungen (9) des Flansches (3) greifen, befestigt sind oder aber beide Teile innig miteinander, z.B. durch Lötung oder Schweissung verbunden sind.
6. ) Rähmchenschiene nach Patentanspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass Flansch (3) und Steg (2) der Schiene aus einem einzigen durch prägen oder Stauchen zu einem T-Träger zusammengefalteten katerialstreifen bestehen (Fig.6).
7. )Rähmchenschiene nach Patentanspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene aus beliebigem Material, z.B. Eisen-oder Aluminiumblech gepresst oder aus Zelluloid, Bakelit oder anderen EulStstoffen hergestellt ist.

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