DE420728C - Lueftungseinrichtung fuer Wanderbeuten mit Hinterbehandlung - Google Patents

Lueftungseinrichtung fuer Wanderbeuten mit Hinterbehandlung

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DE420728C
DE420728C DEJ24006D DEJ0024006D DE420728C DE 420728 C DE420728 C DE 420728C DE J24006 D DEJ24006 D DE J24006D DE J0024006 D DEJ0024006 D DE J0024006D DE 420728 C DE420728 C DE 420728C
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hiking
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K47/00Beehives
    • A01K47/06Other details of beehives, e.g. ventilating devices, entrances to hives, guards, partitions or bee escapes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

Aus WirtS'dhaftlichkeitsgrimden mußte in letzter Zeit mehr und melrr zur Wanderirakerei übergegangen werden. Zu diesem Zweck muß in erster Linie im Stock für genügend Raum und Lüftung während des Wanderns gesorgt werden. Bei den bis jetzt bekannten Systemen ist das Herrichten der Völker zum Wandern eine sehr zeitraubende Arbeit; es müssen die Fenster ganz herausgenommen sowie die Türfüllung entfernt werden, an deren Stelle dann Drahtgaze aufgenagelt wird. Die Rückwanderung auf dem Wanderstand ist umständlich und gibt zu vielen Stichen Veranlassung.
Vorliegende Erfindung behebt nun diese Nachteile und schafft eine Einrichtung, mittels welcher ein einfaches, rasches und gefahrloses Herrichten des Stockes für das Wandern und ebenso bei der Ankunft am Wanderstand möglich ist. Mit Hilfe dieser Einrichtung können mit einigen Griffen die Bienen eingesperrt und Platz und Lüftung gegeben werden, ohne daß der Imker mit den Bienen in Berührung kommt, und in gleicher Weise kann die Rückänderung in den normalen Zustand vorgenommen werden.
Abb. ι ist ein Schnitt durch einen erfiadungsgemäß ausgebildeten Kasten in dem Zustand, in dem er sich auf dem Bienenstand befindet.
Abb. 2 zeigt zwei während des Wanderns aufeinandergestellte Kasten, wovon der untere im Schnitt dargestellt ist.
Abb. 3 zeigt eine eingesetzte Querleiste, welche die Rähmchen festhält, wenn das Einsatzfenster abgerückt wird.
Abb. 4 zeigt mehrere auf- und nebenein- ■ andergestellte Kasten im Aufriß, Abb. 5 im Grundriß.
Im Boden des Vorraums der Beute α sowie ; oben in der Decke oder in den Seitenwänden j der Beute, aber hinter dem Einsatzfenster, ■ sind vergitterte Öffnungen/ bzw.g angebracht. Diese Öffnungen dienen dazu, eine aus- ! reichende Lüftung der ganzen Beute während ; des Wanderns zu erzielen. Durch die am Boden angeordnete Öffnung / tritt Luft in die Beute ein, durchströmt das Wabenwerk und tritt durch die Öffnung g in der Decke der Beute wieder aus.
Nach dem letzten Durchprüfen des Volkes vor dem Wandern wird die Leiste c, wie in Abb. ι und 3 gezeigt ist, eingesetzt, welche die Wabenrähmchen h festhält. Das Anbringen der Leiste c erfolgt in der Weise, daß sie auf der einen Seite in das in der Wand angebrachte Schließblech. ex eingeschoben wird und hierauf auf der auf- der anderen Seite in dem Schließblech e2 durch Einschnappen der auf der Leiste angeordneten Feder ρ und Einfallen in die Kerbe /' gesichert wird. Durch die angewandte Form der Leiste, deren Breite höchstens gleich der Höhe des Abstandbügels am Rähmchen ist, damit die Leiste nicht über das letzte Rähmchen vorsteht, ist bei geringen | Abmessungen eine große Steifheit erzielt. Es kann auch irgendeine andere Abstützungsvorrichtung verwendet werden, so kann z. B. bei Warmbau das hintere Rähmchen festgeklemmt ■ werden, das so die anderen abstützt. Auf diese Weise ist erreicht, daß sich die Bienen während des Wanderns aus dem Wabenwerk in den freigegebenen. Raum ziehen ; können, während andererseits die Rähmchen durch die beschriebene Einrichtung zuverlässig "festgehalten werden und durch die Öffnungen / und g eine dauernd gute Durchlüftung stattfindet.
Die Wabenrähmchen sind so ausgebildet, daß die vier Stäbchen jedes Rahmens nadh beiden Seiten so weit überstehen, daß der Abstand zwischen den Seitenwänden der Beute und dem Rähmchen gesichert und ein Verschieben vermieden ist. An Stelle der überstehenden Teile der Stäbchen können noch besondere Vorrichtungen an den Rähmchen angeordnet sein.
Die Lüftungswirkung wird erfindungsgemäß weiter erhöht dadurch, daß die während des Wanderns aufeinandergestapelten Kasten an ihrer Außenwand besonders ausgebildet sind, zum Zweck der Bildung von Lüftungskanälen : zwischen den einzelnen Beuten. Dies wird er- I reicht durch die Anbringung von Leisten 0 am Boden sowie ρ an den Seitenwänden und η an der Decke außen an der Beute. Durch diese Leisten werden zwischen den nebeneinanderstehenden Beuten aufsteigende Kanäle und zwischen den übereinanderstehenden Kasten Querkanäle gebildet, welche alle untereinander in Verbindung stehen und durch welche die die Beuten durchströmende Luft geführt wird, wobei die Luftöffnungen / und g in diese Querkanäle k münden. Durch die aufeinanderstehenden Kasten entsteht nun eine verstärkte Durchlüftung, während die Bienen dunkel sitzen und ruhig bleiben.
Durch Einlassungen d (Abb. 4) der Leiste η an der Decke der einzelnen Beuten, in welche Zapfen i greifen, welche an der am Boden der darüberliegenden Beute angebrachten Leiste 0 vorgesehen sind, sind die Beuten gegen Verschieben nadh vorn und hinten gesichert, während durch die aus den Abbildungen ersichtliche winkelförmige Ausbildung der Leiste η ein seitliches Verschieben der Beuten verhindert ist.
Mit der beschriebenen Einrichtung können die Beuten, ohne daß der Imker mit den Bienen in Berührung kommt, rasch und in einfacher Weise für das Wandern hergerichtet und wieder in den normalen Zustand zurückversetzt werden.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Lüftungseinrichtung für. Wanderbeuten mit Hinterbehandlung, bestehend aus vergitterten Öffnungen im Boden und in der Decke, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Öffnungen in dem Raum zwisehen Fenster und Hintertür münden und daß, um das Zurücksetzen der Fenster zu ermöglichen, vor dem Fenster unmittelbar hinter den Rähmchen eine an den Seitenwänden feststellbare Querleiste (c) vorgesehen ist.
2. Lüftungseinrichtung für Wanderbeuten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die neben- und übereinander zu stapelnden Kästen oder Kastenteile oben, unten und an beiden Seiten mit an sich bekannten, ein gegenseitiges Verschieben hindernden Leisten versehen sind, die derart verlaufen, daß zwischen den Seitenwänden aufsteigende Luftkanäle und zwischen Deckel und Boden aufeinanderstehender Kasten Querkanäle gebildet werden, in welche die Lüftungsöffnungen münden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEJ24006D 1923-09-06 1923-09-06 Lueftungseinrichtung fuer Wanderbeuten mit Hinterbehandlung Expired DE420728C (de)

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