DEP0018406DA - Düngerstreumaschine - Google Patents

Düngerstreumaschine

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Publication number
DEP0018406DA
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DE
Germany
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wheels
seed box
sowing
fertilizer spreader
box
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Svend Christian Emil Skive Schroder
Original Assignee
A/S. Gyro Skive Jernstoberi & Maskinfabrik, Skive
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Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung an Düngerstreumaschinen, die eine Anzahl von nebeneinander in der Querrichtung der Maschine unter je einer Öffnung im Boden eines zur Aufnahme des Sägutes bestimmten Säkastens angeordneten drehbaren Austragkörpern aufweisen, die von den Rädern der Maschine angetrieben werden, deren gegenseitiger Abstand in der Querrichtung der Maschine kleiner ist als die Länge des Säkastens der Maschine quer zur Fahrtrichtung. Da diese Länge bedeutend grösser ist als eine gewöhnliche Wagenbreite, ist es mit Rücksicht auf den Transport der Maschine auf öffentlichen Strassen zweckmäßig, den Säkasten drehbar um einen senkrechten Zapfen zu lagern, so dass er in eine Lage geschwenkt werden kann, die parallel zur Fahrtrichtung ist. Um eine solche Drehung des Säkastens zu ermöglichen, hat man diesen bisher so hoch angeordnet, dass seine Unterseite oberhalb der Oberkante der Räder liegt, so dass diese Räder die genannte Drehung des Säkastens nicht behindern. Diese Anbringung des Säkastens hat den Nachteil, dass die Streuung des Sägutes von einer verhältnismässig bedeutenden Höhe aus erfolgt, so dass im Falle des
Säens bei windigem Wetter der Wind das Sägut mit sich reisst und dieses nicht an den gewünschten Stellen abgelegt wird. Ferner hat man bei den bekannten Düngerstreumaschinen der vorgenannten Art den Säkasten unmittelbar über den Rädern oder sogar hinter diesen angebracht, indem der Dünger nach rückwärts, d.h. entgegengesetzt der Fahrtrichtung gestreut wird. Bei dieser Anbringung des Säkastens wird der grösste Teil seines Gewichtes und der seines Inhaltes auf den Rädern ruhen, was zur Folge hat, dass der vom Säkasten herrührende Druck auf den Vorderwagen bzw. die Vorderräder der Maschine zu klein wird, um eine gleichmässige und ruhige Fahrt in dem häufig sehr unebenen Gelände, in dem das Säen vor sich gehen soll, zu gewährleisten.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, diesen Mängeln abzuhelfen. Dies wird dadurch erreicht, dass der Säkasten mit den dazugehörigen Austragkörpern vor den Vorderrädern angeordnet wird, so dass die Austragkörper das Sägut nach vorn in die Fahrtrichtung und in einer niedrigeren Ebene als die waagerechte Tangentialebene durch die Oberkante der Räder streuen. Hierdurch wird erreicht, dass die Sähöhe und damit der Einfluss des Windes auf das Säen wesentlich kleiner werden als bei den bisher bekannten Sämaschinen der vorgenannten Art, und ferner dass der Vorderwagen bzw. die Vorderräder der Sämaschine einen wesentlichen Teil des Gewichts des Säkastens und seines Inhalts zu tragen haben, wodurch eine sichere Lenkung und eine ruhigere Fahrt als bei den bekannten Sämaschinen erreicht wird.
Ein in der vorgenannten Weise angeordneter Säkasten kann nicht unmittelbar in eine Lage parallel zur Fahrtrichtung verschwenkt werden, weil die Räder oder das eine von diesen dies verhindert. Deshalb muss es möglich sein, das eine Rad leicht abzunehmen und die in Frage stehende Seite des Maschinenrahmens vor und nach der Abnahme des genannten Rades unabhängig von dem letzteren zu unterstützen. Hierzu kann eine Stütze verwendet werden, und erfindungsgemäss kann diese zweckmässig in einer waagerechten Lage unter dem Rahmen der Maschine angeordnet sein, und zwar derart, dass sie um einen waagerechten Zapfen drehbar ist, um welchen sie in eine senkrechte Lage in unmittelbarer Nähe des abzunehmenden Rades verschwenkt werden kann.
Die Zeichnung zeigt schematisch eine Düngerstreumaschine nach der Erfindung für Traktorbetrieb, und zwar
Fig. 1 die Düngerstreumaschine in Draufsicht,
Fig. 2 einen Teil des Maschinenrahmens in Draufsicht und
Fig. 3 den Säkasten und den sich daran anschliessenden Teil des Maschinenrahmens in Seitenansicht.
1 sind die Räder und 2 der Säkasten einer Düngerstreumaschine, deren Rahmen 3 hinten von den beiden Rädern 1 getragen wird und vorn an einem Traktor 4 angehakt werden kann, der gewünschtenfalls durch einen Vorderrahmen auf Rädern zum Anspannen von Pferden ersetzt werden kann. Unter dem Säkasten sind in bekannter Weise eine Anzahl von je um eine senkrechte Achse drehbaren Austragkörpern bekannter Art in nicht dargestellten Öffnungen im Boden des Säkastens angeordnet, die durch Transmissionswellen 6 von den Rädern angetrieben werden.
Der Säkasten ist um einen senkrechten Zapfen 7 drehbar, der an einer unter dem Säkasten angeordneten ovalen Platte 8 (Fig. 2 und 3) befestigt ist und in einem in der Fahrtrichtung der Maschine länglichen Loch 9 in einer zwischen zwei Querstreben 10 des Rahmen befestigten Stahlplatte 11 aufgenommen wird.
In der mit vollausgezogenen Linien in Fig. 1 gezeigten Sälage ist der Säkasten mittels zweier Zapfen 12 und 13, die in Löchern in den Spitzbügeln des Säkastens und damit korrespondierenden Löchern 14 und 15 im Rahmen 3 (Fig. 2) eingesetzt sind, gegen Drehung um die Achse des Zapfens 7 festgehalten.
Wenn der Säkasten um die Achse des Zapfens 7 in die in Fig. 1 gestrichelt gezeigte Lage 2' verschwenkt werden soll, wird zunächst einer der Zapfen 12 und 13, z.B. der Zapfen 12, herausgenommen, wonach der Säkasten im Uhrzeigersinn um den anderen Zapfen 13 verschwenkt wird, indem der Zapfen 7 sich während dieser Schwenkbewegung im länglichen Loch 9 frei bewegt. Bei dieser Verschwenkung des Säkastens wird die Kette 16 (Fig. 1), die die Transmissionswelle 6 am dem dem Zapfen 12 am nächsten liegenden Ende des Säkastens antreibt, gelockert, so dass sie leicht abgenommen werden kann, worauf der Zapfen 13 herausgenommen und der Säkasten in entgegengesetzter Richtung um den Zapfen 7 verschwenkt wird, so dass die Kette 16 (Fig. 1) gelockert wird und von der Welle 6 abgenommen werden kann.
Unter dem Rahmen ist eine Stütze 8 (Abb. 2) angeordnet, und zwar auf derjenigen Seite des Rahmens, wo das leicht abnehmbare Rad vorgesehen ist. Diese Stütze kann z.B. durch einen waagerechten Zapfen am Rahmen drehbar sein, um in eine senkrechte Lager verschwenkt werden können, wenn das benachbarte Rad abgenommen werden soll. Die unmittelbar bei diesem Rad befindliche Seite des Maschinenrahmens kann danach auf diese Stütze abgestützt werden, wonach das Rad abgenommen und der Säkasten um 90° um den Zapfen 7 in die in Abb. 1 gestrichelt dargestellte Lage 2' verschwenkt wird, in welcher er parallel zur Fahrtrichtung liegt.

Claims (2)

1. Düngerstreumaschine mit um senkrechte Achsen drehbaren und nach der Vorderseite herausragenden Austragkörpern, die von den Rädern angetrieben werden, deren Abstand kleiner als die Breite des Säkastens ist, dadurch gekennzeichnet, dass der in an sich bekannter Weise um 90° waagerecht drehbare Säkasten (2) wesentlich tiefer liegt als die Oberkante der Räder (1).
2. Düngerstreumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Rad (1) abnehmbar und neben diesem eine schwenkbare Stütze unterhalb der Achse angebracht ist.

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